Residenzen Einzelkünstler*innen: BiP (Jun 2022)

Date of the jury meeting: 14 June 2022

Projects funded: 199

Anna Filatov möchte geflüchteten Balletttänzer:innen aus der Ukraine und Russland die Möglichkeit bieten, ihre tänzerische Tätigkeit weiterzuführen. Hierfür soll die Plattform #MakeArtNotWar aufgebaut werden. Im Rahmen der TakeHeart Residenz sollen Möglichkeiten erarbeitet werden und Netzwerke entstehen, um für geflüchtete Künstler*innen langfristige Perspektiven zu schaffen.

Gewichtsdiskriminierung ist aktuell eine unterbelichtete Dimension of Diversity. Wird sie nur als Teil von „Appereance“ behandelt, werden die psychologischen, sozialen und existenziellen Dimensionen dieser Diskriminierungsform nicht angemessen reflektiert. In ihrer Residenz entwickelt Katharina Bill Vermittlungs- und Beratungstools für Multiplikator:innen in den Darstellenden Künsten zu FETT.

Im Rahmen der Residenz untersuchen Leo, Litchi und Yukiko vom House of Saint Laurent am Beispiel der Ballroom Szene, wie sich normative und kapitalistische Machtstrukturen innerhalb von Subkulturen reproduzieren. Queerfeministische und antirassistische Theorien helfen hier, um Machtdynamiken zu identifizieren und inklusive Ansätze zu entwerfen.

Was bedeutet Leben in der digitalen Nachwelt? Gloria Gammer begibt sich in ihrer Recherche in das Metaversum, um Trennlinien, Potentiale, Möglichkeiten zwischen Mensch und menschlichem Avatar, Nicht-Mensch und nicht-menschlichem Avatar zu erforschen.

Die Szenografin Anne Ferber wird Kriegsübungsplätze als inszenierte Räume einer Darstellungspraxis untersuchen. Die Recherche ist Teil einer gemeinsamen Forschung mit dem Kollektiv VOLL:MILCH. Zusammen wollen sie Apparate und Techniken erforschen, die Szenarien entwerfen und Sichtbarkeiten produzieren – Im Fokus steht die Verbindung von Kriegsszenarien und theatraler Praxis.

Birk Schindler wird seinen Hintergrund als Pyrotechniker nutzen, um dem Phänomen der Kriegsübung als Darstellungspraxis nachzugehen. Die Recherche ist Teil einer kollektiven Forschung: VOLL:MILCH wollen Apparate und Techniken untersuchen, die Szenarien entwerfen und Sichtbarkeiten produzieren – Im Fokus steht dabei die Verbindung von Kriegsszenarien und theatraler Praxis.

"Am anderen Ende der Revolution – in der Unterhaltungsbranche" verdichtet die vorhergegangene Recherche zu den Biografien und Werken widerständiger BIPOC Künstler*innen, Philosoph*innen und Aktivist*innen in deutschen Kontexten und erweitert diese um Perspektiven von Schwarzen Menschen in der Unterhaltungsindustrie.

Dadurch, dass ich mich innerhalb der Gesellschaft nach außen häufig als widerständig und stark präsentieren muss, ist das Offenlegen der eigenen Wunde, ein vermeintlich seltener und intimer Moment. Der Versuch mit Hilfe der freien Bewegungsform Amerta-Movement den Blick nach innen zu richten und diese Wunden performativ in Kraft zu transformieren.

Warum fällt es uns schwer Transformationsprozesse zu durchlaufen? Besteht die Schwierigkeit darin, vom Wissen ins Handeln zu kommen? Mit meiner Recherche unter dem Arbeitstitel “Dialog Gruppe Angewandte Transformation” möchte ich die Teilnehmenden durch künstlerische Interventionen und Zwischenformate dazu anstiften, die Theorie direkt in physische Erfahrungen zu transformieren.

Are you different? Die Künstlerin beschäftigt sich mit dem Wert, der Freiheit und dem Scheitern darin. In künstlerischen Prozessen stellt sie sich Fragen wer oder was die Zugehörigkeit oder das Ausgeschlossensein bestimmt. An was scheitert der Wert, an was scheitern wir - oder gibt es ein Scheitern in diesem Sinne überhaupt? Wo nimmt Scheitern seinen Anfang und wer entscheidet darüber?

Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung steht der Atem. In welchen Situationen begegnet uns der Atem und wie kann der Atem Begegnung schaffen? In ihren Arbeiten befasst sie sich gerne mit Formen der Erzählung und Wiederholungen. Über eine Literaturrecherche wird in dieser Recherchephase der Atmung auf dem Grund gegangen.

Anhand der eigenen Familiengeschichte begibt sich Loriana Casagrande auf eine Untersuchung zum gesellschaftlichen Beitrag italienischer Gastarbeiter:innen mit besonderem Fokus auf Luxemburg und Frankfurt. Eine Recherche in Text und Bild zum Aufbrechen, Ankommen, Bleiben. Und dem Gehen. Und dem was heute davon übrig bleibt.

"All Underneath" erforscht kreative Verbindungen zwischen Sexualität und Ökologie, indem es Burlesque als eine Praxis der Befreiung untersucht und sich dabei neu an nichtmenschlichen Wesen, Beziehungen und Rhythmen orientiert. Roni Katz, Noam Gorbat und Nir Vidan erkundigen, welche Geschichten von Sexualität entstehen, wenn wir Intimität mit der nichtmenschlichen Umwelt zwischen uns finden?

In einem ergebnisoffenen Forschungsprozess beschäftigen sich die Künstlerinnen Katrin Bittl und Saioa Alvarez Ruiz damit, welche unsichtbare Verantwortung und unausgesprochenen Erwartungen mit dem Merkmal Behinderung in Theaterproduktionen einhergehen. Es sollen performative Strategien gefunden werden, um den eigenen Körper nicht auszustellen, doch als Teil des Performerinnen-Ichs einzusetzen.

Sind sich Basketball und Tanz vielleicht ähnlicher als viele denken? In seiner Residenz „Ball Tanz“ setzt sich Arnold Menace mit genau dieser Frage auseinander. Durch gemeinsames Spielen sollen Brücken zwischen Spiel und Tanz gefunden werden und neues Bewegungsmaterial entstehen. Eine Fusion zwischen Musik und Tanz in reiner Form durch Beats, Bewegung und einen Ball.

Die Rechercheresidenz „Barrieren überwinden: eine Theaterarchitektur der Zukunft“ untersucht, wie ein Theater sich der Stadtgesellschaft öffnen und ein Ort sein kann, an dem sich wirklich alle willkommen fühlen – und das fängt bei Räumlichkeiten an. Körperliche Barrieren und soziale Barrieren zu überwinden heißt, von Fassade bis Interieur und Bühne zu hinterfragen: Für wen ist das Theater?

BEGEGNUNGEN mit bewegten Bildern verfolgt zum einen die Recherche Video und zum anderen lotet es die Art der Produktion und Vermittlung des Recherchematerials und Wissens im Medium des Videos aus. Wie können die bewegten Bilder durch bestimmte Filmtechniken verstärkt oder abstrahiert werden? Wie kann hierdurch ein vielfältiger Dialog mit den Künstler:innen, Raum und Publikum entstehen?

BEGEGNUNGEN mit Raum & Flair untersucht die Einflussnahme von ästhetischen Mitteln, kollektivem Stil, individuellem Geschmack und persönlichen Erfahrungen bei der Begegnung zwischen Künstler:in und Publikum innerhalb einer Recherche durch Versuchsanordnungen im öffentlichen Raum. Die Ergebnisse werden auf inhaltliche Qualität und deren Verwertbarkeit für die künstlerische Arbeit überprüft.

Mit „berühre und schmecke mich“ führt Lea Moro ihre Recherche im Bereich Choreografie für/mit jungem Publikum weiter. Dabei ist nach dem Sehen („Alle Augen Staunen“ 2020) und dem Hören („Ohren sehen“ 2022) der Tast- und Geschmackssinn zentral. „berühre und schmecke mich“ greift biologische, soziale, physische und psychische Komponenten auf und setzt sich mit dem Sinnesorgan Haut auseinander.

In Bewegung-Kontext-Subtext wird untersucht, woran wir an Alltagsbewegungen soziale und geschlechterspezifische Informationen ablesen. Diese soziale Konnotation möchte ich untersuchen indem ich die Entwicklung von der Alltagsbewegung zur Bühnenbewegung auf den Moment dieser Zuschreibung hin analysiere. Bedient die artifizielle künstliche Bewegung noch dieselben intuitiven Bewertungsmechanismen?

Die mittelalterliche Erzählung „Black Brünhild“ handelt nicht nur vom Rassismus und dem angespannten Verhältnis zwischen Christ:innen und Muslim:innen, sondern auch von der Liebe. Mit seiner Fülle an zeitgenössischen, literatur- und heilsgeschichtlichen Anspielungen will Natasha A. Kelly den Text mittels Rap, Spoken Word und anderen Formen des Sprechgesangs in das 21. Jahrhundert überliefern.

Ein Künstler:innenkollektiv zahlreicher Individuen und Persönlichkeiten sieht sich in der komplexen Aufgabe die künstlerische Zusammenarbeit menschlich und wirtschaftlich aufrechtzuerhalten. In seiner Residenz erforscht Marco Russo am Beispiel seines eigenen Kunstkollektivs „Baby of Control,“ beispielhafte Methoden nachhaltiger Finanzierungsmodelle für die Kreativwirtschaft.

The research project by Gustavo Gomes, Body of Pareidolia investigates the creation of meanings through the signs of the body as well as the semiotics of stage representations through time. By studying the history of how the body is seen, Body of Pareidolia examines the aesthetic experience of depiction and significance through figure.

"All Underneath" erforscht kreative Verbindungen zwischen Sexualität und Ökologie, indem es Burlesque als eine Praxis der Befreiung untersucht und sich dabei neu an nichtmenschlichen Wesen, Beziehungen und Rhythmen orientiert. Roni Katz, Noam Gorbat und Nir Vidan erkundigen, welche Geschichten von Sexualität entstehen, wenn wir Intimität mit der nichtmenschlichen Umwelt zwischen uns finden.

Die Recherche beschäftigt sich mit dem Recht unsichtbar zu sein. In einer Welt wo man ständig verfügbar und produktiv mit seinem Körper und Identität sein soll, wo bleibt das Konzept der Rückzug und der Uneindeutigkeit? Josep Caballero Garcia führt Interviews mit Menschen, die zu ausgegrenzten Gruppen gehören und recherchiert mit Ihnen unterschiedlichen somatischen Praktiken körperlich.

In Ceremonies for Communication (CC1), I will focus on three main areas of communication: social media for choreographic and creative purposes, gatherings and encounters in our lives and how we hold onto memories. What kind of human being am I with or without my memories? What kind of artist am I with or without gatherings and encounters? How is social media used for creative purposes?

In Ceremonies of Collapsing (CC2), as part of a collaborative research with Gizem Aksu and Marco Rizzi, I will be focusing on two fields of collapsing; its physical manifestation through choreographic research and its verbal expression through words and poetic language. This research will be one of the subtitles covered by the Ceremonies of Connection.

In dieser Residenz geht Bianca Mendonca tief in ihr körperliches, wörtliches und bildliches Archiv, dass während ihres Rechercheaufenthalts in der Atacama-Wüste entstanden ist. Aus diesem Archiv entwickelte sie choreographische und performative Handlungen, sowie einen eigenen ästhetischen Diskurs.

Ausgehend von HipHop, Poppping, Locking und House erweitert der urbane Künstler Bouni sein Bewegungsrepertoire. Welche Elemente aus Flexing, Breakdance und Modern Dance lassen sich in seine Arbeit integrieren und welche neuen Wege öffnen sich dadurch. Durch gezielte Recherchen werden erweiterte Perspektiven geschaffen.

Dance Technician: Becoming A Meta-Human researches into the world of the Metaverse through the studies of creating a virtual character for social media. Inspired by the digital trend of virtual youtuber and twitch streamers who uses avatar design with real-time motion capture for interaction with their followers. This research residency seeks to create an Meta-Human as a self-portrait of the artis

In ihrer zweimonatigen Recherche möchte sich Maria Anisimowa intensiv mit theatraler Mobilität beschäftigen. Dabei möchte sie sich zum einen auf die Geschichte der Wanderbühne konzentrieren, zum anderen aber auch aktuellen Formen solcher Konzepte beleuchten. Können moderne Wanderbühnen Speilstätten unabhängig von klassischen Institutionen werden?

„There is no HipHop without Funk,“ aber wie sieht es mit Latin aus? In seiner Residenz macht sich Edwin Batalla auf die Suche nach den Verbindungen zwischen urban Dance und Lateinamerikanischer Musikstilen. Wie haben sich die Pioniere des Street dance Techniken aus Salsa, Merrengue und Bachata zu eigen gemacht, um das zu schaffen, was wir heute als „urban dance“ verstehen?

Isabelle Schad möchte die Residenz der Erforschung der Stimme im Körperlichen widmen und deren Potential in choreografischen Prozessen ausloten. Hierfür nimmt sie Stimm-Unterricht, um neue Techniken/Methoden auszuprobieren, die die Stimmarbeit als ganzheitlich betrachten und die auf anatomischen Ansätzen wie der Visualisierung der Faszien basieren. Die Recherche steht im Zeichen der Kontemplation.

Athina Lange setzt sich in ihrer Recherche mit dem künstlerischen Übersetzungsprozess von Opernarien in Gebärensprache auseinander. Ausgehend von ihrer Erfahrung, dass die DGS-Übersetzung bereits meist eine starke Interpretation beinhaltet und auf diese Weise dem gehörlosen Publikum die eigene Interpretation und Imagination vorwegnimmt, möchte Athina Lange den Übersetzungsprozess neu denken.

Die Schwärze der Mondfinsternis starts from Frances Breden’s curatorial work on queer feminist care and healing, and the current trend in esoteric practices such as astrology and Tarot in artistic practice. Frances will read texts from Tarot’s Renaissance origins and Victorian popularisation and learn about cosmologies and astrological events which have influenced the history of Berlin.

Die Digitalisierung bringt auch im Tanz neue Bedingungen mit sich, über die sich anhand einer künstlerischen Recherche ein Überblick verschafft wird. Mittels Gesprächen mit Expert:innen werden vorhandene Erfahrungen gesammelt sowie Bedarfe und Wünsche durch Workshops mit Kolleg:innen erarbeitet, um daraus Ableitungen für das eigene Arbeiten und Anforderungen an Tanzhäuser herauszuarbeiten.

Zählen setzt dem Chaos der Welt eine innere Struktur entgegen. Viele Abzählreime zählen bis drei, es gibt Triplegewinner und Unterwäsche im Dreierpack. Silvia Munzón López und Barbara Cleff schauen auf den Alltag, zählen Schritte, Minuten, Stunden, Jahre, Herzschläge und Atemzüge. Sie recherchieren zu Zähltechniken und Kategorien des Klassifizierens und wie uns das Zählen mit der Welt verbindet.

Zählen setzt dem Chaos der Welt eine innere Struktur entgegen. Viele Abzählreime zählen bis drei, es gibt Triplegewinner und Unterwäsche im Dreierpack. Silvia Munzón López und Barbara Cleff schauen auf den Alltag, zählen Schritte, Minuten, Stunden, Jahre, Herzschläge und Atemzüge. Sie recherchieren zu Zähltechniken und Kategorien des Klassifizierens und wie uns das Zählen mit der Welt verbindet.

Im Rahmen der Residenz möchte sich Ricarda Ciontos dem Begriff des Humanen und seinen Grenzen widmen.Ist die unmittelbare vegetative Erlebbarkeit auf das Analoge beschränkt ?Inwieweit verändert eine vorrückende digitale Realität unsere Eigen und Körperwahrnehmung & unser Empfinden? Wäre z.b. ein Trauerprozess fühl und durchlebbar in einer rein digitalen Welt?Und welche Rolle spielt Musik hierbei?

Björn Fischer folgt Olivers Aufruf „listening in as many ways as possible to everything that can possibly heard at once“. Den Exzess und die Überflutung unseres vernetzten Lebens bejahend, versucht er wirklich einmal offen für alles auf einmal zu sein. Der Wunsch nach einer radikalen Aufmerksamkeit und der Versuch, die Welt nicht aus den Augen/Ohren zu verlieren.

In ihrer Residenz beschäftigt sich Martha Nabwire mit dem Konzept von „Ekitufu“ dem lugandischen Wort für Wahrheit und Wahrhaftigkeit. Wie kann man mit Tanz Wahrheit und Wirklichkeit finden? Was passiert, wenn verschiedene Tanzformen und unterschiedliche Musikstile aufeinandertreffen? Lässt sich so allgemeingültige Wahrheit finden?

Elements of digital pop-stars is a research on how a completely artificial character can become a pop idol and an influencer, with an intent to then ask - can anybody or anything now become a digital influencer? What does it need to know, what does it need to be and do, what does it need to say to become a pop-star? What, where and how does it need to perform to become real for its audience?

In „Fiktionales Schreiben - in einem interkulturellen Kontext“ zum Thema "Migration" plant Cheng-Ting Chen, bereits bestehende Materialien geführter Interviews zu sichten und zu ordnen, hinsichtlich ihrer Fragestellungen zu bearbeiten und daraus fiktionale Texte zu erstellen, um die verschiedene Einwanderungsgeschichten in einer künstlerischen Form zu dokumentieren.

In der Residenz „Freundliche Treibteilchen“ erforscht Julia Mihály die Geschichte der 29.000 Quietschetiere,die nach einem Frachterunglück seit 30 Jahren durch die Weltmeere schwimmen. Ein imaginäres Videoreisetagebuch verfolgt ihre Wege & Ziele. Musikalisch und performativ reflektiert sie Auswirkungen und Dimensionen von Meeresverschmutzung und bindet Rauschklänge von Percussion-Instrumenten ein.

In Pflegeheimen für Menschen mit Demenz werden verstärkt immersive Technologien beworben: unter dem Vorwand der Gedächtnisstimulation oder technisch induzierter Stimmungsaufhellung werden „desorientierte, alte Menschen“ medial eingehegt. "Gaming Care" untersucht die in Altenheimen installierten, künstlichen Welten und ist gleichzeitig eine ortsspezifische Erkundung der Welt demenzkranker Menschen.

Das passive Beiwohnen eines Gewaltakts bedeutet immer auch die Mitschuld am Geschehen. Was passiert jedoch, wenn das gleiche Geschehen eine theatrale Rahmung erfährt? Legitimiert die Kunst meine Rolle als Zuschauerin von Gewalt? In meiner Residenz möchte ich mich künstlerisch mit dem unangenehmen Thema der Gewalt theoretisch und in performativen Versuchsanordnungen beschäftigen.

Home is where… Katja Heiser plant eine biografische Recherche zu den Begriffen „Heimat“, „Herkunft“ und „Zuhause“ anhand einer Befragung der eigenen Familiengeschichte durch drei Generationen: Von preußischen Kasernenhöfen und der Vertreibung aus Schlesien über Sesshaftigkeit in Bayern bis zur Auswanderung nach Toronto.

Mit "How do I make you feel" setzen sich Artmann&Duvoisin mit Arbeitsbegriffen im Kulturkapitalismus auseinander und gehen der Frage nach: was tun wir, wenn wir arbeiten? Dabei widmen sie sich insbesondere der Idee von Empfindsamkeit und Verbindung als Service und künstlerischem Merkmal und treiben deren Überhöhung und Methodisierung (zB. in den somatischen Techniken) auf die Spitze.

Wenn etwas oder jemand verschwindet, bleiben Spuren zurück. Im Zeitalter des Anthropozäns gibt es täglich verschiedene Arten des Verschwindens: Tierarten, kulturelle Identitäten, ganze Nationen, Individuen. In der Residenz „How to read the end of the world“ erforscht Alice Nogueira die Schaffung von Erzählungen aus den hinterlassenen Spuren und die Beziehung des Körpers zur Leere.

Hybride Theaterformate werden in Post-Corona Zeiten immer wichtiger – doch wie werden beide Formen des Publikums eingebunden? Zusammen mit dem Medienkollektiv BBB_ sollen bereits digitale und analoge Teile der Performance “Songs of Cyborgeoisie” zu einer hybriden Inszenierung zusammen gedacht werden. Ziel der Recherche ist ein erstes technisches TryOut als Multiplayer Game.

How to bond the singularity of body-territories to collective processes of healing? The ICAMIABAS project proposes to investigate accounts of the myth of a matriarchal community in the pre-colonial Brazilian Amazon region, its entanglements with the ancient Greek myth of the breastless Amazon warrior women, and its possible contemporary echoes in the form of images and performative embodiments.

Angeblich besitzen Goldfische ein Erinnerungsvermögen von 3 Sekunden. Kein Wunder also, dass es ihnen nichts ausmacht, immer nur im Kreis zu schwimmen. Die Künstler:in untersucht verschiedenen Formen des Nicht-Wissens(-Wollens)(-Könnens) und die Widerständigkeit, die in dieser vermeintlichen Unfähigkeit liegt. Welche Kraft liegt in den Formen des Vergessens, des sich nicht Erinnern-Könnens?

Olimpia Scardi erforscht mit Francesca Mommo die Prinzipien der Cébron-Methode und setzt damit die Vermittlung einer tiefgründigen Vision des Tanzes fort, die ihr Autor als Human Dance bezeichnete. Jean Cébron (1927-2019) entwickelte die Arbeit von Kurt Jooss und Sigurd Leeder, und schaffte eine Tanz-Methode, die die Tradition respektiert, sie aber mit neuen kreativen Mitteln weiterentwickelt.

Oezlem Alkis setzt sich mit der Widerstandfähigkeit der alevitischen Gemeinschaft auseinander. Welche Praktiken haben geholfen Unterdrückungsregime und Völkermorde zu überleben?Anhand von Workshopgesprächen und Portaitsshooting ensteht eine kurze experimentelle Videodokumenation von der alevitischen Gemeinschaft für die alevitische Gemeinschaft.

In ihrer Recherche beschäftigt sich Christiane Rösinger mit dem Begriff Klassismus, mit dem meistens die mühevolle Orientierung aus der sog. Arbeiterklasse oder Unterschicht in die Akademikerklasse beschrieben wird. In Workshops mit Künstler* innen soll herausgefunden werden, wie sich die Verortung in der Subkultur als Mittel der Ermächtigung in unserer Klassengesellschaft einsetzen lässt.

Kreativität vs. Leistungsdruck – Wir leben in einer Gesellschaft, die Produktivität, Effizienz und Konkurrenz fördert. Während der Residenz soll hinterfragt werden, inwiefern die Kreativität der Menschen unter diesen Einflüssen leidet und womit man im kunstdidaktischen Kontext dagegenwirken kann.

KunstKlima #1 ist eine Recherche zu Theater und Nachhaltigkeit, die versucht, unterschiedliche Perspektiven zu berücksichtigen. Im Gespräch mit Künstler:innen, Umweltaktivist:innen und Nachhaltigkeitsbeauftragten versucht Nicola Bramkamp künstlerische Strategien und Produktionsweisen zu erfinden um zu schauen, wie wir inhaltlich, ästhetisch und praktisch nachhaltig künstlerisch arbeiten können.

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums ihrer Programmreihe „Nippon Performance Nights“ möchte Akiko Okamoto ihre kuratorische Praxis reflektieren und weiter denken. Im Rahmen der #TakeHeart-Residenz möchte sie ihre Arbeit weiter ausdifferenzieren, neue Konzeptionen und Formate entwerfen, über die sie sich mit ihren künstlerischen Netzwerk austauschen möchte.

Die Recherche greift das japanische Konzept "空 (kuu)" ("Leere") auf, um die Existenz in all ihren Formen der Materialität und des Konstrukts zu hinterfragen, und versucht, die Form in ihrer Eigenschaft der Veränderung zu untersuchen, d. h. fließende Zustände anstelle fester Objekte. Sie zielt darauf ab, dieses Konzept zu verkörpern und gleichzeitig zu hinterfragen, was es bedeutet zu existieren.

In seiner Residenz erforscht Fabrice Mazliah den cinematografischen Blick der Kamera als choreografischen Akt. Die Recherche wird sich auf die Tätigkeit und den Körper der Kameraleute beim Filmemachen konzentrieren, wichtige Filme untersuchen und sich auf die Bewegung der Kamera konzentrieren, um nachzuvollziehen, was ihre Körper taten um den Blick der Zuschauser*innen zu kuratieren.

Céline Bellut researchs on the process of animal dressage, working with archive videos of circus, horseback riding and marine amusement park to research on the different physicalities change on certain animals provoked by their dressage and obedience, to later integrate these physicality to a choreographic movement research.

Theatertechnik ist handlungsmächtig und personell in der Regel weiß, ableistisch und männlich besetzt. Mit “let's face it” sammelt Klara Lyssy die Stimmen anderer Theatertechniker:innen und imaginiert erste Handlungsstrategien, wie für das Thema weitergehend sensibilisiert werden und Veränderung erwirkt werden kann.

Marlene-Sophie Haagen recherchiert zur Krankheit Parkinson. Dabei liegt der Fokus auf Möglichkeiten der Übersetzung bestimmter Aspekte der Krankheit ins Theatrale: Wie fühlt es sich an, wenn der eigene Körper einem nicht mehr gehorcht? Lässt sich in dem Verlust von Fähigkeiten auch etwas Poetisches finden oder ist das Ganze einfach nur beschissen?

Mit „LOVE IS IN THE MOUTH“ erforscht Luis Garay die affektive Dimension der Stimme im Bereich der Popmusik und des queeren Nachtlebens. Durch Praktiken des Lesens (von Songtexten) erforscht Garay, wie wir als Individuen durch gemeinschaftliche Erfahrungen inszeniert werden und wie Popkultur durch die Besonderheiten der Stimme und durchdringt und neue queere Zugehörigkeiten schafft.

Die Recherche zu „Lust, Sinnlichkeit, Vergnügen und Tabu im bewegten „weiblichen“ Körper“ ist eine Solo Recherche zum Thema Erotik, Enttabuisierung und Ermächtigung von „weiblichen“ Körpern. Dazu dienen vor allem der urbane Tanzstil Twerking und Clownerie Elemente als Basis zu Erforschung einer Entstigmatisierung weiblicher Körper.

Ich möchte die Beziehung zwischen Körperbewegung und gesprochenem und geschriebenem Text erforschen und die drei Medien miteinander in Wechselwirkung treten lassen. Nachdem ich mit Bauchreden gearbeitet habe, bin ich insbesondere daran interessiert, die möglichen Ergebnisse einer visuellen Ebene zusammen mit dem gesprochenen Text zu untersuchen. Welche vielfältigen Bedeutungen entstehen dabei?

Ich möchte die Beziehung zwischen Körperbewegung und gesprochenem und geschriebenem Text erforschen und die drei Medien miteinander in Wechselwirkung treten lassen. Nachdem ich mit Bauchreden gearbeitet habe, bin ich insbesondere daran interessiert, die möglichen Ergebnisse einer visuellen Ebene zusammen mit dem gesprochenen Text zu untersuchen. Welche vielfältigen Bedeutungen entstehen dabei?

#HeartBeat beschäftigt sich mit dem Phänomen Techno/Rave und seinen Einzelkomponenten und dessen Auswirkungen auf die Wahrnehmung auf körperlicher und psychische Ebene. Die erste Phase beschäftigt sich vorwiegend mit den musikalischen Elementen und die zweite Phase mit der künstlerischen Forschung zu dem Thema.

#HeartBeat beschäftigt sich mit dem Phänomen Techno/Rave und seinen Einzelkomponenten und dessen Auswirkungen auf die Wahrnehmung auf körperlicher und psychische Ebene. Die erste Phase beschäftigt sich vorwiegend mit den musikalischen Elementen und die zweite Phase mit der künstlerischen Forschung zu dem Thema.

"All Underneath" erforscht kreative Verbindungen zwischen Sexualität und Ökologie, indem es Burlesque als eine Praxis der Befreiung untersucht und sich dabei neu an nichtmenschlichen Wesen, Beziehungen und Rhythmen orientiert. Roni Katz, Noam Gorbat und Nir Vidan erkundigen, welche Geschichten von Sexualität entstehen, wenn wir Intimität mit der nichtmenschlichen Umwelt zwischen uns finden?

"All Underneath" erforscht kreative Verbindungen zwischen Sexualität und Ökologie, indem es Burlesque als eine Praxis der Befreiung untersucht und sich dabei neu an nichtmenschlichen Wesen, Beziehungen und Rhythmen orientiert. Roni Katz, Noam Gorbat und Nir Vidan erkundigen, welche Geschichten von Sexualität entstehen, wenn wir Intimität mit der nichtmenschlichen Umwelt zwischen uns finden?

Mit BEGEGNUNGEN im öffentlichen Raum sollen die bestehenden Erfahrungen mit der Begegnung mit dem Publikum im künstlerischen Prozess durch weitere Perspektiven, Ansätze und Methoden vertieft werden. Es wird in zwei Phasen recherchiert, wie Menschen im öffentlichen Raum für die Teilhabe an einem künstlerischen Rechercheprozess und für künstlerische Aktionen als Publikum gewonnen werden können.

Mit BEGEGNUNGEN im öffentlichen Raum sollen die bestehenden Erfahrungen mit der Begegnung mit dem Publikum im künstlerischen Prozess durch weitere Perspektiven, Ansätze und Methoden vertieft werden. Es wird in zwei Phasen recherchiert, wie Menschen im öffentlichen Raum für die Teilhabe an einem künstlerischen Rechercheprozess und für künstlerische Aktionen als Publikum gewonnen werden können.

In Ceremonies of Connection (CC), I will focus on two main fields of connections; possible connections between choreography and poetry as the context; embodied connections between recent-self and inner child as spatio-temporality, a portal in the space-time relation of my research. It will be covering sub-titles as ceremonies of communication, ceremonies of collapsing, ceremonies of collectivity.

In Ceremonies of Connection (CC), I will focus on two main fields of connections; possible connections between choreography and poetry as the context; embodied connections between recent-self and inner child as spatio-temporality, a portal in the space-time relation of my research. It will be covering sub-titles as ceremonies of communication, ceremonies of collapsing, ceremonies of collectivity.

Anhand ihrer mehrjährigen Zusammenarbeit mit Schwarzen Performer:innen weltweit untersucht Anta Helena Recke die These, dass sich Schwarze Künster:innen in weißen Institutionen ausschließlich als Kunstfiguren bewegen (können). Dabei spielt die Befragung von Coolness als Kulturtechnik und Überlebensstrategie eine wichtige Rolle.

Anhand ihrer mehrjährigen Zusammenarbeit mit Schwarzen Performer:innen weltweit untersucht Anta Helena Recke die These, dass sich Schwarze Künster:innen in weißen Institutionen ausschließlich als Kunstfiguren bewegen (können). Dabei spielt die Befragung von Coolness als Kulturtechnik und Überlebensstrategie eine wichtige Rolle.

GAH untersucht Lehr-, Informations- & Transformationspotentiale ihres eigenen Körpers. In der künstlerischen Auseinandersetzung mit machtvollen Blicken & der einschreibenden Kraft des GAZE, erprobt sie durch performative Handlungen einen vermeintlich durchlässigen Körper zu entwerfen, der Narrative des GAZE anlockt, um sie auseinanderzubrechen & ihnen counter-hegemoniale Praxis entgegenzustellen.

GAH untersucht Lehr-, Informations- & Transformationspotentiale ihres eigenen Körpers. In der künstlerischen Auseinandersetzung mit machtvollen Blicken & der einschreibenden Kraft des GAZE, erprobt sie durch performative Handlungen einen vermeintlich durchlässigen Körper zu entwerfen, der Narrative des GAZE anlockt, um sie auseinanderzubrechen & ihnen counter-hegemoniale Praxis entgegenzustellen.

Im Rahmen des Stipendiums wird die ukrainische Sängerin, Schauspielerin und Komponistin Mariana Sadovska das Rechercheprojekt „Das lebende Archiv“ durchführen. Nach dem Digitalisieren, Auswerten und Strukturieren ihrer Aufnahmen von Expeditionen durch die ländliche Ukraine, wird sie Material generieren, das als kompositorische Basis für ihre zukünftige Projekte dienen wird.

Im Rahmen des Stipendiums wird die ukrainische Sängerin, Schauspielerin und Komponistin Mariana Sadovska das Rechercheprojekt „Das lebende Archiv“ durchführen. Nach dem Digitalisieren, Auswerten und Strukturieren ihrer Aufnahmen von Expeditionen durch die ländliche Ukraine, wird sie Material generieren, das als kompositorische Basis für ihre zukünftige Projekte dienen wird.

Alfredo Zinola would like to research the connections between performance and renaturation practices, considering both as a form of invitation. In a first step Zinola will meet other artists that have similar project and in a second step create an own artistic research project of renaturation.

Alfredo Zinola would like to research the connections between performance and renaturation practices, considering both as a form of invitation. In a first step Zinola will meet other artists that have similar project and in a second step create an own artistic research project of renaturation.

In der Residenz „Empower(n)d sexy“ wollen die Künstlerinnen Therese Banzhaf und Jana Zöll das empowernde Potential der Tanzstile Burlesque und Bauchtanz für Frauen* im Hinblick auf ihre Weiblichkeit und Sexualität erforschen und herausfinden, wie diese beiden Tanzstile mixed-abled zugänglich aussehen könnten.

In der Residenz „Empower(n)d sexy“ wollen die Künstlerinnen Therese Banzhaf und Jana Zöll das empowernde Potential der Tanzstile Burlesque und Bauchtanz für Frauen* im Hinblick auf ihre Weiblichkeit und Sexualität erforschen und herausfinden, wie diese beiden Tanzstile mixed-abled zugänglich aussehen könnten.

In der Residenz „Empower(n)d sexy“ wollen die Künstlerinnen Therese Banzhaf und Jana Zöll das empowernde Potential der Tanzstile Burlesque und Bauchtanz für Frauen* im Hinblick auf ihre Weiblichkeit und Sexualität erforschen und herausfinden, wie diese beiden Tanzstile mixed-abled zugänglich aussehen könnten.

In der Residenz „Empower(n)d sexy“ wollen die Künstlerinnen Therese Banzhaf und Jana Zöll das empowernde Potential der Tanzstile Burlesque und Bauchtanz für Frauen* im Hinblick auf ihre Weiblichkeit und Sexualität erforschen und herausfinden, wie diese beiden Tanzstile mixed-abled zugänglich aussehen könnten.

Die Performerin Geraldine Schabraque recherchiert zu Chansons verschiedener Künstlerinnen, um die Texte umzuschreiben, die beispielsweise klassische Geschlechterrollen thematisieren.

Die Performerin Geraldine Schabraque recherchiert zu Chansons verschiedener Künstlerinnen, um die Texte umzuschreiben, die beispielsweise klassische Geschlechterrollen thematisieren.

Fortwährend leben wir mit idealen Körperparadigmen, nehmen bestimmte Grenzen des Körpers als natürlich wahr und stufen andere als Behinderung ein. Ich will diese Auffassung hinterfragen, will erforschen, wie meine Arbeit mit Stützen eine Erweiterung dieser limitierenden Wahrnehmung bewirken kann.

Fortwährend leben wir mit idealen Körperparadigmen, nehmen bestimmte Grenzen des Körpers als natürlich wahr und stufen andere als Behinderung ein. Ich will diese Auffassung hinterfragen, will erforschen, wie meine Arbeit mit Stützen eine Erweiterung dieser limitierenden Wahrnehmung bewirken kann.

Katinka Kraft ergründet, wie Gebärdenpoesie und Storytelling zusammenkommen und für Taubes und hörendes Publikum gleichermaßen zugänglich gemacht werden können. Im Vordergrund stehen Kulturen, Sprachmodalitäten, Lebenswelten und Kunstformen (wie Gebärdensprachpoesie und Visual Vernacular). Auch sollen im Prozess kulturübergreifende Gemeinsamkeiten eruiert werden.

Katinka Kraft ergründet, wie Gebärdenpoesie und Storytelling zusammenkommen und für Taubes und hörendes Publikum gleichermaßen zugänglich gemacht werden können. Im Vordergrund stehen Kulturen, Sprachmodalitäten, Lebenswelten und Kunstformen (wie Gebärdensprachpoesie und Visual Vernacular). Auch sollen im Prozess kulturübergreifende Gemeinsamkeiten eruiert werden.

Diese Residenz erforscht die Möglichkeiten eine zweisprachige Erzählshow in Gebärdensprache und gesprochener Sprache zu gestalten. Die Chancen und Grenzen spontaner Interaktionen mit einem Publikum werden erforscht und auch die Möglichkeiten, Musik für eine Taubes Publikum in Rhythmus und Licht zu verwandeln

Diese Residenz erforscht die Möglichkeiten eine zweisprachige Erzählshow in Gebärdensprache und gesprochener Sprache zu gestalten. Die Chancen und Grenzen spontaner Interaktionen mit einem Publikum werden erforscht und auch die Möglichkeiten, Musik für eine Taubes Publikum in Rhythmus und Licht zu verwandeln

In LIMBO forscht Stephanie Thiersch an Möglichkeiten analog-digitaler Versammlungen im Bühnenraum. Konkret geht es um den Bereich 3D-Animation und Hologramm, der eine neue Erfahrung von Körper, ein Schweben ermöglicht. Was bedeutet dies für unsere Konzeption von physischer Präsenz? Ziel dieser hybrider Settings ist auch die nachhaltige Kooperation mit Menschen, Orten und Dingen in Entfernung.

In LIMBO forscht Stephanie Thiersch an Möglichkeiten analog-digitaler Versammlungen im Bühnenraum. Konkret geht es um den Bereich 3D-Animation und Hologramm, der eine neue Erfahrung von Körper, ein Schweben ermöglicht. Was bedeutet dies für unsere Konzeption von physischer Präsenz? Ziel dieser hybrider Settings ist auch die nachhaltige Kooperation mit Menschen, Orten und Dingen in Entfernung.

Wie können wir uns unabhängig von sichtbaren oder unsichtbaren Behinderungen von Mensch zu Mensch begegnen? „Mensch zu Mensch "EMPATHIE" überwinde Barrieren in Deinem Kopf“ ist eine Recherche von Johanna May, die sich damit auseinandersetzt, wie Menschen mit und ohne Behinderung die Barrieren in ihren Köpfen abbauen können und wie sich praktische Lösungen und Anwendungen finden lassen.

Wie können wir uns unabhängig von sichtbaren oder unsichtbaren Behinderungen von Mensch zu Mensch begegnen? „Mensch zu Mensch "EMPATHIE" überwinde Barrieren in Deinem Kopf“ ist eine Recherche von Johanna May, die sich damit auseinandersetzt, wie Menschen mit und ohne Behinderung die Barrieren in ihren Köpfen abbauen können und wie sich praktische Lösungen und Anwendungen finden lassen.

Zwei Orte (Heizhaus Berlin / Landgut in Brandenburg) sind Ausgangspunkt einer Recherche zu erweiterten Praktiken des Reparierens und des (Ver)Sammelns. Was bringt uns zum Sammeln und worum versammeln wir uns? Wir erkunden das Thema des Reparierens im Kontext eines beschädigten Planeten, jenseits der Möglichkeit Probleme zu ‘beheben’ - vielleicht eher als Form des Regenierens, der Resilienz.

Zwei Orte (Heizhaus Berlin / Landgut in Brandenburg) sind Ausgangspunkt einer Recherche zu erweiterten Praktiken des Reparierens und des (Ver)Sammelns. Was bringt uns zum Sammeln und worum versammeln wir uns? Wir erkunden das Thema des Reparierens im Kontext eines beschädigten Planeten, jenseits der Möglichkeit Probleme zu ‘beheben’ - vielleicht eher als Form des Regenierens, der Resilienz.

How our biographies take physical shape to talk about connection? Dealing with Retinitis Pigmentosa a degenerative disease that can cause blindness, Márcio tracks the unfolding of relational interfaces that see beyond the unknown within the darkness. The research looks for actions that form and fade the human awareness of connection by exploring alternative stories of visual experience.

How our biographies take physical shape to talk about connection? Dealing with Retinitis Pigmentosa a degenerative disease that can cause blindness, Márcio tracks the unfolding of relational interfaces that see beyond the unknown within the darkness. The research looks for actions that form and fade the human awareness of connection by exploring alternative stories of visual experience.

Im Rahmen von #TakeHeart denken Anne Zacho Søgaard & Hermann Heisig über einen neuen Projektraum in Leipzig nach, der experimentelles Theater und Choreografie mit partizipativer Arbeit verbindet. Ausgehend von einer Recherche zur Geschichte des Ortes im Leipziger Waldstraßenviertel sind Arbeitstreffen mit Kolleg:innen zur Entwicklung künstlerischer und organisatorischer Strategien vorgesehen.

Im Rahmen von #TakeHeart denken Anne Zacho Søgaard & Hermann Heisig über einen neuen Projektraum in Leipzig nach, der experimentelles Theater und Choreografie mit partizipativer Arbeit verbindet. Ausgehend von einer Recherche zur Geschichte des Ortes im Leipziger Waldstraßenviertel sind Arbeitstreffen mit Kolleg:innen zur Entwicklung künstlerischer und organisatorischer Strategien vorgesehen.

Sergiu Matis will shift his attention towards the ability of his movement practice to generate text. A description of the navigation tools in his practice is the beginning of the journey towards theory-fiction and poetry. With an activist drive and utopian thinking he will deviate from self-reflection towards global issues, in order to create a powerful space for imagining better possible worlds.

Sergiu Matis will shift his attention towards the ability of his movement practice to generate text. A description of the navigation tools in his practice is the beginning of the journey towards theory-fiction and poetry. With an activist drive and utopian thinking he will deviate from self-reflection towards global issues, in order to create a powerful space for imagining better possible worlds.

Imke Paulick wird sich in ihrer Recherche mit der Frage auseinandersetzten, inwieweit das Entwerfen eines Kostüms als ein Akt der selbstbestimmten und zugleich spielerischen Persönlichkeitsentwicklung verstanden werden kann.

Imke Paulick wird sich in ihrer Recherche mit der Frage auseinandersetzten, inwieweit das Entwerfen eines Kostüms als ein Akt der selbstbestimmten und zugleich spielerischen Persönlichkeitsentwicklung verstanden werden kann.

Fressefreiheit stand zur Auswahl für das Jugendwort des Jahres 2022 und verdeutlicht den Wunsch, das eigene Gesicht nach langer Maskentragezeit einer Öffentlichkeit zu zeigen. Diesem Verlangen spürt diese Recherche von Adrian Figueroa nach und entwickelt performative Bühnenbekenntnisse mit Jugendlichen zwischen 12-19 Jahren.

Fressefreiheit stand zur Auswahl für das Jugendwort des Jahres 2022 und verdeutlicht den Wunsch, das eigene Gesicht nach langer Maskentragezeit einer Öffentlichkeit zu zeigen. Diesem Verlangen spürt diese Recherche von Adrian Figueroa nach und entwickelt performative Bühnenbekenntnisse mit Jugendlichen zwischen 12-19 Jahren.

SOMATIC STORYTELLING investigates ways of storytelling through guided somatic exercises choreographed for the audience. The research aims to develop accessible and shared performance spaces to adress contemporary instances of systematic violence in order to unravel stories of historic atrocities, and practice accountability and healing.

SOMATIC STORYTELLING investigates ways of storytelling through guided somatic exercises choreographed for the audience. The research aims to develop accessible and shared performance spaces to adress contemporary instances of systematic violence in order to unravel stories of historic atrocities, and practice accountability and healing.

SPOKEN SIGNS ist eine Recherche über das Aufeinandertreffen von Audiodeskription und Gebärdensprache. Im Dialog mit blinden/sehbehinderten und gehörlosen/hörbehinderten Expert*innen wird untersucht, wie sich Gebärdensprache und Audiodeskription gegenseitig übersetzen, wie sie künstlerisch miteinander kommunizieren und wie dadurch neue Formen der Zugänglichkeit entstehen können.

SPOKEN SIGNS ist eine Recherche über das Aufeinandertreffen von Audiodeskription und Gebärdensprache. Im Dialog mit blinden/sehbehinderten und gehörlosen/hörbehinderten Expert*innen wird untersucht, wie sich Gebärdensprache und Audiodeskription gegenseitig übersetzen, wie sie künstlerisch miteinander kommunizieren und wie dadurch neue Formen der Zugänglichkeit entstehen können.

Venetsiana Kalampaliki’s research aims to explore various music genres that can apply an audio description to their lyrics, proposing accessibility services at the core of her choreographic work. Looking into the different styles and studying the diverse cultural contexts which link to certain dance techniques will evolve into a choreographic practice.

Venetsiana Kalampaliki’s research aims to explore various music genres that can apply an audio description to their lyrics, proposing accessibility services at the core of her choreographic work. Looking into the different styles and studying the diverse cultural contexts which link to certain dance techniques will evolve into a choreographic practice.

Juan Pablo Cámara forscht zum Lacan'sche psychoanalytische Konzept des "Spiegelstadiums’’ und dessen Bedeutung für die "Konstruktion des Selbst" sowie dessen Poetik, Symbolik und Beziehung zu Repräsentation und Performativität. Bietet das "Auf-der-Bühne-Sein" oder das Bewusstsein des “Performens” die Möglichkeit zur persönlichen Transformation? Wie kann diese transformative Kraft geteilt werden?

Juan Pablo Cámara forscht zum Lacan'sche psychoanalytische Konzept des "Spiegelstadiums’’ und dessen Bedeutung für die "Konstruktion des Selbst" sowie dessen Poetik, Symbolik und Beziehung zu Repräsentation und Performativität. Bietet das "Auf-der-Bühne-Sein" oder das Bewusstsein des “Performens” die Möglichkeit zur persönlichen Transformation? Wie kann diese transformative Kraft geteilt werden?

Trans_Harmonies is a research on Son jarocho Mexican traditional music, Hindustani Classical Music, Black Gospel music and Algerian Chaabi music, that explores how different conceptions of harmony have historically through music and the sociality that it choreographed, offered anti-colonial strategies, by generating togetherness as a place of communal resonance, resistance and survival.

Trans_Harmonies is a research on Son jarocho Mexican traditional music, Hindustani Classical Music, Black Gospel music and Algerian Chaabi music, that explores how different conceptions of harmony have historically through music and the sociality that it choreographed, offered anti-colonial strategies, by generating togetherness as a place of communal resonance, resistance and survival.

«Witsoul» bezieht sich auf die tiefe Beziehung, die Bodies of Color zu Musik und Tanz als heilende Empfindungen haben. Die Forschung wird sich mit afrikanischen Beats und Rhythmen befassen, um zu verstehen, wie People of Color in den letzten Jahrhunderten unter brutalen Umständen überlebt haben und Musik und Tanz als Werkzeug zur Selbsthilfe nutzen.

«Witsoul» bezieht sich auf die tiefe Beziehung, die Bodies of Color zu Musik und Tanz als heilende Empfindungen haben. Die Forschung wird sich mit afrikanischen Beats und Rhythmen befassen, um zu verstehen, wie People of Color in den letzten Jahrhunderten unter brutalen Umständen überlebt haben und Musik und Tanz als Werkzeug zur Selbsthilfe nutzen.

Was für Content würde Arvild J. Baud kuratieren, performen, komponieren und collagieren, wenn er den Auftrag erhalten würde in 120 Tagen ein Update von der „Golden Record" zu machen? Denn zwei goldene Daten- LPs aus Kupfer sind seit 1977 auf den beiden Voyager Raumsonden für die Ewigkeit unterwegs, bespielt mit Musik,Geräuschen,Sprachaufnahmen und Bildern, die unseren Planeten repräsentieren.

Was für Content würde Arvild J. Baud kuratieren, performen, komponieren und collagieren, wenn er den Auftrag erhalten würde in 120 Tagen ein Update von der „Golden Record" zu machen? Denn zwei goldene Daten- LPs aus Kupfer sind seit 1977 auf den beiden Voyager Raumsonden für die Ewigkeit unterwegs, bespielt mit Musik,Geräuschen,Sprachaufnahmen und Bildern, die unseren Planeten repräsentieren.

Mutter: "Die Wände sind gleich, aber das Licht ist nicht gleich." Die Begegnungen mit Räumen, die aufgrund von Vertreibung, Kriegszerstörung und feindlicher Übernahme verlassen werden mussten, ist ein Bestandteil dieser Forschung. Wie verändert sich aber die Erinnerung durch ihre Entortung bzw. die neue Kontextualisierung. Welchen Platz haben derartige Erinnerungen in einem Land wie Deutschland?

Mutter: "Die Wände sind gleich, aber das Licht ist nicht gleich." Die Begegnungen mit Räumen, die aufgrund von Vertreibung, Kriegszerstörung und feindlicher Übernahme verlassen werden mussten, ist ein Bestandteil dieser Forschung. Wie verändert sich aber die Erinnerung durch ihre Entortung bzw. die neue Kontextualisierung. Welchen Platz haben derartige Erinnerungen in einem Land wie Deutschland?

Warum vergessen wir so oft und immer wieder, dass wir ein Teil der Natur sind und dass alles, was wir ihr antun, auch für uns selbst Folgen haben wird? Im Rahmen meiner Residenz recherchiere und sammele ich Material aus verschiedenen künstlerischen Disziplinen über unsere Sicht auf uns selbst und unseren Körper sowie unsere Beziehungen zu den mehr-als-menschlichen Körpern um uns herum.

B-Ebenen, die unterirdischen Einkaufsmeilen sind aus der Zeit gefallene Bühnen. Diese “Nicht-Orte” inszenieren ihre Besucher:innen und hüllen sie ein, in schmuddelige Heimeligkeit. In „Museum unrealisierter Versprechen“ werden ambisonische Fieldrecordings von B-Ebenen an verschiedenen Orten gemacht, um zu untersuchen, inwieweit sich allein durch Hören Orte spezifisch unterscheiden lassen.

“Natur im Femininen” is a research project by Yvonne Sembene at the intersection of Ecofeminism, Eco- and Afrofuturism exploring the junctions that exist between social constructs of femininity and how humans coexist with nature.

Harley Aussoleil is interested in the unholy and yet wholly complex alliances woven between digital art and the state, especially in regards to which political agendas benefit and how. In an attempt to make more ethical an art world that is already profoundly fraught, Aussoleil strives to better understand the significance of NFTs in global markets and its intersection with the state.

Das Peter Pan Syndrom, ist das eigentlich nicht schlecht klingende Verhaltensmuster des "Nicht Erwachsenwerden" wollen - bekanntestes Beispiel ist der umstrittene Megastar Michael Jackson. Dominik Bliefert macht sich auf die Suche nach weiteren thematischen Biografien, um herauszufinden welche Formen es gibt und wie diese in den Medien, Gesellschaft und Literatur dargestellt und betrachtet werden.

In der Residenz 'no stings attached' setzt die Puppen- und Medienkünstlerin Frieder Miller die queer-feministische Tradition der Aneignung technischer Tools fort. Sie möchte einen ersten Prototypen eines VR Handschuhs konzipieren und bauen, mit dem sie einen virtuellen Avatar zu animieren versucht. Nach dem Motto: Do it with your own hands!

"No Such Thing as Theatre" ist die Untersuchung des Potenzials, das die Vergangenheit für uns haben kann, und ein Blick nach vorn auf ein mögliches queeres Theater der Zukunft. Was können wir von den hellenischen Dionysien lernen, um den aktuellen Zustand unserer Welt zu überwinden?

Zwei Orte (Heizhaus Berlin / Landgut in Brandenburg) sind Ausgangspunkt einer Recherche zu erweiterten Praktiken des Reparierens und des (Ver)Sammelns. Was bringt uns zum Sammeln und worum versammeln wir uns? Wir erkunden das Thema des Reparierens im Kontext eines beschädigten Planeten, jenseits der Möglichkeit Probleme zu ‘beheben’ - vielleicht eher als Form des Regenierens, der Resilienz.

Zwei Orte (Heizhaus Berlin / Landgut in Brandenburg) sind Ausgangspunkt einer Recherche zu erweiterten Praktiken des Reparierens und des (Ver)Sammelns. Was bringt uns zum Sammeln und worum versammeln wir uns? Wir erkunden das Thema des Reparierens im Kontext eines beschädigten Planeten, jenseits der Möglichkeit Probleme zu ‘beheben’ - vielleicht eher als Form des Regenierens, der Resilienz.

Die Choreografin und Tänzerin Anna Till begibt sich auf die Suche nach der ständigen Transformation im Alltäglichen. Inspiriert von dem Kunstfilm „Der Lauf der Dinge“ (Fischli & Weiss, 1987) widmet sie sich dem Versuch, diese Art der Kettenreaktion mit den Mitteln von Tanz und Performance zu adaptieren. Jedes Ende eines Ereignisses ist zugleich der Beginn eines neuen.

Matthew Rogers studies his own dancing body through a subjective lens. Using it as an intelligent object, he researches the physical principles of cause and effect. With the short film "Der Lauf der Dinge" (Fischli & Weiss, 1987) as inspiration, he examines the dancer’s relationship to endurance, simplicity, aging and surprise.

In the project Point of no return #3 Martin Mulik explores the human behavior. The psychological mechanisms behind our endless circling as a society and as individuals. The fact that we are never satisfied, always want to improve, change, make new and better. How can this be translated into a specific light design or light object and how can those effect the audience?

In der urbanen Tanzszene existieren verschiedene Tanzstile, die durch unterschiedliche Musikrichtungen geprägt sind. Was passiert jedoch, wenn der Hauptinitiator (die Musik) auf das Minimum runtergebrochen wird? Popping in 432 Hz erörtert den Einfluss von Klängen/Frequenzen auf Tanz, Körper und Geist.

Das Rechercheprojekt “privat vision” von Merthe Wulf setzt sich mit der Position der Kamera als Live-Kamera in Bühnenkontexten und als Aufnahmemedium generell auseinander. Sie beschäftigt sich mit dem Blick durch den Sucher, der Kamera als “fantasy machine” und untersucht dessen performative Qualität.

Geprägt von einer kulturellen und familiären Tradition in der Aufmerksamkeit meist über körperliche (Aus)Hilfen gezeigt wird, übersetzt Darko Radosavljev innerhalb der #TakeHeart Residenz den Brauch der körperlichen Hilfe als eine Reihe von Gesten der Zuwendung. Dabei wird die Lust am sich selbst (Auf)geben ebenso untersucht, wie die Frage wodurch (körperliche) Arbeit zu persönlicher Hingabe wird.

"Queer Rebel" ist eine Recherche des Video- und Performencekünstler Yousef Iskandar, in der er zu den Spuren queerer Lieder und Gedichte forscht, die unter den Schichten von Wortspielen und Andeutungen in der Geschichte der arabischen Literatur versteckt waren und im kollektiven Gedächtnis leben.

S. Rudat und David Guy Kono stellen sich Fragen und Aufgaben rund um die Themen ‚Anders sein – Auffallen - Diskriminiert werden – Identität & Körper im Kontext der Umgebung‘: Kann ich Frei-Sein, ohne zu stören? Ist das gefährlich für mich? Werde ich sichtbar, wenn ich tue, was andere selbstverständlich tun? Was wollen wir erzählen, wenn wir mehr sein wollen als unsere Zuschreibungen?

Charlotte Bomy wird unter dem Arbeitstitel „Radikal feministisch“ zeitgenössische Dramatik im frankophonen Raum untersuchen, die insbesondere durch neue intersektionale, ökofeministische oder transfeministische Dynamiken markante Entwicklungslinien aufzeigt.

Im Rahmen der Residenz beschäftige ich mich mit sowohl realer als auch virtueller Aspekte des Immersions. Als Hauptgegenstand diese Untersuchung dient die Frage wie Augmented Reality im Theaterraum eingesetzt werden kann. Es ist teilweise eine ästhetische Untersuchung und teilweise ein Medienexperiment als Bestätigung der Beziehung zwischen Publikum und Künstler:in.

Sarah Wessels beschäftigt sich in ihrer Residenz mit dem Thema Lachen: Mithilfe von Scores, Audio-Aufnahmen und performativen Versuchen versucht sie Lachen zu erzeugen und sucht nach den Bedingungen für Gelächter. Bereits vorgenommene Kategorisierungen von Lachen überprüft sie auf ihre künstlerisch-performative Anwendbarkeit.

Im Rahmen von #TakeHeart konzipieren Anne Zacho Søgaard & Hermann Heisig einen neuen Projektraum in Leipzig, der experimentelles Theater und Choreografie mit partizipativer Arbeit verbindet. Ausgehend von einer Recherche zur Geschichte des Ortes im Leipziger Waldstraßenviertel sind Arbeitstreffen mit Kolleg:innen zur Entwicklung künstlerischer und organisatorischer Strategien vorgesehen.

Benjamin Rottluff wird sich innerhalb der Recherche mit kulturellen Techniken trance-induzierender musikalischer Mittel beschäftigen. Im Zentrum steht ein menschliches Grundbedürfnis nach energetischer Verbundenheit. Gestützt auf anthropologische und neurowissenschaftliche Erkenntnisse möchte er für sich die Frage beantworten, wie Resonanz bewusst als kompositorisches Mittel genutzt werden kann.

Jule Rottluff wird sich innerhalb der Recherche zu „Resonanz“ mit trance-induzierenden Bewegungstechniken und deren kulturellem Hintergrund beschäftigen. Grundlegend ist die Annahme das der menschliche Körper ein Resonanzraum ist, der Energie bündeln und kanalisieren kann. Das Ziel ist eine Tanztechnik zu erarbeiten, um dieses Mittel bewusst in die choreografische Arbeit einfließen zu lassen.

RESOUNDING SPACES geht der Frage nach, wie sich Sound und Raum im Laufe des Realisierungsprozesses eines Tanzstückes verändern. In Pedestrian Walks werden im urbanen Raum Klang und Ton gesammelt, um einerseits zu erforschen, wie sich das Auditive auf Bewegungsformen und den tänzerischen Körper überträgt und andererseits aus der Mehrdimensionialität von Sound einen tänzerischen Score zu entwickeln.

Wie können wir uns mittels Performance, Spiel und Ritual den traumatischen Altlasten der europäischen Dominanzkultur annähern, diese transformieren und auflösen? Unter Einbezug literarischer Quellen, Videodokumentation, Interviews, und praktischer Labore und Workshops erforscht Jakob Klaffs das Thema in seiner Residenz, mit dem Ziel, einer performativen Umsetzung konzeptionell näher zu kommen.

"rituals for the anthropocene and going extinct as a species" ist ein Kunstforschungsprojekt von hugo x tibiriçá, das performative Wege und notwendige Rituale erforscht, um gemeinsam durch die aktuelle geologische Epoche zu gehen, die wir durchleben - bekannt als das Antropozän - sowie unser eigenes Aussterben als Spezies im Laufe des einundzwanzigsten Jahrhunderts.

What really means to be “a strong woman”? What is force? Why is a failure to be out of the scheme? Can we create a super heroine that does not have to prove her powers, restrain her emotions, is not determined to succeed, is vulnerable and indulged in pleasure? Searching for the Neo Loser. In S.W.A.Y. Tatiana Mejia is exploring failure as something normal and epic.

Julienne De Muirier beschäftigt sich mit afrodiasporischem Theater und Schwarzer Performance. Inwiefern verstricken sich Theorien über Blackness mit den literarischen Arbeiten? Aus der Perspektive einer Autorin möchte sie die Schreibpraxis Schwarzer Dramatiker*innen untersuchen und selbst szenische Texte entwickeln. Was ist Schwarzes Drama und wie kann es im deutschen Kontext aussehen?

In der Recherche "Schwarze Fußspuren in Europa" wird die Performancekünstlerin Jesseline Sarkodie Preach den Spuren Schwarzer Persönlichkeiten aus vergagenen Jahrhunderten nachgehen, um Ihnen Sichtbarkeit innerhalb der eurozentrischen Geschichtserzählung zu verschaffen.

Im Fehlen von Sound im Bild steckt eine große Interpretationsfreiheit. Sound als finaler Stimmungsgeber von Fotografien. Es ist der Klang, der dem festgehaltenen Augenblick eine neue Zeitlichkeit, eine Beweglichkeit verleiht. Während der Residenzzeit widmet sich Barbara Lubich dem Thema `Selbstbilder´ und arbeitet mit der Stimme und ihren Wirkraum.

SELEKTRA and the MINTAS ist eine queere, intersektionale Recherche zu den Einladungen und Ausschlüssen die Türsteher*innen queerer Bars oder Clubs durchsetzen. Was ist hart, weich, spielerisch? Wie könnte SELEKTRA reden? Und welches Gefüge aus Allies könnten queere Communities gebrauchen um sich aufs Relevante konzentrieren zu können: die Feierei.

Zufall, Glück sind verbunden mit Hoffnungen und Erzählungen. Doch woher haben sie ihren Ursprung? Wie hat sich aus der Erzählung „Die drei Prinzen voraus dem Jahr 1302 das Prinzip des glücklichen Zufalls entwickelt? Welche Formen darstellender Künste liegen dem Märchen inne? Nesrin Tanç fragt nach universellen Mustern des glücklichen Zufalls.

"Sichten und Sichtbarkeit" ist eine Recherche zur künstlerischen Profilierung und Sichtbarwerdung im digitalen Raum. Vergangene Projekte werden sortiert, reflektiert und für eine Webseite aufbereitet. Für die strukturelle Gestaltung der eigenen Homepage werden dramaturgische sowie inszenatorische Strategien untersucht, um die künstlerischen Arbeiten fokussiert und markant vermitteln zu können.

Mit “SOCIAL STAGE” überträgt Caspar Weimann den kulturellen Bildungsauftrag, der an öffentliche Kulturinstitutionen gerichtet ist, auf die Rolle von Theatern auf Plattformen des digitalen Miteinanders und erforscht dabei Strategien des künstlerischen Austauschs, des Empowerments und der systematischen Unterstützung von Kunst- und Kulturschaffenden auf diesen Plattformen.

Some shadows are darker than other shadows wird sie das Problem der Unterreprasentation belarussischer Kunst in der westeuropaischen Kunstszene untersuchen und damit ihre Recherchen zur belarussischen und polnischen Avantgarde weiterfuhren. Damit mochte sie diejenigen Mechanismen aufdecken, die das Narrativ von Exklusion fur sogenannte Kolonien innerhalb des imperialistischen Diskursesbilden

Welchen Platz und welchen Wert hat Kunst im Klima-Aktivismus? Gehört sie da überhaupt hin? Louisa Beck beschäftigt sich in ihrer Residenz mit der Frage welchen Beitrag Musik für die dringend nötige Transformation unserer Gesellschaft leisten kann. Gerade in Zeiten so vieler existentieller Krisen, dass selbst Wissenschaftler:innen aus ihrem Metier ausbrechen um zivilen Ungehorsam zu leisten.

Die technische Anatomie der klassischen Theaterbühne wird analysiert, sowie auf den Nutzen und das Wirken ihrer einzelnen baulichen Komponenten untersucht. Die Frage danach, welche architektonischen Ansprüche das zeitgenössische Theater heute an eine Bühne stellt, soll mit spekulativen Entwürfen eines fiktiven Bühnenortes beantwortet werden.

Jana Mila Lippitz möchte gemeinsam mit der Künstlerin Sophie Meuresch über die Übergänge von Video zu Performance nachdenken. Ausgehend von einem großen Interesse daran, wie sich Körper/Medium/Bild zueinander verhalten, wollen sie in ihrer Residenz über das performative Potenzial des Spielbegriffs und den damit zusammenhängenden Begriffen wie Macht, (Selbst-)Darstellung und Freiheit nachdenken.

Das ganze Stück wird vorproduziert und dann auf TikTok hochgeladen. Jeden Tag eine Szene. Im Rahmen der Recherche fragt Jarnoth, wie sich TikTok und Theater verbinden lassen. Schnelle Cuts, schnelle Geschichten, geile Musik. 15 Sekunden, 30 Sekunden, 3 Minuten. Geht da noch mehr? Hat TikTok überhaupt Zeit für Zeit?

‘Storage Body Politics’ ist ein Rechercheprojekt von Moritz Frischkorn, dass sich mit weißer Männlichkeit und ihren Privilegien auseinandersetzt. Ausgehend von einem Zitat von Gramsci untersucht es biographische und sozio-historische Spuren, die sich im eigenen Körper abgelagert haben. Wie und mit Hilfe welcher Infrastrukturen und Logiken sind Privilegien im körperlichen Erleben eingeschrieben?

Mit der Recherche “Streitbare Flaneure” vertiefen die Künstler:innen um Döring und Herrlein ihre sozial-performativen Praktiken im und für den öffentlichen Stadtraum. Ziel ist die Entwicklung von Ansätzen für performative Interventionen, die sich mit der Frage beschäftigen, wie gesellschaftlicher Dissens, Konflikte und Widerstände im öffentlichen Raum spürbar werden und ausgehandelt werden können.

Mit der Recherche “Streitbare Flaneure” vertiefen Döring und Herrlein ihre sozial-performativen Praktiken im und für den öffentlichen Stadtraum. Ziel ist die Entwicklung von Ansätzen für performative Interventionen, die sich mit der Frage beschäftigen, wie gesellschaftlicher Dissens, Konflikte und Widerstände im öffentlichen Raum spürbar werden und ausgehandelt werden können.

Mit der Recherche “Streitbare Flaneure” vertiefen die Künstler:innen um Döring und Herrlein ihre sozial-performativen Praktiken im und für den öffentlichen Stadtraum. Ziel ist die Entwicklung von Ansätzen für performative Interventionen, die sich mit der Frage beschäftigen, wie gesellschaftlicher Dissens, Konflikte und Widerstände im öffentlichen Raum spürbar werden und ausgehandelt werden können.

Mit der Recherche “Streitbare Flaneure” vertiefen Döring und Herrlein ihre sozial-performativen Praktiken im und für den öffentlichen Stadtraum. Ziel ist die Entwicklung von Ansätzen für performative Interventionen, die sich mit der Frage beschäftigen, wie gesellschaftlicher Dissens, Konflikte und Widerstände im öffentlichen Raum spürbar werden und ausgehandelt werden können.

Mit der Recherche “Streitbare Flaneure” vertiefen Döring und Herrlein ihre sozial-performativen Praktiken im und für den öffentlichen Stadtraum. Ziel ist die Entwicklung von Ansätzen für performative Interventionen, die sich mit der Frage beschäftigen, wie gesellschaftlicher Dissens, Konflikte und Widerstände im öffentlichen Raum spürbar werden und ausgehandelt werden können.

Die Residenz „Sylvan Forms of Making” der transdiziplinären Künstlerin Donna Volta Newmen wirft einen künstlerisch forschenden Blick auf regionale mythologische Figuren im Kontext derzeitiger Klimadebatten. Die Recherche basiert auf Eduardo Kohns Konzept des “Sylvan Thinking”, das auf komplexen Zeichenprozessen (Semiose) beruht und dabei mit und durch nicht-menschliche Lebensformen denkt.

Was hat das mit Feminismus zu tun? In den 1980er Jahren gründete die bildende Künstlerin Erika Stürmer-Alex (*1938) ihren Kunsthof in Lietzen am Rand des Oderbruchs, der nicht nur ihr, sondern vielen queeren Frauen einen künstlerischen Freiraum bot. TALKING FEMINISM(S)* nimmt die Fäden dieser kollektiven Erfahrung, in Form einer künstlerischen Recherche und Zeitzeug*innen-Gesprächen, wieder auf.

David Guy Kono und Saskia Rudat stellen sich Fragen und Aufgaben rund um die Themen ‚Anders sein – Auffallen - Diskriminiert werden – Identität & Körper im Kontext der Umgebung‘: Ist der Körper im öffentlichen Raum schon politisch, weil er anders ist? Sind wir im privaten Raum nicht im Grunde alle gleich? Kann ich Frei-Sein, ohne zu stören? Irritieren wir? Was, wenn wir präsent sind?

Als syrische Schauspielerin und Schauspiellehrerin, seit den achtziger Jahren aktiv in Theater, beschäftigt mich der Begriff der Freiheit als Basis einer universellen Theatersprache der Ausdrucksmittel und Gesten, die von Menschen auf der ganzen Welt spontan und unabhängig von jeder kulturellen und sprachlichen, geschlechtlichen, kulturellen und politischen Determinierung verstanden werden kann.

In this project Ami Garmon explores mosaics of writing, voice and imagery in the form of moving digital fiction, audio fiction, print and monologue theatrical work. A fictional single narrator reveals a mysterious plot that is to develop as a comic book, moving image and theatrical monologue. The Go to Guy goes where needed on demand, ready to stand in for any character, even his own assassin.

"The other of another" is a research project on interstitial spaces of care in the performing arts. It aims to reflect on the mechanisms of value attribution inside these interstitial spaces between artistic partners, institutions, or between the artist and the audience. Research for new value expressions for intangibles such as care or unpredictable experiences inside the performing arts field.

In seiner Residenz beschäftigt sich Rabih Mroué mit den unterschiedlichen Bedeutungen der Begriffe “Harakah” und “Harak/Hirak” (Mobilität). Anhand der Verschiebung der Wortnutzung im Kontext der libanesischen Widerstandbewegung will Mroué die auswirkungen politischer Bewegungen auf die Sprache und deren Einfluss auf das Selbstverständnis des queeren Körpers untersuchen.

Die Künstlerin Elsa von Freytag Loringhoven und die Autorin Violette Le Duc entwerfen in ihren Texten Resonanzräume marginalisierter Erfahrungen. In ihren autofiktionalen Erotica rekurrieren sie häufig auf mythische Wissenspraktiken. Die theodramatische Performanz der von ihnen orchestrierten Körperlichkeiten und libidinösen Ökonomien soll in experimentellen Lektüreverfahren erkundet werden.

Ausgehend von erotischen Epistimologien und mycellischen Netzwerken nimmt diese Untersuchung die Idee eines "Banketts der Fruchtkörper" als Ausgangspunkt. In der gegenwärtigen Produktionslogik haben wir nicht die Möglichkeit der Fülle. Wie könnte die Idee eines Banketts eine Reihe von choreografischen Beziehungen hervorbringen, die Fülle, Netzwerke von Interdependenzen und Freude hervorrufen?

Ausgehend von erotischen Epistimologien und mycellischen Netzwerken nimmt diese Untersuchung die Idee eines "banquet of fruiting bodies" als Ausgangspunkt. In der gegenwärtigen Produktionslogik haben wir nicht die Möglichkeit der Fülle. Wie könnte die Idee eines Banketts eine Reihe von choreografischen Beziehungen hervorbringen, die Fülle, Netzwerke von Interdependenzen und Freude hervorrufen?

The research of Romain Guion is dedicated to conceptualizing a forward-thinking and post-covid training model for professional dancers taking into consideration emerging artistic needs, demands of the evolving dance artform and sustainability imperatives. It aims to question and advance how, with whom and for whom a profitraining program focused on the future is conceived.

Performance artists research and test social processes as part of their work, to which they employ many skills which could also offer solutions for urban production and place-making: communication and exchange, guiding group dynamics, staging and placing, relating the body to space, among many more. How can we transfer soft skills from the performing arts towards place making and vice versa?

Performance artists research and test social processes as part of their work, to which they employ many skills which could also offer solutions for urban production and place-making: communication and exchange, guiding group dynamics, staging and placing, relating the body to space, among many more. How can we transfer soft skills from the performing arts towards place making and vice versa?

Die Zukunft schaut katastrophal aus. Und trotzdem mache ich Theater für Kinder. Die eine Zukunft haben und verdienen. Wie aber rede ich mit ihnen darüber? Wie gestalte ich ein Theater der Möglichkeiten, der Utopien und Vorstellungsräume? Ein Theater des Empowerments in diesen katastrophalen Zeiten? Die Residenz erforscht, wie ich zukünftiges Theater für Kinder aussehen kann.

What are we white people? What do we want from us? Do we deal with what we are becoming? Bringing together personal and collective memories, historical facts, texts, media products and social key points, Daniele Lucchini delves into the relationship of white subjects like himself, with the main and inappellable privilege of their whiteness.

Die gesellschaftliche Ungleichheit entzieht sich der Vorstellungskraft: Dass Deutschland einen hohen Gini-Index von 0,34 hat, sagt kaum jemanden etwas. Dass der Eigentümer von Lidl nur 01:18 Minuten arbeiten muss, um das Jahreseinkommen einer durchschnittlichen Arbeiterin zu erzielen, lässt sich eher vorstellen. Im Rahmen der Residenz entwickelt Bini Adamczak neue Darstellungen der Ungleichheit.

VERTANZT - VERSCHRIEBEN sucht nach Mitteln und Wegen Tanz in schriftlicher Form festzuhalten. Die Residenz beleuchtet verschiedene Herangehensweisen und Formate und überlegt wie und wo über Tanz geschrieben werden kann. Der Fokus der Recherche liegt dabei auf dem schriftlichen Ausdruck von Tanzlaien und Zuschauer:innen, die Erlebtes oder Gesehenes festhalten möchten.

Mittels 3D-Scanner werden Bühnenelemente virtuell bearbeitet und anschließend auf den realen Bühnenraum projiziert. Benjamin Schindler untersucht damit das Wechselspiel von Fake und Illusion und unsere zukünftige Wahrnehmung in Zeiten des Metaverse.

Helena Fernandino untersucht die Verbindung von feministischen Theorien und somatischen Praktiken des Body Mind Centering™ mit der Fokussierung auf die Entwicklung von emphatischer Resonanz. Inwieweit sensibilisiert die Verkörperung solch einer Resonanz als künstlerisches Mittel für bestehende geschlechtsspezifische Ungleichheiten?

Somatic abolitionism is a physical praxis formulated by Resmaa Menakem, a Black American psycotherapist specializing in the effects of racialized trauma on the body. In the studio, I will apply somatic abolitionism’s notion of attunement to build a daily warm-up—a set of scores and physical movements that ready the body for relationality.

Michele Piazzi möchte in der Residenz ‚WATER*IN*AIR‘ die technischen Voraussetzungen für das Inszenieren einer Performance auf einer projizierbaren Bühne erforschen, welche für das Publikum als eine performative Installation betretbar wird und auf diese Weise, die spezifische Ästhetik der Regisseur:in oder Choreograf:in unterstützt.

Im Rahmen ihrer TakeHeart Residenz beschäftigt sich Betty Yi-Chun Chen mit weiblichen Leiberfahrungen in unterschiedlichen Kontexten. Durch Lektüre, Interviews und Begegnungen sammelt sie heterogene Leiberfahrungen verschiedener Tänzerinnen und bearbeitet diese, um den Reibungen zwischen Struktur und Eigensinn künstlerischen Auszudrück zu verleihen.

Mit dieser Residenz möchte die Tänzerin und Choreografin Yamile Navarro ihre eigene Interpretation des danzón finden, sowohl der Musikform als auch der Tanzform. Außerdem möchte sie sich vorstellen, wie sich der danzón verändern würde, wenn es nach Deutschland käme. Der Ausgangspunkt dieser Recherche ist der Weg des danzón durch die Zeit und die Länder, in denen der danzón ein- und ausgegangen ist

Die Recherche WETTER will unterschiedliche Wetterphänomene und den Einfluss, den diese auf uns haben, untersuchen. Im Zentrum steht hierbei die körperliche sowie räumliche Erfahrung und dessen Übersetzung in einen theatralen Raum.

Caritia Abell will explore the intersections of neurodivergence, BDSM, and the creative process by collaborating in solo practices and with others who identify on the neurodivergence spectrum. In addition, Abell aims to involve underrepresented people from the BDSM community to create a BSM-derived physical movement vocabulary that can be applied to the performing arts.

Die Beobachtung des Körperverhaltens, das durch die Hände in verschiedenen performativen Praktiken aktiviert wird, ist der Motor, um die Verkörperung verschiedener Arten des Existierens, der Kommunikation und der Beziehung zur Umwelt sowie zu anderen Arten von Körpern zu fördern. Die Frage dieser Untersuchung von Thiago Granato lautet: Was bewegt Ihre Hände im Verhältnis zu anderen?

Die Persönlichkeit ist wie ein Fingerabdruck – eindeutig und unverwechselbar. Sie ist die Summe dessen was uns von unseren Mitmenschen unterscheidet – die individuelle Art zu fühlen zu denken und zu handeln. Sophie Hauenherm möchte sich mit der Fusion von Tanz und Psychologie beschäftigen. Die Kombination physischer und psychischer Merkmale bietet ein breites Spektrum für Bewegungsqualitäten.