Forschendes Theater mit Kindern und Jugendlichen
Esther Pilkington teilt Einblicke in ihre künstlerische Recherchepraxis, die Forschung und forschendes Theater als partizipativen Prozess mit Kindern und Jugendlichen versteht. Ausgehend von vergangenen und aktuellen Projekten berichtet sie zunächst, wie sie ihre Forschungsfragen findet, wie und mit wem dann daraus Projekte für die Bühne entstehen. Anschließend sind die Teilnehmenden eingeladen, gemeinsam einen ersten Prozessschritt – nämlich die Konzeption eines künstlerischen, partizipativen Projekts – selbst auszuprobieren.
- Im Gespräch: Esther Pilkington (Performerin und Forscherin)
- Moderation: Sabine Gehm (Vorstandsmitglied Fonds Darstellende Künste)
- Format: Rechercheworkshop
- Lautsprache: Deutsch
- Ort: HAU3, Studio 1 (Pavillon 2), 1.OG
Im Gespräch
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Esther Pilkington
Performancemacherin | Hamburg
© Daniel Ladnar
Esther Pilkington
Performancemacherin | HamburgEsther Pilkington arbeitet als Performancemacherin und -forscherin in Hamburg. Viele ihrer Projekte realisiert sie in Kollektiven – z.B. mit der geheimagentur oder random people. Dabei kommen die verschiedensten Formate zum Einsatz – von Webserien über Lecture Performances zu Aktionen im öffentlichen Raum. Ihre Projekte sind forschend und partizipativ und richten sich oft an transgenerationelle Öffentlichkeiten. Mit dem FUNDUS THEATER/Forschungstheater in Hamburg verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit, zuletzt hat sie dort die Projekte Schlafforschung (2023), Verkehrsforschung (2024) und Freundschaftsforschung (2026) realisiert. Im Frühjahr 2027 wird die Essensforschung Premiere haben.
Sie gibt zahlreiche Workshops an Schulen und lehrt immer wieder an Hochschulen im Bereich Theater, Performance und Theaterpädagogik.
Mehr Informationen: www.random-people.net -
Sabine Gehm
Ko-leiterin Schloss Bröllin, Vorstandsmitglied des Fonds | Bröllin/Berlin
© Dorothea Tuch
Sabine Gehm
Ko-leiterin Schloss Bröllin, Vorstandsmitglied des Fonds | Bröllin/BerlinSabine Gehm ist aktuell Ko-leiterin des internationalen Residenzort Schloss Bröllin, im Leitungsteam des Netzwerks MV tanzt an sowie ehrenamtliches Vorstandsmitglied des Dachverband Tanz Deutschland.
Zwischen 2004 und 2026 verantwortete sie als künstlerische Leiterin das internationale Festival TANZ Bremen. Als freischaffende Kuratorin und Kulturmanagerin konzipierte, kuratierte und organisierte sie gemeinsam mit Katharina von Wilcke für die Kulturstiftung des Bundes die ersten vier TANZKONGRESSE (2006–2016) sowie internationale Austauschprojekte, Think Tanks, Labore und Akademien, unter anderem für den Bundesverband Freier Darstellender Künste und den Dachverband Tanz Deutschland.
Von 2015 bis 2020 war sie Vorsitzende des Kuratoriums des Fonds Darstellende Künste und leitete dort 2020 zu Beginn von Neustart Kultur die Entscheidungsprozesse (einschließlich der Veröffentlichung des Handbuchs zu Juryverfahren). Sie war als Gutachterin (Kultursenat Berlin) tätig, saß in verschiedenen Jurys für nationale und internationale Programme und arbeitet als Mentorin für verschiedene Künstler*innen.
Seit 2026 ist sie Vorstandsmitglied des Fonds Darstellende Künste.