Strategien der (Selbst)-Inszenierung
… und wie sich produktiv_er Abstand zu ihnen finden ließe.
Wie im Theater von sich selbst erzählen? Wie im Theater von einem Selbst erzählen, das sich als nicht abgeschlossen begreift? Wie ließe sich ein solches Selbst verkörpern, wie würde es performen? Ausgehend vom Empfinden einer Krise authentischer Selbst-Inszenierungen und ihren Doppel- und Widergänger*innen, laden Juliet Meding und Michael McCrae dazu ein, gemeinsam und praktisch über ästhetische Spielräume „aufgeschüttelter“ Selbst-Inszenierungen im Theater zu reflektieren.
- Workshopleitung: Juliet Meding, Michael McCrae (Performancemacher*innen)
- Format: Bewegungsworkshop
- Lautsprache: Deutsch
- Ort: HAU3, Studio 0, Hochparterre
Workshopleitung
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Juliet Meding
Performancemacher*in | Berlin
© Kinga Nagy
Juliet Meding
Performancemacher*in | BerlinJuliet Meding studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis in Hildesheim.
Sie positioniert sich als nonbinär und crip und forscht zu Darstellungsansätzen und einem kritischen Carebegriff. -
Michael McCrae
Produzent, Regisseur und Performer | Dresden
© Klaus Gigga
Michael McCrae
Produzent, Regisseur und Performer | DresdenMichael Neil McCrae (*1985) arbeitet als Produzent, Regisseur und Performer. Er lebt seit 2015 in Dresden.
Davor studierte er Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Mit dem Performance-Kollektiv theatralen subversion arbeitet er seit 2013 zusammen. Seit 2016 bildet er gemeinsam mit Romy Weyrauch die künstlerische Leitung der Gruppe. Seitdem entstanden unter dem Label diverse Produktionen in den Bereichen Performance, Tanz, Multimedia und digitaler Kunst. Er erarbeitete mit seinen Kolleg*innen u.a. das medial vielbeachtete Kunst- und Dokumentationsprojekt “Archiv der lebenden Toten“ (Idee, Konzept, Text) und das hybride 360°- Musiktheaterprojekt “Lebende Minus Tote“ (Idee, Konzept, Regie, Performance). Unter seinem eigenen Namen entwickelte er gemeinsam mit Dina Zaitev und Matthias Schönijahn die Performance “THE GREAT GRAND OTHER”, die im Mai 2023 in HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Premiere feierte, zum 12. Sächsischen Theatertreffen 2024 eingeladen wurde und bis 2025 deutschlandweit tourte. Zuletzt entstand unter seiner künstlerischen Leitung die Performance “EIN MANN / EIN WORT” in Koproduktion mit HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste. Ebenda produziert er nun - erneut gemeinsam mit Juliet Meding – die Performance “Ich bin Batman”, die im Januar 2027 uraufgeführt wird.
Weitere Infos: https://www.michaelmccrae.de, http://theatralesubversion.de