Kulturprojekte für junge Menschen diskriminierungssensibel planen, beantragen und durchführen | #8 Diskriminierungssensible Antragstellung
10. Februar 2026, 14:00 - 16:00 Uhr
Die digitale Veranstaltungsreihe aus neun Workshops nimmt verschiedene Aspekte diskriminierungssensibler Projektgestaltung in den Blick und vermittelt praktische Hinweise zur konkreten Umsetzung. Die achte Veranstaltung der Reihe befasst sich mit dem Thema:
"Diskriminierungssensible Antragstellung"
Sprache schafft Realität und ist ein wichtiges Instrument von Antidiskriminierung. Wie wir über Menschen sprechen, hat nicht nur reale Folgen für unser Denken, sondern auch für unser Miteinander. Deswegen ist es besonders wichtig in Antragstexten für Projektförderungen, die explizit Menschen, die von verschiedenen Formen der Diskriminierung betroffen sind, zur Zielgruppe haben, darauf zu achten, dass keine diskriminierenden Stigmata reproduziert werden. Als Antragsstellende und Durchführende der Projekte ist es wichtig, für die Kinder und Jugendlichen einen Raum zu schaffen, der möglichst sensibel für Diskriminierung ist – die Antragsstellung macht da den Anfang.
Im Workshop soll unsere Sprache in Antragstexten hinterfragt werden, um zu ermöglichen, Anträge und Projekttexte möglichst frei von Diskriminierung formulieren zu können. Dabei konzentrieren wir uns auf mögliche Probleme und offene Fragen rund um das Thema und erarbeiten gemeinsam zukunftsorientiert Ansätze und Lösungen.
- Referent: Demba Sanoh
Demba Sanoh ist Historiker, mehrfach zertifizierter Diversity-Trainer, freier Autor und Speaker. Er arbeitet vorrangig zu seinen Themenschwerpunkten Rassismus und Kolonialismus. Außerdem hat er langjährige Erfahrung im Kulturbetrieb und arbeitet als Tourmanager und Produktionsleiter für verschiedene Bands und Festivals im deutschsprachigen Raum. In seiner Funktion als Mitgründer von SAME BUT DIFFERENT verbindet er seine Expertisen und schult Unternehmen und Institutionen in der Kultur- und Musikbranche zu Themen wie Diversität und Diskriminierungssensibilität.
- organisiert vom Bundesverband Freie Darstellende Künste
- Anmeldung unter: http://bit.ly/46hrtoc
Die Veranstaltungsreihe wird gemeinsam von den Programmpartnern aus ,,Kultur macht stark“ durchgeführt: Assitej, Bundesverband Freie Darstellende Künste, Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V., Deutscher Bibliotheksverband e.V., Deutscher Bühnenverein e.V., Fonds Darstellende Künste e.V., Jugend Film Fernsehen e.V., Stiftung Lesen, Türkische Gemeinde Deutschland e.V.