Julia Raab & Anja Schwede

Der schwarze Hund - Depression aus dem Schatten ins Rampenlicht

14. Oktober 2026, 10:00 Uhr

Salzlandtheater (Schulvorstellung)
Staßfurt

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Zwei maskierte Personen auf einer dunklen Bühne. Rechts hockt eine Figur mit schwarzer Hunde-Maske und braunem Pelzmantel, die Hand nach dem Kopf der linken Person ausgestreckt. Links kniet eine Person mit trauriger Gipsmaske, langen Haaren und weiß-gelbem Morgenmantel. Sie umarmt ein Kissen. Im Hintergrund sind unscharfe Objekte zu sehen., Boden und Wände sind schwarz © Julia Fenske

Jede*r Vierte erlebt in seinem Leben Phasen, in denen er/sie/div. ihr begegnet: einer diffusen Schwermut mit schmerzender Antriebslosigkeit oder dem Gefühl von fehlendem Lebenssinn – kurz, einer Depression. Sie ist eine Krankheit, mit der man lernen kann zu leben, doch der Weg ist lang – aber auch überraschend kreativ.

Da ist zum Beispiel dieses Bild aus Literatur und Therapie: die Depression – ein schwarzer Hund. Immer da, Verhältnis ungeklärt. Er weigert sich zu gehen, knurrt, schnappt zu, beißt. Hin und wieder Anzeichen der friedvollen Absicht: Lässt er sich für einen Spaziergang an die Leine legen?

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