Kulturprojekte für junge Menschen diskriminierungssensibel planen, beantragen und durchführen | #9 Sensibilisierung für queere Lebensrealitäten
02. März 2026, 14:00 - 17:00 Uhr
Die digitale Veranstaltungsreihe aus neun Workshops nimmt verschiedene Aspekte diskriminierungssensibler Projektgestaltung in den Blick und vermittelt praktische Hinweise zur konkreten Umsetzung. Die neunte Veranstaltung der Reihe befasst sich mit dem Thema:
"Sensibilisierung für queere Lebensrealitäten"
Wie lassen sich Kulturprojekte so gestalten, dass sie queere Kinder und Jugendliche einbeziehen,stärken und schützen?
Der Workshop richtet sich an Fachkräfte in der Kulturellen Bildung, die ihre Arbeit diskriminierungssensibel weiterentwickeln wollen. Wir geben einen Einstieg in Grundlagen von Queerness und zeigen auf, wie kulturelle Bildungsangebote queersensibel konzipiert werden können. Gemeinsam fragen wir: Welche queeren Projekte gibt es bereits in der kulturellen Bildung, welche Handlungsoptionen habe ich in meinem Umfeld, und wie lassen sich sicherere Räume schaffen? Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – wichtig ist die Bereitschaft, die eigene Positionierung zu reflektieren. Sehr gerne können Teilnehmende bei der Anmeldung konkrete Fragen einbringen, die wir im Workshop gemeinsam aufgreifen.
- Referent*innen: Renée Grothkopf & Marietheres Mio Jesse
- Renée Grothkopf (sie/keine) schloss ihr Studium der Soziologie und Geschichte an der Universität Hamburg ab. Seit 2022 ist sie Mitglied des Performance-Kollektivs Estupefacta in Hamburg. Dort wirkte sie interdisziplinär
– dramaturgisch, inszenatorisch, schauspielerisch und musikalisch – an Stücken wie CO-OP MODE (KJT Dortmund, 2023), BORKENBICHA (Fundus Theater, 2023), "---bc death can't kiss" (Fleetstreet Theater, 2024) und RAUFKREISEN (Fundus Theater, 2025). Neben ihrer Arbeit in der freien Darstellenden Kunst schreibt Renée als freie Autorin u. a. für das Missy Magazine und ist als Schlagzeugerin, Sängerin und Muay Thai Trainerin aktiv. Marietheres Mio Jesse (keine) ist freie*r Theatermacher*in, Performer*in, Regisseur*in und Theatervermittler*in. Nach dem Studium in Hildesheim gründete Marie 2015 CHICKS* freies performancekollektiv mit. Dort realisiert
Marie als Teil der künstlerischen Leitung Inszenierungen für die Theaterbühne, Festivalformate sowie (performative) Installationen. Marie gibt mit CHICKS* feministische Theater-Workshops und Vorträge für Jugendliche und Erwachsene in unterschiedlichen Kontexten und entwickelt und realisiert Konzepte der performativen Sexuellen Bildung. Außerdem ist Marie ausgebildete*r Trainer*in für Social Justice and Diversity (FH Potsdam) und Sexualpädagog*in (BiKo Berlin).- organisiert von der ASSITEJ
- Anmeldung unter: http://bit.ly/46hrtoc
Die Veranstaltungsreihe wird gemeinsam von den Programmpartnern aus ,,Kultur macht stark“ durchgeführt: Assitej, Bundesverband Freie Darstellende Künste, Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V., Deutscher Bibliotheksverband e.V., Deutscher Bühnenverein e.V., Fonds Darstellende Künste e.V., Jugend Film Fernsehen e.V., Stiftung Lesen, Türkische Gemeinde Deutschland e.V.