Allgemein

Entscheidung #TakePart (November 2020)

Ausgewählte Vorhaben

„’What about the Body?‘ – Schule des Erlebens“ für Studierende verschiedener Hochschulen in NRW verbindet Maßnahmen des Audience Developments mit künstlerisch virulenten Fragestellungen zur Realität und Relevanz unserer körperlichen und sinnlichen Live-Erfahrungen in Zeiten vermehrt digitaler Begegnungen.

Das Kranewit Theater entwickelt gemeinsam mit einem Künstler:innen-Kollektiv eine mobile coronakonforme Basisstation im öffentlichen Raum, die als Pop-Up Theater analoges und digitales Arbeiten ineinander verzahnt. Trotz Präsentation auf Distanz ist das Ziel, eine interaktive partizipative Darstellungsform zu konzipieren, die das Verhältnis Publikum/Performer:innen neu definiert.

Welche Visionen von gemeinsam geteilten Räumen lassen sich in Zeiten der Corona-Krise neu denken? Akteur:innen vom Cargo-Theater Freiburg untersuchen gemeinsam mit einem 3D-Architekt:innen Formen ortsungebundener und digitaler Räume. Es entsteht eine interaktive Homepage, deren Inhalte für das Publikum von zuhause aus erfahrbar wird und an denen es selbst spielerisch und aktiv mitwirken kann.

DIPHTHONG verschränkt in „IKARUS: never enough“ ein bekanntes Heldennarrativ mit virulenten gesellschaftlichen Thematiken und experimentiert gleichsam mit neuen Ausdrucksformen für selbige. Das bidirektional angelegte Projekt denkt das Verhältnis zwischen Zuschauer:innen und Künstler:innen völlig neu, schafft neue Rezeptionsräume und pointiert die politisch-gesellschaftliche Aufgabe von Kunst.

Entwicklung eines „Darstellende Kunst Podcast“. Pilotphase: Produktion einer ersten Staffel, die ab Sommer 2021 bis Frühjahr 2022 wöchentlich ausgestrahlt wird: „alte Hasen: Protagonist:innen der Darstellenden Künste in Deutschland – Künstler:innen geboren zwischen 1945 – 1955 im Gespräch“. Frei nach Spinoza: wer die Gegenwart verändern will, muss über die Vergangenheit wissen.

Ein interaktives Theaterprojekt zwischen Figurentheater, Literatur und digitaler Präsentation für den Aufbau eines komplexen Systems neuer Darstellungs-, Kommunikations- und Vermittlungsformen zur (Wieder-)Gewinnung und Bindung des Publikums. Das theater en miniature macht die Puppen zu Partner:innen – als Zuhörer:innen, Erzähler:innen und Akteur:innen – und nutzt sie als spielerisches Mittel in der Kommunikation.

Mit dem Vorhaben wollen Nimmerland Theaterproduktionen ein Kultur-Medien-Paket entwickeln. Es soll helfen, neue Kund:innen für das Theaterkonzept zu gewinnen. Es ist eine Chance, unter Pandemiebedingung das Theaterkonzept aufrechtzuerhalten und den Weg zu bereiten, um in Zukunft weitere Stücke in diese digitale Form zu transformieren.

Eine zeitlich begrenzte, hybride „many-to-many-akademie“ die das Begriffsbild der „Missverständnisse“ im Sinne einer Metapher für zwischenmenschliche Kommunikation nutzt, denn Missverständnisse lassen sich ausräumen. Schwerpunkt des Projekts ist, die Architektur einer solchen Plattform in einer vielstimmigen Co-Autor:innenschaft zu kreieren und als Raum für echte Partizipation zu gestalten.

Welche Phantasien, Träume und Vorstellungen bringen das kollektive Trauma von Generationen von frauenfeindlicher Gewalt hervor? „Virtual Club of Dangerous Women“ von Katharina Haverich ist ein doku-visionäres Performance-Projekt für junge Erwachsene im virtuellen Raum des Prater Digital Berlin, in dem Frauen von ihren unterbewussten Imaginationen der weiblichen Gewalt gegen Männer erzählen.

Zwoisy Mears-Clarke werden eingehender mit Sehbehinderten, Blinden, Schwerhörigen und Gehörlosen, sowie mit BIPOC-Publikum in Berlin, Köln und Düsseldorf zusammenarbeiten. Dieses Modellprojekt umfasst drei Aspekte, die Zwoisys bisherige Arbeit fortsetzen, erweitern und zugleich versuchen, gewonnene Erkenntnisse im open source Format auch allen Tanzschaffenden zur Verfügung zu stellen.

Das Ziel des Programms „BE MY GUEST“ ist, ein mehrstufiges Vermittlungsangebot zu schaffen, das die ästhetische Sprache als eine gemeinsam entwickelte begreift, als einen Dialog zwischen Theaterschaffenden und Zuschauer:innen. Dafür wird in Zusammenarbeit mit professionellen Kulturvermittler:innen eine digital-analog verschränkte Projektreihe entwickelt.

„public attraction // collective objective“ (AT) ist künstlerischer Ansatz und spielerische Kampagne, neue Zielgruppen zu generieren und vorhandenes Publikum zu binden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Partizipation, Teilhabe sowie der Identifikation mit künstlerischer Arbeit: Die Künstler:innen mixen Kunst und Aktion, Diskurs und Marketing, Regionalität und Digitales. Das Ziel ist: alle erreichen.

Das Theater Pina Luftikus kommt mit dem Theaterbus zu den Kindern an öffentliche Orte im ländlichen Raum. Das Sonnensegel ist gespannt, das Publikum ist es auch. Ein Glücksrad, wird von den Kindern gedreht. Hinter jeder Zahl verbirgt sich ein Gedicht, eine kleine Inszenierung, eine kleine Aufgabe oder eine Geschichte. So bestimmen die Kinder den Programmablauf und wirken im Verlauf aktiv mit.

Das interdisziplinäre transnationale Quartiersprojekt realisiert an zwei Orten der Welt (Bochum/DE, Winterveldt/ZA) Färbergärten als Raum zur künstlerischen Erforschung der natürlichen und kulturellen Vielfalt. Ziel ist die Verstetigung einer Verbindung verschiedener Akteur:innen aus den Darstellenden Künsten, dem Sozialbereich und der Gartenbaukunst sowie die Gewinnung neuer Publikumsgruppen.

Wie ist es, wenn nicht das Publikum dem Theater, sondern das Theater dem Publikum zuhört? Morgenstern erkundet, wie kulturelle Teilhabe weit vor dem Aufführungsgeschehen initiiert werden kann, wie das Zuhören das eigene künstlerische Schaffen verändert und ob es gelingt, die Theatercommunity um ein Vielfaches zu vergrößern.

„Hybrid Audience“ ist ein Projekt zur Entwicklung eines neuen Umgangs mit Publikum für die Performing Arts. Die digitalen/hybriden Formate benötigen eine neu gestaltete Beziehung von Publikum zu den Macher:innen und zum Produkt. Das fringe ensemble wird Methoden entwickeln, die zusätzliches bislang theaterfernes Publikum generieren und eine intensive Begleitung vom Erstkontakt bis zur Nachbereitung ermöglichen.

Für „Antigone – Corona“ verbinden sich professionelle Künstler:innen mit Menschen aus dem weiten Feld der städtischen Kultur unter der zentralen Thematik Staatsräson vs. Individualrecht. Analog zum klassischen Text werden Fragen formuliert: Welche zentralen Werte vertreten wir heute? Was gilt es zu verteidigen? Wie stehen wir zu den Mächtigen? Wo treten wir in Widerstand? Wem halten wir die Treue?

„THEATERamRANDE KULTUR GEHT NICHT UNTER – KULTUR TAUCHT AUF“
An 20 Orten im Münsterland taucht im Sommer 2021 das Theater HILLE PUPPILLE überraschend vor seinem Publikum und vielen neuen neugierigen Zuschauer:innen auf. Wie beim mittelalterlichen Markttheater werden zwei neue Formate THEATER FOR ONE und DIE THEATERBOX präsentiert. Zeit- u. gesellschaftskritische THEATER-MOMENTE, kleine Glücks-Momente.

„Welcome to FuturePerfectLand!“ vom Curatorial Collective for Public Art experimentiert mit der Vermittlung, Moderation und Präsentation immersiver und partizipativer Performances, die sich mit vom Klimawandel geprägten Zukunftsvisionen auseinandersetzen. Das Projekt entwickelt performative Methoden, um das Publikum bei dem Einstieg in die und Ausstieg aus den Zukunftsvorstellungen zu begleiten.

„Wie sieht sie aus – die ideale Zusammenarbeit mit Schule? Für wen machen wir das eigentlich?“
Mit diesen Forschungsfragen im Gepäck machen sich Schüler:innen, Lehrer:innen auf den Weg und entwickeln ihre eigenen Ideen mit Hilfe performativer Handlungsanweisungen und einer echten Traummaschine. Die Ergebnisse dieser Untersuchung werden auf dem Rampenlichter Festival präsentiert.

Ein mobiles demokratisch-kreatives Angebot zur Generierung von Themen, Inhalten, Dramaturgien und Geschichten aus dem Publikum open air. In Spielrunden von jeweils 20 bis 40 Personen erfragt die Spielleitung eine Geschichte vom Publikum. Jede:r kann mitmachen, jede von der Spielleitung gehörte Antwort ist wahr. Ein digitales Intranet ermöglicht die vertiefende Ausgestaltung in kleinen Teams.

Eine 30-tägige analog-digital-theatrale GAME-Ralley entführt in den ländlichen Raum und die kuriosen politischen Verwicklungen vor und nach 1945. Ein Episoden-Thriller, der Macht- und Geheimpolitik und das Bedürfnis nach Gerechtigkeit aufeinander prallen lässt, bzw. das „Notwendige“ auf das „Verhindernde“. H. Arendt: „Wenn die Weltgeschichte nicht so beschissen wäre, wäre es eine Lust zu leben.“

Das THEATER FADENSCHEIN schafft mit der Open-Air-Bühne aus dem Lastenrad eine nachhaltige und krisenfeste Auftrittsmöglichkeit für Figurentheater in Braunschweig, bleibt sichtbar und erreicht ein vollkommen neues Publikum. Das Pop-Up-Theater mit Kurzinszenierungen radelt durch die Parks, verteilt kreative Impulse und irritiert mit radelnden Walkacts kontaktfrei.

Das Pilotprojekt „Flügeltüren“ geht der Frage nach, wie sich die Türen des Westflügels auch für ein Publikum öffnen kann, dessen Zugang zum Theater nicht ganz so einfach ist. Wie kann der Westflügel in sogenannten sozial schwächeren Stadtteilen präsenter sein? Wie kann es gelingen, für Menschen in diesen Stadtteilen den Weg zu Westflügel-Vorstellungen nachhaltig barrierefreier zu gestalten?

Lebensgeister wecken mit Kultur
NAH UND DA bringt Kultur dahin, wo sie gebraucht wird: z.B. zu Menschen in Pflegeheimen: Frühling, Sommer, Herbst, Winter und Weihnachten werden lebendig durch Gesang, Gedichte, Mundarten, Klangkompositionen, assoziative Requisiten und Kostüme, Handpuppen. Niveau- und humorvoll beleben die Aufführungen die Sinne des Publikums.

Die Choreograf:innen Heu und Draeger laden zu Berührung ein. In einer zwei Monate langen Austauschphase mit unterschiedlichsten Menschen forschen sie zu folgende Fragen: Wie verändert Berührung Denken? Was macht es mit denen, die berühren, wenn jemand zusieht? Was macht es mit denen, die zusehen? Die Teilnehmer:innen werden zu eingeweihten Zuseher:innen in der dreistündigen partizipativen Performance.

Der Abstand zwischen Theatermacher:innen und dem Publikum ist durch COVID-19 gewachsen. Die Künslter:innen wollen wieder ran – jetzt eben digital. Aus diesem Grund wird eine digitale Plattform für Gedankenaustausch mit dem Publikum, für partizipative digitale Theaterprojekte und für Streaming gestaltet. Denn NÄHE ist für alle essentiell.

„Secondhand Zeit“ ist eine Workshopreihe in Brandenburg. Neue Formen entstehen, um mit Mitteln der darstellenden Kunst, Demokratie erfahrbar zu machen. Das Ziel ist ein ko-kreatives, bewegliches, innovatives Theater von ansässigen Leuten – für ansässige Leute, mit professionellen Künstler:innen als Gästen. Theater als Ort des Diskurses und des ästhetischen Genusses, angebunden an die Bevölkerung.

Worte werden Wesen. In der Theater- und Jahrmärktssprache der großen Erwartungen künden lyrische Figuren im Stadtraum auf Plakaten von fantastischen Zuständen. Was derzeit nicht möglich ist, die Begegnung echter Darsteller:innen mit einem Publikum, wird in „Great Expectations“ zu einem „Rencontre en public“, einem öffentlichen Treffen mit Gestalten im Geist.

„Über Stock und Stein“ will Theater in Bewegung im öffentlichen Raum etablieren und dafür neues Publikum gewinnen. Die Spielerin wandert mit ihrer Bühne (umgebautes Lastenfahrrad) UND dem Pubikum an verschiedene Orte, rastet und spielt. Die Neuinszenierung wird in Parks, auf Plätzen und im Wald modellhaft aufgeführt. Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit sowie Medienpräsenz sollen erweitert werden.

Ab März 2021 lädt „FREE (THE) THEATRE SCENE“ regelmäßig und interaktiv auf Social-Media-Kanälen und via der eigenen Website, begleitet von Podiumsdiskussionen in der realen Welt die verschiedensten Menschen zum Mitdenken und -gestalten der Theaterwelt ein. Durch die Formate führt eine Persona: Kenner:in der Freien Theaterszene, Performer:in und Vertreter:in von Diversität.

Ein partizipatives Triptychon bezüglich der Angst der selbsterfüllenden Prophezeiung. Jugendliche und ältere Menschen aus Berlin-Süd, Berlin-Nord und Königs Wusterhausen untersuchen auf theatralische Weise, ob die Bedrohung durch Stereotype ihren Alltag beeinflusst. Ein inklusives Theaterprojekt, das die Begegnung und die kulturelle Teilhabe von Personengruppen ermöglicht, die kaum zusammenkommen.

PUTKUSS – das Schlosspark Festival in Putbus auf Rügen
Ein innovatives lebendiges Figuren- und Straßentheater Festival, mit Künstler:innen aus einer reichen, diversen, aktuellen Kunst- und Theaterszene, das das flanierende Publikum überrascht, verblüfft, fasziniert, berührt, begeistert!
Ein Treffen von TheaterKunst und Publikum aus aller Welt auf der Insel Rügen: KOMMUNIKATION und INSPIRATION.

Mit dieser Förderung realisiert Katharina Witerzens die Entwicklung des Kulturprojekts „Theater aufrollen“. Dieses Projekt hat zum Ziel, ein neues Theatermodell zu schaffen, das flexibel im ländlichen Raum und schwach kulturell organisierten Orten unterwegs ist und Theater zu den Menschen bringt. Das Publikum wird durch partizipartive Teilhabeformen im Entstehungs- und Gestaltungsprozess einbezogen.

Fletch Bizzel und Studio umschichten erfinden Formen des Annäherns an ein potentielles Publikum. Der Wechsel am Haus und die Umbrüchen durch COVID-19, eine historischen Zäsur, fallen zusammen. Das Publikum hat sich verändert. Mit „#FLETCH_COMEBACK“ nähern sich die Künslter:innen, stärken Beziehungen, bauen neue zum Publikum auf. In sechs Monaten wird zwischen Kunst, Architektur und Stadtentwicklung gearbeitet.

Throughout history, female gender identity has often been defined by the lack of the phallus. Julia B. Laperrière addresses this problematic idea from a queer feminist perspective using the strap-on dildo as transformative tool:  how does it feel to have/wear a penis? „Falla VR“ offers a first hand invitation to playfulness, an incursion in the in-between, an embodied experience of difference.

Die weibliche Indentität wurde in der Geschichte häufig als Fehlen des Phallus definiert. Julia B. Laperrière adressiert diese Problematik aus einer queer-feministischen Perspektive und nutzt dabei einen Umschnalldildo als Werkzeug: Wie fühlt es sich an einen Penis zu haben, zu tragen? „Falla VR“ ist eine Einladung zum Spielen, ein Eindringen in das Da-Zwischen, eine verkörperte Erfahrung von Verschiedenheit.

Mit einer digitalen Kommunikationsstrategie reagiert CocoonDance auf die aktuellen Herausforderungen bezüglich Präsenz und Sichtbarkeit, vollzieht zugleich auch notwendige Weichenstellungen für die Zukunft. Das Projekt setzt auf professionelles Coaching und Know-How, um Wissen und Strukturen aufzubauen, die progressiv und kreativ auch über die gegenwärtige Krise hinaus weitere Wirkung entfalten.

Modellprojekt Digitale Transformation FACTORY Theater. Das vorgesehene künstlerische Projekt 2021 soll von Anfang an nachhaltig analog-digital und zweisprachig in Englisch/Deutsch produziert werden. Der Film ist ein eigenständiges künstlerisches Werk, in dem die Künstler:innen radikal gedacht ihre eigenen Zuschauer:innen sind und die Möglichkeiten einer utopischen Gegenerzählung ausloten.

Mit der reflexiven Workshop-Reihe „Let’s Play!“ erschließt sich das Potsdamer Theaterkollektiv FRITZAHOI! neues überregionales und digital interessiertes Publikum für partizipative hybride Theaterformate. Workshops in München und Köln mit heterogenen Gruppen stärken die Digitalkompetenz Einzelner und laden ein zum kreativen Spiel zwischen Theater, Games und neuen virtuellen Gemeinschaften.

Familie Flöz bietet in drei unterschiedlichen Formaten Formen der Partizipation für drei gesellschaftliche Gruppen an: Theatergänger:innen, junge Menschen im Kontext der sozialen Medien und Leser:innen, Hörer:innen und Zuschauer:innen von Presse, Rundfunk und TV. Als Spezialist:innen im Umgang mit Masken reflektiert die Company die Rolle der Alltagsmasken in der Pandemie.

Basierend auf der strukturellen Neuausrichtung des Veranstaltungs- und Produktionsortes ehrenfeldstudios werden ein neu entwickeltes intergenerationelles Programmformat, intergenerationelle Bühnenproduktionen, digitale sowie analoge Vermittlungs- und Gesprächsformate präsentiert. Ziele sind eine Initiierung und Stärkung intergenerationeller Solidarität und eine Belebung des Generationendialogs.

Das Consol Theater in Gelsenkirchen will seine aktive Rolle, seine Verbundenheit mit der Stadtgesellschaft und seine Sichtbarkeit in der Stadt und Region sichern und stärken. Um das zu erreichen, wurden drei Projektschwerpunkte definiert: 1. Bildung eines Transkulturellen Programmbeirats, 2. Entwicklung einer neuen social Media Strategie, 3. Erweiterung des Kommunikationsnetzwerkes.

Wie gewinnt man neues Publikum für ein zeitgenössisches Kulturfestival im ländlichen Raum? Studio Studio kooperiert mit Anwohner:innen: Festivalutopien werden gesponnen, lokale Künstler:innen vorgestellt und Workshops annonciert. Das Projekt soll Leerstände dauerhaft füllen, Kunst- und Kulturinteressierte vernetzen und durch Vermittlungsprogramme einen Reflexionsraum für Austausch schaffen.

Die #TakePart-Förderung ermöglicht dem Theater EUKITEA, die Einrichtung eines Livestream-Studios in ihrem Theaterhaus in Diedorf bei Augsburg. Mit „EUKITEA-Livestream“ kann auch in einschränkenden und belastenden Corona-Zeiten direkt und interaktiv an Schulen gastiert werden, um somit jungen Menschen auf Basis des EUKITEA-Verständnisses der Wichtigkeit und Wirksamkeit von Theaterspiel kreative, mutmachende Impulse zu geben.

DOS.fail bringt Expert:innen aus Technik und Kunst zusammen, um ein Framework für partizipatives Theater zu kreieren und als Open-Source-Produkt verfügbar zu machen – eine sichere Basis für partizipatives, digitales Theater für ein diverses Publikum. Zuschauer:innen, Publikum, Benutzer:innen werden zu Mitwirkenden Spieler:innen, Animist:innen, Digital Animals, nicht messbar, nicht erfassbar.

Mit einer ersten Serie von fünf kurzen Filmen wird das Angebot der Volksbühne im Internet (Homepage, Soziale Medien, YouTube) erweitert und jüngeres Publikum angesprochen. Das filmische Format als Ergänzung zu den Angeboten im Spielplan soll mit einer modernen Ästhetik und Umsetzung auf die Arbeit und Angebote des Theaters aufmerksam machen. Schräge Figuren und aktuelle Themen in und um Frankfurt!

„A wie Access“ lädt Hamburger Künstler:innen ein, ein Publikum mit Sinneseinschränkungen von Beginn des Produktionsprozesses an mitzudenken. Fünf Produktionen aus unterschiedlichen Bereichen der freien darstellenden Künste suchen künstlerische Lösungen, gleichwertige und inklusive Zugänge für ein diverses Publikum zu schaffen. Eine Dokumentation der Fragen und Ergebnisse wird öffentlich zugänglich gemacht.

Ausgehend vom Modell eines Totaltheaters von Gropius und Piscator soll ein begehbares digitales Theater entwickelt werden, das das Publikum virtuell betreten kann. Alternativ kann das Publikum auch die Multimedia-Bibliothek besuchen bzw. an einem Tanz- oder Theaterworkshop oder Probenbesuch teilnehmen.

Das deutsch-chilenische El Cuco Projekt kreiert Performances mit Tiermasken und richtet sich ab 2021 gezielt auch an Kinder und Jugendliche. In „ANIMA-toria-L“ erprobt das interdisziplinäre Kollektiv mit seinen skurilen Mensch/Tier-Mischwesen neue Formate der Publikumsgewinnung. Kinder und Jugendliche sind eingeladen, für kurze Clips den Kreaturen ihre Stimmen zu verleihen: Ist Wissen menschlich?

Das Theater sprengt seine Grenzen! „KabO – Kultur an besonderen Orten“. Interkommunales Open-Air-Festival im wilden Süden. 25 Vorstellungen, in den Bereichen Tanz, Theater, Musik, Straßen-, Figuren- und Kindertheater, für Jung und Alt in Mühle und Garten, Hofladen und Ausflugslokal. Tanz- und Theaterworkshops für Kinder und Jugendliche im Zusatzprogramm.

Das Projektvorhaben „Dancing in the Streets“ bringt die Tanzkunst auf Outdoorbühnen in den öffentlichen Raum, erschließt ihr und ihren Akteur:innen neue Begegnungsräume, macht den Lebensalltag von Tänzer:innen erfahrbar, schafft direkte Zugänge für ein neues Publikum und lädt Menschen ohne Zugang zum Tanz zu einem kreativen Dialog, bei dem sie selber choreografisch tätig werden können.

Zusammen mit Schüler:innen der verschiedenen Bildungseinrichtungen in Frankenthal entsteht ein Projekt zu dem Thema Kommunikation.
Mit theatralen Mitteln forscht das Theater Alte Werkstatt nach neuen Wegen und Formen der Kommunikation.
Mit Online-Projekten, Open-Air-Vorstellungen oder Live-Hörspielen per Telefon werden verschiedene Blickwinkel auf das Thema eröffnet und der Austausch mit den Zuschauer:innen ermöglicht.

Im Rahmen des internationalen Sprungturmfestivals möchte die theaterquarantäne mithilfe ihrer Kooperationspartner ein Festivalzentrum in den Mittelpunkt des studentischen Lebens erbauen: eine architektonische und künstlerische Intervention im öffentlichen Raum, Leuchtturm des Festivals, Einladung zur Neuerfahrung für Darstellende und Bildende Kunst – frei und allen zugänglich.

Einen Kinderzirkus mit Zelt und Ausstattung zu buchen, ist für kleine Städte und Gemeinden teuer – oft zu teuer. Mit Joe Chickadees „Fliegendem Zirkus“ soll sich das ändern. Mit einem erschwinglichen und trotzdem attraktiven Projektkonzept wird das zirkuspädagogische Angebot auch in jene Regionen gebracht, die über wenig kulturelle Infrastruktur und finanzielle Mittel verfügen. Manege frei!

Der gstettn Kulturverein lädt Pandora Pop ein, im bayrischen Wessobrunn im Rahmen einer Residenz ein partizipatives und ortsspezifisches Theaterprojekt zu realisieren. Die „OPERATION W8LD“ ist Teil der mehrtägigen diskursiven Kulturveranstaltung „“Pfeifen im Walde““, welche vom Kulturverein erstmals im Sommer 2021 ausgerichtet wird.

Die Freie Darstellende Szene Dortmunds wird an zwei Fachtagen, einem Tag mit parallelen Workshops sowie einer Rezeptionsreihe die Diversifizierung ihrer Publika reflektieren und den diversitätsorientierten Strukturwandel der Kultur weiter vorantreiben. An den Fachtagen stehen in erster Linie die Selbstreflektion und der Austausch von Künstler:innen und ihrer verschiedenen Zielgruppen im Fokus.

Live-Konzerte in Innenhöfen von Altenheimen im ländlichen Gebiet, die auch in Zeiten von Corona auf jeden Fall durchführbar sind. Dabei geht es um einen Wettbewerb, bei dem die Zuschauer:innen wählen, wer weiterkommt und zudem auch bestimmen können, wer einen bestimmten Song performt oder z.B. ob eine Ballade oder ein Uptempo Song gesungen werden soll.

„TakePart in another world. Ein digitales Festival.“
Ein Teil der Live-Streams von TANZAHOi zeigt internationale Tanzfilmproduktionen. Alle Zuschauer:innen können über ein Votingsystem an der Prämierung des besten Films mitwirken.
Ein zweiter Bereich der Streams zeigt in Realzeit Tanzaufführungen aus der ganzen Welt. Bei allen Streams besteht auch die Möglichkeit direkt mit den Künstler:innen zu kommunizieren.

„KEIN NETZ! NIRGENDS.“ Nichts online! Keine Virtualität. Es geht um Körper! Kontakt! Lust! Statt digitaler Vernetzung analoges Echtzeit-Agieren, statt sozialer Medien soziales Miteinander live. Zusammen mit dem Kneipenchor Leipzig, Künstler:innen und Spaziergänger:innen entwickelt sich ein Mitmachprojekt mit Chorproben, Tanzaktionen und Jamsessions im Johannapark Leipzig. „KEIN NETZ! NIRGENDS.“ feiert das Leben als soziales Fest.

Beim analog-digitalen „Opernbaustellen-Wettbewerb“ erfinden und inszenieren Gruppen von Jugendlichen jeweils eine eigene Kurzoper. Den entstandenen Kurzfilm können sie in einem digitalen Theaterraum mit eigener Web-App weiter ausgestalten, flankierende analoge und virtuelle Workshops begleiten sie dabei. Im Finale präsentieren sie die Ergebnisse live und als Video. Zur Not geht alles rein virtuell.

Mit einer Öffentlichkeitskampagne zum 25. Jubiläum, verstärkt die Gastspielreihe „KALEIDOSKOP“ die Sichtbarkeit des zeitgenössischen Kinder- und Jugendtheaters in der hessischen Region. Eine neue Corporate Identity und eine ergänzenden Stelle für Öffentlichkeitsarbeit verstetigen die Arbeit vor Ort und intensivieren die Kontakte zu Vertreter:innen der Landkreise sowie weiteren Netzwerkpartner:innen.

Das Projekt „Ich bin im Wir“ bindet das Ich an das Wir. Neue Formen des Zusammenlebens aller Generationen entwickeln sich in alternativen Lebensmodellen.
Das Stück „Nimm was du hast“ versteht das Menschsein als Grat zwischen Leben und Tod, dessen Weg wir uns selbst schmieden. Eine Szenen-Collage, die sich entwickelt. Aktivierung des Publikums in Form des Forumtheaters: Suche nach neuen Formen.

Die performative Installation „Cubes“ lädt alle ein, sich aktiv am Geschehen zu beteiligen. Fragen, Beiträge, Kommentare werden in dieser gläsernen Welt durch die verschlungenen Wege medialer und analoger Kommunikation geleitet und transformiert und kommen an unerwarteter Stelle und in unerwarteter Form wieder zum Vorschein. 5 Performer- 20 Kommunikationswege- 20 Kommunikationshindernisse- 1 Thema

Wie ein Satellit (früher Kunstmond genannt) möchte die JKS VR das Thema „Audience Devolop-ment“ weiter umkreisen, den eigenen Wirkungs- und Kommunikationsradius ausdehnen, (ländliche, digitale) Räume öffnen, Hürden überwinden, Zugänge schaffen und dadurch neue Teilnehmer:innen- und Publikumsgruppen erreichen. Die JKS VR greift nach diversen (digitalen) Sternen und lässt den Kunstmond erstrahlen.

„KAPILAR!“ ist eine Plattform für internationale, innovative Zusammenarbeit künstlerischer Projekte und Produktionen des Kinder- und Jugendtheaters.
Für die Künstler:innen bedeutet es, das theatrale Medium als Medium der Präsenz in Frage stellen zu müssen in einer Zeit, in der die Möglichkeitsräume zwischen Fiktion und Realität sich stark verändern.
Eine Recherche über Freiräume und Grenzen des Zusammenlebens.

„Mit.Nachbarn“ ist ein performatives Veranstaltungsformat für verschiedene Gemeinden in der vom Strukturwandel besonders betroffenen Oberlausitz. Auf Fahrrädern begibt sich das Publikum auf einen Kunstparcours durch öffentliche und private Räume und Landschaften. Es erlebt Performances und Bildende Kunst und tritt mit den Kunstwerken, Künstler:innen und untereinander in den Dialog.

Die Kleine Theaterfabrik, die seit 2018 das eigene Haus des Theaters Jurakowa-Projekt (1996, www.jurakowaprojekt.de) in Aachen ist, plant eine Neuausrichtung auf Publikum in der Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit (neue interaktive Internetseite), um neue Publikumsgruppen zu gewinnen, Netzwerke aufzubauen und unser Festival Dialog Ost West (seit 2009) auf neue Ebenen zu bringen.

Die rasant abnehmende Artenvielfalt im Saatgut wird im künstlerischen Diskurs bei 9 Biobauer:innen erforscht. In einer packenden Performance nehmen zwei Künstlerinnen ein breites Publikum mit auf die Reise, die Zusammenhänge zwischen Kunst und Kultur über getanzte Bildwelten zu erfahren. Corona-konform ist nicht nur die Social-Media-Begleitung, sondern auch die Outdoor-Bühnenplattform auf einem VW-Bus.

Corona macht aus Theaterschaffenden Streamer:innen und Content Creator:innen. Doch wer sind wir schon in der weiten Welt des Internets? Mit dem Community Building Projekt „Noch nie von denen gehört“ entwickelt OutOfTheBox hybride Vermittlungsformate, um niedrigschwellige Zugänge zu digitaler Kunst und Wege zu neuen Synergien zwischen Netzwerken aus Kultur und Technologie zu eröffnen.

Mit dem dualen Konzept „LET IT GROW / ALICE IM ZWISCHENLAND“ gehen MS Schrittmacher neue Wege der kreativen Beteiligung, Publikumsbindung und -gewinnung. Die Gruppe experimentiert mit virtuellen Formaten und nutzt die Möglichkeiten der Onlineplattform Patreon zur Akquise und unmittelbaren Einbeziehung neuer Publikumsschichten in den Entstehungsprozess ihres Social-Media-Farce „ALICE IM ZWISCHENLAND“.

Gemeinsam mit dem Künstlerinnen-Duo Silke Rudolph/Sophia Barthelmes wird das Hamburger Sprechwerk durch Aktionskunst im öffentlichen Raum die Aufmerksamkeit neuer Zuschauer:innengruppen auf das Theater lenken.

„Der Clown und seine Liebe zur Blume“ – Eine Geschichte vom Clownsschuh und seinem riesigen Fußabdruck.
Matuya und Fidelidad erfahren, auf welch großem Fuß sie leben, wie sie, ohne es zu wollen, die Erde zertrampeln. Der Clown als Identifikationsfigur hilft den Kindern und Zuschauer:innen, mehr Bewusstsein darüber zu erlangen, wie viel Verantwortung wir tragen, wenn wir auf dieser Erde leben.

„Check you habitus“ stiftet eine Community von Klassenübergänger:innen, also eine Gemeinschaft von Menschen, die einen Milieuwechsel/Bildungsaufstieg hinter sich haben. In einem 90-tägigen Cycle hinterfragen wir mittels 90 poetisch-performativer Fragen gemeinsam mit unseren Eltern, Geschwistern, Freund:innen, Arbeitskolleg:innen und ggf. Nachbar:innen unser Verhältnis zu Macht und Autorität.

Sermola Performans möchte mit dem neuen Projekt „Dating with theatre“ Menschen an ihren sozialen Treffpunkten erreichen. Theater wo anders und anders. Ein Theater, das andere Geschichten erzählt oder von „anderen“ Menschen erzählt. Keine Bühne, kein Zuschauer:innenraum. Wie und wo ist Theater möglich? Sermola Performans will es gemeinsam ausprobieren.

„asphalt – extended space“ ist ein viergliedriges Kunst-, Dialog- und Kommunikations-Programm für das asphalt Festival 2021. Realisiert werden soll eine schwimmende Plattform für Diskurs, Performance, Musik, sowie die Koproduktion „AMARO ZIRO–UNSERE ZEIT“. Der digitale Zugang zum Festival wird neu gedacht und mit Studierenden werden multimediale Kommunikationsstrategien zur Vermittlung entwickelt.

Zurück zu den Wurzeln!
Die ersten Theatergruppen Europas waren fahrendes Volk! Mit Pferdewagen unterwegs und der Bühne im Gepäck.
Die Künstler:innen ziehen im Jahre 2021 mit einem umgebauten LKW durchs Land und zu den Leuten. Theater ist sinnlich und direkt. Live und 3D. Sie wollen so kleine feine Formate retten. Ein mobiles Pop-Up-Theater mit allem drum und dran.
Also Kiste auf und los gehts.

„Trucker Fairytales“ ist eine tourbare Open-Air Erzählperformance in einem umgebauten LKW. Das TheaterGrueneSosse schickt ein Erzählerinnenduo auf die Reise entlang der großen europäischen Gütertransportrouten und durch die ländlichen Gemeinden. Unterwegs sammelt und erzählt es die Geschichten und Kindheitsrituatle von Zufallsbegegnungen und einem altersgemischten Publikum.

Endlich wieder was erleben! Mit der „REISSAUS! Travel Agency“ eröffnet am Rand des Urbanen ein experimentelles Reisebüro. Die Trips, Touren und Abenteuer, die hier gebucht werden können, führen in die unmittelbare Umgebung und gleichzeitig in eine fiktive Welt, zu bislang übersehenen und neu geschaffenen Sehenswürdigkeiten. Mit den Strategien der Kunst wird Reisen neu und anders möglich.

Die Theater- und Musikfestivalreihe „BERLIN is not…“ möchte ein heterogenes Publikum erreichen, das theatrale Konventionen nicht reproduziert, sondern diese durch seine Zusammensetzung und ein unterschiedliches Wissen über Codes der Rezeption hinterfragt. „OPER FÜR ALLE!“, das Begleitprojekt zur 3. Ausgabe, wird die begonnenen Audience Development-Maßnahmen der vergangenen Jahre vertiefen und erweitern.

Das Theater im Pavillon betreibt in Straßen, Schulen und Werkstätten „#beziehungspflege“ mit dem Publikum: Gemeinsam mit Team Uranus, Henrike Iglesias und den Screwing Bitches kommt der Theaterberg in drei partizipativen Performances zur Prophet:in. Oder: Wir lernen neue Leute kennen und sie uns. Es entstehen kurze intensive Affären, Blind Dates und die ein oder andere langjährige Freund:innenschaft.

„Roter März“ erzählt eine Geschichte vom Kampf für Freiheit und Demokratie in politisch instabilen Zeiten. Eine Geschichte, die aufruft, Unterschiede zu überbrücken. Wir arbeiten historische Hintergründe in Kurzfilmen, Fotoserien und Podcasts auf und stellen diese auf unsere Webseite. Schulen können eine kostenlose DVD beziehen mit einer kompakten Theaterversion und Bonusmaterial. www.roter-maerz.de

„Terrain“ ist eine immersive Installation, die den:die Betrachter:in auf einen kontemplativen Spaziergang durch hybride Umgebung mitnimmt und visuell-akustische Elemente aus Natur und städtischem Raum verbindet. Interaktiv auf Aktivitäten der Besucher:innen reagierende Klangelemente und deren frühe Einbindung in den Entstehungsprozess machen das individuell gestaltende Erlebnis zum Herzstück von Terrain.

Devising Theatre e.V. erarbeitet eine neue Corporate Identity und entwickelt hierzu die passenden Strategien von Öffentlichkeit. Bei journalistischen Diskursformaten debattieren unterschiedlichste Gäste aus Kunst und Wissenschaft über verschiedenste Aspekte der zeitgenössischen Darstellenden Künste: Anspruchsvolle Inhalte, die vielschichtige Eindrücke hinterlassen, fern des Opportunismus.

Das Projekt „AkzepTanz“ sieht sich als eine Möglichkeit neue Wege im Bereich des Tanzes zu gehen. Der Grundaspekt basiert darauf, dass Tänzer:innen und Choreograf:innen in enger Zusammenarbeit versuchen sozialpolitische und gesellschaftliche Themen in Körpersprache umzusetzen und so das Publikum an diese Bereiche visuell heranzuführen.

„’Zur schönen Freiheit‘ Der neue Kurort über der A 40“ ist ein Projekt, welches sich mit dem ästhetischen Potential des Ruhrgebiets als Heimat beschäftigt. An der Freiheit, dem Platz hinter dem Hauptbahnhof der Stadt Essen, wird durch temporäre architektonische Interventionen verschiedener Räume und künstlerischen, perfomativen und partizipativen Aktionen ein Ort der Erholung entstehen.

Wachsende Digitalisierung und aktuelle, zusätzliche Einschränkungen öffentlicher Aufführungen – vor diesem Hintergrund kreiert das Brachland-Ensemble die Online-Agora „Touch Screen“ (AT), auf der mit interaktiven Methoden die digitale Rampe zwischen Performer:innen und Publikum überwunden und kulturelle Partizipation durch nachhaltige (postpandemische) theatrale Formate ermöglicht werden soll.

Mode hat Macht, macht glücklich, ist eitel. Wir kleiden uns. Doch wer kleidet uns? Wer entschiedet über uns? „label me“ ist ein Festival der Darstellenden Künste rund um die Mode. Es ist ein Spielwiese auf der wir mehr über die Bedeutung der Klamotte und ihre Einordnung in globale Zusammenhänge und Verantwortung entdecken können. Nach „label me“ bist du – ist die Welt – noch schöner.

An der Schnittstelle von Musiktheater und Gaming vereint „01 – HADES LIVE“ (AT) eine heterogene Klientel zwischen Hochkultur und Mainstream. Durch einen Mix aus musikalisch-theatraler Events und Maßnahmen zur Publikumsgenerierung und -bindung entsteht ein einzigartiges Team-Gameplay in Realität und Virtualität, das durch die zeitgebundene spielerisch-explorative Suche nach Musikalität geeint wird.

In Workshops beschäftigen sich die Künstler:innen mit der Frage, wie sie einen bedingungslosen Zugang zur Kunst bereits in den künstlerischen Prozess integrieren und so auf direktem Weg in kooperierende Institutionen tragen können. Dabei geht es um die Verbesserung der kulturellen Teilhabe von behinderten Menschen wie um die grundsätzliche Erweiterung des Theaterverständnisses und ihrer Performance-Praxis.

UNITED PUPPETS hat im Lockdown mit dem „#UNITED ONLINE THEATER“ die erste interaktive und live gespielte Online-Theater-Plattform für Kinder geschaffen.
Im Online-Theater laufen die Kommunikationslinien von dem:der Theatermacher:in direkt zum Publikum. Ziel des Projekts ist daher der Aufbau einer Community in verschiedenen sozialen Medien als Basis für eine nachhaltige Publikums-Entwicklung.

Der „FORMATOR – Verwandler gewöhnlicher Eingaben“ lässt in einer digitalen Recherche zum Thema „Wohnen“ Bewohner:innen zweier Stadtviertel zu Co-Autor:innen und Zuschauer:innen einer Inszenierung werden. Er ist die digitale Ergänzung zu missingdots‘ analogen Rechercheformaten und soll einen möglichst diversen Personenkreis gewinnen, insbesondere Menschen, für die die Schwelle ins Theater eine Hürde darstellt.

„Think Tank Tool“ – das Vermittlungsset für die freien Darstellenden Künste.
Ausgehend von ersten digitalen Vermittlungserfahrungen erstellt das Theaterbüro München 2021 eine Toolbox für die freie Szene. Deren Handhabung wird in Form von Workshops an Kooperationspartner:innen (Freie Theater, Künstler:innengruppen, Landesverbände) weitergegeben und nachhaltig nutzbar gemacht.

Weil das theaterpädagogische Angebot „Theater als Erfahrungsraum“, bei dem Schüler:innen und Bühnen-Profis gemeinsam auf der Bühne stehen, unter Pandemiebedingungen nicht wie gewohnt stattfinden kann, entwickelt das Theater Poetenpack ein digitales Begegnungsformat: Vorproduzierte Inszenierungssequenzen werden mit Arbeitsaufgaben verbunden, auf die die Teilnehmenden mit eigenen Videos reagieren.

„Terrain“ ist eine immersive Installation, die den:die Betrachter:in auf einen kontemplativen Spaziergang durch hybride Umgebung mitnimmt und visuell-akustische Elemente aus Natur und städtischem Raum verbindet. Interaktiv auf Aktivitäten der Besucher:innen reagierende Klangelemente und deren frühe Einbindung in den Entstehungsprozess machen das individuell gestaltende Erlebnis zum Herzstück von Terrain.

„ISO 3200 – Digitales Audience Development” ist eine Hamburger Kooperation zwischen dem LICHTHOF Theater, dem Performance-Duo Granderath&Oliveira und dem Produktionskollektiv PK3000. Das künstlerische Chat-Format zum Thema private Fotografie denkt Audience Development nicht als bloße Zuschauer:innengewinnung, sondern als radikale partizipative Erweiterung des Theaters in den digitalen Raum.

„Connect Beyond Access“ möchte Teilnahmehürden für Kulturinteressierte und -schaffende mit Behinderungen beseitigen. Das Projekt stößt einen Audience Development Prozess an, damit Kulturangebote zukünftig nachhaltig diversitärer gestaltet und Kulturinteressiere mit Behinderung von Kulturangeboten analog und digital erreicht werden.

„FLUX – Netzwerk Theater und Schule“ bringt mit Gastspielen kulturelle Bildung und Teilhabe für Kinder und Jugendliche an Schulen. Es möchte sich hessenweit breiter aufstellen und neue Partnerschulen und -gemeinden gewinnen. Hierfür ist es notwendig, dass es sein Vermittlungsangebot ausbaut, seine Akteur:innen besser vernetzt und Fortbildungen u. a. zu digitalen Formaten anbietet.

Es ist für kulturinteressierte Bürger:innen in München derzeit kaum möglich, sich einen Überblick über die Aktivitäten der dortigen Freien Szene zu verschaffen. Das Netzwerk Freie Szene e.V. möchte hier Abhilfe schaffen und zukünftig einen gemeinsamen Spielplan und Newsletter herausgeben. Hierfür wollen die Akteur_innen der Szene gemeinsam und solidarisch einen Abonnent:innenpool aufbauen.

„Die Stadtdetektive“ (AT): Ein interaktiver Hörspiel-Walk für jung und alt, der die Nachwuchsdetektive spielerisch den alltäglichen Stadtraum neu erleben lässt. Eingesprochen und untermalt von professionellen Schauspielern und Musikern wird mithilfe von verschiedenen Aufgaben und eigenen Entscheidungen Bekanntes in eine Geschichte verwandelt und ein Miteinander auch ohne physischen Kontakt kreiert.

In einem aus der Zeit gefallenen Bus macht sich Mobile Albania auf eine 150 km und vier Wochen lange Rundreise um das Land Bremen. Sie machen Station an den abwegigsten Orten und treffen auf Menschen, mit denen sie nicht gerechnet haben. Mit genauso bewährten wie schrägen Methoden beginnen sie mit ihnen eine Stadterkundung und performen ein sich täglich wandelndes Porträt eines merkwürdigen Landes.

Entwerfen und Implementieren zwei gemeinsamer Theaterworkshops in Deutschland, und Entwerfen und Veröffentlichen einer Broschüre/eines Leitfadens, in der alle Forschungsarbeiten sowie die kreativen Erkenntnisse aus den beiden Workshops zusammengefasst sind. Dabei handelt es sich um eine Open-Source-Datei, die von allen interessierten Theatern/Theaterkünstler:innen verwendet werden kann.

„BLICKFANG – 8. Figurentheaterfestival“ 3. – 5. Juni 2021
2013 war Kloster Haydau in Morschen bei Kassel erstmals Schauplatz eines Internationalen Figurentheaterfestivals im Rahmen des Kultursommers Nordhessen. Seitdem zeigen jährlich renommierte Puppenspieler:innen drei bis vier Tage lang ihr Können. Für 2021 werden Open-Air-Produktionen entwickelt und das Format „Theater für Einzelgänger – auf Distanz“.

„SALON CHAOSMAGIC“: Mit „CHAOSMAGIC“ machen wir Publikumsgewinnung/-bindung, nachhaltig, langfristig, mit Strategie für Webseite, Mailingliste und Social Media.
Als Inhalt, mit dem wir uns kennlernbar machen: der „SALON“. Kleine, mobile, niedrigschwellige Mini-Inszenierungen Neues Musiktheater. Flankierend zu allem gibt’s Broschüre, Foto- und Videodokumentation.
Die nächste Premiere wird magically voll!

Das Tanzfestival für junges Publikum „Mit Hand und Fuß der Nase nach“ findet seit 2010 in Kassel als eines von dreien in Deutschland statt. Mit verschieden Maßnahmen sollen die Besucher:innenzahlen des Festivals weiter gesteigert werden. Neue Marketingstrategien sollen ausgelotet, der Kontakt zu Schulen und Kindergärten intensiviert und ein Veranstalter:innennetzwerk in Nordhessen aufgebaut werden.

Ein Theater-Podcast von Chez Company und Gästen.
In ihrem jeweils 30-minütigen Podcast-Format „Applaus! Applaus!“ will das Quartett bestehend aus gestandenen Theatermacherinnen schnell, scharf und lustvoll mit Theatermacher:innen aus dem deutschsprachigen Raum über Fluch und Segen, Lust und Leid des Theaterberufs sprechen und neue Theaterbegeisterte gewinnen.

Mit „Assembly Rooms“ plant MOUVOIR ein hybrides Modell von Versammlungsmöglichkeiten für Künstler:innen und Publikum, das sowohl in digitalen, wie auch in analogen Räumen stattfindet und den Austausch miteinander befördert. Dazu gehört das demokratische Online-Magazin „SIBYL“ und gestreamte in- und outdoor Probenbesuche mit anschließenden Gesprächen und Feedbackrunden.

„Werkstatt“ von Work of Act hat zum Ziel, sowohl junge Menschen mit schwierigen Startbedingungen als auch die Menschen der Nachbarschaft in regelmäßigen Workshops mit zeitgenössischem Tanz in Kontakt zu bringen und so Selbstausdruck, Entscheidungsfindung und Selbstvertrauen der Jugendlichen zu stärken, kulturelle Partizipation zu ermöglichen und ein neues Publikum zu erschließen.

Die partizipative Installation „UNSER WOHNZIMMER“ ist eine kollektive, frei zugängliche Begegnungsstätte im öffentlichen Raum, in der es sich verweilen und mit Nachbar:innen ins Gespräch kommen lässt. Die Bürger:innen erarbeiten mit Künstler:innen aus den Bereichen Tanz, Musik, Theater, Film/Video und Game Design ein künstlerisches Rahmenprogramm zum Thema Heimat.

„Rituals of connection“ is an initiative of the MichaelDouglas Kollektiv challenging the debate about connection in times of restricted physical encounters. Proposing new rituals of connection, the MD Kollektiv makes use of digital means to seize the quality of the „here and now“. Together with their partners, experts of communication, they aim to re-design the interaction with a live audience.

Die interaktive Performance „FlyingDrink“ von ArtesMobiles spielt in Leipziger Wohnanlagen. Höfe, Parkplätze und Gärten werden zu Spielorten, Wohnungsfenster und Balkone zu Logenplätzen. Bei dem audiovisuellen Happening partizipieren die Zuschauenden mit ihren Smartphones und Radiogeräten. Sie nehmen Kontakt zu den Performenden auf, greifen in die Handlung ein und werden selbst Teil des Geschehens

Das LOT-Theater hat seinen Namen von der Theatergruppe La Otra Orilla, was übersetzt „Das andere Ufer“ bedeutet. Diesen Ursprung nimmt es als Impuls für seinen Aufbruch in die Zukunftsfähigkeit des LOT. Dies beinhaltet eine Neuausrichtung der digitalen und analogen Öffentlichkeitsarbeit, Ausweitung der digitalen Angebote, Professionalisierung der Webpräsenz sowie Sichtbarmachung im Stadtbild.

Mindsurf auf den Begebenheiten der Stadt und der Bühne. Berkenhoff/Siegwald eröffnen die Theaterpraxis – und heilen die Kluft zwischen den Brettern und der Welt.
Berlin – London – Castrop Rauxel – Mexico City: Wir alle sind das Internet. Was muss in den Theatern geheilt werden? Braucht die verletzte vierte Wand ein Pflaster? Wer transportiert das Portal?
FLUX im Stream!

Polar Publik glaubt: Die Oper muss sich noch weiter fur die Lebensrealität diverser Publika öffnen! Mit der Forderung „Occupy the Opera houses!“ (frei nach Boulez) beginnend, entwickeln sie ein Format für Kinder aus unterschiedlichsten Kultur- und Bildungskontexten, die in dreistufigen Workshops zu einer Art erweiterter (Nicht-) Zuschauer:innenbefragung mit künstlerischen Mitteln eingeladen werden.

Mit XYZA erschafft Robert Buschbacher ein Ritual, das dem Publikum Handlungsfähigkeit zurückgibt: Immersives Schauspiel, eine multimediale Wundermaschine des Künstlerkollektivs Karmanoia und das Erleben gemeinsamer Ziele beschwören Empowerment und eine neue Lust an der Inspiration. Das Post-Corona-Publikum geht aus der Inszenierung als angeregte:r und bewusste:r Akteur:in des kulturellen Lebens hervor.

Im Frühling, im Freien, im Fluss.
Auf einer schwimmenden Bühne kommt das kulturelle Leben wieder in Fluss, wortwörtlich…
Ein neuer Ort, ein neues Konzept, neue Möglichkeiten.
Strassentheater, Tanztheater, Performance, Kindertheater, Musik, Walking Acts.
Bühne frei für Theater im öffentlichen Raum. Theater für alle.

Das TPZ für Braunschweig und die Region ist Brücke zwischen Theater und Publikum, es vermittelt zeitgenössische Ansätze und ermutigt besonders junge Menschen aus bildungsbenachteiligten Familien, Theater als Methode der gesellschaftlichen Teilhabe zu begreifen. Um diese Funktion wahrnehmen zu können, muss die gesamte Methodik digital ertüchtigt und das Publikum damit vertraut gemacht werden.

FELD entwirft sich neu: Mit gehörlosen Menschen werden gemeinsam neue, barrierefreie Wege der Theaterarbeit gefunden (FELDinklusiv), Kinder erforschen, beraten und gestalten ihr Kieztheater (FELDpartizipativ).
Zusammen mit Multiplikator:innen und FELDImportant-Persons (FELDKomplizenschaft) verankern wir inklusive, interdisziplinäre und intergenerative künstlerische Arbeit in Berlin-Schöneberg.

Mit „Viele styles / eine Szene: Beim Battle gewinnt das Publikum!“ wird in Münster und im Münsterland mit der dortigen Freien Szene vieler Tanz-Bereiche ein Präsentationsverbund geschaffen, der die einzelnen Publika zu einem Publikum zusammenführt: outdoor und – möglichst – analog bzw. digital als Live-Stream. Die Akteur:innen sind über partizipative Formate gleichzeitig Vermittler:innen.

Mit „Viele styles / eine Szene: Beim Battle gewinnt das Publikum!“ wird in Münster und im Münsterland mit der dortigen Freien Szene vieler Tanz-Bereiche ein Präsentationsverbund geschaffen, der die einzelnen Publika zu einem Publikum zusammenführt: outdoor und – möglichst – analog bzw. digital als Live-Stream. Die Akteur:innen sind über partizipative Formate gleichzeitig Vermittler:innen.

In einer Zeit, in der es kaum möglich ist, reale Räume mit vielen anderen Menschen zu teilen, entwickeln wir mit VR und AR Technologie neue immersive, innovative und digitale Theaterräume, die physisch erfahrbar und dem Live-Theater-Erlebnis vergleichbar sind. Um barrierearm neues Publikum zu erschließen und das Potential für die Digitalisierung der Darstellende Künste zu erforschen.

„Boden. Treff. Leipzig. Die letzten 500 Millionen Jahre.“ verhandelt unter anderem die Geschichte des ehemaligen Bowlingtreff am Leipziger Leuschner-Platz als auch die Erdgeschichte als Grundlagen allen Lebens. Dieses interdisziplinäre Projekt in Kooperation mit dem Naturkundemuseum entsteht direkt vor Ort und im Dialog zwischen Bürger:innen, Künstler:innen und Wissenschaftler:innen.

Mit dem „Moving Audience Concept“ begibt sich das Publikum während des Frei Art Festivals 2021 auf einen „Parcours der Kunst“. Tanz- und Performancekünstler:innen und Kompanien werden im Stadtgebiet Freiburg und im Studio Pro Arte in direkten Austausch mit ihrem Publikum treten. Mit dem „Moving Audience Concept“ erreicht das Frei Art Festival neues und wiedergewonnenes Publikum auch in Corona-Zeiten.

Das aus der Community heraus entstehende Programm „Let´s LOCH together“ kann von Musiktheater über Sketche und Podcasts bis hin zu Talk-Shows rangieren. Den Ideen und Partizipationen sind keine Limits gesetzt! Die Livestreams übertragen nicht einfach nur klassische Bühnenprogramme, sondern entwickeln neue interaktive Formate, mediengerecht sowie spartenübergreifend und experimentell.

Zur Gewinnung neuer Zuschauer:innengruppen werden folgende Projekte umgesetzt:

1. Ein 1-2 minütiger Imagefilm stellt prägnant und emotional die Arbeit des Künstlers dar.

2. In Kooperation mit einem Komponisten produziert der Künstler drei Songs, ausgehend von den Texten seiner Theaterstücke.

3. Die Monologe seiner Theaterstücke eignen sich für eine Umsetzung in einem animierten Kurz-Dokumentarfilm.

ongoing project will die Neuausrichtung auf hybride Präsentationsformate vermitteln und neue Formen der Öffentlichkeitsarbeit beschreiten. Bisheriges und neues, auch internationales Publikum soll durch Strategien der Kommunikation und Partizipation in künstlerische Prozesse einbezogen werden. Ein Raum für hybride künstlerische und soziale Interaktion soll geschaffen werden.

„How Deep Is Your Love?“ ist ein Forschungsvorhaben des FLUGWERK, das sich mit der Öffnung künstlerischer Arbeitsprozesse für Publikum im Rahmen der „Offenen Probe“ beschäftigt. Das Format wird für die Darstellenden Künste weiterentwickelt und als mögliches Instrument zur Förderung der Beziehung zwischen Künstler:innen und Publikum – sowie für dessen (Rück-) Gewinnung im postpandemischen Theater.

Die Heinz-Bosl-Stiftung präsentiert das Bayerische Junior Ballett München mit drei Videos-on-Demand. Durch Details zur Entstehung der Choreografien, Nahaufnahmen und persönliche Ansichten erfährt das Publikum einen emotionaleren Zugang zur Kunstform Tanz. Die unmittelbaren Erfahrungen der jungen Tänzer:innen ermöglichen ein Hineinfühlen und wecken so das Interesse einer neuen Zuschauer:innen-Generation.

„WanderFool Theater wagen“: der bunte Theaterwagen von PAN PANAZEH und dem WanderFool Theater kommt und steht für einen Zeitraum von ein bis drei Wochen an einem Ort und sammelt dort Geschichten, Themen, Eindrücke und setzt sie Open-Air in kurzen Stücken und Episoden um. Parallel dazu entstehen kurze Videosequenzen mit dem kleinen Ensemble, die regelmäßig auf ausgewählten Kanälen gestreamt werden.

Digitaler künstlerischer Output für die freie Theater-Szene: Hier finden sich Gestaltungsräume und ebenso direkte Möglichkeiten für Kreateur:innen und Publikum in Kontakt zu treten und zu interagieren. Theatrale Krisenintervention: Auch analoge Inszenierungen, die sich zur Zeit im Coronastau befinden, können via Plattform in den virtuellen Raum gerettet werden.

„Cosmic Hive“ ist eine digitale, immersive Installation, die sich an der magischen Grenze zwischen Kunst und Wissenschaft positioniert und innovative künstlerische Formen der Wissenschaftskommunikation sucht. Das Projekt versteht sich als Impuls für den Dialog der verschiedenen Menschen und Disziplinen, und verhandelt auf spielerisch/sinnliche Weise Deutungshoheiten des Unbekannten.

2021 entsteht ein Programm für Kinder und Jugendliche, das eine Vernetzung mit Kitas, Schulen und Freizeitstreffs, niedrigschwellige theaterpädagogische Angebote vor Ort und ein Gastspielprogramm beinhaltet. Neben professionellen Künstler:innen werden Stücke von und mit Kindern und Jugendlichen eingeladen. Diversität und minorisierte Positionen stehen im Fokus.

Mit der Installation „NIEMANDSLAND“ bespielt das EinTanzHaus zehn Tage lang die gesamte Fläche seines über 600 Quadratmeter großen, denkmalgeschützten Kirchenraums und lädt Menschen aus ganz Mannheim zum Eintreten ein. Das Kunstprojekt ist Dreh- und Angelpunkt einer mehrmonatigen Auseinandersetzung, mit der das Haus seine Strukturen, sein Programm und seine Zielgruppen überprüft und neu definiert.

Der Vermittlungsbaukasten „BESTE REZEPTE“ baut ein Stammpublikum für die Freie Szene auf, das sich neugierig auf experimentelle Formate und neue Orte einlässt und dabei nicht allein gelassen wird. „BESTE GÄSTE“ ermöglicht Begegnungen von Publikum und Akteur:innen durch gemeinsames Erleben. „BESTE SÄTZE“ schafft mit Podcasts unterhaltsame Zugänge und „BESTE PLÄTZE“ sorgt für unerwartete Interventionen.

Um die Hamburger Freie Szene für eine breite Öffentlichkeit wahrnehmbar in Szene zu setzen und neues Publikum zu gewinnen, entstehen professionelle Videoporträts über aktuell auf Kampnagel produzierende Künstler:innen, die über verschiedene digitale Medien verbreitet werden. Parallel geben künstlerisch innovative Videoformate in den Social-Media-Kanälen ungewöhnliche Einblicke in den Probenprozess.

Opera Lab Berlin betritt mit der sechsteiligen Web-Serie „Who’s afraid of Pop Culture?“ die digitale Bühne! Popkultur trifft auf moderne Oper, wird unter die Lupe genommen – miteinander verwebt und gemischt. Neues entsteht und offenbart dabei Parallelen oder auch Gegensätze. Die Produktion richtet sich an ein junges Publikum, das bisher keine Berührung mit zeitgenössischem Musiktheater hatte.

NORDER147, Von Dorsch Film, KUENDAproductions, The Pop up Company und das Netzwerk junger arabischer Kunst arbeiten vier Monate gemeinsam an Ideen zur Publikumsgewinnung. Inhaltlich verbunden steht als Zielpunkt eine gemeinsame Veranstaltung. „ZwölfHochDrei“: das sind zwölf Künstler:innen aus unterschiedlichen Disziplinen, die zwölf Stunden lang zwölf Räume in einem leerstehenden Haus bespielen.

Mit der Dramaturgin Janne Weirup bilden die Leipziger Figurentheaterensembles Wilde&Vogel sowie Lehmann und Wenzel einen Zusammenschluss und erarbeiten eine durchlässige Infrastruktur, die eine Kooperation auch mit weiteren Künstler:innen ermöglicht. Es sollen neue Spielstätten entdeckt, neue Konzepte für Nicht-Theaterorte entwickelt und eine kontinuierliche Kommunikationsarbeit gesichert werden.

2021 ist es das Ziel des HochX, das Interesse an freier Darstellender Kunst (wieder-) zu wecken, neues Publikum zu gewinnen und zukunftsweisende Spielfelder im Digitalen zu erschließen. Mit Trailern, Podcasts und originellen Werbeaktionen soll on- und offline Aufmerksamkeit für unser Programm geweckt und in Vermittlungsformaten der Dialog zwischen Kunst und Publikum intensiviert werden.

Die Künstler:innen planen ein Audience-Development-Programm, um ein diverseres Publikum anzusprechen und durch den entsprechenden Austausch auch das Publikum, dass sie sich intuitiv vorstellen, für das sie implizit Theater machen, zu erweitern.

„FEATURING WHAT IS“ ist das Motto, unter dem die diversen Projekte und Publikumsgruppen des Heizhauses durch regelmäßige Treffen und eine gemeinsam entwickelte Öffentlichkeitsarbeit miteinander in Kontakt gebracht und verstetigt werden.
Ziel ist es, in der Krise als Veranstaltungsort der sozialen Choreografie noch zugänglicher zu werden für Künstler:innengemeinschaft und Nachbarschaft.

 

„AUSUFERN 2021“ ermöglicht und präsentiert Kunstprojekte, die den Dialog mit einer kulturell und sozial heterogenen Stadtgesellschaft suchen. Die Arbeiten regen zur offenen Begegnung von Menschen an, aktivieren ihre Teilhabe und Einflussnahme, experimentieren mit sozialen Choreografien oder partizipativen Formaten und tragen zur Debatte bei, wie wir in Zukunft in der Stadt miteinander leben wollen.

„people doing moves going out“ ist ein ein partizipatives Bewegungsformat des Kollektivs Hä*Wie?!
In mehreren Workshops wird gemeinsam mit Teilnehmer:innen Körperwissen ausgetauscht. Es entstehen Videoclips, die über unterschiedliche digitale Plattformen geteilt werden. Ziel des Projekts ist es, körperliche Gewohnheiten zu hinterfragen und ein Bewusstsein für Bewegung zu schaffen.

360 Grad Freilufttheater mit beheizbaren Zuschauer:innenzelten mit Klarsichtfenstern mit je ein bis fünf Sitzplätzen, die im Kreis um ein transparentes Bühnenzelt stehen.

Ort der Kunst- und Künstler:innenbegegnung, Audience Development im analogen Raum. Die leuchtenden Großpuppen von DUNDU interagieren zwischen Künstler:innen und mit dem Publikum. Es entsteht Nähe und Verbundenheit und ein wachsender Bekanntheitsgrad.

July 2021, after the turbulence of the pandemic, a site-specific immersive performance is taking place in the Großer Wasserspeicher Prenzlauer Berg, to breathe communal culture back to Kollwitzkiez. Five internationally renowned theatre artists based in the neighbourhood and their collectives will join in a ritual where the bodies, an object of social suspicion, can come back in place and resonate.

La Fleur geht mit Kampnagel eine dauerhafte Partnerschaft als transnationales Ensemble ein, um gemeinsam Konzepte, Planungen und Strategien zu entwickeln: sie nutzen bestehende Kontakte in die afrodiasporische Szene in Hamburg, um einen intensiven Kontakt zu einem neuen Publikum zu etablieren: Dancebattles, großflächige Wand- oder Stoffgemälde, regelmäßige Tanzkurse, personalisierte Kommunikation.

Ein Empowerment-Projekt mit Kampnagel in Hamburg, in dem diasporische Künstler:innen migrantischen Jugendlichen Zugang zu Kunstangeboten und Kunstproduktion vermittleln. Diese neuen Protagonist:innen in der Kunstproduktion ermöglichen den langfristigen Veränderungsprozess hin zu diversen Programmen, diversen Entscheider:innen und diversen Publika im Theater.

DOCK 11 entwickelt mit Mariama Diagne, Astrid Kaminski, Seda Nibolu und Louise Trueheart das Projekt „Expanded Writing / Expanded Listening“. Es beinhaltet die Gründung eines Wahrnehmungsarchivs und die sechsteilige Serie „GESPENSTER PODCAST“. Eine vielstimmige Werkstattredaktion entwickelt Stilmittel und diverse Formate einer kritischen und kreativen Auseinandersetzung mit Tanzproduktionen.

Subkultur trifft Hochkultur: Drei Residenzgruppen begeben sich auf ein Experiment in die Räumlichkeiten der Disco Zwei. Drag-Queens treffen auf Schauspieler:innen, Tänzer:innen auf DJ:anes und das Publikum auf einen „safe space“ für alle im Rahmen eines zehntägigen Festivals.

„BOOM IN AN EMPTY ROOM“ ist ein Modellprojekt von HELMNOT THEATER. Als innovatives Pop-up-Theater für den öffentlichen Raum trifft das Kunstprojekt auf sein Publikum an dessen alltäglichen Orten. Mit einer neuen Bildersprache zwischen Medienkunst und Darstellender Kunst werden faszinierende Geschichten mittels optischer Illusionen erzählt, die überraschen, faszinieren, begeistern.

„Haben Sie gedacht, Oper sei zu teuer, elitär, alt und verstaubt? Mit der neuen Programmlinie „Opera Light“ machen wir die Oper als umfassendste Kunstform für jeden zugänglich.“
Die Künstler:innen präsentieren Opern als Multivitamin-/Energieriegel für die Seele und bieten auch noch jede Menge Spaß: den Klassiker „Die Zauberflöte“ und den orientalischen Wirbelwind „Eine Geschichte aus 1001 Nacht – Abu Hassan“.

Bei der „Oper im Espresso-Format“ kann man in entspannter Atmosphäre klassische Musik authentisch und hautnah erleben: Ob opernerfahren oder völlig unbedarft, ob jung oder alt, jede:r ist eingeladen! Ein Streichquartett fungiert als Orchester, vier Opernsänger:innen bringen in 80 Minuten „La Bohème“ (Puccini) auf die Bühne und die Moderation bietet Wissenswertes für Anfänger:innen wie Fortgeschrittene. Eintritt frei.

„[K]ome together“ ist ein inklusives Community-Class-Projekt von Patricia Carolin Mai & Team zur Gewinnung neuer Publikumsgruppen in Kooperation mit Kampnagel Hamburg und K3 Tanzplan Hamburg. Gemeinsam mit Live-Musiker:innen wird einmal im Monat auf den Kampnagelbühnen ein Raum für Begegnung geschaffen, der Zeitgenössischen Tanz und seine Produktionsorte weiter in die Gesellschaft öffnet.

„KAUM Indonesian Alternative Performance & Film Festival“ ist ein Projekt von dem indonesischen Diaspora-Kollektiv in Berlin „Soydivision“. Mit einem alternativen und innovativen Konzept konstruiert, das Darstellende Künste und Filme in einer Plattform zusammenbringt, versucht das siebentägige Festival indonesische gesellschaftliche Außenseiter:innen und unterrepräsentierte Themen zu vertreten.

„School In Motion“ („SIM“, ehemaliger Arbeitstitel: „Tanzpause“) heißt die Brücke zwischen Bildung, Kunst und Bühne. „SIM“ ist die Etablierung der Kunstform Tanz über den schulischen Alltag als strategisch gesetztes und wachsendes künstlerisches Selbstverständnis in der Gesellschaft. Auch das Berufsfeld Tänzer:in, Tanzpädagog:in, Choreograf:in wird um eine Arbeits- und Forschungsmöglichkeit erweitert.

Das Stadtensemble lädt zu einem Systemrelevanziergang, einer überraschenden eins-zu-eins Begegnung, einem kunstaufsuchenden Blind Date. Zentrale Frage ist: „Wozu braucht es Kunst?“

Bei körperlicher und geistiger Bewegung an frischer Luft wird nicht nur ein Fortbestehen der Künste und deren Legitimation erstritten, sondern „out of the box“ visioniert, wie eine analoge Kunst der Zukunft aussehen kann.

theaterspiel entwickelt ein ganzheitliches, zukunftsgerichtetes, partizipatives Vermittlungskonzept, welches freies mobiles Arbeiten als Stärke begreift. Zentraler Baustein ist ein digitales Webportal, auf welches Schüler:innen gemeinsam im Klassenverband zugreifen. Neben dem Vermittlungsaspekt stellt das Portal eine neue Form der Archivierung künstlerischer Arbeit und von Publikumsstimmen dar.

Eine Publikation mit digitalen Performanceinhalten.
Die Choreografin Hannah Ma und der Sportjournalist Dirk Seifert bilden ein genreübergreifendes Bündnis und veranstalten ein Performing Arts Festival – festgehalten als Magazin auf Papier, sowie als Digitalversion – für Trier und die Großregion um Trier.

Eine Publikation mit digitalen Performanceinhalten.
Die Choreografin Hannah Ma und der Sportjournalist Dirk Seifert bilden ein genreübergreifendes Bündnis und veranstalten ein Performing Arts Festival – festgehalten als Magazin auf Papier, sowie als Digitalversion – für Trier und die Großregion um Trier.

„Between Us“ bietet Künstler:innen, die im TATWERK recherchieren, proben, produzieren und aufführen, die Chance innerhalb ihrer Arbeitsprozesse eigenständige, digitale und diskursive Formate zu realisieren, die live auf der Plattform Twitch gestreamt werden. Im Anschluss an das Live Streaming findet ein weiterer Austausch zwischen Künstler:innen und Viewern in eingerichteten Chatrooms statt.

Das „THEATER-TANDEM“ ist ein Patenschaftsmodell mit dem Ziel, Barrieren fürs Publikum abzubauen und es an das Programm des LOFFT heranzuführen. Das Theater soll so zur Anlaufstelle für verschiedene Communitys in der Stadt entwickelt werden, die bisher nur selten im Zuschauer:innenraum vertreten sind. Der Ablauf des Tandems gliedert sich in Theaterbesuche, Podcasts und eine Live-Radioshow.

Mit einem breit aufgestellten „COMMUNITY + OUTREACH“ Programm etabliert die SEBASTIAN WEBER DANCE COMPANY neue Wege des Austauschs mit dem Publikum: von aktiven Stückeinführungen bis zum Mitmach-Konzert, von Kurzfilmen über Workshops bis zur Gelegenheit, für einen Tag lang Choreograf:in der Company zu sein.

Der Wald ist eine Heterotopie, in der gesellschaftliche Regeln nicht gelten. Ausgehend von diesem Gedanken wird die Geheime Dramaturgische Gesellschaft unterschiedliche Gesprächsräume einrichten, in denen verbunden mit und paralell zum Festivalprogramm des THEATERNATUR in verschiedenen Formen zu LGBTQ+Themen gesprochen, gestaunt und gearbeitet wird.

Der PAF CAMPUS 2021 ist ein bundesweit einzigartiges, innovatives Format zwischen Kunst, Lehre und Publikumsgenerierung: Ein digitales und analoges Programm aus Lehr – und Begegnungsformaten lädt Studierende von fünf kooperierenden Berliner Universitäten/Hochschulen ein, das stadtweite Performing Arts Festival des LAFT Berlin und die verschiedenen Spielorte der Freien Szene zu entdecken.

„PopUp AR Theater@Home“ – Eine Augmented Reality Inszenierung auf dem Küchentisch. Was die Künstler:innen schaffen wollen, ist, einen integralen Bestandteil des originalen Theatererlebnisses für Zuschauer:innen beim Publikum Zuhause erlebbar zu machen – sie liefern es quasi auf den Küchentisch. Das persönliche Umfeld der Zuschauer:innen wird zur Bühne eines digitalen AR/VR Miniatur-Theaters.

Das SEHNSUCHTS-MANIFEST: In einer Online-Miniserie mit Zuschauer:innen-Beteiligung, fragen die Künstler:innen: „Welche Sehnsucht wird in unserem Theater befriedigt und welche nicht? Welche Geschichten sollen erzählt werden und von wem? Wie können wir die Sehnsüchte aller Menschen dieser vielfältigen Stadt besser befriedigen? Wie können wir unser Konzept so verändern, dass wir wirklich ein Theater für ALLE werden?“

Durch die Corona-Krise-bedingten Veränderungen im Kulturbetrieb richtet UnStumm – Conceptual Development ihren Fokus nun verstärkt auf Produktionen im VR und AR Raum. Dieser ermöglicht internationale Projektentwicklung ohne physisches Reisen und eine neue, erweiterte Form der Teilhabe des Publikums sowie dessen Erreichbarkeit.

Die Künstler:innen werden eine Reihe von mindestens 20 Video-Performances entwickeln, die in digitaler Form bei Menschen, die selten mit Theater in Berührung sind, ankommen. Dafür werden sie eine Webseite programmieren. Es wird besonders auf SEO, Omnichanneling, Targeting und Social-Media-Kompatibilität geachtet. Die Künstler*innen werden gezielt eine massive Verbreitung anstreben und data-driven Strategien dafür entwickeln.

Mit technischer Ausrüstung im Bereich Kamera, Ton und Streaming werden neben den virtuellen Veranstaltungen digitale Werbekunstwerke entstehen, die am Campus, in der Straßenbahn und auf Parkplätzen ausgestrahlt werden. Durch Tänzer:innen und Schauspieler:innen live begleitet unterstreichen sie augenzwinkernd und offensiv die Wichtigkeit der Darstellenden Künste und sprechen neues Publikum an.

Wie gewinnt man sozial abgehängte Gruppen für das Theater? Ist die Kunst in der Lage, Vernachlässigten der Gesellschaft Selbstvertrauen zu geben? „BUT YOU MUST BE SOME KIND OF SUPERSTAR“ glaubt fest, dass künstlerische Formen wie Fiktion und Erzählung jungen Frauen dabei helfen, sich von Zuschreibungen zu lösen und sich selbst anders wahrzunehmen als bisher. Allen schlechten Erfahrungen zum Trotz.