Kolloquien

Seit 2017 lädt der Fonds Darstellende Künste jährlich zu einem öffentlichen Kolloquium zu aktuellen Entwicklungen der Freien Szene ein.

2017: Kolloquium zur bundesweiten Förderstruktur und Möglichkeiten der Vernetzung

Am 09. Juni 2017 lud der Fonds Darstellende Künste zum Kolloquium nach Hamburg ein, um über die bundesweite Förderstruktur und deren mögliche Optimierung, u.a. durch eine bessere Vernetzung der Akteure untereinander zu diskutieren. Neben einer interessierten Öffentlichkeit und den Vertreter*innen der Mitgliedsverbände folgten der Einladung auch weitere Gäste als Expert*innen, u.a. Anne-Cathrin Lessel vom BFDK, als Vertreterin des BFDK, und das Künstler*innenkollektiv geheimagentur, als durch den Fonds mit der Konzeptionsförderung geförderte Künstler*innen, in das LICHTHOF Theater.

Nach einführenden Ausführungen über die Betrachtungen der Förderstrukturen von Prof. Dr. Wolfgang Schneider, entwickelte sich in der Gesprächsrunde die Bedeutsamkeit abgestimmter Fristen für Förderungen zum zentralen Aspekt, mit dringendem Änderungsbedarf, heraus. Der Fonds Darstellende Künste ermöglicht mit den vier Antragsfristen im Jahr einen flexibleren Zugang zur Komplementärförderung auf Bundesebene und eröffnet über die neue Förderdynamik die Möglichkeit, feste Strukturen zunehmend zu hinterfragen.

Die Honoraruntergrenze als essenzieller Bestandteil künstlerischer Arbeit und die Möglichkeiten struktureller Förderungen – wie zB. Einer langfristigen Ensembleförderung – waren weitere wichtige Themen des Kolloquiums, die ausführlich und konstruktiv besprochen worden sind.

Der Fonds Darstellende Künste wollte mit dem Austragungsort in Hamburg den Teilnehmer*innen des Kolloquiums nach der inhaltlichen, theoretischen Auseinandersetzung auch die Möglichkeit zur praktischen Auseinandersetzung mit den Darstellenden Künsten ermöglichen und organisierte im Anschluss einen gemeinsamen Besuch zum internationalen Theaterfestival „Theater der Welt“, das vom 25.05. – 11.06.2017 in Hamburg stattfand.