Öffentliche Veranstaltungen

Der Fonds Darstellende Künste bietet Informationsveranstaltungen bei Institutionen der freien Darstellenden Künste an. Hierzu gehören z.B. Landesverbände, Organisationen und freie Produktionshäuser. Vor Ort informiert der Fonds über seine Förderprogramme, die Arbeit und das Engagements des Fonds. Im Anschluss können Einzelberatungen für Künstler*innen vereinbart werden. Zudem ist der Fonds auf Konferenzen und Podien vertreten, auch darüber informieren wir hier.


  • Do
    24
    Jan
    2019

    Vortrag: Zeitgemäße Jury- und Vergabemodelle

    15:00NRW Landesbüro FDK | Dortmund

    Das Landesbüro NRW veranstaltete den Fachtag „FANFARE 2019 – Wollen wir arbeiten? Und wenn ja, wie und warum?“ zu dem Holger Bergmann, Geschäftsführer des Fonds zu einem Vortrag geladen war.  Von der These begleitet »Kunst ist der natürliche Feind von Normalität«, stellte er dabei wichtige Grundlagen der Kunst- und Kulturförderungen vor. Dabei ging er den Möglichkeiten einer staatsfernen Kunstförderungen nach, beleuchtete wesentliche Punkte der Vergabe -und der Entscheidungsverfahren.

     

  • Do
    21
    Mrz
    2019

    Podium: "Solidarität - Ideal und Wirklichkeit"

    16:00Leipzig | Residenz

    Der Bundesverband Freie Darstellende Künste thematisiert mit dem öffentlichen Podium »Solidarität - Ideal und Wirklichkeit« die Bedeutung von Allianzen im Bereich von Kunst und Kultur und ihre gesamtgesellschaftliche Relevanz. Die Freien Darstellenden Künste sind aus dem Geist kollektiver Arbeit und selbstermächtigender Prinzipien entstanden und haben sich von jeher mit gemeinschaftlichen Handlungsmodellen beschäftigt. Das Thema gewinnt jedoch aktuell besondere Brisanz dadurch, dass Angriffe auf die Kunstfreiheit zunehmen und solidarische Modelle zur Erhaltung demokratischer Grundprinzipien notwendig werden.
    Auf dem Podium diskutiert Margarita Tsomou (Kuratorin für Theorie und Diskurs/HAU Hebbel am Ufer und Missy Magazine-Herausgeberin) mit Holger Bergmann (DIE VIELEN e. V./Fonds Darstellende Künste), Janina Benduski (BFDK), Lena Krause (Allianz der Freien Künste) und Franz Knoppe (Vorstand & Projektleitung, ASA-FF e. V.) Fragen nach politischer Bedeutung und Wirkkraft von Bündnissen, nach dem gesamtgesellschaftlichem Wert zivilgesellschaftlichen Engagements und nach den Gelingensbedingungen für solidarische Modelle.
    Weitere Informationen gibt es hier.

     

  • Mi
    27
    Mrz
    2019

    How to: Fonds Darstellende Künste

    15:00Berlin | Ballhaus Ost

    In der Reihe "How-to" des Performing Arts Programm (PAP) informieren Christina Roth und Christina Röfer über die drei Förderprogramme Projekt-, Initial- und Konzeptionsvorhaben sowie über das aktuelle Sonderprogramm KONFIGURATION mit dem der Fonds Darstellende Künste bundesweit Künstler*innen(-gruppen) der Freien Darstellenden Künste befördert. Im offenen Austausch wird dabei auf die Ausrichtung der Programme, Antragsformalitäten und Fristen eingegangen sowie praktische Fragen der Teilnehmer*innen eingegnagen. Individuelle Beratungen sind darüber hinaus in der Geschäftsstelle des Fonds jederzeit nach Absprache möglich und können gern im Anschluss an die Informationsveranstaltung vereinbart werden.
    Weitere Informationen gibt es hier.

     

  • Sa
    06
    Apr
    2019

    DISKURS #1: FREIE GRUPPEN, SPIELSTÄTTEN UND FESTIVALS beim Festival HAUPTSACHE FREI

    17:30Hamburg | Resonanzraum

    Freie Gruppen, Solokünstler*innen, freie Spielstätten, Festivals, Produktionshäuser und Residenzprogramme haben sich in den letzten Jahren zu einer tragenden zweiten Säule der deutschen Theaterlandschaft entwickelt. Auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene spiegeln sich diese Entwicklungen mit teilweise deutlich erhöhten Förderungen.
    Kooperationen werden überregional verstetigt, etwa beim Verbund „Festivals der freien darstellenden Künste“, den das Hauptsache Frei Festival zusammen mit Performing Arts Festival Berlin, 6 Tage Frei, RODEO und FAVORITEN Festival gegründet hat. Zahlreiche dieser Vernetzungsmöglichkeiten werden vom BFDK begleitet, dessen Vorstandsvorsitzende Janina Benduski diese Entwicklung analysiert. Auch die Schaffung einer neuen Kultur-Ministerkonferenz innerhalb der Kultusministerkonferenz, deren erster Vorsitzender Hamburgs Senator für Kultur und Medien Dr. Carsten Brosda ist, reflektiert diese Entwicklung kooperativer Vernetzung über föderale Grenzen hinweg. Die Mittel des Fonds Darstellende Künste, dessen Geschäftsführer Holger Bergmann ebenfalls mitdiskutiert, wurden im vergangenen Jahr sogar nahezu verdoppelt.

     

  • Do
    02
    Mai
    2019

    Unteilbar denken II - Das Europa der Vielen

    19:00Berlin | HAU1

    Demokratiedefizit, Finanzkrise, Legitimationsverlust und Nationalismus: Europa steckt in einer Polykrise.
    Wie sollen wir uns zum heutigen durchaus ambivalenten Europa verhalten? Wie stellt sich die extreme Rechte europäisch auf und inwiefern wäre europäisches Agieren eine Möglichkeit, sie einzudämmen? Welche Positionen sind uns angesichts der anstehen Wahlen zum EU-Parlament wichtig?

    Margarita Tsomou und Holger Bergmann moderieren eine Ausgabe der Reihe #unteilbar denken.
    Unteilbar denken II - Das Europa der Vielen ist ein öffentlicher Think Tank, bei dem anlässlich der Wahlen zum Europäischen Parlament 2019 und der Glänzenden Demonstrationen der VIELEN am 19. Mai 2019 Visionen für ein "Europa der Vielen" diskutiert werden.

    Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr im HAU1. Anmeldung bis zum 29. April unter tickets@hebbel-am-ufer.de.

     

  • So
    19
    Mai
    2019

    Glänzende Demo der Vielen

    12:00Berlin | R.-Luxemburg Platz

    Für den 19. Mai 2019 rufen DIE VIELEN zu bundesweiten GLÄNZENDEN DEMOs in Berlin und weiteren Städten auf:
    Die Einschränkung der Kunstfreiheit ist in Ländern Europas wie der Türkei und Russland, aber auch innerhalb der Europäischen Union in Ungarn oder Polen bereits bittere Realität. Die Bedrohung der Kunstfreiheit ist auch in Italien oder Österreich nicht unrealistisch. Auch in Deutschland sowie in weiteren EU-Staaten könnte die Kunstfreiheit durch nationalistische oder rechtsautoritäre Regierungsbeteiligungen in Gefahr geraten.
    Die Länder der Europäischen Union bilden selbst eine Vielfalt der Lebensentwürfe und Kulturen ab. Ihre politische Ausgestaltung muss getragen werden von der Idee eines Europas der Vielen: Ein solidarisches Europa, das sich nicht immer weiter abschottet, sondern sichere Zugänge schafft für Menschen aus nicht-europäischen Ländern, die hier leben wollen. Auch Künstler_innen, Intellektuelle, Andersdenkende und Menschen mit anderen Lebensentwürfen werden aus Ländern Europas und Orten in der ganzen Welt zur Emigration gezwungen. Asylrecht und Freizügigkeit wie die Kunstfreiheit sind miteinander verbunden – Kunst entsteht nicht innerhalb nationaler Grenzen. In den unterschiedlichen Verfassungen und in der Erklärung der Menschenrechte wird das Asylrecht wie die Kunstfreiheit benannt. Beide sollen den Anforderungen eines Europas der Vielen gerecht werden und sollen auch den Vielen aus nicht-europäischen Ländern ein Leben in Würde sicherstellen. Sichere Fluchtwege, Solidarität und eine offene Gesellschaft gehören für uns unteilbar zusammen mit dem „Recht, am kulturellen Leben der Gemeinschaft frei teilzunehmen ...“ wie es in der Erklärung der Menschenrechte heißt.

    FÜR EIN EUROPA DER VIELEN! SOLIDARITÄT STATT PRIVILEGIEN!
    DIE KUNST BLEIBT FREI!

    Auftakt am Rosa-Luxemburg-Platz vor der Volksbühne Berlin

     

  • Fr
    24
    Mai
    2019

    Fachkonferenz "Qualifizierung für die Praxis"

    9:30Berlin | HAU3

    Im Vorfeld der Tabori Preisverleihung findet im HAU3 die Fachkonferenz »Qualifizierung für die Praxis« der mobilen Akademie ON THE ROAD des Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK) statt. Mit ON THE ROAD ist eine Übersicht zu Angeboten der Weiterbildung für Akteur*innen der Freien Szene entstanden. Darauf aufbauend wurden 5 Ausgaben von ON THE ROAD in verschiedenen Regionen Deutschlands angeboten.
    Die Abschlusskonferenz berichtet mit Impulsen, Arbeitsgruppen und einer Graphic Recording Ausstellung über die Inhalte der bisherigen Akademien und richtet sich an Akteur*innen der freien darstellenden Künste, an Qualifizierende, Politik und Verwaltung.
    Der Geschäftsführer des Fonds Holger Bergmann moderiert die Arbeitsgruppe "Perspektive: Fördereinrichtungen. Welche Defizite werden aus der Perspektive von Fördereinrichtungen gesehen?" mit Dr. Sebastian Brünger (Kulturstiftung des Bundes), Silvia Jedrusiak (Künstlerin), Stephan Behrmann (BFDK).
    Anmeldung erforderlich bis 20. Mai 2019: www.eventbrite.de.

     

  • Fr
    24
    Mai
    2019

    Verleihung Tabori Preis 2019

    19:00Berlin | HAU1

    Der Tabori Preis ist die bundesweit höchste Auszeichnung für die Freien Darstellenden Künste. Er wird seit 2010 jährlich vom Fonds Darstellende Künste an herausragende professionelle frei produzierende Ensembles und Künstler*innen vergeben. Eine Fachjury wählt dabei die Gewinner*innen aus allen Künstler*innen(-gruppen), die in den vergangenen fünf Jahren vom Fonds Darstellende Künste befördert wurden.
    Mit dem Tabori Preis ehrt sie damit eine kontinuierlich sichtbare Arbeit mit hoher bundesweiter und internationaler Ausstrahlung, die zudem inhaltlich relevant, zuweilen provokant ist und eine ästhetisch innovative Handschrift aufweist.

    In diesem Jahr feiert der Tabori Preis sein 10jähriges Jubiläum. Mit der diesjährigen Preisverleihung wollen wir daher neben den Preisträger*innen 2019, auch die ausgezeichneten Arbeiten von allen Künstler*innen in den frei produzierenden Darstellenden Künsten der vergangenen 10 Jahre feiern.

    Der mit 20.000€ dotierte Tabori Preis 2019 wird an die Gruppe Monster Truck verliehen. Mit den mit 10.000 € dotierten Tabori Auszeichnungen werden die Ben J. Riepe Kompanie und das Kollektiv machina eX geehrt.

    Anmeldung bis zum 17. Mai 2019 unter preis@fonds-dake.de.

     

  • Di
    03
    Sep
    2019

    BUNDESFORUM 2019

    Berlin | sophiensaele

    Beim ersten BUNDESFORUM im Herbst 2017 diskutierten die rund 200 Teilnehmer*innen, bestehend aus Akteur*innen der Szene sowie Vertreter*innen aus der Politik und von Förderinstitutionen, über aktuelle Produktions- und Förderbedingungen in den Freien Darstellenden Künsten. Ziel war es, eine bundesweite Vernetzungs- und Austauschplattform zu schaffen und koordinierte Prozesse auf kommunaler, Landes- und Bundesebene zugunsten einer dynamischen Förderlandschaft zu initiieren. Weitere Schritte in diese Richtung sind seitdem erfolgt: In den AGs Netzwerke und Förderinstitutionen wurde der bundesweite Dialog aufrechterhalten, eine neue AG Freie Darstellende Künste auf Länderebene setzt den Austausch zu den beim Bundesforum 2017 diskutierten Fragen fort. Das Bundesforum 2017 hat deutlich zur Anerkennung des Bedarfs sowie zu ersten Schritten der Stärkung der frei produzierenden Darstellenden Künste geführt.

    Im Wissen um die Notwendigkeit eines kontinuierlichen Abgleichs zwischen Praxis, Politik und Förderinstitutionen sowie zur gemeinsamen Formulierung aktualisierter Handlungsempfehlungen soll im Rahmen des BUNDESFORUM 2019 nun an den erfolgreichen Auftakt vor zwei Jahren angeknüpft werden. Wir laden daher herzlich dazu ein, im Herbst 2019 erneut zusammenzukommen, den aktuellen Stand zu skizzieren sowie in verschiedenen Gesprächsformaten die weiteren Potentiale und Herausforderungen der gegenwärtigen Förderstruktur zu diskutieren.

    Wir freuen uns auf den weiteren gemeinsamen Austausch und bitten Sie, sich den 3. September 2019 schon einmal vorzumerken. Eine detaillierte Einladung folgt im Frühjahr 2019; Voranmeldungen sind bereits jetzt möglich per E-Mail an bundesforum@darstellende-kuenste.de. Weitere Informationen folgen in Kürze.