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Weitere Förderungen

Fonds Darstellende Künste vergibt 18 Projektförderungen

Das Kuratorium des Fonds sprach sich für die Förderung der folgenden Projekte aus:

Logo halfpastselberschuld © Foto Christian Ahlborn

© Christian Ahlborn

In Kafka in Wonderland beschäftigen sich half past selber schuld mit dem Transhumanismus. Diese Philosophie geht davon aus, dass die Überwindung von Krankheit und Tod mit Hilfe digitaler, biomechanischer und genetischer Tools ermöglicht werden kann. Diese Ideen werden mittels Musik, Choreographie, schwarzes Theater, Puppenspiel und (3D-) Schattenprojektion weitergedacht und mit eigenen Geschichten verwoben.

© SKART

© SKART

Ausgangspunkt für die Überlegungen zu TuNix! ist das Verhältnis von Kindern und Erwachsenen. Warum sehnen wir uns in die Kindheit zurück? Handelt es sich bei dieser um einen nostalgischen Erinnerungsort, an dem man weniger funktionieren muss? SKART untersuchen dabei tradierte Klischees und das kollektive, (pop-)kulturelle Gedächtnis Westeuropas.

© Paula Reissig

© Paula Reissig

I do not believe in styles anymore beginnt bei den Texten von Bruce Lee und versucht diese auf die eigenen Körper anzuwenden. vorschlag:hammer denkt dabei über die Figur und Lesbarkeit von Lee nach, die Körper unserer Zeit debattiert und ohne Appropriation und ohne einen Stil zu imitieren ein eigenes Bewegungs- und Kampfkunstkonzept entwickelt. Die Auseinandersetzung bgereift Lee stets als komplexe Figur, die die Beobachtung der Körper als Ausdrucksmittel der Gewalt, des Geschlechts, der Identität möglich macht.

Lichtung © O-Team

Lichtung © O-Team

In SINGULARITY beschäftigt sich das O-Team mit der Frage, welchen Einfluss künstliche Intelligenz in Zukunft auf unser Leben, speziell auf unsere künstlerische Arbeit, haben wird. In der Form eines wissenschaftlichen Versuchsaufbaus stellen sie einem Schauspieler einen Sexroboter mit künstlicher Intelligenz gegenüber. In mehreren, aufeinander aufbauenden Schritten experimentieren sie mit den Möglichkeiten des Zusammenspiels zwischen Mensch und Maschine.

© Ella Ponizovsky

© Ella Ponizovsky

Das Projekt Pinocchio 2.0 von MANUFAKTOR arbeitet mit Animatronik-Technik und Minirobotern und thematisiert so die Entwicklung von künstlicher Intelligenz und freiem Willen. Was ist künstliche Intelligenz? Was ist Menschsein? In Kombination mit zeitgenössischen, elektronischen Spielzeugen und Geräten, die technisch aus ähnlichen Elementen bestehen, wird die Fabel Pinocchios in eine utopisch-dystopische Zukunft adaptiert.

© Alexander Barta

© Alexander Barta

Rent-A-Belly beschäftigt sich mit dem Phänomen der Leihmutterschaft. Der boomende Wirtschaftszweig möchte in seiner ethischen Komplexität, seiner emotionalen Polarisierung, seinen rechtlichen Grauzonen und medizinischen Realitäten auf die Bühne gebracht werden. Flinn Works wird einen Parcours mit verschiedenen Stationen entwerfen, der in Kleingruppen von 2-4 Personen durchlaufen werden kann.

Taking the Savoy © Margaux Weiss

Taking the Savoy © Margaux Weiss

Moritz Frischkorn beschäftigt sich in SAVOY mit dem Verhältnis von Tanz und Jazzmusik. In Auseinandersetzung mit Jazz-Tänzen der 20er-Jahre und der Free-Jazz-Szene der 60er-Jahre sollen Praktiken der kollektiven Improvisation erfunden und Jazz zur Utopie eines exzessiven und devianten Ausdrucks werden. Dabei werden folgende Fragen gestellt: Welche Form des Ausbruchs und der Andersartigkeit bietet Jazz heute? Und wie kann eine zeitgenössische Form des Jazz-Tanzes aussehen?

In der theatralen Installation Umsiedeln verbindet das Theaterkollektiv PRINZIP GONZO historisches Material mit utopischer Fiktion. Ausgangspunkt ist das seit 25 Jahren leer stehende Kurhotel Zippendorf in Mecklenburg-Vorpommern. Umsiedeln verwebt die bewegte Geschichte des Ortes zu einem Parcours, bei dem sich die Zeitebenen und ihr Personal vermischen.

Gefaengnistheater Aufbruch © Thomas Aurin

Gefängnistheater aufBruch © Thomas Aurin

Mit jugendlichen Straftätern der Jugendstrafanstalt Berlin erarbeitet aufBruch Bernard-Marie Koltès Drama Roberto Zucco. Die Jugendlichen stellen sich der Herausforderung, sich im Theaterspiel kreativ mit ihrer eigenen Persönlichkeit und Lebenswelt auseinanderzusetzen. Durch Improvisationen und Schreibworkshops fließen ihre Erfahrungen in die Texte, Musik, Bewegungen ein.

LIEBE © Thies Rätzke

LIEBE © Thies Rätzke

In FLUSS widmet sich Jenny Beyer den Parametern der Zusammenkunft im Theater und verschiebt dabei den Rahmen von Aufführungszeit und -raum: Wo beginnt die Vorstellung und welche Erwartungen schürt ein zu betretender Bühnenraum? Aufführungsanfang ist der Raum, der für gewöhnlich den Publikumswegen dient: Straße, Vorplatz, Foyer. Durch die räumliche und zeitliche Vorverlagerung der Aufführung entsteht eine Choreografie, die als teilbare Bewegungspraxis erfahren wird.

dark star © Sebastian Schimmel

dark star © Sebastian Schimmel

Die interaktive Performance THE VAULT – WASTELAND GERMANY ist die fiktive Geschichte eines deutschen Wastelands, deren Bewohner ums nackte Überleben kämpfen müssen. DAS ÜZ und pipidasdas setzen sich dabei auf spielerische Art mit den Themen Krise und Überleben auseinander und animiert die Zuschauer*innen, der Erzählung ihre eigene Vision ihrer Stadt und ihrer Zukunft gegenüberzustellen.

© friendly fire

© friendly fire

Mit WILLKOMMEN IM PÄDAGOGIUM! P/RE-ENACTING THE LEHRSTÜCK greifen friendly fire Brechts Frage nach dem Theater der Zukunft, seinen Kollektiven und seiner Politik auf. Basierend auf Recherchen zu heutigen Formen kollektiven Arbeitens und Archivmaterialien aus dem Lehrstück-Bestand des Deutschen Archivs für Theaterpädagogik erkunden sie die Zukunft der Gegenwart und ihre Geschichte zwischen Gestern, Heute und Morgen.

Der Begriff Licht steht in becoming undone – PART III von WILHELM GROENER sowohl als konkretes physikalisches Phänomen als auch im metaphorisch-philosophischen Sinne im Zentrum. Mit den Möglichkeiten von Lichttechnik und tänzerischen Aktionen der Darsteller*innen in der konkreten Interaktion mit den (Licht)Medien, wird ein intimer atmosphärischer Raum in Szene gesetzt.

Im Gegensatz © Nico and the Navigators

Im Gegensatz © Nico and the Navigators

Wie schwer ist es Freiheit zuzulassen, gesellschaftliche Freiheit zu schützen? Wie steht es um unser demokratisches Verständnis, unsere Empathie? Was sind unsere Visionen? Mit Im Gegensatz zu dir spüren Nico and the Navigators den unterschiedlichen Stimmen unserer Zeit nach und fühlen den eigenen Denk- und Verhaltensweisen mit ihrer typischen kraftvollen Körper- und Bildsprache auf den Zahn.

© Andreas Kermann

© Andreas Kermann

In EQUINOX, eine theatrale Reise der Identität zwischen Orient und Okzident untersuchen Grotest Maru in gleichberechtigter Zusammenarbeit von Künstlern aus Europa und Ägypten die Lebensbedingungen und den Hoffnungshorizont von Menschen, die eben (noch) nicht flüchten. Der Bezug auf das alte Alexandria erschließt Erneuerungspotentiale für die heutige Stadt. Das Bilder- und Körpertheater sowie die besondere Form der Fassadenbespielung sorgen für ein niedrigschwelliges und zugleich intensives ästhetisches Erlebnis.

SITUATION MIT ZUSCHAUERN lotet die Ethik der Betrachtens aus und postuliert den Zuschauer als Archetypen gegenwärtiger ästhetisch-politischer Debatten. Nach den Enthauptungs-Medienkampagnen des IS und zuletzt dem Münchner Amoklauf stellen HAUPTAKTION erneut mit Nachdruck die Frage nach der Verantwortung, die mit dem Präsentieren gewisser Bilder einhergeht.

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Someone else © zeitraumexit

The Automatic Workshop spielt mit dem Fehlen dessen, was in einer „Show“ als zentral gilt: die Präsenz des Künstlers. Die Teilnehmer*innen treffen alle Entscheidungen selbst. Aus „Teilhabe“ wird Selbstbestimmung, abhängig von der Imagination und den darauf folgenden Handlungen. Im Fokus stehen Autonomie, die gemeinsame Erfahrung von Grenzen und ihre Überwindung. Audio-, Video-Elemente, Bilder, Texte sowie eine Raumarchitektur, die auf diese Elemente verweist geben den Rahmen für dieses Experiment von zeitraumexit.

Mit Das Schlaf erzählt das Theater am Strom in einer comicgeprägten Bildsprache und einer akustischen Raumbespielung den nicht einfachen Wettstreit zwischen Kind und Schlaf. Das Schlaf ist darin ein auf den Hinterbeinen gehendes graziöses Schaf, Rokkokofigur und Freesytle-Tänzer*in zugleich, das sich ungeniert und immer mal gern daneben benehmend in allen Farben in die Augen der Kinder spielt.

Fonds Darstellende Künste vergibt 14 Förderungen im Programm HOMEBASE

Die Kommission des Kuratoriums sprach sich für die Förderung von vier Produktionsvorhaben sowie zehn projektvorbereitenden Recherche- und Konzeptionsphasen aus.

In der Kategorie „Produktion“ wurden folgende Projekte ausgewählt:

© Diana Wesser

© Diana Wesser

Die Interreligiöse Stadterkundung Eine Frage des Glaubens, konzipiert von Diana Wesser & Sophia Brock, soll Menschen einer Vielzahl religiöser und spiritueller Gruppen im Leipziger Osten dazu einladen, diese multikulturelle und -religiöse Nachbarschaft und die damit verbundenen Lebenswelten zu entdecken und miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Rolle von Religion und Glauben soll vor dem Hintergrund einer sich aktuell im Aufbruch befindlichen Gesellschaft und der spezifischen Situation in Ostdeutschland hinterfragt werden.

© LUKULULE e.V.

© LUKULULE e.V.

Unter der Regie von Mable Opoku Preach soll sich die Science Fiktion Musiktheaterproduktion Ich Du Wir Superhelden des LUKULULE e.V. u.a. mit allen Formen und abgründigen Schichten von Rassismus beschäftigen und sie im Rahmen der künstlerischen Arbeit spielerisch übersetzen. Durch eine radikale Nutzung von Sozialen Netzwerken will eine Gruppe junger Hacker*innen schrittweise das Denken und Handeln ihrer Anhängerschaft verändern.

Diva © Matthias Hoff

Diva © Matthias Hoff

Das Projekt DIVA: Celebrating Oum Kalthoum zielt darauf ab, Verbindungen zwischen verschiedenen Gemeinschaften in Berlin zu stärken und durch Musik eine kulturelle Brücke zwischen alten und neuen Bewohnern der Stadt zu schlagen. The Wedding Orchestra for Middle Eastern Music ist eine neue Initiative des Regisseurs Ariel Efraim Ashbel und widmet sich mit einem Performance-Konzert und Film dem Erbe der legendären ägyptischen Sängerin Oum Kalthoum, die in Deutschland bis heute weitgehend unbekannt scheint.

Memorial in München © Recke

Memorial in München © Recke

Mit der Produktion MITTELREICH plant die künstlerische Leiterin und Regisseurin Anta Helena Recke (Recke/Niang GbR) eine Kopie der gleichnamigen Inszenierung von Anna-Sophie Mahler, die sich u.a. mit dem Motiv der Herkunft beschäftigt und starken Bezug zur gesellschaftlichen Gegenwart hat. Recke wird alle Parameter des Originals übernehmen, jedoch die Besetzung aus ausschließlich weißen Schauspieler*innen durch schwarze Schauspieler*innen ersetzen. Mit der Strategie der abweichenden Wiederholung will sich die Produktion in den Kanon des deutschen Sprechtheaters einschreiben und so die Vorzeichen problematisieren, unter denen dieser Kanon immer weiter hervorgebracht wird.

In der Kategorie „Anbahnung & Recherche“ entschied sich die Kommission für folgende Projekte:

Das Letzte Kleinod geht im Jahr 2017 unter dem Titel ÜBERSIEDLUNG in Niedersachsen (Deutschland) und Kasachstan auf Spurensuche und beschäftigt sich mit der Frage, welche Erfahrungen deutschstämmige Aussiedler aus dem ehemaligen Ostblock in der Bundesrepublik gemacht haben und was besser hätte laufen können. Zusammen mit der Dramaturgin Zindi Hausmann wird Regisseur Jens-Erwin Siemssen ein Licht auf die Integration der (Spät-)Aussiedler werfen, die wertvolle Anregungen für den Umgang mit der aktuellen Flüchtlingssituation geben kann.

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© FDK

Die geplante Musik-Performance Neverland São Paulo/Neverland Berlin handelt von ernüchternden Erkenntnissen im kulturellen Austausch, von eitlen Wünschen und Missverständnissen, aber auch von den komischen Momenten der Erkenntnis, die sich ereignen, wenn die Kommunikationspartner ihren eigenen Standpunkt wanken sehen. Autor und Performer Veit Sprenger recherchiert dazu mit seinem Team in São Paolo und Berlin und erhofft sich, mit der Bezugnahme auf Michael Jackson (Pop-Ikone der 1980er und -90er Jahre), die nötige Distanz zur Beurteilung aktueller Vorgänge schaffen zu können.

© TOTAL BRUTAL

© TOTAL BRUTAL

DABKE ist ein alter Folkloretanz des Nahen Ostens, der heute noch getanzt wird und unter dessen Titel ein Tanzlaboratorium zwei syrische Tänzer und zwei PerformerInnen von TOTAL BRUTAL in einer Körperrecherche zusammenbringen will. Der künstlerische Leiter Nir de Volff zielt darauf ab, die Verbindung, in der Gesellschaft und Körper zueinander stehen zu erkunden und den Fokus auf das „neue“ Leben der syrischen Tänzer in Berlin zu richten. Welche Methoden können entwickelt werden, um die Erfahrungen der Darsteller in eine Körpersprache übersetzen?

© Terra Nostra

© Terra Nostra

Im Projekt Bldeshi-Fremder erforscht der Tänzer und Choreograf Tomas Bünger vom TanzKollektivBremen zusammen mit einer zeitgenössischen Tänzerin aus Brasilien deutscher Herkunft, einem Tänzer der urbanen Szene mit syrischen Wurzeln und einem 2014 aus Gambia geflüchteten Breakdancer, wie sich Migrationserfahrung und -erlebnisse körperlich ausdrücken und in den Leib einschreiben. Die tänzerische Recherche bewegt sich zwischen „Prägung“ und „Freiheit“.

© Kamila Kurczewski

© Kamila Kurczewski

New Urban Stories 2017 (AT) ist ein als Sommerakademie angelegtes Rechercheprojekt, dass partizipatorische künstlerische Beziehungen zwischen Kindern und Künstler*innen etablieren möchte.
Die Schülerschaft der Düsseldorfer Gemeinschaftsgrundschule Sonnenstraße, gelegen im spannungsgeladenen Sozialraum Stadtteil Oberbilk, wird zusammen mit Ingo Toben und Anke Platon insbesondere Vorstellungen der Kinder von Politik, Demokratie und kollektiver Macht untersuchen und aktuelle sowie visionäre Erzählungen von Stadt, Stadtregierung und Zusammenleben betrachten.

© privat

© privat

No man delights in the bearer of bad news vereint einen hochaktuellen Diskurs und seine Verschränkung mit einer kulturgeschichtlichen Konstante – der Identifikation von Botschaft und Überbringer sowie des daraus erwachsenden Dilemmas. Die Rolle der Dolmetscher im Asylverfahren wird ins Zentrum gerückt und genauso wie die Bedeutung der kulturellen Übersetzung als Methode für unsere künftige Gesellschaft diskutiert. Zusammen mit ‚Alltags-Experten‘ lotet Isabelle Kranabetter (Dramaturgin und Produzentin) das theatrale Potential der Übersetzungsmetapher aus.

© Julia Wissert

© Julia Wissert

performance of being in-between ist als wissenschaftlicher, biografischer und künstlerischer Recherche-Workshop angelegt, innerhalb dessen Regisseurin Julia Wissert und Dramaturgin Laura Paetau in Zusammenarbeit mit der akademie der autodidakten am Ballhaus Naunynstraße die alltägliche Performance eines Lebens zwischen den gesellschaftlich genormten Erwartungen untersuchen. Sie fragen danach, wie Mehrfachidentitäten erlebt und gestaltet werden und was diese kosmo- und multipolitischen Erfahrungen für sie als Kulturschaffende bedeuten. Als Dokumentation steht eine begehbare, polyphone Klanginstallation – ein Raum der Mehrstimmigkeit.

© privat

© privat

Das internationale künstlerische Team Gruppe trunkene Zeiten um Regisseur Philip Baumgarten will in seiner Recherche den Konflikt in der Ukraine aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten, ohne einer Partei Recht zu geben. das Haus in der Straße der erfundenen Traditionen ist darauf angelegt, die Grenzen der Länder und der divergenten Realitäten unserer Gesellschaften zu überwinden und die Individuen als internationales Ensemble in Berlin zu versammeln.

© Ursula Kaufmann

© Ursula Kaufmann

Innerhalb der Recherchephase zum transkulturellen Tanzprojekt OUT OF JOINT des steptext dance project unter der künstlerischen Leitung von von Helge Leonja und Gregroy Maqoma findet eine inhaltliche Auseinandersetzung mit globalen Dynamiken zwischen Macht und Ohnmacht, Besitzenden und Besitzlosen und den kulturellen und religiös motivierten Mechanismen von In- und Exklusion statt. Die afrikanischen Communities in Bremen werden Partner des inhaltlichen Austausches.

Frank Heuel - Konzeptgespräch in Istanbul © fringe ensemble

Frank Heuel – Konzeptgespräch in Istanbul © fringe ensemble

Im deutsch-kurdischen Vorhaben mikan – #Heimat #Hoffnung #Ort #Platz (AT) stehen Aspekte der Heimatsfindung und -behauptung im Fokus. mikan bedeutet im kurdischen nicht nur Heimat, sondern auch Hoffnung oder, neutral, Ort und Stelle – ein Verweis darauf, dass Heimat für Kurden alles andere als eine eindeutige Sache ist. Die Recherche des fringe ensembles soll aufzeigen, welche identitätsstiftenden Merkmale für die kurdischen Migrant*innen in der Homebase NRW von besonderer Bedeutung sind.