Kunst und Ästhetik in Zeiten von KI: Zukünftige Konstellationen von Demokratie und Theater

Gegenwärtig lässt sich nicht nur in den USA beobachten, wie KI-Unternehmen mit ihren auf Extraktion und Ideologie basierenden Geschäftsmodellen antidemokratische Wirkungen entfalten. Insbesondere die Freien Darstellenden Künste begreifen sich als liberale Orte, an denen demokratische Werte eingeübt und verteidigt werden. Von der These ausgehend, dass aktuelle künstlerische Arbeiten zu KI tendenziell aufklärerisch und Mündigkeit verteidigend auftreten, soll spekuliert werden, wie sich diese Konstellation mit einem Generationenwechsel, anderen ästhetischen Vorlieben und tieferreichenden Technologiekompetenzen verändern könnte.  

  • Speaker*innen: Rainer Mühlhoff (Philosoph, Professor für Ethik der KI, Universität Osnabrück), Nina Tecklenburg (Theaterwissenschaftlerin, Professorin am Bard College Berlin; Performancekünstlerin Interrobang), Dorothea Winter (Philosophin, Autorin)
  • Moderation: Elena Philipp (Kulturjournalistin)
  • Format: Podiumsdiskussion
  • Lautsprache: Deutsch
  • Dolmetschung: Englisch, DGS
  • Ort: HAU1, Bühne

Im Gespräch

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