Weiterführende Informationen für Nutzer*innen der Checkliste

Funktion der digitalen Checkliste

Die Checkliste soll als Impuls dienen, die eigenen Praktiken zu hinterfragen und nachhaltig zu verändern. Als freiwillige Selbstverpflichtung ermittelt sie den aktuellen Status Quo und ist somit ein reines Informationstool. Antragsteller*innen bewerten in den Themenfeldern Interne Organisation, Kommunikation und Vernetzung, Energieeffizienz und Gebäude, Energieversorgung, Beschaffung, Catering, Abfall und Recycling, Mobilität, Unterbringung und Tourenplanung, sowie Klimafolgenanpassung ihr aktuelles nachhaltiges Handeln. Aus den Angaben errechnet sich ein Ergebnis, das den aktuellen Status in Prozent wiedergibt.  

Zur Nutzung der Checkliste:

Bitte füllen Sie die Checkliste zur ökologischen Nachhaltigkeit in der Kultur aus und reichen das Ergebnis-PDF mit jedem Förderantrag ein. Es genügt, die Checkliste einmal pro Jahr auszufüllen und allen Anträgen beizufügen. Sie benötigen keine zusätzlichen Daten wie eine CO₂-Bilanzierung, sondern können die Fragen i.d.R. mit Ihrem Erfahrungswissen beantworten. Das Ausfüllen dauert ca. 10-20 Minuten. Die Angaben haben keine Konsequenzen auf die Förderentscheidungen.

Anfangs werden Sie aufgefordert, ein Szenario zu wählen. Bitte entscheiden Sie aufgrund der folgenden Angaben, welches Szenario für Sie zutrifft. Wenn Sie mehrere Anträge im Jahr stellen, wird empfohlen, direkt das höhere Szenario zu wählen.

  • Szenario 1: Bei Projektförderung mit einem Gesamtfördervolumen unter 20.000 €, egal wie viele Projekte in dieser Höhe im Jahr beantragt werden.
  • Szenario 2: Bei Projektförderung mit einem Gesamtfördervolumen über 20.000 € und/oder institutioneller Förderung, egal wie viele Projekte in dieser Höhe im Jahr beantragt werden.
  • Szenario 3: Bei der ständigen Nutzung einer Immobilie als Eigentum oder zur Miete.
Das Bild zeigt ein Flussdiagramm zur Entscheidungsfindung bezüglich des zu wählenden Szenarios. Es beginnt mit der Frage nach " Ständig bespielte Immobilie (Eigentum oder Miete)" und teilt sich mit den Optionen "Ja" und "Nein". in zwei Hauptzweige: •	Wenn "Nein", führt dies zu "Projektförderung" und weiter zu einer Entscheidung basierend auf dem Gesamtfördervolumen des Projekts:  Gesamtfördervolumen des Projekts unter 20.000 € bei dieser Auswahl führt das Diagramm zu Szenario 1 oder Gesamtfördervolumen des Projekts über 20.000 € bei dieser Auswahl führt das Diagramm zu Szenario 2. Wenn "Ja", führt dies zu "Institutionelle Förderung" und weiter zum Szenario 3. Am Ende des Diagramms steht die Aufforderung: "Bitte wählen Sie folgendes Szenario bei der Checklist aus: Szenario 1, Szenario 2,Szenario 3"

Entstehung der Checkliste Ökologische Nachhaltigkeit und Prozessbeschreibung

Unter Federführung der Stiftung Niedersachsen haben 2023/24 die größten Kulturförderer Niedersachsens, gemeinsam mit zwei Nachhaltigkeitsexpertinnen und zwei Kulturverbänden in einem agilen Prozess die Checkliste Ökologische Nachhaltigkeit erarbeitet. Die Checkliste deckt alle Kultursparten ab und geht auf die unterschiedlichen Voraussetzungen der Kulturakteur*innen ein. 
Am Prozess waren folgende Institutionen beteiligt: 
die Stiftung Niedersachsen (Federführung) gemeinsam mit zwei Nachhaltigkeitsmanagerinnen, das Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur; die Städte Hannover, Oldenburg, Osnabrück, Hildesheim; die Stiftung Kulturregion Hannover, die Niedersächsische Sparkassenstiftung, die Braunschweigische Stiftung, die Klosterkammer Hannover und die Region Hannover sowie der Landesverband Soziokultur und der Museumsverband für Niedersachsen und Bremen. 
Weitere Informationen zur Entstehung der Checkliste finden Sie auf der Website der Stiftung Niedersachsen

Kontakt

Bei Fragen und Problemen wenden Sie sich bitte an: 
Stiftung Niedersachsen 
Daniela Koß 
E-Mail: email hidden; JavaScript is required 
Telefon: 0511 990 54 16

Ansprechperson beim Fonds Darstellende Künste: 
Anna-Sophie Lüke 
E-Mail: email hidden; JavaScript is required 
Telefon: 030 6293126 24

Die Stiftung Niedersachsen führt darüber hinaus regelmäßig online Informationsveranstaltungen für Nutzer*innen durch. Termine finden Sie auf der Website der Stiftung Niedersachsen unter www.stnds.de.