DIE KUNST, VIELE ZU BLEIBEN

2025: Forum Chemnitz 2024: Bundesweite Foren 2024: Filme zu Kunst, Freiheit und Demokratie

2025: Forum für Kunst, Freiheit und Demokratie: Deutschland & Europa

21. und 22. Mai 2025, Kulturhauptstadt Chemnitz

Der Fonds Darstellende Künste setzte seine bundesweite Veranstaltungsreihe „Die Kunst, Viele zu bleiben – Bundesweite Foren für Kunst, Freiheit und Demokratie“ fort und war am 21. und 22. Mai 2025 in der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz zu Gast – mit Positionen aus Kunst und Medien und einer filmischen Reise zwischen Weimarer Klassik, Markt- und Logenplätzen.

Vortragende und Podiumsgäste waren Philipp Ruch (Zentrum für Politische Schönheit), Sasha Marianna Salzmann (Dramatiker*in), Simon Strauß (Autor, Journalist). Moderiert von Natascha Freundel vom rbb ist das Gespräch auch als Podcast zum Nachhören verfügbar.

Am Folgetag präsentierte der Fonds den Film „Die Kunst, Viele zu bleiben“ im Metropol Kino mit anschließendem Publikumsgespräch mit dem Regisseur Felix Meyer-Christian.

Dokumentation

  • Nebeneinander sitzen die Panelgäste auf einer Bühne. Hinter ihnen ist der Titel der Veranstaltung "Die Kunst, Viele zu bleiben. Forum für Kunst, Freiheit und Demokratie: Deutschland und Europa" auf einem großen Banner zu lesen. © Dorothea Tuch

    #Vorträge

    Wie wiederholt sich Geschichte? Was bedeutet Rassismus heute? Und welche Rolle spielt Kunst in politischen Zeiten? Drei pointierte Impulsvorträge geben Denkanstöße: Philipp Ruch ruft zur zivilgesellschaftlichen Wachsamkeit auf, Sasha Marianna Salzmann erzählt von persönlichen und kollektiven Erfahrungen mit Rassismus, und Simon Strauß fragt nach der Freiheit der Kunst.

  • Blick in den Veranstaltungsraum der Hartmann-Fabrik: vor großer Leinwand mit dem Titel des Abends sitzen auf einem Podium die Gesprächspartner*innen - vor vollem Zuschauer*innenraum im Bildvordergrund. © Dorothea Tuch

    #Podcast

    Im Anschluss an die drei Impulsvorträge diskutieren Philipp Ruch, Sasha Marianna Salzmann und Simon Strauß gemeinsam über die Rolle von Kunst, Erinnerung und gesellschaftlichem Engagement. Moderiert von Natascha Freundel, entfaltet sich ein vielschichtiges Gespräch über die Herausforderungen unserer Zeit. Das Gespräch ist als Podcast „Der zweite Gedanke" des rbb erschienen – jetzt reinhören!

  • Eine der Moderatorinnen geht beschwingt den Schriftzug der Kulturhauptstadt "Chemnitz2025" entlang. © Lora Ganeva + Rike Oehlrich

    #Artikel

    Studierende des Masterstudiengangs Kulturjournalismus der Hochschule für Musik und Theater München haben sich intensiv mit den Vorträgen, dem Podiumsgespräch und den gesellschaftlichen Fragen, die darin verhandelt werden, auseinandergesetzt. Ihre Artikel gibt es hier zum Nachlesen.

Programm: Steffen Klewar, Anna Kondring

Kommunikation: Björn Frers, Anne John

Projektmanagement: krass & krasser - Ann-Kristin Meivers, Dominika Homa

Szenografie: Thea Hoffmann-Axthelm

Fotos: Dorothea Tuch

Videodesign: Silvan Hagenbrock

Grafik: Engenhart ° Design Studio

Übersetzung: Christopher Langer

„Die Kunst, Viele zu bleiben - Forum für Kunst, Freiheit und Demokratie: Deutschland & Europa" ist eine Veranstaltung des Fonds Darstellende Künste in Kooperation mit Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 gGmbH  und radio3 des rbb. Gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

2024 - Bundesweite Foren für Kunst, Freiheit und Demokratie

Mai bis August 2024 in Berlin, Leipzig, Düsseldorf, Bitterfeld-Wolfen, Potsdam, Erfurt, Weimar und Dresden

Der Fonds Darstellende Künste realisierte bundesweit Foren an neun Stationen – mit Kunst, Aktion und Debatte. Von Berlin aus ging die Reise nach Leipzig und weiter über Düsseldorf, Bitterfeld-Wolfen, Potsdam, Erfurt und Weimar bis nach Dresden. Überall hielt der mobile Theater-Truck und wurde Plattform, Diskursraum, Kino und Schauplatz. Dabei verband er Theater, Festivals und Freie Produktionsorte dieser und zahlreicher weiterer Städte im In- und Ausland. Panels, Impulse, Workshops, internationale Performances und vielfältige Zusammenkünfte luden zu Debatten über Kunst, Freiheit und Demokratie ein, um aktuelle Herausforderungen auszuloten, Widersprüche auszuhalten und sich im vielstimmigen Austausch der wohl drängendsten Aufgabe der Gegenwart zu stellen: Der Kunst, Viele zu bleiben. Jede*r für sich – und gemeinsam in Heterogenität, Pluralismus und Akzeptanz unserer vielfältigen Gesellschaft.

Stationen der Tour

  • Videostill auf dem animierten Eventtrailer. Das Gebäude des HAU Hebbel am Ufer, davor bunte Silhouetten von Menschen und in dunkler Schrift „Berlin 24.+25.05.“ sowie das HAU-Logo. © Roman Hagenbrock

    Berlin

    24. und 25. Mai 2024
    HAU Hebbel am Ufer

  • Videostill auf dem animierten Eventtrailer. Fassade der Leipziger Baumwollspinnerei und von LOFFT – DAS THEATER. Davor grüner Rasen, eine blaue Silhouette eines Menschen mit Megafon- In dunkler Schrift „Leipzig 01.+02.06.“ sowie Logos von LOFFT – DAS THEATER und Schauspiel Leipzig Residenz. © Roman Hagenbrock

    Leipzig

    01. und 02. Juni 2024
    LOFFT – DAS THEATER, Residenz Schauspiel Leipzig

  • Videostill auf dem animierten Eventtrailer. Fassade des FFT Düsseldorf mit gelben Fenstern, buntem Windrad auf dem Dach, bunte Strahlen ragen in den Himmel, dunkle Silhouetten von Menschen davor. In dunkler Schrift „Düsseldorf 07.+08.06.“ sowie Logos vom Impulse Theater Festival und FFT Düsseldorf. © Roman Hagenbrock

    Düsseldorf

    07. und 08. Juni 2024
    Impulse Theater Festival, FFT Düsseldorf

  • Videostill auf dem animierten Eventtrailer. Ausschnitt von grüner Parkanlage mit zwei bunten Plakatwänden. In dunkler Schrift „Bitterfeld-Wolfen 14.06.“ sowie das Logos vom OSTEN Festival. © Roman Hagenbrock

    Bitterfeld-Wolfen

    14. Juni 2024
    OSTEN Festival

  • Videostill auf dem animierten Eventtrailer. Die Gebäude des Chamäleon Theater und der Sophiensaele stehen nebeneinander. Eine goldene Fahne weht auf dem Dach und goldene Herzen fliegen durch die Szene. In dunkler Schrift „Berlin 21.+22.06.“ sowie die Logos von Chamäleon Theater und Sophiensaelen. © Roman Hagenbrock

    Berlin

    21. und 22. Juni 2024
    Sophiensæle, Chamäleon Theater

  • Videostill auf dem animierten Eventtrailer. Fassade des Hans Otto Theater mit rotem Dach, davor die fabrik Potsdam und viele bunte Stühle. In dunkler Schrift „Potsdam 29.+30.06.“ sowie Logos vom Hans Otto Theater und fabrik Potsdam. © Roman Hagenbrock

    Potsdam

    29. und 30. Juni 2024
    Hans Otto Theater, fabrik Potsdam

  • Videostill auf dem animierten Eventtrailer. Fassade einer Plattenbausiedlung, davor bunte Silhouetten von Menschen und zwei fliegende Weltkugeln. In dunkler Schrift „Erfurt 16.+17.06.“ sowie das Logo vom Phoenix Theater Festival. © Roman Hagenbrock

    Erfurt

    16. und 17. August 2024
    Plattenstufen-Festspiele präsentiert vom PHOENIX Theaterfestival

  • Videostill auf dem animierten Eventtrailer. Fassade des Deutschen Nationaltheaters Weimar. Die Goethe und Schiller Statuen davor halten ein rotes Herz in der Hand. Daneben bunte Silhouetten von Menschen. In dunkler Schrift „Weimar 24.+25.08.“ sowie das Logo vom Kunstfest Weimar. © Roman Hagenbrock

    Weimar

    24. und 25. August 2024
    Kunstfest Weimar

  • Videostill auf dem animierten Eventtrailer. Ausschnitt der Altmarktpassage in Dresden. Davor bunte Silhouetten mit Rad fahrenden Menschen. In dunkler Schrift „Dresden 28.08.“ sowie Logos von HELLERAU, Sociataetstheater, Zentralwerk und Zirkus Theater Festival. © Roman Hagenbrock

    Dresden

    28. August 2024
    HELLERAU, Societaetstheater, Zentralwerk e.V.

Dokumentation

  • Eine Frau steht am Redner*innenpult und spricht in das Mikrofon. © Kunstfest Weimar / Candy Welz

    #Poetische Positionen

    Die Autor*innen Anne Rabe, Manja Präkels, Sivan Ben Yishai und Deniz Utlu hielten im Rahmen der Foren Vorträge über einen zunehmend radikaler werdenden Kurs in Politik und Gesellschaft und über die Herausforderung, Viele zu bleiben.

  • Aufkleber an einem Laternenmast. Aufs Regenbogenfarben steht in schwarzer Schrift: "Lebe so, dass die AfD was dagegen hätte!" © Sebastian Bolesch

    #Artikel

    Diese Artikelserie begleitete das Programm von DIE KUNST, VIELE ZU BLEIBEN. Elisabeth Wellershaus betreut die Reihe, in der sie mit Autor*innen wie Esther Boldt, Nora Burgard-Arp, Zonya Dengi oder Mirrianne Mahn auf offene und geschlossene Räume in einer fragilen Gesellschaft blickt.

  • Seifenblasen fliegen durch die Luft. Unscharf im Hintergrund sind Menschen im Gespräch vor einer Plakatwand mit der Aufschrift "DIE KUNST, VIELE ZU BLEIBEN" in sommerlicher Umgebund zu erkennen. © Sebastian Bolesch

    #Bildband

    Fotografien von Sebastian Bolesch aus dem Stadtleben der einzeln Stationen treffen auf Stimmen aus Politik und Kunst und zeichnen die Suchbewegung einer Kunst, Viele zu bleiben nach.

Gesamtkuration: Felizitas Stilleke

Co-Kuration: Franziska Werner

Dramaturgie: Fabian Lettow

Assistenz Gesamtkuration: Kate Fenderl

Szenografie: Philine Rinnert

Mitarbeit Szenografie: Lotte Dohmen

Technische Leitung & Lichtdesign: Anahí Pérez

Technische Assistenz: Rio Theis

Kommunikation: Sarah Rosenau

Produktionsleitung: krass&krasser (Franziska Bald, Ann-Kristin Meivers, Lara Yilmaz) 

Produktionsleitung Dresden: Nicole Meier

Projektleitung Fonds: Björn Frers, Steffen Klewar

Projektkoordination Fonds: Anna Kondring

Kommunikation Fonds: Anne John, Carolin Meyer 

Graphic design: Uta Oettel

Videodesign: Roman Hagenbrock

Übersetzung: Christopher Langer

Holzarbeiten: Hannes Heinrich

Theaterplastik: Simone Schulz

Textilarbeiten: Ola Korbańska, Cian McConn

Der Fonds Darstellende Künste e.V. hat die Erklärung der Vielen unterzeichnet und unterstützt die aktuelle Kampagne für eine offene, diverse Gesellschaft in Demokratie und gegen Rechtsextremismus!

„DIE KUNST, VIELE ZU BLEIBEN. Bundesweite Foren für Kunst, Freiheit und Demokratie“ ist eine Veranstaltungsreihe des Fonds Darstellende Künste in Kooperation mit dem Goethe-Institut, Chamäleon Berlin, fabrik Potsdam, FFT Düsseldorf, Hans Otto Theater Potsdam, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden, HAU Hebbel am Ufer Berlin, Impulse Theater Festival, Kunstfest Weimar 2024, LOFFT – DAS THEATER Leipzig, OSTEN Festival Bitterfeld-Wolfen, Plattenstufen-Festspiele präsentiert vom PHOENIX Theaterfestival Erfurt, Residenz Schauspiel Leipzig, Societaetstheater Dresden, Sophiensӕle Berlin, Zentralwerk e.V. Dresden, Zirkustheater Festival Dresden. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.

2024: Filme zu Kunst, Freiheit und Demokratie

  • „Die Kunst, Viele zu bleiben“ - Ein Film von Felix Meyer-Christian

    Ein Film, der vom Spannungsfeld erzählt, das die freie Kunst seit langem bearbeitet. Zwischen ästhetischen Innovationen und politischen Kunstformen, zwischen Begegnungsformaten und Spektakel: DIE KUNST, VIELE ZU BLEIBEN heißt das Motto, wenn Kunst, Freiheit und Demokratie von Rechtsextremen in Frage gestellt werden. Ein Film im Auftrag des Fonds Darstellende Künste.

  • Künstlerische Perspektiven zu Kunst, Freiheit und Demokratie

    Was sind die Regeln in der Kunst und in der Gesellschaft? - Zum Auftakt der Bundesweiten Foren unter dem Titel „DIE KUNST, VIELE ZU BLEIBEN" hat ein Filmteam im Auftrag des Fonds freie Darstellende Künstler*innen zum Verhältnis von Kunst, Freiheit und Demokratie befragt.