Entscheidung #TakeNote

Ausgewählte Vorhaben

Die Denkfabrik »Phantom Homeland« bringt herausragende Protagonist*innen aus Kunst und Forschung zusammen, ergänzt durch gesellschaftliche Initiativen und ein Netzwerk weiterer Institutionen der Performing Arts. Es entsteht ein Reflexionsraum zur Frage, wie auch in der Pandemie Zuhause und Unterwegs-Sein, wie gobale Heimaten in ihrer performativen Dimension erfahrbar werden.

Kultur­park engagiert sich für den Aufbau eines Netzwerks und die Verstärkung kultureller Strukturen im Osten Deutschlands. Seit 2018 konzentrieren sich die Aktivitäten auf Bitterfeld, um gemeinsam mit regionalen Akteur*innen an einer Erweiterung der kulturellen Landschaft Ostdeutschlands zu arbeiten. Hauptinteresse ist die Verknüpfung von Arbeits- und Industriegeschichte, Landschaft und Kultur.

Für „HOW CAN WE STILL BE HERE?“ schließen sich Künstler*innen-Netzwerke zusammen, um in regelmäßigen, überregionalen Treffen die Nachhaltigkeit bisheriger Arbeits-, Produktions- und Finanzierungsstrukturen im Tanz zu hinterfragen und Alternativen auszuloten. Ziel ist es, durch diesen verstetigten Austausch transformatives Wissen für die Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft des Tanzes zu entwickeln.

„No fear my dear“. Eine Slogan Werkstatt. Das MfM lädt ein zur Slogan-Werkstatt und zum gemeinsamen Denken: Aktivist*innen, Werbetexter*innen, Journalist*innen, Übersetzer*innen, Lektor*innen! Es braucht mehr Slogans wie das großartige „No fear my dear“ der VIELEN. Kraftvolle, poetische, twittertaugliche, demotaugliche Slogans. Für eine solidarische Gesellschaft, die die Verletzlichsten in ihrer Mitte hält. 

Sieben Landesverbände der freien darstellenden Künste haben sich zusammengetan, um in Form eines mobilen Kulturbüros Gesprächsräume zwischen Verwaltung, Politik und Akteur*innen der Szenen in ländlichen Räumen zu schaffen, in denen sie sich gegenseitig besser verstehen, kennenlernen und stärken können.

Theatermacher*innen und Konsorten versammeln sich zu einem Labor. Um dem Ende der Welt, wie wir sie kennen, Stimme zu verleihen, kommt es zu gewagten Synergien: In den Randzonen von Poesie und Wissenschaft werden den Fakten Gefühle verliehen, den Sprachlosigkeiten Tanz und Ausdruck. Digital wie Analog, eine Netzwerkerei, die kreativ wie kritisch in die Abgründe blickt.

„#RESPECT SPEECH 3.0“ ist ein demokratisches Gesprächsformat, das in verschiedenen deutschen Städten sowie im digitalen Raum durchgeführt werden soll. Ziel: Die eigene Theater-Blase verlassen. Demokratie von unten erproben. Trainingsflächen für respektvolle Begegnungen bieten. Miteinander sprechen – wertschätzend, offen, zuhörend und bewegend. Durchgeführt vom NETZWERK THEATER & DEMOKRATIE.

„Gestaltung und Ästhetik im Figurentheater“ ist das Thema der 5. Deutschen Figurentheaterkonferenz, denn die Kunstform verlangt von den Ausführenden, sich intensiv mit dem Zusammenspiel von darstellenden und bildenden Künsten auseinanderzusetzen. In Workshops, Symposium, Gastspielen bietet die UNIMA ein Forum des internationalen Austausches, das live und auch digital zugänglich ist.

Zwei Landesverbände (MV und Saar) erkunden in gegenseitigen performativen Besuchs- und Austauschformaten die Möglichkeiten der Weiterentwicklung ihrer Verbandsarbeit im Hinblick auf Struktur, Kulturpolitik und Spielorte. In persönlichen Begegnungen werden Kontakte geknüpft und Visionen kreiert. Das Projekt ist der Auftakt für eine dauerhafte Kooperation.

„Upcoming:Circus!“ bündelt bundesweit angelegte Aktionen und lokale Veranstaltungen. Der Zeitgenössische Zirkus in Deutschland erhält so den nötigen Anstoß, um sich langfristig zu einer prosperierenden Kunstform mit internationaler Strahlkraft und einem eigenen Profil auszubauen. Im Fokus stehen die Themen Vermittlung, Vernetzung, Wissenstransfer, Weiterbildung & Diskurs.

Die Corona-Pandemie verändert die Theaterwelt grundlegend und stellt die künstlerischen Produktionsteams der Darstellenden Künste vor neue Herausforderungen. Auf dem digitalen Fachkongress „RIEN NE VA PLUS? – ALLES IST MÖGLICH / ALLES IST GUT“ nutzen Theatermacher*innen die Zeit der Krise und des Umbruchs, um sich gemeinsam das Wissen anzueignen, dass nachher dringend benötigt werden wird.

Welches Potenzial hat Virtual Reality für die darstellenden Künste? Wie lässt sich VR in performative Prozesse integrieren?
Mit „VRHAM! FORWARD“ lotet das VRHAM! Festival gemeinsam mit Künstler*innen die Möglichkeiten aus, tritt in den Diskurs und vermittelt Basiswissen für die künstlerische Praxis der darstellenden Künste.
In Kooperation mit dem ITZ im Zimmertheater Tübingen.

Im Zuge einer internationalen Online-Vernetzung wird das Spiel „PLAYING UP“ auf den Aspekt Gender weiterentwickelt: Es besteht derzeit aus 36 Karten, auf denen jeweils von einer Aktion aus der Geschichte der Performancekunst berichtet und dann eine Anweisung für ein spielerisches Reenactment der jeweiligen Aktion gegeben wird. Das neue Kartenset wird im Rahmen eines Online-Events zugänglich gemacht.

Unter dem Titel „WORKING COMMUNITIES“ richtet das TanzNetzDresden in Kooperation mit verschiedenen Partner*innen einen überregionalen Fachtag Tanz und Performing Arts aus. Aufbauend auf die bisherige – überwiegend lokale – Netzwerkarbeit markiert der Fachtag den Beginn des intensiven Austausch mit Akteur*innen aus dem überregionalen und internationalen Raum.

Der Bundesverband Theater im Öffentlichen Raum initiiert in Kooperation mit sechs deutschen Festivals von April bis September 2021 eine interdisziplinäre Veranstaltungsreihe. Das Projekt „Out and About – perspectives on performance art in public spaces“ vernetzt Akteur*innen der Szene deutschlandweit und fördert den Anschluss an internationale Diskurse und Entwicklungen.

Herausgeben eines Nachschlagewerks für Kulturschaffende im Bereich des zeitgenössischen Zirkus. Das Handbuch thematisiert den Kreationsprozess in der Darstellenden Kunst mit den Zielen, zu inspirieren, kritisches Denken zu fördern und Wissenstransfer zu ermöglichen. Die Publikation wird parallel zu einer öffentlich zugänglichen, digitalen Konferenz erscheinen.

Das Festival „FAMILIA*FUTURA“ befasst sich zwischen Januar und September 2021 mit der Schnittstelle zwischen Online-Formaten und Enthinderung. Wie lassen sich in Zeiten der Pandemie und darüber hinaus neue Formen der Versammlung schaffen, die barrierearm sind und ein künsterisches Live-Erlebnis ermöglichen – online und in hybriden Formaten zwischen Ko-Präsenz und Internet?

Unter www.gefaehrlichearbeit.de soll eine digitale Plattform für den Austausch in dem Netzwerk „Gefährliche Arbeit“ entstehen, eine Open Source Wissenssammlung und eine Serie von Videotutorials zu Theatertechnik(en). Dadurch wird das feministische Netzwerk aus FLINT* Theaterarbeiter*innen empowered, die mit einem künstlerischen Verständnis in den technischen Gewerken des Theaters arbeiten.

„SCHNITTSTELLE“ ist eine Unkonferenz und ein Workshop- und Produktions-Camp, bei dem alle Teilnehmenden Lehrende und Lernende zugleich sind. „die börse“ in Wuppertal lädt junge Künstler*innen ein, die an der Schnittstelle von Kunst und Gesellschaft arbeiten, in einem zehntägigen Prozess in interdisziplinären Kleinprojekten neue Formate und Arbeitsweisen zu erfinden und miteinander zu erproben.

Programmierung einer überregionalen interaktiven Austauschplattform für Puppen-, Figuren- und Objekttheater zur Unterstützung und Vernetzung der Szene, Aufbau einer temporären Servicestelle für Beratung, z.B. bei aktuellen Hilfs- und Förderprogrammen sowie Organisation digitaler und/oder hybrider Fachforen und Kongresse und dezentraler Webinare für differenzierten Fachaustausch und Weiterbildung.

„STREITEN“ will Auseinandersetzung in unserer diversen Gesellschaft kreativ und stark machen. Mit Kindern, Jugendlichen, Kooperationspartner*innen und professionellen Performer*innen werden wirkungsvollen Inhalte und Formate der darstellenden Künste erforscht und entwickelt. Der Prozess wird digital einem breiten Publikum zum Verfolgen, Bewerten, Austausch und Mitmischen zugänglich gemacht.

Das K*WERK vernetzt Frauen* aus der Kunst- und Kulturszene in NRW. Mit der Job- und Wissensvermittlung „MATCHMAKER!“ sowie der theatralen Konferenz „SHOW-OFF!“ transportiert K*WERK seinen unbändigen Willen zur Kooperation in den digitalen Raum: um ein nachhaltiges, skalierbares Tool und eine Praxis zu finden, die sich auch über den lokalen Bezug hinaus etablieren kann.

„Wissen zum Nachklicken“ – ensemble-netzwerk goes YouTube. Durch die Corona-Krise und die Vertiefung der Debatten rund um Kulturpolitik, Tarifrecht, Rassismus und Geschlechtergerechtigkeit ist es notwendig geworden, digitale sowie niedrigschwellige Zugänge für Weiterbildung zu schaffen. Ziel: Selbstermächtigung und die Handlungsfähigkeit der Künstler*innen durch Bildung nachhaltig auszudehnen.

Das Theater o.N., Berlin und das HELIOS Theater, Hamm laden mit BERÜHREN UND BEWEGEN zu einem Netzwerktreffen und zwei Fachforen ein, in denen live vor Ort und digital über neue Wege und Formen im Kindertheater für die Jüngsten (0-6 Jahre) in Zeiten von Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln mit einem Fokus auf den Themen „Material und Ökologie“ und „Haut und Berührung“ diskutiert wird.

Im Rahmen eines zweitägigen, von Aktion Tanz sowie den Tanzbüros aus Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern hybrid konzipierten Symposiums wird der Frage nachgegangen, wie Tanz in ländlichen Regionen vielfältig erlebbar ist bzw. zukünftig sein kann. Drei Themenkomplexe sollen dabei im Mittelpunkt stehen: Künstlerische Produktion & Praxis, partizipative Tanzvermittlung sowie Strukturen-Förderung-Aufmerksamkeit-Verstetigung.

nachtkritik.de veranstaltet im April 2021 das Theatertreffen der Digitalen Freien Szene.
Eine dreitägige Online-Konferenz zu Netztheater, Streaming und Digitalität im Theater mit Panels, Workshops und Gastspielen beispielhafter Produktionen. Die Ergebnisse der bundesweiten Recherche zum Thema Netztheater sowie der Konferenz werden in einem öffentlichen Dossier auf nachkritik.de bereitgestellt.

Das Programm soll Künstler*innen und Spielstätten in der anhaltenden Pandemiesituation bezüglich Digitalisierung und Arbeit an Nicht-Theaterorten beraten, aber auch Diskurs und Austausch über unter den gegenwärtigen Bedingungen entwickelte Arbeitsweisen und Ästhetiken unterstützen, um zu sehen, wie und ob solche Formate auch Impulse für die Darstellenden Künste der Zukunft geben können.

Die Peer-to-Peer-Akademie lädt Künstler*innen aus Bremen, Hamburg und Niedersachsen zum konzentrierten interdisziplinären Wissensaustausch und Netzwerkaufbau ein. In dreimal drei Wochen lehren und lernen die Akteur*innen gleichermaßen von- und miteinander und schaffen bundesländerübergreifende Synergien. Eine ausführliche, digitale Dokumentation sichert die Zugänglichkeit des Wissens für die ganze Szene.

Puppenspieler*innen und Forscher*innen beschäftigen sich mit außereuropäischen Objekten im Theaterfigurenmuseum Lübeck und behandeln (Post-)kolonialität, Rassismus, Aneignung: Die Konferenz stellt Ergebnisse vor; Performances, Filme, Interviews etc. werden digital veröffentlicht. Das Projekt ermöglicht Wissenstransfer zwischen Figurentheaterspiel und -wissenschaft zum Thema Provenienz.

Die vier Landesverbände (Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen) schließen sich für das Projekt zusammen, um ihre Expertisen auszutauschen und sie nachhaltig für die jeweiligen Szenen vor Ort einzusetzen. Das Anliegen versetzt die Kunstschaffenden in die Lage, Kenntnis voneinander zu erlangen und durch länderübergreifende Zusammenarbeit Reichweite und künstlerische Expertise zu gewinnen.

In der TanzFaktur Köln wird das Laborformat „Institut für ausufernde Dramaturgien“ initiiert, in dem Trios aus dramaturgisch und choreografisch arbeitenden Künstler*innen sowie Expert*innen aus interdisziplinären Arbeitsfeldern vier Tage lang mit kollektiven dramaturgischen Austausch- und Kollaborationsprozessen experimentieren und deren Spuren, Praktiken und Ausfallprodukte täglich mit Publikum teilen.

Was wäre, wenn Menschen auch ohne deutschen Pass über die Zusammensetzung der Parlamente mitbestimmen könnten? DIE VIELEN stellen mit einer Kampagne zur Bundestagswahl 2021 Fragen zur Fortentwicklung der Demokratie. Kulturinstitutionen in ganz Deutschland öffnen ihre Häuser für diejenigen, die nicht wählen dürfen und verleihen ihren Anliegen eine Stimme. #dieparlamentedenvielen #wirwählenviele

„Could it be magic?“ ist ein Vorhaben zu überregionalem Wissenstransfer zwischen dem FLUGWERK und Akteur*innen der Darstellenden Künste, die sich mit der Öffnung künstlerischer Arbeitsprozesse für Publikum und der Anwendung von Feedbackmethoden in der künstlerischen Praxis beschäftigen. Ziel ist die Erarbeitung einer frei zugänglichen Online-Publikation zum Thema der ‚Offenen Probe‘.

Um lebendige Kulturorte im ländlichen Raum Brandenburgs nachhaltiger zu etablieren, bedarf es einer Stärkung der Angebote und Infrastrukturen. Welche Potenziale, Herausforderungen und Hindernisse bestehen an den jeweiligen Orten? Grundlegende Recherchen und Analysen sollen Strategien und Handlungsempfehlungen hervorbringen, Wissenstransfer und Vernetzung zwischen den Akteur*innen befördern.

Die seit 2014 existierende Musiktheater-Plattform Stimme X plant für September 2021 im LICHTHOF Theater eine Musiktheater-Regionalkonferenz. Ziel des Treffens unter Leitung von Vendula Nováková und Hans-Jörg Kapp ist es, den Aktionsradius von Stimme X auf die Nord-Region zu erweitern und Komponist*innen, Regisseur*innen sowie weitere Akteur*innen zum Erfahrungsaustausch an einen Tisch zu bringen.

Die Recherche- und Produktionsplattform Transit 2021 richtet sich an junge Künstler*innen, die ihr Studium gerade abgeschlossen haben und ermutigt sie, jenseits der vertrauten Pfade transdisziplinäre künstlerische Partnerschaften einzugehen. Neben inhaltlichem Austausch in Kolloquien und durch Mentorings bietet Transit ein Produktionsbudget, um die eigenen Ideen zu überprüfen und umzusetzen.

Mit „EXTEND“ geht der Westflügel Leipzig in die Offensive: Bedarfsanalyse, Austausch, Weiterbildung. „EXTEND“ sucht nach neuen Potenzialen für Produktionsorte von Figurentheater, nach Lösungen für aktuelle Probleme, nach zukunftsweisenden Impulsen. In enger Zusammenarbeit mit Kooperationspartner*innen werden Formate für Fachpublikum, Expert*innen und eine breite Öffentlichkeit angeboten.

Der Ringlokschuppen Ruhr plant mit den Kooperationspartnern Hajusom und boat people projekt eine hybride Veranstaltungsreihe, in der assoziierte Künstler*innen einander künstlerische Workshops zu ausgewählten Themen im Rahmen der Intersektionalen Diversität  geben und öffentliche Diskursformate in Form von Diskussionsrunden und Podiumsveranstaltungen bei den jeweiligen Partner*innen stattfinden.

Mit „tanz.exchange – wissenstransfer.tanz.vermittlung“ iniitiert das nrw landesbuero tanz einen überregionalen Wissenstransfer, der Künstler*innen unterstützt, Vermittlungskonzepte bereits im Produktionsprozess zu verankern. „tanz.exchange“ stärkt eine reflektierende künstlerische Praxis im Dialog von Choreografie und Kunstvermittlung und entwickelt neue Zugänge zum zeitgenössischen Tanz.

Freischaffende, Institutionen und Verbände der Freien Künste organisieren sich in einem Bündnis. Es gibt Raum, sich auszutauschen, kulturpolitische Sichtbarkeit zu generieren. Es arbeitet an nachhaltigen Förderstrukturen, Gleichberechtigung zwischen Institutionen und Künstler*innen, an fairen Arbeitsbedingungen, Ressourcenverteilung und Zugänglichkeit. Für Herbst 2021 ist ein Symposium geplant.

Die Coronakrise hat die Sichtbarkeit der Schieflage der Kunst- und Kulturförderlandschaft verstärkt. Es besteht akuter Handlungsbedarf, um sie solidarischer und partizipativer zu gestalten. Das Projekt ruft „Die Konferenz der Mittel“ ins Leben, ein multiperspektivisches Recherche- und Entwicklungsprogramm, das neue Formen der solidarischen Fördermittelvergabe entwickelt und erprobt.

Kunstproduzent*innen aus mehreren Bundesländern haben sich zusammengeschlossen, um Netzwerk, Wissenstransfer und kulturpolitischen Diskurs zwischen Producer*innen, Künstler*innen und Produktionshäusern im deutschsprachigen Raum zu befördern. Durch ein Programm mit vielfältigen Kollaborationsformaten, Mentorings und Szene-Austausch lassen sie Netzwerkbildung und Wissenstransfer in Eins fallen.

Mit dem Vorhaben „Solidarität – mehr als eine Phrase“ plant die INITIATIVE für SOLIDARITÄT am THEATER einen Prozess zur Erarbeitung von Workshops, Konzepten und Strategien, der eine diskriminierungssensible, machtkritische und diversitätsorientierte Zusammenarbeit im Theater zum Ziel hat, unter Einbindung bisher marginalisierter Positionen. Ein analog-digitaler Kongress dient dem Wissenstransfer.

PIMA forscht an einem kollaborativen Archiv-Game der performativen Künste, das zugleich ein mediales Archiv ist und Vernetzungsstrukturen sowie interaktive Angebote zum Wissenstransfer schafft. Mit Hilfe eines Interface-Würfels und einer zufallsgenerierten Gamestruktur wird die Recherche zu einer Entdeckungsreise und eröffnet mit seiner kristallinen 3D-Oberfläche komplexe Möglichkeitsräume.

Ein Netzwerk aus Kulturjournalist*innen, Akteur*innen der Freien Darstellenden Künste und Verbandsvertreter*innen möchte auf neue Weisen Geschichten über die Freien Darstellenden Künste in Nordrhein-Westfalen erzählen. In einem Forschungslabor werden journalistische Arbeitsstrukturen, Nachwuchs, die Überschreitung von Bubbles und zeitgenössische medialen Formen bearbeitet und neue digitale Publikationen initiiert.

„F*CK A CANON – Visionen einer post-kanonischen Kulturproduktion“ ist ein zweitägiger Kongress von fluxus² e.V. in Kooperation mit Kampnagel. In hybriden Formaten zwischen digitaler/physischer Anwesenheit wird nach Möglichkeiten queerer Intervention in die Wissensproduktion in Theater und Literatur gesucht, die Dekolonisierung von Sprache und Übersetzung vorangetrieben und das System infiltriert.

Im Zentrum der ersten „takADEMIE“ steht die Möglichkeit eines respektvollen und fruchtvollen Zusammenlebens aller Spezies ohne die grenzenlose und unwiederbringliche Ausbeutung der Erde. In einem künstlerischen Laboratorium, einem Symposium und weiteren kontextuellen Veranstaltungen wird die Perspektive auf andere Arten und die Möglichkeit einer Überwindung des Anthropozentrismus erforscht.

Ziel des Vorhabens ist es, die Vernetzung, den Interessenaustausch und den Wissenstransfer von Akteur*innen der Freien Musiktheaterszene in Deutschland zu initiieren und zu verstetigen. Zum bundesweiten Netzwerktreffen, das Mitte 2021 in Kooperation mit der Akademie der Künste Berlin stattfinden soll, sind professionell produzierende Musiktheaterschaffende aller Städte und Regionen eingeladen.

Das „Förderkatapult, die bremische Antragsmanufaktur“ deckt auf, ordnet ein, begleitet, öffnet Räume und nimmt Menschen mit in die nachhaltigen Herausforderungen gegenwärtiger Kunstproduktion. Mitten in der Bremer Innenstadt, einem Ort der Ambivalenzen, etabliert sich das „Förderkatapult“ als besonderer Raum der Freien Darstellenden Künste. Hier wird Zukunft gemacht im Angesicht einer zerrütteten Gegenwart.

Das !KF, das Theater Rampe Stuttgart, die Plattformen SPECTYOU und digital-stage.org organisieren gemeinsam das Festival „TOOLS“. Im Fokus steht der Austausch und Wissenstransfer über analoge und digitale Tools im zeitgenössischen Theater. Mit Künstler*innen und Publikum geht das Festival auf die Suche nach digital-analogen Hybridformaten und neuen Erzählweisen in pandemischen und postpandemischen Zeiten.

Ziele des Projekts „Lots*innen in die Freie Szene: Multilinguale Fachtage und Gallery Walk 2021“ (AT) im Rahmen des Performing Arts Programm des LAFT Berlin sind die nachhaltige Unterstützung von transnationalen/interkulturellen Künstler*innen und Kulturschaffenden, ihre Vernetzung in die Freie Szene sowie die Sensibilisierung und Weiterbildung von Beratungsstrukturen in Großstädten bundesweit.