Entscheidung #TakePart (April 2021)

Ausgewählte Vorhaben

Umarbeitung von zwei vorhandenen Inszenierungen mit teils digitalen Elementen zur Anpassung der Aufführungssituation unter Pandemiebedingungen zur Absicherung des Herbstspielplanes 2021. Erstellung einer filmisch bearbeiteten Produktion einer Kinderinszenierung für Grundschulen und Kindertagesstätten der Region.

Der Theatermacher Veit Sprenger und der Zeichner Julius Klemm entwickeln auf der Grundlage des nahezu vergessenen Mediums des Fanzine´s einen Mechanismus des Austauschs und der Verbreitung von Ideen, der jenseits der etablierten digitalen Aufmerksamkeitsindustrie funktioniert. Von Juni bis Dezember 2021 bringen sie monatlich eine Ausgabe des „Fanzine Level 20/21“ in Umlauf.

„Hennys glückliche Insel“ ist ein virtuelles Theaterstück mit VR Brille, für unterwegs und Zuhause. Hauptakteur*innen sind das Theater an der Angel, sowie fünf Frauen, die in vier Jahrhunderten mit diesem Haus oder dem Grundstück in enger Beziehung standen. Die Zuschauer*innen erleben Theaterminiaturen, die das gesellschaftliche Leben vom 18. Jahrhundert bis zur Jetztzeit erfahrbar machen.“

Mit „Titanic in a Suitcase“ greift das Theater Brausepulver die Idee der EXIT Games auf und erweitert das Erlebnis: Um einen Koffer mit greifbaren Rätseln, echten Schlössern & Objekten – vor allem aber um eine Geschichte, in der die Kinder die Titanic kennenlernen und versuchen, auf ein Rettungsboot zu gelangen. Vorfreude auf Theater verpackt in ein Rätsel-Abenteuer? Neustart Kultur macht’s möglich.

Ein Festival über Freiheit und Pandemie, Stücke über Vereinzelung und Isolation, über die Pest in unserer Seele und über den Weg zurück. Was macht die Seuche mit unserer Seele, mit unserer Gesellschaft und mit der Welt? Gerahmt wird dies von Diskussionsrunden mit Theatermacher*Innen, Politiker*Innen und anderen Akteur*innen der Krise.

In der Webserie „Happy Gays“ sucht GERMANY in 5 Episoden den ersten GAY AMBASSADOR. Moderatorin Silvie und Assistentin Nicole wollen es wissen: Wer ist gay und proud und kann das auch beweisen? Das Format bietet eine kritische Alternative zu bestehenden Casting-TV-Shows, indem die entsolidarisierende Wirkung von Konkurrenz entblößt und gleichzeitig PopCulture und queer Love gefeiert wird.

Aus eins mach drei: Die Erzähltheaterproduktion „Der Schimmelreiter“ geht ins Digitale und ins Freie. Mit einem Theaterfilm als Stream und einer OpenAir-Fassung ermöglicht das Theater Metronom niedrigschwellige, pandemietaugliche Zugänge zu Freiem Theater auf dem Land und im Netz. Um das Interesse neuer Publika zu wecken, nehmen sie ihr PR/ÖA-Konzept unter die Lupe und wagen den Sprung in den digitalen Raum.

Damit Theater wieder dort passiert, wo es hingehört: Auf den Strassen und Plätzen, bei den Menschen. Damit dies passieren kann, wird auf der Sommerwerft mit Herz und Hirn daran gearbeitet, Theater draußen, sicher und zusammen mit Menschen entstehen zu lassen. Mit speziellen Adaptionen und an ungewöhnlichen Orten kommt das Theater so wieder zu den Menschen.

Starke Gefühle, derbe Erregung, toxisches Milieu: Leben wir längst in einer Zeit, in der affektive Zuspitzungen chronisch wurden? Die zarte Inszenierung „ImTeamPflege“ beleuchtet Klischees von vulnerablen Gruppen. Um auch in Pandemiezeiten digital-analoge Impulse zu spreaden wird das Kollektiv um Wiete Sommer einen performativen Rundgang durch einen leeren Club entwickeln. Alle müssen es mit allen tun, ob wir wollen oder nicht.

In außergewöhnlichen Zeiten ist Zeit für außergewöhnliche Ideen. Katharina Zorn und Jasna Fritzi Bauer haben es sich zur Aufgabe gemacht, Kunst und Kultur im öffentlichen Raum darzustellen. Performance und Literatur vereint in einem Film. Ein Gefühlsspiegel der Nation – vor, während und nach dem Lockdown.

Ihre bestehende Theaterproduktion „1989“ wird filmisch umgesetzt und damit die Kulturreederei endlich digital. Damit sie ihr Publikum pandemiekonform erreichen und ihre authentischen Kammerspielinszenierungen auf eine neue Ebene bringen. Die Fördermittel sind unabdingbar für Konzeption/Drehbuch, Miete/Kauf geeigneter Technik, ca. 10 Drehtage sowie Beratung hinsichtlich geeigneter Streaming-Formate.

„Lernen von der Konkurrenz. GUT und GÜNSTIG was Euch LIEB und TEUER ist. Unsere Liebe gegen Eure Seele:
SALE OF SOULS – ALLES MUSS RAUS.
oder 100% AUF ALLES. Ohne Rücksicht auf Verluste und völlig wertfrei.
4 Aktionswochen Überangebot und Nachfrage.
undBorisundSteffi richten sich an alle Liebenden, selbsternannten Rechenkünstler*innen, ehemaligen Tennisprofis, deren Kinder und Fans.“

„König Arthur in the house“ ist Tanz und Akrobatik, Barock und Hiphop, Musik und Gesang nach Henry Purcell. Im September 2021 werden drei Aufführungen im Sony Center am Potsdamer Platz in Berlin stattfinden: Open Air, überdacht, bei freiem Eintritt und mit allen notwendigen Hygienemassnahmen.

Jede Theatervorstellung ist zunächst ein Rendezvous! Zuschauer*innen können mit den Künstler*innen hier ihre Wunsch-Rendezvous planen und durchspielen, zwischen Wirklichkeit und Fiktion. Coronakompatibel in einer sehr sanften Stimmung, Wunschmusik spielt, Kontemplation und überraschende Gruppen-Rendezvous unterbrechen individuelle Dates.

Das ELLE-Kollektiv trifft für ihr Open-Air-Stationentheater „Das Meditier“ folgende Maßnahmen zur Audience Development und Corona-Konformität: Erweiterung des klassischen, ländlichen Theaterangebots durch ihre zeitgenössische Theatersprache und ihr ortsspezifisch-immersives Theaterformat. Ein wöchentliches Live-Streaming der Probenarbeit.Installierung eines„Corona-Einsatz-Team“für die Proben/Aufführungen.

Das Erzähltheater Konolino tourt im Landkreis Miesbach mit dem Open-Air-Projekt „Spiel-Zeit“ und lädt Kinder von 5-11 Jahren ein, mittels Theater, Tanz, Musik und Spiel, Darstellende Kunst zu erleben und aktiv mit zu gestalten. Durch anschließende Workshops erforschen die Kinder „Spiel“ mit ihren Ideen und Vorstellungen und entwickeln und spielen ein eigenes kleines ErzählTanzMusik-Stück.

Umstrukturierung der Kompanie Raum 305 und Ausrichtung des Spielbetriebs auf den öffentlichen Raum durch die Entwicklung eines Outdoor Flugtrapez-Rigs für die Kreation von großen visuellen und Corona-konformen Spektakeln. Erarbeitung eines Workshop-Konzepts, um so einem neuen, breiten Publikum den Neuen Zirkus in einem zeitgemäßem Kontext begeisternd nah zu bringen.

Das A.TONAL.THEATER wird, mittels eines Social Media Videoblogs mit Berichten aus den Proben, WEEKEND-Happenings in leeren Ladenlokalen mit Vorträgen von Wissenschaftler*innen in Köln und Mülheim, sowie einer VR-Installation und Projektionen von Bürger*innen-Portraits auf Häuserfassaden, neue Kommunikationsstrukturen mit dem Publikum in den Entstehungsprozess einer freien Theaterproduktion implementieren.

Zur Publikumsbindung und -rückgewinnung wird DAS WEITE THEATER mit „Näher dran“ mobile, digitale und partizipative Begleitprogramme für Kinder und Jugendliche zu drei Premierenstücken entwickeln und durchführen. Für jüngere Kinder gibt es ein musikalisches und ein bewegungsorientiertes Angebot, für Jugendliche wird ein digitales, filmisches Videospiel realisiert.

Liebes Publikum! Wir haben uns eine Zeit lang nicht gesehen. Und das, obwohl wir bei der Konzeption eines Abends immer eine Rolle für Dich vorsehen. Wie und wo können wir nun wieder zusammenfinden? Im Theater, auf der Straße, im Internet? Auch wenn wir nicht wissen, ob es zwischen uns jemals wieder so werden kann wie es mal war – bitte lasst uns nach neuen Wegen suchen! In Liebe, Deine Gob Squad

„Wunderkrebs“ – ein Theaterprojekt der Theaterwerkstatt Hannover an ungewöhnlichen Orten unter der Schirmherrschaft der Deutschen Kinderkrebsstiftung – ist Erzähltheater par excellence. Sprachlich ungewöhnlich erreicht der Text eine große Eindringlichkeit und Emotionalität. Dabei verliert er nie die Wahrheit gegenüber seinem thematischen Inhalt: Ein Kind erkrankt an Krebs.

Ist mit dem Internet ein neuer Deal zwischen Stadt und Land möglich? In „#Trecker kommt mit“ verhandeln junge Menschen vom Land und aus der Stadt diesen Deal. Was wird aus den ländlichen Regionen und den Megastädten, wenn sich alles verändert? Was erzählen sich junge Menschen über ihre Lebenswelten, wenn das Jahrmarkttheater mit selbstsicherer Spiellust und via digitaler Welt dazu einlädt?

Der Audiowalk „OUT and DOORS“ nutzt eine urbane Bühne, die mit Stimmen junger Kreativer aus 9 Städten bespielt wird. Direkt um die Ecke liegen zahlreiche Startpunkte für dieses Hörerlebnis, welches einen intimen Einblick in junge Perspektiven auf den öffentlichen Raum gewährt. Die Corona-Pandemie hat Bewegung im öffentlichen Raum tabuisiert und setzt uns neu in Beziehung zu einem regulierten Außen.

Anna Konjetzky & Co. etablieren durch neue Formate und zielgruppenspezifische Ansprache den Playground als Begegnungsraum für verschiedenste Communities mit flexiblen, niederschwelligen Möglichkeiten des Austausches. Der Fokus liegt auf der körperlich-tänzerischen Erfahrung und intimen, dialogischen Formen, die körperliches Denken, Erleben und unmittelbare Teilhabe fördern.

Der Stadtteil als Bühnenraum der Schaubühne Lindenfels, seine Anwohner*innen als ihr Publikum. Alle infiziert mit Kunst und Kultur. Die Künstler*innen gestalten die Stadt, sie definieren neu, wer sich als Theatergänger*in sieht und wer nicht.

Der tönende Salon „Zurück in die Zukunft“ ist eine Show, in der die spielen, singen, tanzen, die sonst im Schatten stehen. Die Show mäandert durch den Sechsstädtebund und stöbert, streichelt, tönt, wildert in den Lebensrealitäten der Oberlausitz. Dabei werden verschiedene Fragen zum Strukturwandel vs. Möglichkeiten abgeglichen, bevor es im Finale zu den inszenierten Antworten kommt!

Im Tanzstück „KREISEN“ loten 7 Tänzer*innen sich verändernde kreisende Konstellationen aus. Dabei steht das Kreisen für den Umgang mit stetigem Wandel und die Suche nach Verbundenheit ohne körperliche Berührung. Die Aufführungen finden barriere- und eintrittsfrei im öffentlichen Raum statt, öffnen die Tür für neues Publikum (Passanten) und ermöglichen direkte Tanzrezeption.

Realisierungsphase für die intermediale Tanzproduktion „CONFUSION_MATRIX“ (AT). Eine experimentelle Tanzaufführung über einen Dialog zwischen Volkstanz und Künstlicher Intelligenz im digitalen Raum. Mit den Mitteln des Motion Capturing und weiteren digitalen Technologien.

Die beiden Projekte „ICH ICH ICH“ & „Darmstadt_Speakers“ des Theaterlabor INC verschmelzen in der Kooperation „Out of the City – (post) Pandemie culture“ zu einem Pandemieprojekt. In sechs Vorstellungen werden verschiedene Stadtquartiere pandemiegerecht zur Bühne gemacht und vielfältige Sichtweisen der Pandemieverarbeitung erlebbar. Die Kultur kommt zu den Menschen – es findet Stadtteilkultur statt.

Das KulturQuartier Erfurt veranstaltet nach über einem Jahr des Stillstands das fünftägige Theaterfestival „Rise Up!“ für die Freien Darstellenden Künste. Nach dem Kauf des stillgelegten Schauspielhauses unterstreicht das Festival den kulturellen Aufbruch der Stadt Erfurt. Mit dem Festival soll ein breites Publikum gewonnen und an das KulturQuartier als innovativen Kulturort gebunden werden.

„DRANBLEIBEN“ fokussiert sich auf die Entwicklung nachhaltiger Formate, die ein ortsunabhängiges Vermittlungs- und Vernetzungsprogramm für ein verteiltes Publikum ermöglicht und u.a. die nächste Generation adressiert. She She Pop werden Spielformen und digitale Formate entwickeln, die Einblick in Proben, Konzepte und Arbeitsweisen geben und nicht an spezifische Aufenthalte vor Ort oder Gastspiele gebunden sind.

In dem Tanz-Rechercheprojekt „Come as you are #Teil 2“ ist das Publikum eingeladen per Livestream dem finalen Entstehungsprozess, der künstlerischen Entscheidungsfindung und der physischen, tänzerischen Suche live beizuwohnen. In diesem „Big brother“-Format beginnt ein direkter Dialog mit dem Publikum: Jede Zuschauer*in kann Fragen stellen, für einzelne Tänzer*innen spezifische Tanzbewegungen oder Texte vorschlagen, oder nur zuhören.

Ein atomares Endlager vor der eigenen Haustür? Ausgehend von einer realen Möglichkeit beschäftigt sich das Projekt „Warten und Wartung“ vom Theater 11. August mit der Endlagerstandortsuche in Deutschland. Künstlerisch und interdisziplinär wird eine behutsame Annäherung an ein hochbrisantes Thema gewagt. Mit dem Projekt werden Zuschauer*innengruppen angesprochen, die nicht zu den klassischen Theatergänger*innen gehören.

„Wolle im Wasser – Auf Sendung!“ ist ein interaktives digitales Film-Theater für Kinder von 6 – 12 Jahren. Eine Kurzfilmversion des bekannten Kindertheaterstückes „Wolle im Wasser“, umrahmt von einer virtuellen Live-Begegnung mit den Akteur*innen. Das zusätzliche Theaterformat ist auch unter Corona-Bedingungen buchbar und fühlt sich trotzdem „live“ an!

Die Künstler*innen wollen eine Theaterform entwickeln, die ihre Stücke, parallel zu den Aufführungen vor möglichem Präsenzpublikum, in einem offenen, digitalen Raum zugänglich macht. Sie suchen nach Schnittstellen zwischen Theateraufführung und Filmaufzeichnung. Nach Wegen die Perspektive der Totale eines Theatermitschnitts zu erweitern und nach Möglichkeiten neuer, zu inszenierender Ebenen des Live-Films.

Die Erde ist unbewohnbar. Die Menschheit muss umgesiedelt werden. Um diejenigen Menschen vorzuschicken, die für einen Neuaufbau geeignet sind, gibt es ein Prüfungsverfahren: Die Hangar Games. Ein interaktives, multimediales Erlebnis, bei dem das Publikum die Rolle der Prüflinge einnimmt, sich immer wieder schwerwiegenden Entscheidungen gegenüber sieht und letztlich sogar das Spiel anzweifeln muss.

Vom 13.-17.10.21 ereignet sich das „FULL SPIN Festival“ zum 6. Mal in Essen und Münster. Es zeigt 10 bis 12 wegweisende, internationale Produktionen in abendfüllenden Veranstaltungen, Kurzformaten, sowie site-specific Performances. Um in diesen Zeiten das Festival einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wird es in einer hybriden Form, als „FULL SPIN HYBRID“, analog und digital stattfinden.

„RESEARCH ON UNSTABLE GROUND“ ist ein partizipatives Performanceprojekt in Form eines Wissenschafts-LARP (Live-Action-Role-Play). Im Szenario einer Forschungsexpedition in einen künstlich aufgebauten Sumpf verhandeln Menschen aus verschiedenen Bereichen, wie der Wissenschaft, dem Theater, aber auch Künstler*innen und LARPer*innen, gemeinsam und auf spekulative Weise das Verhältnis von Mensch und Natur.

Mit der theatralen Reise „Spuren – Traces – dấu vết“ wird das Kollektiv WEGWOHIN ehemaligen vietnamesischen Vertragsarbeiter*innen und ihren Familien in der DDR, Gehör verleihen. Eine Fahrradtour durch den Leipziger Stadtraum führt an Orten vietnamesischen Lebens vorbei. Künstlerische Interventionen von Tänzer*innen, Schauspieler*innen und Musiker*innen machen aus dieser Radtour ein Kunsterlebnis.

In einem sechswöchigen Arbeitsprozess werden von den Perfomerinnen Doris Weinberger, Manuela Weichenrieder und Johanna Pätzold mit Nachbar*innen im Bremer Buntentorviertel Geschichten und Begebenheiten rund um die Nachbarschaft gesammelt. In einer Projektwoche werden diese im öffentlichen Raum durch bunte Skulpturen sichtbar, per Anruf hörbar und in performativen Spaziergängen erfahrbar gemacht.

„Gesellschaft_NEU“ ist ein partizipatives Angebot zur Mitgestaltung einer nachhaltigen Gesellschaft. Öffentlicher Raum und Publikum bedingen einander. Als Maßnahme zur Urbanisierung des virtuellen Raumes wendet „Gesellschaft_NEU“ theatrale Narrative an, um Gruppen mit verschiedenen Technikaffinitäten und Realitätsbegriffen in einer kooperativen Situation zusammenzuführen.

bridgeworks e.V. verlegt den Klassiker „Romeo & Julia“ in die ugandische Hauptstadt Kampala und präsentiert ein einmaliges Workshop- und Aufführungskonzept: In interkulturellen Begegnungen auf Augenhöhe erarbeiten ugandische Künstler*innen gemeinsam mit Schüler*innen mit den Mitteln des Breakdance, Schauspiel, Percussion und Beatboxing ihre ganz eigene Perspektive auf das Stück.

Das Projekt „SILK::ROAD eXtended eXperience“ ist ein Spiel mit Erwartungen, Rezeptionen und Erlebnissen, verknüpft Gaming, darstellender Kunst, Musik und traditioneller Kultur. Die Performance wird ein Ort der Begegnung mit der eigenen, sinnlichen Wahrnehmung. Virtuelle und reale Welten treffen aufeinander und aus Zuschauer*innen werden Teilnehmer*innen.

Nicht dabei und doch mittendrin: Mit dem Livestream vom 3. integrativen Festival „KunstMachenLeben“ wird der Art Obscura e.V. allen die pandemiebedingt nicht dabei sein können die Teilhabe ermöglichen. Theater, Performance, Installation – direkt ins heimische Wohnzimmer. Ein Projekt für Stammgäste des Festivals und solche die es werden wollen – oder sollten!

Um kulturelle Teilhabe an digitalen Bühnen zu vereinfachen und sie zu sozialen Orten des Austauschs werden zu lassen, entwerfen bigNOTWENDIGKEIT ein virtuelles Theaterfoyer – das „V_OYER”. Spielerisch erleichtern sie das „onboarding” und ermöglichen einen niedrigschwelligen, inklusiven Zugang, der sich aus den Wahrnehmungserfahrungen und Bedürfnissen unterschiedlichster Zuschauer*innen speist.

ENSEMBLE_X will die Gestaltungshoheit einer Theaterstätte neu definieren, Strukturen traditioneller Produktionslogiken umkehren und einen Neuanfang initiieren. Gerade jetzt. Dafür präsentiert ENSEMBLE_X künstlerisch gestaltete Antworten aus der Stadtgesellschaft. Eine Stadt macht Kunst und lässt Gemeinschaft entstehen, wo Corona Distanz erzeugt hat.

„Wenn das Publikum nicht zu uns kommen kann, dann gehen wir zu unserem Publikum.“ – Das ATZE Musiktheater erobert den Stadtraum und spielt quer durch die Kieze. Mit der Öffnung in den Außenraum, wird Kultur ermöglicht und Barrieren wie Anfahrt und das Betreten eines Theaters fallen weg. Mit pandemiegerechten Theaterformen und neuen Formaten soll Kultur für alle geöffnet und ermöglicht werden.

Von Mai bis Oktober 2021 zeigt die neue Veranstaltungsserie „GUERILLA PERFORMING ARTS“ 36 außergewöhnliche Aufführungen an außergewöhnlichen Orten mit 19 professionellen, freischaffenden Tübinger Künstler*innen – Tanz, Theater, Figurenspiel, Familientheater, Konzerte, Literatur und Bildende Kunst-Veranstaltungen. Das alles in und um Tübingen.

„FUTURE DREAMS“ ist eine Weiterentwicklung der Medien-Installation „Die kommenden Träume“ von Barbara Schmidt-Rohr und Daniel Hengst. Aus dem vorhandenen Bild-Material und hinzugefügten Einspielungen wird eine neue Arbeit geschnitten und vertont, die als Video hybrid (digital oder analog) gezeigt werden kann. Im digitalen, globalen Raum erreichen sie so in der Breite ein transgenerationales Publikum.

„SUMMER UP7“ – Das Theater erobert den digitalen Raum. Neue Visionen und künstlerische Ansätze sind gefragt. Das Festival zeigt Arbeiten junger Produktions-/Assistenz-Teams, sowie Künstler*innen in Ausbildung, die freischaffend, selbstständig oder festangestellt arbeiten. Inszenierungen, Performances, Installationen, Musik und Tanz stehen hier spartenübergreifend nebeneinander und wirken zusammen.

Wie fühlt es sich an, wenn man mit Straßensperren oder in jahrelanger Gefangenschaft lebt? Oder dazu gezwungen wird Suizid zu begehen? Die Performance „The Checkpoint“ ist ein experimentelles Labor, in dem Erfahrungen erlebt werden, anstatt sie erzählt zu bekommen. Die Zuschauer*innen haben die Wahl, ob sie handelnd oder sehend an den Experimenten der Performance teilnehmen, die auf realen Geschichten und Erfahrungen zum Thema Macht(missbrauch?) gründen.

„Unter allen Umständen“ hat ein Mensch gespielt, sich verbeugt und ein*e andere*r hat applaudiert. Daran kann sich nichts ändern, oder? Das „Theaterlabor“ stellt sicher, dass das so bleibt – mit dem „Digitalen Foyer“, dem Ort für Theateraufführungen, Austausch über Gesehenes und die Gestaltung echter Begegnungen von Menschen mittels theatraler Kommunikation. Wie? Mit allem, was dazu gehört.

Zwischen zwei Produktionsphasen des Tanzstücks „Post Ironic Moustache“ (Premiere 17.12.2021 in Hellerau), möchte „Pinkmetalpetal Productions“ neue Wege der Einbeziehung und der Auseinandersetzung mit dem Publikum finden und diese in ihre Arbeit integrieren. Hierfür soll eine digitale Plattform geschaffen werden und analoge Formate entstehen.

„Das Amt“ beschäftigt sich mit den vielfältigen Absurditäten und Demütigungen, die unser Sozialstaat für die, die auf seine Leistungen angewiesen sind, bereithält. Der Theatertext entsteht ausgehend von realen Briefwechseln und Interviews. So entsteht für die Betroffenen eine Möglichkeit ihre schlechten Erfahrungen loszuwerden und deren Transformation in Kunst mitzuerleben.

Das Online-Kunstprojekt und Theaterstück „Horror Vacui” widmet sich der Angst vor der Leere. Die Künstler*innen bewegen sich in einem Raum, der kaum voller und leerer sein könnte: dem Internet. Sie formen digitale Momente des Empowerments. Sie knüpfen das Internet weiter in und an eine analoge Form des Gewebes: einen Teppich aus Information, einen Teppich als Projektionsfläche unserer Ängste, Wünsche und Hoffnungen.

Im Rahmen des Projektes „theater wrede + takes part in audience development“ startet die Spielstätte eine Offensive der Marketing-, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Ziel dieser Offensive ist es ein, für die 2022 startende Reihe „#Let‘s Watch“ und die Szene der darstellenden Künste in Oldenburg und Umgebung, neues, bisher nicht-theater-affines Publikum aus jungen Menschen nachhaltig zu gewinnen.

Wie geht es euch in diesem Moment? Was fühlt ihr jetzt? Jetzt in diesem Moment. Genau jetzt! „UN-COVER“ ist ein digitales Tanz-Retreat und bietet einen Ort der Reflexion, der Entspannung und des gemeinsamen Erlebens. „UN-COVER“ ist eine Tanz-Vorstellung, ein Bewegungsworkshop, eine Chance die gefühlte Distanz im digitalen Raum zu überwinden und sich zu begegnen.

Unter dem Label „Zeit für Zirkus“ fasst das „Forum Neuer Zirkus“ zahlreiche bundesweite Einzelveranstaltungen zusammen. Die Kampagne für den Zeitgenössischen Zirkus ist zeitlich angebunden an die europäische „Nuit du Cirque“ (12.-14. November 2021). Sie schafft in Verbindung mit dem abwechslungsreichen Begleitprogramm, eine große Sichtbarkeit und zieht neue Zuschauer*innengruppen an.

Die Schauspielerin, Aktivistin und Kabarettistin İdil Baydar reist zu den Schlüsselorten des NSU-Komplex, um zwischen Kunst, Diskurs und Aktivismus eine erinnerungskulturelle Bestandsaufnahme zu machen. Sie sucht ortsspezifische Antworten auf grundlegende Fragen: Wie übernehmen Stadtpolitik und -gesellschaft Verantwortung? Wer setzt sich für Aufarbeitung ein? Wessen Erinnerung zählt?

„Die Agency“ – Ein interaktives, immersives, spannungsvolles Trainingsprogramm für Agent-Kandidat*innen zwischen 10 und 99 Jahren. Gestaltet von der planetarischen Agentur für kollektive und eigene Selbstwirksamkeit. Öffnungszeiten: Jeden Tag zwischen 05.08.2021 und 22.08.2021.

DAS VERANSTALTUNGSFORMAT SHARED SPACES IST EINE DISKURSIVE UND PERFORMATIVE PLATTFORM UND ERÖFFNET RAUM FÜR REFLEXION, VISION, WEITERENTWICKLUNG UND FORSCHUNG DER FREIEN TANZSZENE IN MANNHEIM UND HEIDELBERG. IN UNTERSCHIEDLICHEN KONSTELLATIONEN GESTALTEN ERFAHRENE CHOREOGRAF*INNEN UND TÄNZER*INNEN EIGENVERANTWORTLICH DAS FORMAT UND ERÖFFNEN IHRE KÜNSTLERISCHE RECHERCHE EINEM BREITEN PUBLIKUM.

„Die Kiste“ ist eine Adaption einer, sich im Produktionsprozess befindenden, Theaterproduktion von „florschütz & döhnert“ für den Außenraum. Die zwei Performer*innen eröffnen mit einer großen Kiste an alltäglichen Orten unerwartete Räume. Dabei wird die gewohnte Realität – der Außenraum, das tägliche Umfeld – durch die inszenatorischen Behauptungen der Kiste in Frage gestellt.

„Dirty Daisy“ bringt die vorgearbeitete Performance „Bio-Topia“ in einer abschließenden Realisierungsphase an eine neue Zuschauerschaft allen Alters. Tänzerisch wird die Präsenz vom Runden in der Natur und im Alltag hinterfragt. Eine Freiluftfläche in einer Kleingartenanlage am Stadtrand, die bisher noch nicht für die Kunst erschlossen war, wird unter Beteiligung der dort lebenden Menschen geschaffen.

Oper hautnah erleben – die Gruppe „Extraklang“ präsentiert mit dem „Gartenfestival“ Musiktheater in 60-90 Minuten coronagerecht einem breiten Publikum in Gärten um Weimar. Bis zu zehn Musiker*innen und ein Schauspieler widmen sich in acht Vorstellungen der Entstehungszeit der Oper in dem Format „Bock auf Barock“. In „Ein Lied geht um die Welt“ wird die Welt der Operette bis hin zum schwedischen Folk erobert.

Unter dem Titel „Define Our Space“ erarbeitet „GRAMMOPHOBIA“ eine straßentaugliche Fassung ihrer durch #TakeAction geförderten Produktion „Define Your Space“. Eine Parkbank als Ort der Begegnung verschiedenster Mitglieder einer Gesellschaft steht weiterhin im Zentrum und erhält durch Laufpublikum einen noch direkteren Bezug zur Erschließung und Rückgewinnung neuer Zielgruppen.

Wenn die Theater zu sind, werden die Künstler*innen von „Raum für Zirkus“ die Kunst an anderen Orten sichtbar machen. Das Projekt „Zirkus im neuen Raum“ erforscht die Anpassung von zeitgenössischem Zirkus an den urbanen Raum: Direkt und ohne angekündigte Aktionen, ohne Publikumsansammlungen und ohne klassische Bühnensituationen. Zur Sichtbarmachung im öffentlichen Raum.

„tadaa“ erforscht mit dem Projekt „Gedruckter Zirkus“ die Darstellung von zeitgenössischem Zirkus auf Papier. Mit der Entscheidung für das Medium Print stellt das Projekt einen Gegenpol zu der gewohnten, schnelllebigen Bilderflut auf Social Media dar. Eine Art Papierbühne, eine alternative, neuartige Ausdrucksform des zeitgenössischen Zirkus entsteht – von und mit Akteur*innen der Kunstform.

In „URBÄNG! Festival 2021 – Digitales und analoges Foyer“ steht die persönliche Begegnung und die Wiederannäherung von Besucher*innen und Künstler*innen im Zentrum. Es werden Räume geschaffen, in denen Bürger*innen Gehör finden. Dazu entwerfen die Künstler*innen sowohl ein digitales Foyer, dass verschiedene Formate der Partizipation ermöglicht, sowie mit dem „Dschungel“ einen Ort der realen Begegnung, der in den Mittelpunkt des Festivals rückt.

Aufbau und Erprobung einer Infrastruktur, um ein breit gefächertes Live-Streaming-Angebot für die im „Theater Moller Haus“ spielenden Theaterkünstler*innen zu entwickeln. Das Streaming wird durch ein dramaturgisches und theaterpädagogisches Rahmenprogramm begleitet, dass digitale wie analoge Komponenten umfasst, um Partizipation über die audiovisuelle Erfahrung hinaus zu ermöglichen.

„School of Resistance“ ist eine hypermobile Workshop und Lecture Serie. Das global vernetzte Format widmet sich der Fragestellung „Wie kann Kunst auf Zustände der Krise reagieren?“ und verbindet Kunst und Aktivismus. Das Projekt entsteht in enger Zusammenarbeit mit medico international, ECCHR, European Alternatives sowie den Münchner Kammerspielen, dem Schauspiel Köln, Künstlerhaus Mousonturm und HELLERAU.

„Archive Tour – Begegnungen im Zwischenraum“ ist eine theatrale Intervention des kollektiv:proton im E-WERK Luckenwalde. Das Publikum begibt sich auf eine Audiotour durch das E-WERK. Auf dem Parcours agieren Performer*innen, Video- & Klanginstallationen kommunizieren mit dem Gebäude, Interaktionsaufträge werden erteilt, verschwundene und utopische Räume werden sichtbar, der Betriebschor singt.

„HOW TO CRY UNTIL WE CHANGE“ ist ein hybrides Stationsspiel im Schaltungsprinzip, dass versucht zwischen Theaterraum, öffentlichem und digitalem Raum verschiedene Publika in einem Atlas der Traurigkeit zusammen zu führen. Dabei wird der Frage nachgegangen, auf welche Weise das Weinen produktiv gemacht werden kann, um das Rollenspektrum von Männlichkeit* für ein intergenerationelles Publikum zu erweitern.

Das 2019 erfolgreich produzierte „Geometrische Ballett – Hommage à Oskar Schlemmer“ soll für Open-Air-Aufführungen adaptiert werden und damit, trotz Corona, wieder aufgeführt werden können. Diese Adaption garantiert die Nachhaltigkeit des Projekts, dessen erfolgreich gestartetes Touring durch die Pandemie abrupt gestoppt wurde.

Ein radikaler Verlierer irrt durch das nächtliche Köln. Die Zuschauer*innen sind von ihren Wohnzimmern aus live dabei, wenn Leutnant Gustl durch die ausgestorbenen Orte der Kölner Kulturszene wandelt auf der Suche nach seiner verschütteten Identität. Ein atmosphärisch dichtes Streaming-Erlebnis nach der literarischen Vorlage von Arthur Schnitzler.

Für das LAB-Programm des Sommerbaus und des Libanon-Festivals werden neue Formate der Publikumsgewinnung und der Involvierung entwickelt. Diese stellen das Programm und die beteiligten Künstler*innen vor, bereiten Inhalte vor und nach, vor allem aber verfolgen die neuen Formate das Ziel, Versammlungen, demokratisch-ästhetische Prozesse und Partizipation gemeinsam und performativ neu zu denken.

Wie sehen Außerirdische unsere Welt? Womöglich: Ohne Klischees und einengende Zuschreibungen. Der „POSTANTHROPOZENTRISCHE REAKTOR“ ist das Labor, in dem wir alle zu Forschenden werden: Zwei Wissenschaftler*innen geben ein „außerirdisches“ Objekt zur Untersuchung an die Besucher*innen frei. Daraus entspinnt sich ein interaktiver Dialog der dritten Art – das Objekt reagiert auf die Besucher*innen.

Was hält Gemeinschaft(en) zusammen? Durch die Umarbeitung ihrer Musiktheater-Inszenierung „Matter of Facts“ werden die Künstler*innen diese Frage an zwei sehr unterschiedlichen Orten in Frankfurt/Main und Berlin mit einem neuen Publikum erforschen. Dafür stellen sie zwei Percussionist*innen, deren Klang, das Licht und ihr Zusammenspiel als komplex verbindenden Rhythmus ins Zentrum der Aufmerksamkeit.

Das feministische Performancekollektiv „Frauen und Fiktion“ bringt mit „RETHINKING: Suit Your Body“ eine performative Installation im analogen und digitalen Raum zur Aufführung. Darin verhandeln sie gesellschaftliche Schönheitsnormen auf Basis eines Interviews mit Natalie Rosenke, einer Expertin für das Thema Gewichtsdiskriminierung, und kreieren einen Raum, in dem alle Körper erwünscht sind.

Das Kulturschutzgebiet „Kunstverein Wagenhalle“ transformiert zur hybriden Veranstaltungsplattform und Digitalwerkstatt: Das Bergsteiger*innenprogramm auf dem „Monte Bruno” lädt Open-Air-und Online-Besucher*innen zu Theater, Performances und Musikkunst ein. Ein projektbegleitendes, digitales Publikums-Gipfelbuch steht allen Mitwanderern und Bergfreund*innen 24/7 offen.

Das „SPIELART Theaterfestival“ findet seit der Gründung 1995 als Biennale statt. Nun werden sie ihre Publikumsarbeit nachhaltiger gestalten: Zum einen planen sie, die Zusammenarbeit mit einigen ihrer Partner*innen zu intensivieren und in gewisser Weise zu institutionalisieren. Zum anderen werden sie digitale Formate nutzen, um das Festival zwischen den biennalen Festivalausgaben präsent zu halten.

Das Projekt „SOMMER FÜR ALLE“ des bildenden Künstlerduos Jascha&Franz im Rahmen des Internationalen Sommerfestivals auf Kampnagel in Hamburg ist ein kondensiertes Pilotprojekt für die Inklusionsoffensive Kampnagels. Das Projekt denkt performative Künste als inklusives Erlebnis neu und setzt ein politisches, antiableistisches Zeichen für die insgesamt noch viel zu be_hindernde Veranstaltungsbranche.

Die erfolgreiche Dokumentartheater-Arbeit „The Land of Milk(y) and Honey: Israelis“ wird umgearbeitet in eine digitale Version, um damit neue Publikumsgruppen (auch von außerhalb Berlins) zu erreichen. Dafür wird das künstlerische Team neu zusammenkommen, das Stück neu konzipieren und proben und das Kommunikationsteam des ETB | IPAC wird neue und kreative Strategien erarbeiten, um eine digitale Aufführung so effektiv und wirkungsvoll wie die analoge zu gestalten.

Die Idee des neuen, digitalen „CHAMÄLEON-Magazins“ (AT) ist es, ergänzende, interaktive und vermittelnde Angebote zu schaffen, die den Spielbetrieb – ob On Demand-, Streaming- oder Live-Ereignis – sowie ihre Residenz- und Kreationsarbeit, zu begleiten. Interaktive Publikumsformate sollen das Gefühl eines gemeinschaftlich verbrachten Theaterabends auch im digitalen Raum aufleben lassen.

„Re-Link Theatre“ schafft ein digitales Forum für die Theaterarbeit von Futur3. Es bündelt die Kommunikation mit Zuschauer*innen und ermöglicht die Partizipation an den Entstehungsprozessen ihrer Theaterarbeit. Alle Formate und Tools werden in Inhalt und Design aufeinander abgestimmt und auf ihre Nachhaltigkeit in Form politischer, sozialer und ökologischer Paradigmen neu ausgerichtet.

„africologneTAKEOFF“ ist das Programm zur Ausstrahlung & Neuausrichtung auf das Publikum des „africologneFESTIVAL“ in pandemisch-viralen Zeiten. Das africologneFESTIVAL vom 28.5.- 6.6.21 in Köln bietet folgendes: 1. africologneTRANSMEDIAL: Videostreaming & hybride Konzepte als neuer Kunst-Zugang! 2. africologneWORLDWIDE: Multilingualität für ein internationales Publikum! 3. africologneOUTSIDE: ihr mobiler, charmanter Bühnenwagen!

Die Macher*innen der „Transit“-Veranstaltungsreihe haben sich zur Aufgabe gemacht, Orte zu finden, die zu Begegnungsorten werden, bei denen die „kulturelle Hemmschwelle“ aufgehoben wird, mit dem Geist einer Nachbarschaftskneipe. Nun also ein leerstehender Wohnblock. „Transit“ ist ein einwöchiges Labor für Künstler. Es wird nicht kuratiert. Es gibt kein Motto. Die Zuschauer*in ist mittendrin.

Für „BEIDE QUELLEN MEINES ALTEN BLUTES“ begibt sich die jüdische Autorin/Dramaturgin Julie Paucker gemeinsam mit den jüdischen Spielerinnen Hadar Dimand und Nadia Migdal auf eine Spurensuche. Aus ihrer Gegenwart zwischen Deutschland, Tel Aviv und der Schweiz werfen sie einen Blick zurück auf die deutsch-jüdische Geschichte und setzten sich mit modernen deutsch-jüdischen Biografien auseinander.

Drei Theater aus Herne, Bochum und Dortmund machen sich auf die Reise in „Alice‘ Wunderland“. Sie verlassen das leere Theater und begeben sich auf die Suche nach neuen Spielorten – im Park. Neben den Theaterfans hoffen sie auf diese Reise neues Publikum zu bewegen. Die Flaneure im Park treffen auf eine wohlbekannte, ganz aktuelle Wunderwelt, die der pandemischen Zeiten…

„Architecture of Separation“ erzählt 5 „Corona-Geschichten“. Die Tänzer*innen sind dabei isoliert in Containern. Verschiedene Kameras filmen ihre Performances und bieten somit die Wahl verschiedener Perspektiven. Die Zuschauer*in kann aus mehreren Videos und mehreren Storylines wählen und damit den Blick auf das Dargestellte, auch bei digitaler Übertragung, selbst bestimmen.

Die Performance „Verschwört Euch!“, die im Juni zur Aufführung kommen soll, findet auf neuen Wegen ihr Publikum: Es entsteht eine mobile Version, die in Schulen und Hinterhöfen gezeigt werden kann und ein Theaterfilm der Performance wird produziert. Außerdem wird eine Strategie der Öffentlichkeitsarbeit entwickelt, die einen künstlerischen Zugriff verfolgt. Ein Konzept für Nachgespräche wird ausgearbeitet.

„GEÖFFNET – we are open“ ist ein gemeinsamer Neuanfang. 18 Akteur*innen aus Theater, Tanz und Musik machen sich auf den Weg ins „neue schwere reiter“. Der Aufbruch wird zur Performance, die alle mitnimmt: Die Künstlerschaft, die noch fremde Nachbarschaft, die alten Freundschaften. Neuigkeiten entstehen und werden ausgetauscht, so wie schon lange nicht mehr.

„The Walks“ ist eine von Rimini Protokoll entwickelte Performance-Serie für bestimmte Orte und Körper in Bewegung. Eine App ist die Bühne des Projekts. Über die App erhalten die Nutzer*innen Instruktionen, um ihre Nachbarschaft neu zu entdecken und mit ihr zu interagieren. Mit einer Dauer von 10-30 Minuten sind die Walks kurz gehalten, frei in Reihenfolge und Zeitpunkt und weltweit erlebbar.

Die Inszenierung vom Theater Figuro „Von den Sockenfressern“ soll Straßentheater- und Corona-tauglich werden. Die kleinen Puppen werden durch Großfiguren und Masken ersetzt. Die winzigen Requisiten werden sich in große, sich entfaltende Objekte verwandeln. Die Sprache wird zugunsten der Bewegung reduziert und Klangobjekte und -automaten werden einen eigenen Weg zum Figurentheater finden.

Das Figurentheaterstück „Pfoten weg!“ dient der Prävention von sexualisierter Gewalt. Die kreative Stärkung der Kinder ist gerade in diesen schwierigen Zeiten dringender denn je. Mit digitalen Medien werden die Künstler*innen das Gesamtprojekt „Pfoten weg!“ Kindern und Erwachsene so lebendig wie möglich vermitteln, dazu dienen Lifestreams und ZOOM-Meetings.

Das DISKURS Festival 2021 lädt unter dem Titel „POROUS“ Künstler*innen, Theoretiker*innen, Stadtflaneusen und Expert*innen des Alltags ein, die Instabilität des Jetzt als gemeinsame Schnittfläche aktiv zu gestalten, zu diskutieren, zu praktizieren und zu imaginieren. „DISKURS35“ ist ein temporäres Zukunftslabor zwischen neuen digitalen Galaxien und vergessenen analogen Treffpunkten. Let’s stay porous!

Tanzspaziergänge (Audioguides) laden ein sich tanzend, spürend und zuhörend auf einen Spaziergang der besonderen Art zu begeben. Als Teil des Sommer-Programms der Tanzfabrik Kreuzberg sind fünf verschiedene kosten- teils barrierefreie Audioguides bspw. für tanzbegeisterte Kinder und Seh- oder Bewegungseingeschränkte zu erleben. Diese können individuell oder in der Gruppe als Audioformat im Freien genutzt werden.

Das Projekt „Mapping Environmental Dance“ verbindet zeitgenössischen Tanz mit „Creative Geography“ und experimenteller Kartographie. Es wird ein Experimentierfeld sein um neue Wege in der Online-Präsentation von Tanz auszuprobieren und somit neue Publikumsgruppen zu erschließen. Das Projekt ist der Versuch diese Arbeiten zu kontextualisieren und einem globalen Publikum zugänglich zu machen.

„Über Sterben sprechen“ ist der vierte Teil des, medial viel beachteten, Projektzyklus „Die lebenden Toten“. Seit der Pandemie haben die Künstler*innen ihre Arbeit in zwei hybriden Projekten zwischen Bühnen- und digitalem Raum neu aufgestellt. Jetzt werden sie Menschen mit und ohne Behinderungen gleichermaßen diese neuen künstlerischen Ausdrucksformen näher bringen und neue Publikumsgruppen erschließen.

„MOVING CUBE” ist eine mobile Installation für den öffentlichen Raum, die das Verhältnis von Körper und Sound erforscht. Das Publikum erlebt ein Spiel zwischen Subjekt und Objekt, Klang und Körper und wird zur Beobachtung und Aktion aufgefordert. Das Begleitprogramm von „MOVING CUBE“ bindet das Publikum in einen hybriden künstlerischen Prozess mit „Call for Sounds“, „Audiowalk“ und Social Media mit ein.

Das Treibkraft.Theater Hamm richtet sich mit dem Projekt „Digital und real mitten in die Stadt“ neu aus – für das Publikum im Herzen der Stadt. Gleichzeitig sucht es neue, modulare Wege im digitalen Raum. Die interaktiven Stücke des Treibkraft.Theaters werden zudem um digitale Elemente ergänzt und so für pandemie-gerechte Aufführungen vorbereitet.

„AUTOBONK ON TOUR“ ist eine performative Installation von Performance Electrics, die zu einer CO2-neutralen, nur mit Holz fahrenden, Kulturplattform wird. Der Holzvergaser versorgt auch die integrierte Bühne mit Energie und erschafft so eine pandemiegerechte Bühne im Freien, die Kulturschaffende in der Krise unterstützt.

Der „Listen Workshop” ist ein Vorhaben für die Publikumsgewinnung von tauben Zuschauer*innen für die Performance „History has failed us, but…”. Er wird als Tanzworkshop für taube, bewegungsinteressierte Menschen stattfinden. Der Fokus liegt auf Tanz und Gebärdensprache als Widerstandspraxis und soll einen nachhaltigen, audismuskritischen Austausch zwischen hörenden und tauben Menschen ermöglichen.

„CM_30“ ist zirzensischer Minimalismus, eine kontemplative Wanderung durch die Welt der Farben. Das Solostück des Zirkuskünstlers Kolja Huneck wurde als frontale Version im Theater uraufgeführt und wird im Sommer/Herbst zu einer zirkularen Performance adaptiert werden. Neue Spielorte wie Museen und zirkusfremdes Publikum können so mit „CM_30“ erforscht und erreicht werden.

„(Un)Posing_Relaoded“ ist ein Pop-Up-Experiment zwischen MultiMedia und Performance, das mit minimal-theatralen Mitteln arbeitet. Im Fokus steht dabei die Frage nach den Möglichkeiten der Inszenierung des Individuums im öffentlich-sozialen Raum. Das 2017 gelaunchte Projekt wird einem „“Corona-Update““ unterzogen und multimedial-partizipativ weiterentwickelt.

Bei zeitraumexit entsteht ein Experimentierraum für neue Formen der Kunstvermittlung: Wissen aus der Kunstvermittlung wird an eine Gruppe ehrenamtlicher Mitarbeiter*innen weitergegeben, um die Gruppe dazu zu befähigen, ihre multiperspektivischen Ansätze in die Realisierung von Vermittlungsformaten einfließen zu lassen. Neue Formen der Publikumsansprache werden so entworfen und verstetigt.

Entwicklung einer digitalen Entdeckungs- und Schnitzeljagd durch den Treptower Park. Das Format verbindet die klassische Schnitzeljagd mit Elementen aus Exit-Spielen und Geocaching. Die Spielenden begeben sich auf eine spannende Spurensuche, um die verschwundenen Puppen des Figurentheaters Grashüpfer wieder zu finden und so zu helfen, die Bühne wieder mit Leben zu füllen.

Die Cosmos Factory möchte mit der Realisierung der Open-Air Theaterproduktion „PAULA“ formal neue Wege gehen, um eine pandemiegerechte Umsetzung unter Corona-Bedingungen zu gewährleisten. Mit ihrem Konzept wollen sie ermöglichen, dass das Publikum Theater wieder live erleben kann.

Das Platypus Theater adaptiert und veranstaltet ein immersives Theater-Game in Berlin/Kreuzberg mit 25 Outdoor-Veranstaltungen. Die Teilnehmenden spielen gegen eine unsichtbare Macht und entwickeln eine Strategie, frei nach Kafka „Das Schloss“. Ein urbaner XR-Reality-Play-Walk für Jugendliche und Erwachsene, in englischer Sprache.

Das Projekt „KunstCaching“ realisiert eine Schatzsuche im Stil eines Geocachings: Dafür werden QR Codes an ausgewählten Kultureinrichtungen angebracht. Beim Scannen wird eine Performance auf dem Handy gezeigt – dabei kann es sich um Videos, Bilder oder Sprachaufzeichnungen handeln. Ein virtueller Moderator, der einen roten Faden von einer Station zur nächsten spannt, begleitet die Besucher*innen.

 

Die KULTURFEUERWEHR im Einsatz gegen das stille Verschwinden von Kunst und Kultur. Das zeitgenössische Artistenduo zeigt eine ungewöhnliche Inszenierung, bei der sie die rettende Rolle der Feuerwehr kreativ in ihre künstlerische Arbeit einbinden. Mit ihrem historischen Feuerwehrauto als Bühne bringen sie Kultur in den öffentlichen Raum, direkt zu den Menschen und machen Kunst wieder live erlebbar. 

„Instabil“ – Vier Frauen behandeln auf ihrer filmischen Reise Themen wie Aggressivität, Spiritualismus, Sexualität. Den Zirkus mit seinen Clowns und die ständige Herausforderung, Entscheidungen treffen zu müssen. Mit fantastischen Bildern und im Umgang mit Extremsituationen, bietet der Spielfilm dem Publikum Interpretationsspielraum, Perspektivwechsel und gibt Denkanstöße.

Im Rahmen der Produktion „HORSES“, die von der 500-jährigen kolonialen Geschichte Mexikos ausgeht, bieten die Choreografin und Tänzerin Yolanda Morales und ihr Team, eine Reihe von digitalen und analogen offenen Proben, unter dem Titel „Moving Imaginative Bodies“, an. Im Fokus steht die Vermittlung ihrer Bewegungsrecherche, anhand von Workshops, an ein diverses Publikum, während und nach dem kreativen Arbeitsprozess.

„TALLK 2 ME“ ist eine multimediale, interaktive, „enhanced“ Physical-Theatre-Performance über das Thema Kommunikation, Beziehung und Erzählung. Im Spannungsfeld von Dystopie und Utopie wird futuristisch der Umgang mit künstlicher Intelligenz beleuchtet.

Mit dem „circus_on_tour“ wird die Berlin Circus Production innerhalb von vier Wochen mit einem Zelt vier Kleinstädte in Brandenburg mit dem Stück „Responsive Round“ bespielen. Workshops und Publikumsgespräche werden als partizipatives Rahmenprogramm angeboten. Ziel des Vorhabens ist es, neues Publikum für das Genre des zeitgenössischen Zirkus, an Orten mit kaum kultureller Infrastruktur, zu gewinnen.

 

Das boatpeopleprojekt wird mit Jugendlichen und Kindern, gemeinsam mit Medienpädagog*innen, Softwareentwickler*innen und Kulturschaffenden, interaktive, digitale Tools (Meetingaps, Messangerdienste, Games wie Sims oder Minecraft, aber auch die App Actionbound) unter die Lupe nehmen. Wie kann man mit diesen Tools Geschichten erzählen und sind Live-Events darauf/damit denkbar? 

Die Theater-Performance „EUROPIUM – 8 POEMS FOR UNNA“ wird in ein rein digitales und ein hybrides Format transformiert: Zwei Schauspieler*innen treten live auf und dem Publikum wird via Internet ermöglicht, an konventionellen Aufführungsorten, an theaterfernen, sowie Off-Theater-Orten teilzunehmen. Innovatives Moment ist, mit einem und/oder mehreren Projektionen parallel zu arbeiten.

Mit „Nah dran – mittendrin“ verbindet sich das TheatreFragile aktiv mit bestehendem und neuem Publikum. In bebilderten und bespielten Spaziergängen (ggf. auch online), tauscht sich das Theater mit dem Publikum über vergangene und neue Projekte aus. Die Arbeit in Schulen, Altersheimen und prekären Stadtvierteln wird ausgebaut. Die umgestaltete Website spiegelt die aktuellen Entwicklungen vom TheaterFragile wider.

Die „Gankino Circus Show“ ist eine für den digitalen Raum konzipierte Streaming-Performance des Kabarett-, Kleinkunst-, Musiktheater-Ensembles Gankino Circus. Sie beschäftigen sich auf humorvolle Weise mit aktuellen gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Themen. Neben Gäst*innen aus Kunst und Kultur, steht die Interaktivität zwischen Künstler*innen und Publikum im Mittelpunkt der Show.

Das Publikum zum Sprechen bringen: Wir sind als Theater nur sichtbar, wenn wir ein Publikum haben, was Sichtbarkeit fordert und aktiv wird! Das Publikum „_DER ZUKUNFT“ entscheidet modellhaft über den Spielplan des Kapitels #geschenkt (1.12.2021 bis 31.12.2021) im Wuk Theater. Denn für das Theater _DER ZUKUNFT braucht es u.a. eine Erweiterung in der Programmkuration – für echte Vielfalt und Teilhabe.

Das freie, zeitgenössische Musiktheater soll wieder strahlen! „VORGLÜHEN“ ist ein hybrides, transdisziplinäres, urbanes Forum von und für die freie Musiktheaterszene Kölns. Mit dem Ziel der nachhaltigen Publikumsgewinnung für musiktheatrale Events, wird eine corona-taugliche Serie von künstlerischen, kulturwissenschaftlichen und kulturpolitischen Aktionen, über die Dauer von sieben Monaten, realisiert.

Wodo Puppenspiel schreiben und entwickeln eine Inszenierung mit Großfiguren, die sich an Bewohner*innen in Altenheimen richtet und die als „Fensterspiel“ gezeigt werden kann. Um die Zuschauer*innen in das Spiel mit einzubeziehen, können sie, mittels digitaler Technik, den Handlungsverlauf mitbestimmen und sich über Hörgeräte in die Tonübertragung einwählen.

„MAGMA – Translokales Performance-Treffen“ ist eine, über zwei Monate laufende, transdisziplinäre Veranstaltungsreihe, die Arbeiten der Künstler*innengruppe „Die Körpergemeinschaft“ im CORDILLERA-Raum für Körper und Utopien in Berlin-Oberschöneweide zeigt. Dabei werden Künstler*innen translokal vernetzt und ein Berliner, sowie internationales, Publikum, über neue Formate partizipativ in künstlerische Prozesse einbezogen.

„Agnus“ ist als futuristisches, politisches Theaterdrama geschrieben und produziert, das die heutige, politische Sphäre und Medienkultur nutzt, um sich die Entwicklung von Recht, Politik und Nachrichtenmedien, in nicht allzu ferner Zeit, vorstellen zu können. Es geht um Black Lives Matter und Künstliche Intelligenz, in einer düsteren Zukunft, die der Aktualität weltweit nicht all zu fremd ist.

Der „Straßentheater-Bringdienst“ rollt durch Darmstadt und bringt Straßentheater direkt zu den Menschen! Mit Fahrrädern werden umweltfreundlich private Hinterhöfe, Gärten und soziale Initiativen angefahren und bespielt. Vier Künstler*innen zeigen ein abwechslungsreiches Kulturprogramm, das „nach Hause” eingeladen werden kann. Das Publikum wird zur Gastgeber*in und trägt aktiv zum Gelingen bei.

Mit dem Projekt „Random Circles 2.0” nutzt die Frankfurter Künstler*inneninitiative Fresh Fruits Movement die Potentiale der Urban Dances: Sie schaffen eine neue, hybride Begegnungsplattform, die Menschen verschiedener Generationen und diverser kultureller und sozialer Hintergründe durch den Tanz in Kontakt bringt. Im realen und digitalen Raum, als Publikum und Selbsttanzende.

Mit „Panopticon – die kulturelle Piepschau“ bietet die Gruppe Show-Spektakel Straßenkünstler*innen eine Bühne im kleinen Rahmen: 30-minütige Darbietungen für 20-60 Zuschauer*innen, im Freien und Pandemie-gerecht. Bei einer 6-wöchigen Tournee durch die Städte Leipzig, Dresden, Potsdam, Rostock, Bonn und Kassel, werden, neben ihren eigenen, auch Darbietungen regionaler Künstler*innen gezeigt.

Covid-19 hat uns alle aus der Balance geworfen. Im Rahmen von Künstler*innenresidenzen werden deshalb Forschungslabore entstehen, in denen das Thema Balance aus unterschiedlichen Perspektiven befragt wird. Ziel ist die Entwicklung und Umsetzung sozial-ausgleichender Strategien zur Publikumsgewinnung. Mit dem Fokus auf Bevölkerungsgruppen, die an kulturellen Angeboten bislang kaum Anteil genommen haben.

„Frisch geölt und gut gelüftet!“ – ein selbstorganisiertes, kleines UliK-Robotic-Circus-Open-Air-Tour-Festival. Um Zuschauer*innen für das Festival zu generieren und zu binden, setzen sie auf regelmäßige, Kultur-Zielgruppen-gerechte Posts auf allen Social-Media-Kanälen, begeisternden Content und Community Management. Für einen nachhaltigen Reichweitenausbau.

Die multimediale Theater-Produktion „trash-babylon-line“ wird durch die Einbindung von Video, Film und Projektionen, ein hybrides Format schaffen, dass Live-Streaming ästhetisch und technisch verbindet. Das Stück ist durch seine Verortung im hyperurbanen Frankfurter Bahnhofsviertel ideales, künstlerisches Experimentierfeld für technische Innovationen in den Freien Darstellenden Künsten.

In dem digitalen Kindertheater-Projekt „FRIEND CONTROLLER“ verwandelt die Hamburger Theatergruppe Show and Tell ihre Performance „Friend Simulator” in ein interaktives Browser Game für Kinder. Im Laufe des Games sammeln die jungen Spieler*innen Inhalte rund um den Begriff Freundschaft, um einen Avatar zu erschaffen. Damit antworten sie interaktiv auf philosophische Fragen über Freundschaft.

CHICKS* entwickeln eine mobile Theaterbühne: einen queer-feministischen Tourbus. CHICKS* erforschen und entwickeln in ihrer künstlerischen Praxis performative Ansätze der sexuellen Bildung, aus queerer und weiblicher* Perspektive – Nun fahren wir sie in Pandemie-tauglichem Format zu neuen, jungen Zuschauenden. Dafür bauen sie einen Transporter zum fahrenden Bühnenraum um: „CHICKS* TOURBUS OF LOVE“.

Die Arbeit „Sterben Üben – Das Leben als 5-Akter“ stellt das Leben als Aufführung dar – die in einer, dafür eigens entwickelten, virtuellen Welt (= Bühne) präsentiert wird. Da das physische Zusammenkommen gerade nicht möglich ist, handelt es sich um eine Möglichkeit Aufführungspraktiken gemeinsam zu erleben. Senior*innen, die bei kulturellen Angeboten oft übersehen werden, erhalten spezifische Angebote, um diese Welt zu besuchen.

„Baby Choir (Stimmen)“ ist eine polyphone Online-Publikation des Duos Mühle/Kemppainen über vorgeburtliche Erfahrungen und öffnet einen multimedialen Erfahrungsraum für eine Bandbreite von Zuschauer*innen. Die Arbeit gewährt einen barrierearmen Zugang von Zuhause aus und ermöglicht, als begehbares Text-und Videoarchiv, einen Einblick in den fragilen und dynamischen Prozess des Performance-Machens.

„Hameln1284“ – eine digitale Theater-Serie. Die Geschichte vom Rattenfänger von Hameln wird theatral seziert und in drei Themenkomplexe unterteilt. Jede Folge beschäftigt sich dabei mit einem Themenkomplex und lässt, durch den digitalen Serien-Charakter, den Zuschauer*innen die Möglichkeit einer interaktiven Beteiligung offen.

Ein Digitalformat als geschützter Raum für interaktives Jugendtheater zu sensiblen Themen – Ziel des Projektes: Weiterführung der Theaterarbeit des schauspielkollektiv für junges Publikum während der Pandemie. Uminszenierung der Monodramen „NoLife“ und „ProAn(n)a“, als live gespielte, interaktive Digitaltheaterformate, mit anschließender Nachbereitung. Anonymität als Chance für mutige Interaktion.

„Corona – Zeit / Sprung“ verbindet die Erfahrung weltweiter Lockdowns, in denen es für einen Moment keinen Unterschied mehr gab, ob aus verschiedenen Ländern oder Stadtteilen miteinander gearbeitet wurde. Auf der Tradition des politischen Lehrstücks basierend, das in instabilen Zeiten nach Widerstand, kollektivem Handeln und Ich-Stärke fragt, loten die Künstler*innen heute auch die digitalen Möglichkeiten aus.

Mit „GONZO ARCADE“ wird Prinzip Gonzo eine Präsentations- und Kommunikationsplattform für die digitalen Umsetzungen ihrer immersiven Theaterwelten schaffen und somit auch neue Publikumsgruppen gewinnen. „GONZO ARCADE“ wird das digitale Äquivalent eines Theaterhauses, in der sie, rund um ihre Werke, auch zusätzliche Inhalte und Diskussionsforen anbieten.

Die Drehbühne wird Pandemie-gerechte Aufführungsmöglichkeiten im öffentlichen Raum schaffen, bei denen die Hygienemaßnahmen inszenatorisch integriert werden. Die Theater-Safari „Dschungelbuch“ soll als innovative, digitale Aufführung vorbereitet werden. Inszenierungsspezifische Filmparts werden als Maßnahmen eines lokalen Audience-Developments genutzt, um neue Publikumsgruppen zu erschließen.

Die Geheime Dramaturgische Gesellschaft konzipiert und veröffentlicht eine Heftreihe über das Schaffen von Gesprächsräumen bei Veranstaltungen der darstellenden Künste. Hierbei entsteht eine praktisch nutzbare Publikation mit Formatbeschreibungen und Impulsen, die für Vermittler*innen unmittelbar anwendbar sind. Zugleich wird der aktuelle Diskurs über Partizipation aufgenommen und beleuchtet.

Mit „UNREALITY TV“ plant irreality.tv den Aufbau einer Online-Plattform, die audiovisuelle Inhalte von irreality.tv und anderen Künstler*innen, hauptsächlich aus dem Bereich der Freien Darstellenden Künste, sammelt und neue Beiträge produziert. Für ein Publikum, das sonst gerne Performance schaut – nicht als Ersatz für den Theaterbesuch, sondern als Alternative zu Netflix.

„SAGENHAFT!“ kombiniert Schauspiel, Figurentheater und Live-Musik um sagenhafte Geschichten aus Mecklenburg-Vorpommern. Kurzweilig, informativ, verblüffend und erfrischend aktuell, für Jung und Alt, Drinnen oder draußen. Ein Corona-taugliches Programm für Einheimische und Touristen und alle, die noch nie imTheater waren!

Die Künstler*innen möchten junge Menschen ab 13 Jahren zu kompetenten Fragesteller*innen ihrer eigenen Sexualaufklärung empowern. In der Online-Performance „Cybersexhibition“ können sich Jugendliche anonym und der eigenen Neugier folgend, mit einer Vielfalt von sexuellen Perspektiven auseinandersetzen. Erweitert wird dies durch digitales Storytelling in Web und Social Media und ein analoges Sex-Edutainment-Game.

Die Corona-bedingte 10. Sinfonie von Novoflot, L. v. Beethoven, Michael Wertmüller und Gesine Danckwart, ist ein Video-Audio-Walk, der durch die Häuserschluchten Berlins führend, die Fassaden der Gebäude als Video-Screen nutzt. Das digitale Spezialformat wird erweitert durch Live-Acts ihrer Performer*innen, sowie ein Team von improvisierenden Jazzmusiker*innen im öffentlichen Raum.

Die Künstler*innen entwickeln einen zehn-teiligen Podcast zur Geschichte der darstellenden Künste und dem zeitgenössischen Zirkus. Mit dem Fokus auf die Anpassungs- und Wandlungsfähigkeit der Künste, auf Herausforderungen verschiedener historischer Ereignisse zu reagieren.

Das partizipative Interaktionsprojekt „LOG_INN“ nimmt die Grenzpunkte des Lebens – Verlust, Trauer und Tod – zum Ausgangspunkt, um in einem digitalen Resonanzraum für Perspektivwechsel, Empathie- und Solidaritätserfahrungen zu ermöglichen. Die Künstler*innen werden neue Formen der Beteiligung durch ein digitales Environment für diverse Publikumsschichten erfinden und erproben.

„Un Renversement – Online“ (AT) reflektiert die klassische Oper „Don Giovanni“ in Bezug auf gesellschafts- und genderpolitische Dimensionen und den institutionellen Apparat Oper. In dem neu geschriebenen Stück werden thematische Schwerpunkte und Machtdynamiken aus einer feministischen Perspektive analysiert und in eine filmische, digitale Version umgesetzt.

SEE! Performance Kollektiv erforschen die Physis des digitalen Raumes. Wie lassen sich über den Bildschirm Resonanzräume herstellen? Eine direkte Raumerfahrung teilen oder eine bestimmte Atmosphäre vermitteln? Eine Transferarbeit des unbedingt experimentellen und künstlerisch autarken Moments ins Digitale. Sie präforieren den Bildschirm, produzieren wichtige Bruchstellen und interaktive Momente.

„RE:MEMBER – Ein audiovisueller Walk of Consciousness“. In einem per App downloadbaren Video-Walk mit Trickfilmelementen und binauralen Sounds wird die Thematik einer individuellen Familiengeschichte und der kollektiven Erinnerung ins Zentrum des heutigen Berlins gestellt. Durch eine Mise-en-abyme-Film-Technik und ein sogartiges, hermetisches Klanguniversums werden Erinnerungsschichten freigelegt.

Das generationsübergreifende „re-member“-Team, unter der künstlerischen Leitung von Teresa Hoffmann und Lina Höhne, entwickelt ein hybrides Aufführungsformat in und um das Künstlerhaus Sootbörn/Hamburg. Ziel des Projektes ist es einem generationsübergreifendem Publikum, als Einstimmung in das Thema im Vorfeld zu dem Outdoor-Tanzstück, in Form eines Audiowalks, eigene Bewegungs-Erfahrungen zu ermöglichen.

Die absurde Wanderung „Die Suche nach dem goldenen Vlies” ist ein surrealer Open-Air-Parcours, indem die Zuschauer*innen ihr alltägliches Umfeld entdecken und bespielen. Frei nach der Argonautensage treffen Gestalten aus der griechischen Mythologie auf den Chapeau Club Kosmos. Ein intensives Erlebnis aus Theater und Installation, eingebettet in das pittoreske und urbane Setting eines öffentlichen Parks.

„PASOLINI_HYBRID“ basiert auf dem Hörstück „Ich werfe meinen Körper in den Kampf – Der letzte Tag des Pier Paolo Pasolini“, das einmalig als Livehörspiel in München 2019 in einem Musik-Theater uraufgeführt wurde. Die szenisch-performative Präsenzveranstaltung im Freien wird unter Zuschauerpartizipation mit einem virtuellen Event kombiniert und für Online-Zuschauer per Live-Stream übertragen.

Die Freie Szene Hamburg braucht ein verlässliches Stammpublikum. Dabei hilft der Freund*innen-Kreis, der an der Schnittstelle von Fanclub und Förderverein agiert: Er schafft Bindung, bietet Vermittlungsformate an und wird durch das Einwerben von Spenden zum Kunst-Ermöglicher.

Unter Eindrücken einer globalen Pandemie, die den Tod auch in Europa wieder ins Zentrum gesamtgesellschaftlichen Bewusstseins rückt, präsentieren copy & waste online Ihren Theaterfilm zu Erinnerungskultur & Bestattungsritualen, Enden in Einsamkeit, Todessehnsucht & Vorstellungen zum Afterlife. Vor allem aber zur Renaissance der Angst vorm Tod.

Die bayrische Wirtshauskultur ist legendär. Zeit dieser Institution der bayrischen Lebensart eine unterhaltsame Reihe von Veranstaltungen, inklusive eines neu zu kreierenden Hörparcours, zu widmen. Mit dem Ziel, durch ein diverses Angebot in der Region des Gäubodens, durch Einbeziehung von Schüler*innen und Jugendlichen, neue Publikumsgruppen für die erhofften Wieder-Eröffnungen zu gewinnen.

AGGREGATE aus Halle realisiert eine Stückentwicklung zum Thema Melancholie, deren integrale Aktionsmomente Partizipation, Audience Development und pandemiegerechte Aufführungen sind. In analoger und digitaler Praxis, im Theater und in der Stadt, entsteht ein hybrider Resonanzraum durch Sichtbarmachung der fließenden Übergänge von konkreten Lebensrealitäten, Diskursen und Theaterpraxis.

Der Einzelhandel stirbt. Die zwei Schaufensterpuppen Aberdeen und Brooklyn stehen kurz vor der Arbeitslosigkeit. Als sie unweit ihres Schaufensters eine Straßenmusikerin spielen hören, beschließen sie den beruflichen Neuanfang. „Becoming Maria C.“ ist eine mobile Opernperformance im öffentlichen Raum. Eine Anti-Oper für Opernfans und solche, die es nie werden wollten.

Im transdisziplinären „Wald-Atelier“ KI(N) in Trier werden Kinder zu künstlerischen Forscher*innen und forschenden Künstler*innen. Gemeinsam beobachten sie Verwandtschaftsbeziehungen und Zusammenhänge im Wald und fragen: Was macht ihn lebendig?, bevor sie in einer großen Objekt- und Kostümwerkstatt selber Wald werden.

Pepe Arts realisieren zeitgenössischen Zirkus im digitalen Raum, erfahrbar weltweit und dreidimensional, mit der Möglichkeit zu interagieren. Das Künstler*innenkollektiv ermöglicht den Zuschauer*innen intensive Einblicke in ihre aktuelle Produktion „Critical Spaces“. Die Performance wird dreidimensional erfahrbar, wobei die Zuschauer*innen aus verschiedenen Perspektiven am Geschehen teilhaben können.

„CLAP. VR“ ist eine einmalige Geste der Validation. Sie überträgt das Applaudieren in den virtuellen Raum. Was Gemeinschaft war, wird Multi-Player-Modus, Singularität wird Home-Delivery Blackbox im Home-Training-Format. Die Künstler*innen digitalisieren ihre ästhetische Recherche über Eigendynamiken des Kollektiven in der virtuellen Welt. Applaus immer noch: die Performativität des Publikums aufgenommen.

„Freak de l’Afrique TV“ ist das brandneue Online-Format des gleichnamigen Kollektivs aus Berlin. In einer zweistündigen Youtube-Show werden die Freak de l’Afrique Hosts Nomi und Freegah die Zuschauer*innen in die Welt der Afrikanischen Musikkultur begleiten. Von den aktuellen Charts, über Interviews bis zu Szene-Reportagen, sowie DJ- & Tanz-Auftritten, ist alles für die Fans afrikanischer Popmusik dabei.

Das kuenstlerhaus43 bespielt in Corona-Zeiten die ehemaligen Frühstücksräume eines altehrwürdigen Grandhotels von 1904. Hier wurde noch nie Theater gespielt. Nun machen sie diesen Ort sichtbar. Die Künstler*innen fangen neu an, mit dem Gebäude & im Marketing, und der Publikumsgewinnung. Innerhalb bestehender Inszenierungen bleibt kein Stein auf dem anderen, um sie an das Gebäude anzupassen.

„glasshouse“ ist eine digitale Performance-Plattform die Künstler*innen mit diversem Hintergrund einlädt, immersive Theatererlebnisse zu produzieren, bei denen eine App oder virtuelle Plattform ihrer Wahl, integraler Bestandteil des Stücks ist. Als technologische Schnittstelle für Theater zielt sie darauf ab, neues Publikum über Dimensionen, Kulturen und Generationen hinweg, zu erreichen.

Eine Begegnungsfläche für vielfältige Menschen, die ihre Fähigkeiten auf eine gemeinsame Frage richten: In welcher Welt von morgen wollen wir leben? Entwicklung von Ideen und praktischen Erfahrungen für inklusive/partizipative Aufführungsformate im ländlichen Raum. Workshops mit Schauspieler*innen, Musiker*innen, Tänzer*innen, Filmemacher*innen – individuelle Probebühnen für Performances bis Videoinstallationen.

„PHANTOM ZONE UPDATE“ ist ein interaktiver AR-App-Walk, der wie ein Parcours im öffentlichen Raum begangen werden kann. Mithilfe der App haben die Nutzer*innen die Möglichkeit, die Realität, so wie sie auf dem eigenen Screen erscheint, an verschiedenen Stationen individuell zu ändern und so zur Schöpfer*in der eigenen Realität zu werden: Die eigene PHANTOM ZONE wird erschaffen.

„ZOOOMWORLD“ ist ein interaktives, webbasiertes Tanzvideo mit Storytelling. Performatives Moodboard der Befindlichkeiten in Zeiten der Pandemie – zwischen Lockdown-Koller, Dystopie und post-pandemischen Utopien.

„THE GOLDEN REMASTER“: Wie will unsere Spezies erinnert werden? Eine digitale Plattform für performatives Sequenzing, kollaborative Forschung, gestreamte Widerreden. Live Assemblies entscheiden über die Inhalte der neuen GOLDEN RECORDS. Internationale Communities tauschen miteinander ihre Legacies im Reinraum der Pixel.

Magie & Musik, Stummfilm & Varieté, Unvorhersehbares & Unerhörtes: Jens Schlichting (Klavier) und Christoph Demian (Zauberkunst) lassen mit Stummfilmen, längst vergangene Zeiten wieder lebendig werden. Sie entführen in einzigartige Welten, die ihr Publikum jedesmal von Neuem mit erschaffen darf. Ein sinnliches Feuerwerk, eine emotionale Achterbahn, und jedes Mal ein einzigartiges Erlebnis!

Kinder bis 6 und ihre Familien sind „von klein AUF“ zum interaktiven Spiel mit Punkt und Linie eingeladen: Darstellende Künstler*innen übersetzen die farbenreiche Bilderwelt Paul Klees performativ in Theater, Tanz und Figurenspiel. Die punktuell-partizipativen Einzelerlebnisse fügen sich in einem Festivalblog in Wort und Bild zu einem Ganzen und schaffen Verbindungen in neue Wirkungskreise.

„Cloud Over Stuttgart““ ist eine partizipative, künstlerische Forschung gegenwärtiger Kämpfe, um Industriearbeit in und um Stuttgart. Sie ist außerdem eine Online-Plattform und Ressource für Auseinandersetzungen, um ökologische Transformation und Automatisierung. Sie ist der Versuch, zeitgenössische Repräsentationen von Klassenverhältnissen zu sein.