BUNDESTREFFEN26 – Don’t Stop Me Now

Unter dem Motto „Don’t Stop Me Now“ versammelte das BUNDESTREFFEN26 Künstler*innen aus dem gesamten Bundesgebiet sowie Akteur*innen aus Wissenschaft, Politik und Fachverbänden, um gemeinsam den Fokus auf die frei produzierenden Künste selbst zu richten: Welche Formen und Experimente entstehen aktuell in den Freien Darstellenden Künsten? Welche Zukunftsperspektiven lassen sich daraus ableiten? Wie lässt sich aus dem Wissen über das eigene Handwerk die nötige Energie für die Zukunft schöpfen, um weiterzumachen – und damit Kunst bewahren, die Menschlichkeit, Vielstimmigkeit und Schönheit feiert und Perspektiven auf ein gemeinsames Morgen entwirft?

Diese Fragen waren leitend für das Programm des BUNDESTREFFEN26 und seine drei Schwerpunkte zu künstlerischen Praktiken, dem Verhältnis von Wissenschaft, Kunst und Forschung sowie Kunst und Ästhetik in Zeiten von KI. An zwei Tagen waren die Teilnehmer*innen eingeladen, diese Themenbereiche sinnlich und diskursiv zu erkunden.

Das war das Programm des BUNDESTREFFEN26.

BUNDESTREFFEN zum Nachlesen

  • Der Sänger Shlomi Moto Wagner steht als Trubadur kostümiert vor den Streichern des Solistenensembles Kaleidoskop und der Leuchtschrift "DonT# Stop Me Now". © Dorothea Tuch

    Radikales Zuhören

    Beim Bundestreffen der Freien Darstellenden Künste ging es 2026 um aktuelle Entwicklungen in der Kunst selbst, um große gesellschaftliche Themen und um die Freiheit der Künste. Doch vor allem ging es um die Frage, wie Theaterräume in diesen Zeiten echte Begegnungsorte bleiben können. Autorin Elisabeth Wellershaus hat zwei Tage lang radikal zugehört.

  • Klaus Lederer steht mit dem Mikrofon in der Hand an einem Stehpult. Hinter ihm ist in großen Leuchtbuchstaben der Schriftzug "Don't Stop Me Now" zu lesen. © Dorothea Tuch

    Don´t Stop Me Now! – Reflexion und Ausblick

    Zum Abschluss des BUNDESTREFFEN26 der Freien Darstellenden Künste wirft Klaus Lederer einen Blick auf die Gegenwart und erspürt Möglichkeiten und Ahnungen von Zukunft. Sein „offenes Denkangebot“ zum Nachlesen.

  • Blick in das gefüllte Foyer des HAU2: Menschen warten auf den Einlass, unterhalten sich oder holen sich noch ein Getränk an der Bar. © Dorothea Tuch

    Volle Kraft voraus

    Der Fonds lädt zum BUNDESTREFFEN26 der Freien Darstellenden Künste, und es fällt in politisch fragile Zeiten. Die Kuratorinnen Anneke Wiesner und Theresa Schütz blicken auf das Wichtigste, was die Freie Szene seit jeher prägt und was sie der Gegenwart entgegensetzen kann: die Kunst selbst. – Im Gespräch mit Elisabeth Wellershaus.

  • Kuration: Theresa Schütz (Freie Universität Berlin, Kuratorium, Fonds Darstellende Künste)
  • Projektleitung und Kuration: Anneke Wiesner (Fonds Darstellende Künste)
  • Szenografie: Friederike Meisel
  • Assistenz Szenografie: Fine Bieler, Carolin Pflueger
  • Produktionsleitung: Melanie Klimmer
  • Technische Leitung/ Koordination: Sabine Krien
  • Lichtdesign: Sebastian Zamponi
  • Helping Hands/ Künstler*innenbetreuung: Ivan Bartsch, Leoni Faschian, Pauline Hertling, Nuria Zysk
  • DGS Dolmetschung: Laura M. Maaß, Bernadette Peterka
  • Dolmetschung Deutsch/ Englisch: Irina Bondas, Stefan Schade
  • Fotografie: Dorothea Tuch
  • Grafik: Jan Grygoriew
  • Video: Roman Hagenbrock, Florian Geyer
  • Kommunikation: Björn Frers, Anne John, Isabel Matthäus