Entscheidung #TakeAction | Theater für junges Publikum

Ausgewählte Vorhaben

Theaterland entwickelt „Maya und das Mutmonster“, ein Stück für Menschen ab 6 Jahren, das zur Selbstermächtigung und zum Überwinden von Ängsten und Sprachbarrieren anregt. Maya trifft auf ihr Mutmonster, Französisch trifft auf Deutsch, Objekt- und Schattentheater auf poetische Tanzelemente, und die Zuschauenden erfahren von der historischen Bürgerrechtskämpferin und Künstlerin Maya Angelou.

In dem Tanzstück Snitmønster für junges Publikum werden Schnittmuster und Körper zu Monden, Wasser, Sonne und Tieren um einen neuen Schöpfungsmythos zu erfinden. Im Angesicht der Bedrohung der Erde, will das Stück ihren Elementen huldigen und große Fragen neu stellen: Wie ist es möglich, dass der Mond am Himmel erschien? Wo schläft die Sonne? Was haben die Menschen auf der Erde zu suchen?

In einem Szenario aus Empörung, Unruhe, fortschreitender Technisierung und ultimativem Shopping verorten wir uns als Künstler*innen und tasten uns heran an das Sujet der Textilen. Mit den Mitteln des Tanz- und Objekttheaters erforschen wir auf unsere Weise das weite Terrain, indem wir einen textilen Kosmos erschaffen und die Licht- und Schattenseiten aufzeigen im Umgang mit textilem Material.

Was verspricht uns die Stadt, in der wir leben, und sind die bestehenden Spielregeln zukunftsfähig? Gemeinsam mit Jugendlichen – Expert*innen für ihre Stadt und ihre Zukunft – bewegen wir uns beobachtend im öffentlichen Raum, hinterfragen performative Muster, verbinden Stadt- und Zukunftsforschung mit Tanz und virtuellen Realitäten und entwickeln eine Tanztheaterperformance für junges Publikum.

Eingeladen von THEATER STRAHL begibt sich die EGfKA mit jungen Menschen mittels Foto.Video-Stories und einem Workshop ergebnisoffen auf Themensuche um herauszufinden, was in einem Theater ganz nach ihren Interessen und Bedürfnissen verhandelt werden muss. Angestrebt wird ein wechselseitiger Lernprozess, der sich inhaltlich und methodisch über ein Theater „WIE ES UNS GEFÄLLT“ verständigt.

Mit einer Bühnenproduktion für Kinder ab 5 begeben sich Morgenstern – Theater im Rathaus Friedenau auf die Suche nach einer Vielfalt an Geschichten, deren Fäden alle in einem verlassenen Haus zusammenlaufen. Die Idee dazu entnehmen sie dem Bilderbuch „Das Haus, das ein Zuhause war“ von Julia Fogliano und Lane Smith. Die Produktion entsteht im Dialog mit Schulklassen aus Berlin und Brandenburg.

„Aschewolken“ von Lisa Wentz, Regie von Jörg Steinberg, ist ein Stück ab 13 Jahre, das das Publikum sensibel und humorvoll teilhaben lässt an einer Nacht im Leben zweier Jugendlicher, Außenseiter, die gemeinsam vollenden, was ihr verstorbener Freund zu seinen Lebzeiten nicht mehr geschafft hat. Es werden Fragen nach Freundschaft und Vergänglichkeit aufgeworfen – existentiell und doch federleicht.

Eine spannender Schloss-Krimi, in dem sich die Kinder selbst als Detektive betätigen können. Nichts ist, wie es scheint – großflächige Bilder laden zur Spurensuche in Zeichnungen und Fotos ein. Das Treffen konsensualer Entscheidungen steht dabei ebenso im Mittelpunkt wie die Einübung demokratischer Grundfertigkeiten: Die Lösung ist nur als Team zu erreichen, jedoch nicht alleine.

Kennzeichnend für das Theater Kunstdünger ist die offene Spielweise in Verbindung mit „armen“ Theatermitteln.  „Schleichweg“ erzählt von zwei Wesen aus sehr verschiedenen Lebenswelten, die sich zufällig begegnen, einander sehen und übersehen. In der skurrilen Geschichte ohne Worte, geht es um Verständigung und Vertrauen. Ein Schauspiel und Objekttheater für alle Menschen ab 5 Jahren.

„Ching Chang Chong Sonata“, das experimentale Theater für junges Publikum widmet sich dem Thema: der in die Gesellschaft geschmuggelten Alltagsrassismus und dessen Überwindung. Der Zusammenklang von Musik, Skulptur, Literatur und Tanz des Theaters bietet dem Publikum fantasievolle und synästhetische Erfahrungen, um sich mit der gesellschaftlichen Kluft visuell wie auch akustisch auseinanderzusetzen.

„Ungeheuer“ ist ein Tanzstück für Kinder, das die sagenumwobenen und fantastischen Figuren der Ungeheuer in Kinderwelten ins Zentrum stellt und sie mit tänzerisch-choreographischen, stimmlichen und musikalischen Mitteln auf ihre empowernden Potenziale für Kinder auslotet. Humorvoll und mit differenziertem Blick auf Genderrollen wird das Ungeheuerliche in gemeinsamen Spielsituationen erforscht.

Das reale Märchen „Klimawandel“ thematisiert die Ängste und Wünsche rund um den Klimawandel mit Witz und theatralen Ausdrucksformen für Kinder ab 5 Jahren. Dabei zeigt es die reale Bedrohung sachlich ohne zu dramatisieren, zugleich werden die Kinder ermutigt, mit Freude und Hoffnung neue Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Nach dem Roman „Nichts, was im Leben wichtig ist“ von Janne Teller entwickelt theaterkunstkoeln in Koproduktion mit tt-theater eine Theaterinstallation im Kunsthaus Rhenania/Freihafen Köln und dem Orangerie-Theater Köln. Eingebunden in den künstlerischen Prozess und die Produktion des Theaterstückes wird eine 9. Klasse des Hölderlin-Gymnasiums Köln Mülheim.

„Mindset“ ist eine „dance+poetry+beat“-Performance für junges Publikum in Kooperation mit dem Pathos Theater München. Junge Performer aus jeweils drei verschiedenen Sparten (elektronische) Musik, Tanz (zeitgenössisch, urban) und Text (poetry, rap, lyrics) entwickeln nach dem „mix and match“ Prinzip in sich abgeschlossene Stücksequenzen, die über einen thematischen roten Faden verbunden sind.

Theaterstück für Menschen ab 7 Jahren. Eine bewegende und ermutigende Geschichte, die in ihrer Mächtigkeit einfach und gut einher geht mit der Ohnmacht eines Kindes in einer Welt ohne schützendes Umfeld. An einem Punkt jedoch wendet sich das Blatt. Das Kind wird zum Handelnden und entscheidet darüber, wie bzw. wo es weiterhin leben möchte. Familie ist eine Wahlheimat, nicht ein Geburtsgebot.

Rasant und mit viel Witz erzählt das Theaterstück „RATZENSPATZ“ wie ein kleiner Spatz vom Fliegen träumt, durch ein Unglück Freunde findet und aus seinen Erfahrungen mutiger wird. Und wie man in einer Gruppe mit ganz unterschiedlichen Wünschen doch zu einem gemeinsamen, freudigen Ziel kommen kann! Aus großen Koffern entwickelt sich eine Geschichte mit viel Musik, Spannung und Leichtigkeit.

„Was die Berge wissen“ erzählt in musikalischer Form vom Zusammenhang zwischen Landscape / Environment und dem durch das Leben in den Bergen geprägten Mythen, Erzählungen, Legenden der Regionen und deren Einfluss auf das Heranwachsen in den Bergen. „Was die Berge…“ – eine hybride Musik-Performance für Menschen ab 6 Jahren, die in einer länderübergreifenden Zusammenarbeit von Künstler*innen entsteht.

Wem gehört was? Wer darf was behalten oder gar verschenken? Wovon sollte man besser die Finger lassen? Wo Grenzen von meins und deins verlaufen, ist immer Verhandlungssache. „Schwarzweißchen“ (4+) ist eine Performance für zwei Performer*innen, drei geheimnisvolle Tiere und mehrere Wannen voller Tischtennisbälle.

Die Münchner Compagnie Altenbach + Honsel entwickelt eine StoryPerformance für Kinder ab 6 mit dem Titel „MEIN LEBEN ALS AMEISE“ frei nach einem Kinderbuch von Luigi Bertelli von 1893. Mit den Mitteln des Erzähltheaters, des Körpertheaters und musikalisch bearbeiteten Insektensounds soll die Geschichte eines Jungen erzählt werden, der als Ameise die Welt von einer ganz neuen Seite betrachten lernt.

Das Stück „frei-sein“ ist ein Stück für schwerst-behinderte Kinder.
Denn Kultur ist für alle da!
Wir hören, riechen, schmecken, fühlen und gebärden die „Freiheit
“!
Diejenigen in unserer Gesellschaft, die in einem als „nicht intakt“ bezeichneten Körper wohnen, besitzen sie die gleiche „Freiheit“ wie die „Gesunden“? Kultur ist für alle da! Freiheit auch!

Wie können wir unterschiedlich sein und doch miteinander auskommen?
Zwei zeitgenössische Clowns mit extravaganten Wünschen versuchen sich miteinander und einer ganzen Welt voller Möglichkeiten anzufreunden. Physischer Humor, Tanz und eigens komponierte Livemusik für Menschen ab 4 Jahren.

„Funghiversum“ ist ein Wissenschafts-Theater-Parcours zu Pilzen und Myzelien für Kinder ab 6 Jahren. Theater, Pantomime, Klangcollagen und großformatige Live-Zeichnungen erwecken einen eigenen Kosmos zum Leben. Inmitten eines lebendigen Bühnenbildes entdeckt das Publikum gemeinsam mit Akteuren des Waldbodens, welche Bedeutung Pilze für uns und die Natur haben. Kreative Wissensvermittlung mit Spaß.

„Violetta und der graue Klaus“, eine Stückentwicklung für Kinder ab 3 Jahren.
Violetta liebt das bunte Leben. Den grauen Klaus stört es und er versucht ihr dieses zu nehmen. Ein Stück über den Verlust eines bunten Lebens und die Kraft, es gemeinsam zurück zugewinnen. In einem Raum aus Video und Klängen entsteht ein mobiles Einpersonen-Mitmachstück für große und kleine Auftrittsorte.

Die Kammerspiele Magdeburg spielen das Stück „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“ nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Hannes Hüttner als Mitmach-Theater für Kinder von 4 bis 9 Jahren. Sie fahren mit einer echten Feuerwehr in Kindergärten und Grundschulen und spielen das Stück dort gemeinsam mit den Kindern. Die Feuerwehr ist voll funktionstüchtig.

Theater Don Kidschote Neuproduktion: Schnick & Schnack und die wundersame Reise ins Glück. Eine eigens entwickelte Geschichte um Neugier, Freundschaft, Toleranz und ein friedliches Zusammenleben. In Szene gesetzt als interaktive, sehr lebendige und altersgerechte Theatervorstellung mit Musik für Kinder ab 4 Jahren und die ganze Familie.

THEATERGEIST plant 2021 die „DIE REISE NACH UTOPIA“ (AT), ein Schauspiel/Objekttheater mit Live-Musik für Kinder ab 4 Jahren. Es kann mit wenig Aufwand in Klassenzimmern und Kitas gezeigt werden. Eine Stückerfindung für kleine Utopisten. Den Auftakt bildet eine Ausreißerbande. Aber wie lebt es sich in dieser Kommune von Individualisten? Ist das das Paradies? Zwischen Traum und Alltag.

„KLANGHAUS“ ist ein mobiler Experimentierraum, ein bisschen Wanderbühne, ein bisschen elektroakustische Werkstatt. Zwei freundliche Gestalten bewegen sich darin wie im eigenen Wohnzimmer. Mit unbändiger Spielfreude entlocken sie aus wohlvertrauten Gegenständen unerwartete Klänge und verschrobene Rhythmen. Experimentelles Musiktheater für Kinder ist nicht nur möglich, es kann sogar Spaß machen!

In dieser durch die Corona-Krise bedingten beziehungsarmen Zeit wurde das Fenster besonders im Alltag älterer Menschen sowohl ein Mittel zur Abschottung, als auch das einzige Objekt zur Beziehungspflege mit der Familie. In diesem Projekt soll verhandelt werden, wie sich trotz der Distanz eine enge Enkel-Großelternbeziehung in einem generationsübergreifenden nonverbalen Dialog gestalten lässt.

„DR. LAFARI IST WEG“ ist ein auf Hygieneregeln abgestimmtes Performance-Format: eine Outdoor Theater-Expedition in Kleingruppen. Diese Mischung aus Schnitzeljagd und Theaterperformance ist wegen seinem detaillierten Ortsbezug nicht als normales Gastspiel durchführbar. TOBOSO entwickelt daher nach dem erprobten Lafari-Prinzip vier Neuproduktionen mit neuen Figuren und Kosmen an vier neuen Spielorten in NRW.

Ein Stück über Vorurteile und die Freiheit, sich ausprobieren zu können für Kinder von 5-9 Jahre.
Die 10-jährige Leah werkelt an ihrem selbstgebauten Roboter, während ihr 8-jähriger Bruder Carl von „Der Eiskönigin“ schwärmt. Ein Schlagabtausch innerhalb der Genderklischees entspinnt sich. Da schaltet sich ERSIEES ein – der selbstgebaute Roboter von Leah.

Sandkasten-Western für alle ab 4 Jahren.
Der Schatz gehört mir! ruft Kitty und reitet durch die Wüste davon. Gerecht? Ungerecht? Im Sandkasten zeigen sich die Tücken des freien wilden Westens. Wer bestimmt eigentlich die Regeln? Am Fluss der Showdown mit den Verfolger*innen: Ganz ohne Männer mit Pistolen. Stückentwicklung mit Geschichten von Kindergartenkindern über Freiheit und Gerechtigkeit.

Was wird aus der Zukunft der Schwundregion? Wenn Anna auch noch in die Stadt geht? Anna erzählt in „Trecker kommt mit“ von Freundschaft. Ada, die Zukunftsforscher*in, soll ihr sagen, ob ihre Freundschaft für immer ist. Sie eröffnen sogleich ein Labor und testen alles auf Zukunftsfähigkeit: Was wir in Zukunft brauchen und was eigentlich nicht und wer wir in Zukunft sein wollen und wer lieber nicht.

„SELMA – ein Leben in Jahreszeiten“ ist ein multimediales Kunstprojekt von Jugendlichen ab 14 Jahren. „Ich habe keine Zeit gehabt zu Ende zu schreiben“ waren die letzten Worte von Selma Meerbaum-Eisinger im deutschen Arbeitslager. Eine performative lyrische Übersetzung dieser jüdischen Lyrik im städtischen Raum zeigt die Aktualität von jugendlichen Gedanken in ihrer Zeit und ihrem Leben.

vorschlag:hammer nehmen sich Leo Leonnis Kinderbuchklassiker „Frederick“ zur Vorlage und Inszenieren eine Arbeit für 4-6-Jährige. Dabei wird die Erzählung des Sonnenstrahlen, Farben und Wörter sammelnden Frederick unmittelbar in den technischen Theaterraum übertragen und eine partizipative Situation erzeugt, in der das Publikum selbst einen athmosphärischen Wahrnehmungsspielplatz entwickeln kann.

Ein transportables Kindertheaterstück für Kinder und ihre Großeltern mit Abstand.
Oma wäre gern auf Weltreise gefahren, sitzt aber zu Hause fest. Und wenn sie sich nicht so schrecklich gelangweilt hätte, wäre sie niemals darauf gekommen, dass sich so spannende Abenteuer in ihrem eigenen Garten abspielen.

„Das Gold des Hasen“, nach einem Bilderbuch von Martin Baltscheit und Christine Schwarz. Kindertheater ab 6 Jahren.
Der größte Angsthase des Waldes soll den Goldschaftz des Hasen erben. Jedes Tier behauptet daraufhin, der größte Schisser im Wald zu sein. Wer hätte gedacht, daß der böse Wolf den Wettbewerb gewinnt? Aber hier ist die Geschichte noch lange nicht zu Ende…

Ein Stück über das Gehen und Vergessen.
Traummaschine Inc. bereist mit dem Publikum das Hirn eines vergesslichen Kapitäns und folgt ihm auf seiner Suche nach Bach und Boot durch das Gelände eines Hamburger Parks. Wir sehen Bilder eines Lebens: verlorenes Spielzeugboot, heimkehrender U-Boot-Kommandanten-Vater, Job auf der Werft, Streit mit der Tochter. Am Ende geht der Kapitän noch mal auf große Fahrt.

Nachts im Museum: der Musikautomat mit den lebensechten Figuren ist nicht nur das Lieblingsstück der Museumswärterin. Die Barockmusik, die er auf Knopfdruck hervorbringt, hat es auch dem Einbrecher angetan. Ein turbulentes Versteckspiel beginnt, bei dem nicht nur die Gefühle drunter und drüber gehen. Ein farbenfrohes, gefühlvolles Musiktheater für alle, sei es im Konzertsaal oder auf der Straße.

Wie schaffen wir es, trotz räumlichen Abstands verbunden zu bleiben? Das TanztheaterMobil macht ein altes Kinderspiel für die Bühne spannend: Gummitwist! Neben Geschicklichkeit, Rhythmus und Körperbeherrschung trainiert das Spiel den Zusammenhalt. In dieser Inszenierung visualisieren Gummibänder die vielfältigen Verflechtungen menschlicher Beziehungen.

Die Herren Funk und Kabel streiten: Neue Helden braucht das Land! „Es müsste einen geben, der mal…“
Sie verheddern sich im Thesengestrüpp, im Irgendwo zwischen Tradition und Fortschritt… Zwischen den Kontrahenten entsteht ein lebhafter szenischer Diskurs, basierend auf der Novelle „Der Schimmelreiter“ von Theodor Storm.

In Kooperation mit dem Szenografielabel Rue Obscure, einem Licht-und Objektkünstler, einem Sounddesigner und Münsteraner Schüler*innen realisiert echtzeit-theater ein Recherche- und Konzeptionsvorhaben zu der immersiven Rauminstallation „Artenforschung (AT) – Ein theatraler Erfahrungsraum in der Insektenwelt für Kinder“ (AT) für die Altersgruppe 8 bis 13 Jahre.

Die Produktion „NARZISS*A“ will die Komplexität von „Digitalität“ auf einer analog-digitalen Bühne künstlerisch fassen und wird von einem transdisziplinären Team umgesetzt. Zur Konkretisierung von analog-digitalen Welten, von Künstlerischer Intelligenz und Virtual Reality sowie von den damit zusammenhängenden Individuations- und Gesellschaftsprozessen wird „NARZISS*A“ als Gaming-Story inszeniert.

Ein Singspiel mit Puppen, Masken und Live-Musik für Kinder ab 4 Jahren. Das Stück will seine jungen Zuschauer*innen in die wunderliche Welt der Mumintrolle entführen, in der man noch trödeln, träumen und Kind sein darf. Vor allem aber gibt es dort jede Menge Abenteuer zu erleben und nahende Katastrophen werden mutig unter die Lupe genommen. Frei nach Tove Janssons „Geschichten aus dem Mumintal“.

„bunt gewürfelt“ (AT) ist ein Theater-Film-Projekt für Kinder ab 4 Jahren, in dem 14 Künstler*innen über‘s Vermissen und Verbinden arbeiten. Es wird die Geschichte von Herrn Emil und Frau Elvira erzählt, die in ihrem Wohnhaus die plötzlich verschwundenen Nachbarn vermissen. Also lassen die Beiden kurzerhand mit Film, Foto, Animation und Dia ihre bunte Hausgemeinschaft lebendig werden.

Die Welt steht auf dem Kopf. Sie ist von heute auf morgen aus den Fugen geraten. In einer Zeit, in der plötzlich nichts mehr so ist, wie es vorher war, begibt sich ein junger Mensch neugierig auf die Suche nach seiner Haltung zur Welt. In einem Spiel aus Sprache, Rhythmus, Musik, Gesang und Körper hinterfragt „Alice“ die Normen unserer Welt auf eine kluge, humorvolle und unkonventionelle Weise.

Ein Junge, der Röcke trägt, ein Mädchen, das sich mit anderen rauft und Monstertruck spielt! Dürfen die das? – Das Stück „Frau Blau und Herr Rosa“ erzählt humorvoll die Geschichte zweier Figuren, die plötzlich in ihrer geregelten Welt nicht mehr zurechtkommen…
Ein interaktives Theaterstück zum Thema Junge, Mädchen, Herzenswünsche und „Anders-Sein“ für Kinder ab 5 Jahren.

Das Spielraum-Theater entwickelt neue kleine Stücke, die mehrmals täglich unter Corona-Bedingungen in Schulen und Kitas in sozialen Brennpunkten und im Sommer open air im ländlichen Raum für kleine Gruppen zeigbar sind. Die Kinder können nicht reisen und so reisen sie mit uns und den Geschichten aus aller Welt weit über alle Meere und bauen Brücken zueinander.

Ein mutiges, schlaues und listiges Mädchen, ein Wolf, der hauptberuflich böse ist, ein Luftballon, den es zu schützen gilt, viel Bewegung, viel Poesie, viel Musik, viel zum Lachen. Ein Theater, das Kinder und Erwachsene gleichermaßen bezaubert – ganz ohne Worte.

Die Angst vor Viren ist mächtig in dieser Zeit. Vor allem für Kinder eine enorme Belastung, denn der Feind ist unsichtbar. Doch was man gut kennt verliert seinen Schrecken. Darum geht diese Geschichte mitten rein: in die Begegnung der großen, gewichtigen und sehr langsamen Zelle WIN mit dem federleichten, reiselustigen Virus VINNI, die nach ersten Problemen zu einer WIN-VINNI-Situation finden.

Armada Theater beleuchtet in „OPUS AQUA“ das Verhältnis des Menschen zu der lebensnotwendigen Ressource Wasser. Im Mittelpunkt des Geschehens steht eine weit verzweigte Wasserwelt aus verschiedenen Behältern und Rohren. Ist das System einmal aus dem Gleichgewicht gebracht wird hier gegen Überschwemmungen und sinkende Grundwasserspiegel angekämpft.
Ein Wettlauf gegen die Zeit mit ungewissem Ausgang.

Es war einmal ein Hase,
der saß im hohen Gras und hatte mächtig Spaß.
Bis er sich dann verliebt.
Wußtest du,
dass es sowas Schönes gibt?
Doch er hat sich nicht getraut.
Bekommt er seine Braut?

Eine Parabel über das, was alles so sein kann, wenn man einmal vor lauter Angst nicht weiter weiß. Figurentheater mit Musik für alle ab 4 Jahren über falsche Ratschläge und das Wunder des Glücks.

Das Hamburger THEATER AM STROM schafft sich mit seiner Produktion „DER BÖSE STRUWWELPETER“ für freche Kinder und ihre armen Eltern neue Spielräume in Museen und auf einem der schönsten Fußballplätze der Stadt mitten im Grünen der Elbinsel Wilhelmsburg. Es verspricht eine temperamentvolle Musiktheaterveranstaltung mit Wortwitz und starken Bildern.

Liebelotte und ihr Hund Grummelich entscheiden sich, weil es Ihnen als praktische Idee erscheint, die Sonne zu klauen.
Liebevoll und einfühlsam werden Geschichten über Toleranz, Loyalität und Freundschaft erzählt. Die Zuschauer*innen sollen aber auch zum eigenständigen Denken angeregt werden und werden eingeladen, die Geschichte gemeinsam zu einem guten Ende zu bringen.

„GEHEN“ ist ein Tanzstück für die Allerkleinsten über den Mut, den sicheren Stand aufzugeben und den nächsten Schritt zu wagen, über die Lust, das Unbekannte zu erkunden, das Gleichgewicht zu verlieren und wieder zu finden. „GEHEN“ wirft dabei grundsätzliche Fragen auf „Wie machen wir uns die Welt zugänglich?“, „Wie geben wir den Dingen, die uns begegnen, einen Sinn?“, „Was hinterlassen wir auf der Welt?“.

„Bello, Steffi und Arthur“ (AT) wendet sich an ein inklusives, junges und intergenerationelles Publikum ab 4 Jahren. Das Tanztheater-Stück ist für ein Ensemble mit drei Akteur*innen konzipiert: Performer*in (blind) + Blindenhund + Tänzer*in (sehend). Die künstlerische Auseinandersetzung über die Beziehung zwischen Menschen- und Tierwelt greift die Jahrtausende alte Verbindung zu Hunden als Haustieren auf.

Silke Z. und die jungen Metabolisten bewegen sich zwischen Rücksicht, Respekt, Achtsamkeit, Egozentrismus und falsch verstandener Authentizität. Ausgangspunkt der Produktion ist die jugendliche, von Sozialen Netzwerken beeinflusste Sprache: verkürzt, in Codes, verhärtet? Wird Hate-Speech zum Status-Quo neuer „Coolness“ und welchen Einfluss hat das auf unsere Körperlichkeit?

Ein clowneskes Spiel, mit Tanz, Gesang und Sprachwitz von Ulrich Hub für Kinder ab 4 Jahren über einen reiselustigen Pinguin, der ins Land seiner Träume aufbricht.
Genug vom ewig weißen Schnee träumt Pinguin, der coole Typ, von Sonne und Sardinien. Auf seiner Reise trifft er auf unbekannte Welten, unverständliche Sprachen und seltsame Lebewesen.

„Ich lieb dich nicht, du liest mich nicht – aha“ zeigt gegenwärtige Körperpolitiken auf und stellt sich dem Blick auf marginalisierte Körper entgegen. Welche Zuschreibungen werden vererbt und welche Körperbilder verfestigen sich? Eine von Kafka beschriebene Schuldtätowiermaschine bildet die Allegorie, die genutzt werden soll, um normatives Denken in ewige Transformation zu führen.

„SOUND IN A BOX“ ist ein interaktives multimediales Tanztheaterstück für ein junges Publikum. Der Theaterraum wird zum Forschungslabor, in dem zur Interaktion eingeladen wird. Bewegung wird in Klang und Klang in Bewegung transformiert – ein Dialog zwischen Körper und Sound. Neue Wahrnehmungsräume werden dem jungen Fachpublikum eröffnet, indem sie kreativ experimentieren dürfen.

„Auf mich gestellt – Das Hänsel & Gretl Projekt“ fragt mit theatralen Mitteln nach der Verteilung von Verantwortung in Familien. Mit dem Grimmschen Stoff als Richtschnur und ausgestattet mit Augenbinden, Taschenlampen und genügend Abstand begeben sich die eingeladenen Familien mit dem „Theater Brekkekekex“ auf eine Expedition in den Märchenwald.

STERNA | PAU produktionen erarbeiten in „Haecksen in der Zukunft retten die Welt mit Punk“ (AT) eine Musiktheaterperformance für alle ab 14 Jahren. Sie gründen eine futuristische Elektro-Punk-Band, die die Welt wieder verzaubert, das Patriarchat entzaubert und das Publikum bezaubert. Mit Gitarren, Open-Source-Software und Kräutertee spekulieren sie eine neue Welt.

„Geschichten vom Stein und vom Grün“ ist ein utopischer Theaterparcours für Menschen ab 6 Jahren. Er führt über Audioguides durch Hamburgs großen Garten „Planten un Bloomen“. Im Teich, auf Wiesen oder Bäumen begegnen die Zuschauer*innen Figuren wie dem Picknicker oder Stadtverplaner und fragen nach der Utopie einer idealen Stadt. Pandemie-kompatibel spielen wir draußen, mit Abstand und Headset.

Vor dem Hintergrund des Grimmschen Märchens „Dornröschen“ wollen Michaelis und Freunde und Theater o.N. in enger Zusammenarbeit mit Gruppen von Kindern eine Inszenierung für Kinder ab 5 Jahren entwickeln, die die drängenden politischen Fragen nach Geschichte und Identität untersucht und den Zusammenhang von Handlungen und deren Echo beleuchtet.

„Das ist kein Spiel, sondern der Ernst des Lebens!“ – Kriminalhauptkommissar TH Kringe ermittelt in der Schule, im Gepäck einen Online-Game-Chat. Die Klasse schöpft jedoch Verdacht: Handelt es sich bei dem in eine Theataufführung platzenden Cyberpolizisten in Wirklichkeit um den rachsüchtigen Vater einer Mitschülerin?
Ein Stück über den Flow, das Flamen und die Freundschaft in virtuellen Welten.

In dem dokumentarischen Kindertheaterprojekt „FRIEND SIMULATOR“ forschen zwei Schauspieler*innen auf der Grundlage von philosophischen Gesprächen live zum Thema Freundschaft On- und Offline. Zusammen mit den jungen Zuschauer*innen werden die zwei Schauspieler*innen eine digital inspirierte Spielwelt und Avatare erschaffen, in der Gedanken, Geschichten und Fragen über Freundschaft untersucht werden.

Ein Wohnmobil im öffentlichen Raum, das junge und alte Besucher*innen zu einer Zeitreise einlädt. Recherchematerial, das im Innenraum des Wohnmobils lebendig wird. „Sag mir erst, wie alt du bist“ ist eine begehbare, musikalische Installation, die sich mit Fragen ans Älterwerden beschäftigt und Besucher*innen in einen performativen Dialog treten lässt.

Aufklärung als Eigenermächtigung – für einen unbeschwerten, spielerischen Einstieg ins Erleben von Sexualität.
Bei der interaktiven Online-Ausstellung werden Jugendliche gestärkt und ermutigt, lustvoll sexuelle Identitäten in ihrer Diversität zu erforschen. Anonym, geschützt und moderiert können persönliche Erwartungen überprüft und ein Gespür für eigene Empfindungen entwickelt werden.

Theaterstück für Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene von Timo Parvela.
Im neuen Kinderstück vom Trotz-Alledem-Theater geht es wieder rund! Mit fantasievollen Bildern und schlitzohrigen Handlungen wird es zu einem musikalischen und wortgewandten Spiel um das Thema Freundschaft.

„Helden im Netz reloaded. Faszination und Risiken der digitalen Welt“. In dem interaktiven Theaterstück werden die drei schlecht gelösten Krisensituationen „Likes sind nicht alles“, „Abzocke“ und „Spielen ohne Ende“ szenisch dargestellt. Im Anschluß kann das jugendliche Publikum gemeinsam mit dem Ensemble, alles Menschen mit einer Suchterkrankung, Alternativvorschläge auf der Bühne ausprobieren.

Ein Kindertheaterstück, das mit allen Sinnen zu genießen ist und Erwartungen auf den Kopf stellt. Ein Stück über Begegnung und Austausch sehr unterschiedlicher Welten. Von Landschaften und ihren Bewohnern, die fast genau so ticken, wie du und ich! Zum Schauen, Staunen und Mitmachen für die ganze Familie und für Kitagruppen.

Sieben Videoclips für und mit kleinen und großen Stadtbewohner*innen.
Kindheit heute, vor allem in der Stadt, ist geprägt von Endgeräten und Innenräumen. Wo ist „DRAUSSEN“? In den privaten Gärten? Auf öffentlichen Spielplätzen oder gar auf illegal betretenen Brachen? Der Bühnenraum wird ersetzt durch verschiedenartige urbane Orte, die perfomativ bespielt, inszeniert und gefilmt werden. 

Wild dreht sich das Kaleidoskop der Emotionen. Im Wechselspiel schillert schrilles Licht auf verschiedenste Situationen unserer Gefühle. Wer versteht mich, wenn es fur mein Gefuhl noch keinen Namen gibt? Wo ist der Raum fur diese Gefuhle ohne Namen? Das Publikum kann die Geschichte beeinflussen und wird zu Regisseur*innen. Doch auch Schauspieler*innen haben Gefühle. Verstehst du mich jetzt?

„Kinder. Essen. Eltern.“ wird eine Theaterproduktion für Kinder und Eltern über des Menschen liebste Überlebenstätigkeit – das Essen. Ein spannender, heiterer und zugleich todernster Theaternachmittag über die soziale Interaktion des gemeinsamen Speisens, eine vierköpfige Familie und ihre Auseinandersetzung mit ekligen Gerüchen, scheiternden Restaurantbestellungen und nicht aufgegessenen Portionen.

Es gibt kein Richtig, es gibt kein Falsch. Es gibt ein Jetzt. Hier kann sich jede*r mit den eigenen Gefühlen, der Fantasie, den Gedanken und Emotionen einflechten. Ein Erlebnis teilen. Zur gleichen Zeit am gleichen Ort sein. Eine temporäre Gemeinschaft bilden, in der das Alter, das vermeintliche Geschlecht, die Herkunft und die Art und Weise, wie man auf die Welt schaut, keine Rolle spielt.

In der von Joseph Beuys inspirierten interaktiven Performance „Ich denke sowieso mit dem Knie“ vom theater monteure werden Schüler*innen ab 12 Jahren in ihrem Lebensraum Schule in ungewohnten Zusammenhängen mit Körperlichkeit, Bildsprache, Wortspielen, Klangereignissen überrascht und erfahren so neue Sichtweisen. Wahrnehmungsmuster werden dabei durchbrochen und neue Begegnungsformen entwickelt.

Die wo/men in back Theater Kompanie macht „physical illusionen“ und erzählt mit ihren Rücken Charaktere, die „Rücktoiden“, Geschichten, die über gesellschaftliche Normen und Ideale hinausgehen. Pointiert und nahbar erzählen die „Rücktoiden“ von Geschlechterdiversität, Sexismus und Rassismus und leben ein solidarisches Miteinander vor. Und das alles schaffen sie ganz ohne Worte.

„ALLES“ ist philosophisches Theater für junge Zuschauer*innen. „ALLES“ macht sich auf die Suche nach ALLEM. Mit Sprachspielen und ausdrucksstarken Bildern nähert sich „ALLES“ der Frage: Wer sind wir? Und aus welchem Stoff sind wir gemacht? Dabei schaut „ALLES“ in schwarze Löcher, aufgerissene Chipstüten und Atomkerne und stellt die Frage: Weltall – Erde – Mensch? Ist das „ALLES“?

Ein Musik- und Videoprojekt mit Jugendlichen in Berlin und Potsdam.
Cora Guddat (Theater-Pädagogin) und Celina Bostic (Sängerin und Musikerin) beleuchten das Thema „Vorurteile“ mit performativen und kreativen Methoden. Celina Bostics Song „Nie wieder leise“ wird von den Jugendlichen umgetextet und visuell umgesetzt.

Eine Geschichte vom Wachsen, der Vergänglichkeit und der Begegnung von Kindheit und Alter.
Der Junge Tonino lässt die Erinnerungen an seinen Grossvater noch vor unseren Augen wieder lebendig werden. Wir treffen auf eine konfliktreiche Begegnung dreier Generationen, alle unter einem alten Kirschbaum. Ein Kind, sein Großvater… ein Baum… mitten im Weg.

„Big Bang Family“ ist ein theatrales Gedankenexperiment für ein generationsübergreifendes Publikum an der Schnittstelle von Workshop, Performance und Installation. KOMPANIE KOPFSTAND ist auf der Suche nach neuen Formen familiären Zusammenlebens und lädt Kinder und Erwachsene, Familien und Familienbanden ein, ihre Lebensrealitäten und Familienutopien in einer wachsenden Installation zu verhandeln.

„Die Klanguste“ – ein experimentelles musikalisch-poetisches Stück über die Kunst des Zuhörens für junge Zuschauer*innen ab 5 Jahren. Mit Puppentheater, Musik, Reimen, Sprachspielen und Mitmachaktionen werden die Kinder in eine Welt der Poesie und der experimentellen Klänge eingeladen und helfen der kleinen Languste Auguste, ihre Abenteuer zu bestehen.

Er nennt sie Rotkäppchen, als er sie mit einem Korb am Fahrradlenker den Berg hinabfahren sieht. Rotkäppchen – weil in dem Korb Wein und Essen sind für den Großvater, dessen Einsamkeit nur ein Vorwand ist. Rotkäppchen – weil der Weg aus dem Wald dunkel und steinig ist. Rotkäppchen – weil der Wolf sie längst in seiner Gewalt hat.

Mit „Der Kontraspatz“ gewinnt das Theater eine mobile Produktion, die überall gespielt werden kann und die sich mit der Notwendigkeit von Nähe und Freundschaft in schwierigen Zeiten auseinandersetzt und so Kindern spielerisch und phantasievoll einen Tiefenraum schenkt.

Das Hörspiel- und Videoprojekt „[…Es war was passiert…]“ ist ein Experiment im Grenzbereich von darstellender Kunst und musikalischer Komposition nach dem Versroman „Wir beide wussten, es war passiert“ des Jugendbuchautors Steven Herrick, mit dem fensterzurstadt seine für Dezember 2020 geplante deutschsprachige Uraufführung des Romans im digitalen Format ausbaut und künstlerisch entwickelt.

Das Märchen „Vom Fischer und seiner Frau“ ist eine Parabel über die Folgen von Ausbeutung unserer Umwelt. Mit Blick auf die Corona-Krise, die Klima-Katastrophe und die Zunahme von Egoismus gibt das Märchen die Möglichkeit, unsere Grenzen und Möglichkeiten erlebbar zu machen. In einer aktuellen Stückfassung machen sich eine Puppenspielerin und ein Schauspieler auf die Suche nach unserer Zukunft.

Jeden Tag geschehen Katastrophen. Das nehmen auch unsere Kinder wahr.
Für das Jahr 2021 sind konkret mindestens zwei Produktionen geplant:
1. „(R)ausgerutscht“
Eine Freundschaft, eine Katastrophe und ein kleines Wunder für Menschen ab 5 Jahren.
Premiere: 8.5.2021
2. „Weit:Nah“
Für Gäste bei Fremden und Fremde, die Gastgeber*innen werden können ab 10 Jahren
Premiere: 11.9.2021

Das Stück ist ein Lern- und Bildungsprogramm, welches unterschiedlichste Theaterformen wie Zauberkunst, Tanz, Musik und Gesang vereint.
Victor ist ein kleiner Müllfresser und lebt in einer gelben Tonne. Er ist für Erwachsene unsichtbar, Kinder können ihn aber sehen. Diese Chance nutzt er und vermittelt den Kindern, wie Mülltrennung funktioniert und wie sich das positiv auf die Umwelt auswirkt.

Ein Theaterprojekt für alle Menschen ab 8 Jahren von Martin Clausen und Katrin Hentschel in den Uferstudios Berlins, ein performativer Spaziergang mit der Geschichte von Elisabeth Shaw: Die Stadtmaus und die Landmaus zu der Frage, wie was wo wollen wir leben und wie ermächtigen wir uns selbst und vor allem Kinder und Jugendliche dazu, aktiv zu werden.

Eine begehbare Medien-Installation erzählt die Geschichte von Gritta, einer außerirdischen Wissenschaftlerin, die die Vergangenheit eines Theaters erforscht und dabei auf ein dunkles Geheimnis stößt. Durch die künstlerische Aneignung von Archivmaterial eines Kindertheaters entsteht eine fantastische und philosophische Erzählung fur Kinder und Erwachsene.

Gemeinsam mit Göttinger Grundschulkindern aus sozialen Brennpunkten erarbeiten zwei Schauspielerinnen und eine Regisseurin die Themen Verständigung und Mehrsprachigkeit spielerisch. In Workshops werden die Kinder singend, tanzend, sprechend, experimentierend ihre eigenen Erfahrungen ausdrücken und aus diesen gemeinsam mit dem Team ein interaktives, mobiles Theaterstück für Kinder entwickeln.

Vom öden Alltag in die märchenhafte Welt der sternflammenden Königin – eine musikalische Flucht ins Virtuelle.
Eine Musikstunde mit Klavierbegleitung, viele Schüler*innen langweilen sich, Tamino driftet ab. Akustisch mit Makey Makey belebte Bühnenteile und ein reiches Perkussionsinstrumentarium eröffnen ihm und den Zuschauer*innen den „space“ der Königin der Nacht und neue Perspektiven.

„Another Children’s Library“ ist eine performative Sammlung von Kinderbüchern, die anti-rassistisch sind und Vielfalt feiern. Das junge Publikum kann sich auf den Büchern basierende Miniatur-Performances auswählen, an einem von vielen kleinen Tischen auf der wie ein Archiv gestalteten Bühne aufführen lassen oder in einem parallel stattfindenden Workshop das eigene Lieblingsbuch selbst aufführen.

Das Musiktheaterprojekt für Kinder ab 6 Jahren nimmt den scheinbaren Widerspruch zwischen dem weltweit massenhaften Artensterben und einer wachsenden Tierpopulation in den Großstädten zum Anlass und begibt sich auf die klanglichen und musikalischen Spuren der Tiere, die unsere Stadt bevölkern. Bei der Produktion handelt es sich um eine Kooperation mit der Naturschutzstation Hahneberg.

Eine Soloproduktion für Kinder ab 3 Jahren frei interpretiert nach „Kaschtanka“ von Anton Tschechow.
Die Inszenierung zeigt mit viel Einfühlungsvermögen eine Mensch-Tierfreundschaft, die geprägt ist durch Achtsamkeit und Rücksichtnahme. Spielerisch und mit gefühlvollen Bildern ausgestattet, werden kleine und große Zuschauer*innen mit in die Geschichte genommen.

In „M.O.D.“ begegnen die Zuschauer*innen einem mobilen Einsatzteam. Als „Master Of Desaster“ sind sie geübt mit dem Abwenden von Katastrophen und Gefahren. Eine absurd-humorvolle Theaterperformance mit Livemusik, Gesang, Objekten und Aktion. Was zählt ist, dass gemeinsam etwas getan wird gegen die Angst und Vereinzelung. Die Grundlage der Probenarbeit bildet ein Rechercheprojekt mit Kindern.

Familien sind die kleinsten Bausteine unseres gesellschaftlichen Systems, sie tragen eine enorme emotionale Intensität in sich. Inspiriert von den verschiedenen Familiendynamiken und den unterschiedlichen Entwicklungsstufen der Eltern-Kind-Beziehung wird Ceren Oran mit diesen in ihrem neuen Tanz-Stück „IN MEINEN TRÄUMEN BIN ICH MEINE MUTTER“ arbeiten.

Ein performatives Initiationsritual, ein schimmernder, bestärkender Ort, an dem alle* ab 12 Vertrauen in sich selbst und die eigene Meinung erleben. Basierend auf den Challenges aus ihrem Buch „Deine Meinung gehört gehört“, entwickelt die Wunschdomain einen theatralen Parcours. Ein*e Tänzer*in, ein*e Sänger*in und ein*e Zauberer*in bringen ihre eigene Magic mit und widmen ihre Kunst dem jeweiligen Gast.

Zwei Performerinnen begeben sich in den Dialog von Körper und Tunnel und erforschen die Möglichkeiten der Bewegung mit, um und in den Tunnel. Sie schaffen damit ständig neue Welten und Atmosphären. Sie spielen mit der Sichtbarkeit einzelner Körperteile, ziehen sich den ganzen Tunnel über und verwandeln ihn damit in ein anderes Wesen. Das tanzende Spiel wird von einem Livemusiker begleitet.

Zehntausend Tage und Nächte auf See, Zehntausend Tage an Bord. Das Theater Lakritz inszeniert Melvilles Jarhundertroman Moby Dick. Die Sehnsucht nach Weite und Freiheit, nach einem Entkommen der streng reglementierten Welt und das Gefangensein, die Einsamkeit, das Ausgeliefertsein sind Leitmotive der Erzählung, die einen spannenden Zugriff für ein junges Publikum erlauben, im Eindruck der Coronakrise.

Günther Lindner konzipiert und spielt ein Papier- und Schattentheater zu Vivaldis „La Notte“ mit dem Titel „Nachtgewächse“ (4+). Phantastische, papierne Figuren betreten einen Wald. Musik und Phantasie nehmen die Nachtwandler an die Hand. Licht, Bewegung, Papierfiguren und Scherenschnitte greifen so ineinander, dass kleine und große Zuschauer*innen in den Nachtwald eintauchen.

Theaterproduktion für Kinder ab 8 Jahren zur spielerischen, wortgewandten Annäherung an den Reichtum der antiken Sagenwelt. Durch die Kombination epischen Sprechtheaters mit elektronischen Charango-Klängen suchen die Künstler*innen, durch die Zerstörung von ästhetischen Gewohnheiten und Klängen und dem Aufbrechen eigener Ästhetiken, nach einer gemeinsamen Erzählform zum Transportieren einer Geschichte.

„Der Mann, der eine Blume sein wollte“ erzählt die Geschichte eines Mannes, der sich traut, aus seinem Alltag auszubrechen, um herauszufinden wer er ist und was ihn glücklich macht. Die compagnie toit végétal widmet sich der Bilderbuchvorlage mit einem interdisziplinären Theateransatz, der Sprache, Bilder, Musik, Klänge und Geräusche zu einer Bilder-Film-Performance für Alle ab 5 Jahren verwebt.

Eine ästhetische Auseinandersetzung über den oft immer noch verstaubten Aufklärungsunterricht an Schulen und dem großen pornographischen Angebot im Netz. In der Sexualkunde an Schulen wird sich oft nur auf Basics beschränkt. Die Künstler*innen wollen auf sinnliche und ästhetische Weise erzählen, was man nicht mit Worten sagen kann kann. Eine Reise in den eigenen Körper und in den des Gegenübers.

„Building!“ ist das Ergebnis einer gemeinsamen Workshopwoche mit queeren, trans*, inter* und non-binary Jugendlichen und Aktivist*innen aus den Communities. Die Installation interveniert räumlich und inhaltlich in den Alltag einer Bremer Schule. Sie vermittelt dort niedrigschwellig und spielerisch Wissen zu den Themen trans*, inter* und non-binary. Das Konzept richtet sich auch an Lehrer*innen.

Sibel Polat nimmt das Publikum mit auf einen Road Trip. Auf ihrer Reise um den Globus stoppt sie bei 33 Kämpferinnen für eine bessere und gerechtere Welt. Mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln arbeitet sie sich an ihren Vorbildern ab, um zusammen mit den Zuschauenden nicht nur Machtstrukturen zu hinterfragen und anzuprangern, sondern auch gemeinsam Pläne zu schmieden, um sie zu zerschlagen.

Theater R.A.B. kreiert ein genre-übergreifendes Freilichtstück für Kinder ab 6 Jahren. Eines Nachts kann ein Kind seine Neugierde über die „Außenwelt“ nicht mehr zügeln und steigt aus dem Fenster. Es entdeckt phantastische Welten, begegnet Wunderlichem und Befremdlichem – und seinem eigenen Mut. Drei Darsteller*innen erzählen diese Held*innenreise mit Hilfe von Masken, Figuren, und Musik.

Die Performance „Konferenz der wesentlichen Dinge“, eine interaktive Verhandlungsperformance für 20 Kinder und Erwachsene, wird zu einer digitalen Videokonferenz. Menschen, die sich nicht kennen und nicht physisch treffen, erproben im Kleinen, wie es ist, über Städte, Alter, Gender und Interessen hinweg für einander einzustehen und Verantwortung für die Gesellschaft als solche zu übernehmen.

„Game Over“ muss nicht das Ende bedeuten, sondern könnte auch der Anfang von etwas Neuem sein. Die Choreografin Mab Cardoso erschafft mit drei Tänzer*innen eine Bühnenwelt, die sich gestalterisch und dramaturgisch an virtuellen Welten orientiert. Die Bewegungen im Raum kreieren zeitgleich den Live-Sound, die Grenzen zwischen Realem und Fiktiven verschwimmen zusehends zu einer Idee von Hyperreality.

Mundnasenschutzmaske, Mindestabstand, Spuckschutz, Hygienevorschriften… das klingt nicht nach Theater. Doch wie kann aus den Vorgaben für Theater im Zusammenspiel mit den erlebten Geschichten neues Theater entstehen, dass aus der Not eine künstlerisch-ästhetische Vielfalt macht? Beim Stationentheater tauchen die Besucher*innen in die Welt hinter dem Spiegel ein und erleben eine Wohnung ganz anders.

Es tropft, es ist nass, so flüssig, so feucht.
„FEUCHTE TROPFEN“ (AT) setzt sich aus weiblicher* und queerer Perspektive mit sexueller Bildung auseinander. Zuschauer*innen ab 12 Jahren werden in eine performative Installation eingeladen, um sich gemeinsam mit CHICKS* auf eine immersive Forschungsreise rund um die Themen Sexualität, Begehren und geschlechtliche Identitäten zu begeben.