Don’t stop me now: Wir fangen jetzt erst richtig an!
Studierende verschiedenster künstlerischer Disziplinen von fünf verschiedenen Hochschulen und Universitäten aus dem ganzen Bundesgebiet verständigen sich in diesem Austauschformat über ihre Zukunftsvorstellungen künstlerischen Wirkens und Arbeitens. Welche Ziele und Visionen bringen sie mit? Welche ästhetischen Vorlieben und Vorbilder prägen die Suche eigener Handschriften? Welche Rolle spielt die Vermittlung von Technik in den Studiengängen? Was bedeutet künstlerisch Forschen und was ist daran besonders reizvoll?
- Im Gespräch: Studierende der HfMDK Frankfurt (Tanz), Justus-Liebig Universität Gießen (Angewandte Theaterwissenschaft, Choreografie), Ruhr-Universität Bochum (Szenische Forschung), Universität Hildesheim (Szenische Künste und Künste und Gegenwartskulturen interdisziplinär), Universität Leipzig (Theaterwissenschaft)
- Impuls: Amelie Deuflhard (Vorstand Fonds Darstellende Künste)
- Moderation: Tanja Prokić (Literatur- und Medienwissenschaftlerin)
- Format: Fishbowl-Diskussion
- Lautsprache: Deutsch
- Ort: HAU1, Fuchsbar
Impuls
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Amelie Deuflhard
Intendantin Kampnagel, Vorstandsmitglied des Fonds | Hamburg
© Marcelo Hernandez
Amelie Deuflhard
Intendantin Kampnagel, Vorstandsmitglied des Fonds | HamburgAmelie Deuflhard ist seit 2007 Intendantin von Kampnagel, der größten freien Bühne für internationale Performing Arts in Deutschland. Zuvor war sie künstlerische Leiterin der Sophiensæle und des Volkspalasts in Berlin. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich u.a. mit der Wechselwirkung zwischen Kunst, Kulturproduktion und Stadt sowie mit Fragen der Diversität, Dekolonisierung und Inklusion. Sie hat Kampnagel in einen Ort der Begegnung verwandelt, der internationale künstlerische Perspektiven in einen kontinuierlichen Austausch mit Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen, lokalen Künstler*innen und diversen Stadtgesellschaften bringt. Amelie Deuflhard war Teil des Viererkuratoriums von Theater der Welt 2017. Sie ist Autorin zahlreicher Publikationen und hat regelmäßig Lehraufträge an Hochschulen inne. Für ihr Schaffen wurde sie 2012 mit dem Caroline-Neuber Preis und 2013 mit den Insignien des Chevaliers des Arts et Lettres ausgezeichnet. 2018 erhielt sie die Auszeichnung Europäische Kulturmanagerin des Jahres, 2021 den Berliner Theaterpreis.
Moderation
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Tanja Prokić
Literatur- und Medienwissenschaftlerin | Berlin
© Simon Schleusener
Tanja Prokić
Literatur- und Medienwissenschaftlerin | BerlinTanja Prokić ist Literatur- und Medienwissenschaftlerin. Sie studierte an der LMU in München, wo sie 2010 auch promovierte. 2021 hat sie sich an der TU Dresden habilitiert. Ihre Expertise liegt auf visuellen Kulturen. Aktuell forscht sie zur Ästhetik und Theorie des Digitalen und autofiktionalen Erzählkomplexen. Zwischen 2017 und 2021 war sie Teilprojektleiterin eines SFB-Projekts (1285) zu invektiven Dynamiken in Performance- und Installationskunst. In diesem Kontext ist die Kollektivmonografie Verletzen und Beleidigen. Versuche einer theatralen Kritik der Herabsetzung (August Verlag 2020) entstanden. Aktuell ist ihr Essay Alltag als Arbeit (Reclam 2026) erschienen.