Konzeptionsförderung

Das seit 2010 erfolgreiche Förderprogramm Konzeptionsvorhaben dient dazu herausragende Ansätze der Darstellenden Künste bundesweit hervorzuheben und einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Darüber hinaus regt es die Künstler*innengruppen an, vorhandene Entwicklungen der ästhetischen Formfindung zu verstetigen und weitergehende Kooperationen in Förder-, Produktion- und Gastspielnetzwerken zu bilden. Neben der Förderung einer jährlichen Neuproduktion, können zukünftig auch konzeptionelle und strategisch-organisatorische Vorhaben Bestandteil der Konzeptionsförderung sein. Die Förderung umfasst maximal 35.000 Euro jährlich für die Dauer von drei aufeinanderfolgenden Jahren.

Wir empfehlen vor Antragstellung in diesem Programm die ausführlichen Regularien zur Konzeptionsförderung zu lesen. Nachfolgend sind nur die wichtigsten Punkte in Kürze zusammengefasst. Bei Nachfragen kontaktieren Sie uns gern.

Was ist neu?

Zur Antragsfrist am 01. November 2019 genügt es, wenn Antragsteller*innen ihre Kontaktdaten im Online-Antragsformular eingeben und die vorläufige Konzeptionsidee skizzieren. Der Antrag muss fristgerecht bis zum 01. November (23:59 Uhr) online abgeschickt werden.
Bis zum 01. Februar (des Folgejahres) ist dann Zeit, den vollständigen Antrag mit allen notwendigen Unterlagen (Kurztexte, ausführliche Konzeptionsbeschreibung, Kosten- und Finanzierungsplan Kofinanzierungsbewilligungen und evtl. Eigenmittelnachweis) nachzureichen und erneut abzuschicken.

Wer kann beantragen?
  • Antragsteller*innen müssen langjährig im Bereich der professionellen frei produzierenden Darstellenden Künste tätig sein. Einschließlich der Premiere müssen mindestens fünf Aufführungen in Deutschland stattfinden.
  • Die Antragstellung muss auf dem entsprechenden Online-Formular erfolgen. Sie können sich jederzeit registrieren, sich mit Ihren Log-In Daten einloggen und den Antrag stückweise bearbeiten. Sie können jederzeit den aktuellen Stand ihres Antrages abspeichern und bis zur Frist endgültig bearbeiten.
Ein vollständiger Antrag umfasst neben dem ausgefüllten Online Formular:
  • Die ausführliche Konzeptionsbeschreibung, in der der bundesweit bemerkenswerter Ansatz Ihres Projektvorhabens klar benannt und herausgearbeitet wird.
  • Ein ausgeglichenen Kosten- und Finanzierungsplan. Dieser hat folgende Voraussetzungen:
    • Die Finanzierung des Projektes, einschließlich der beantragten Förderung beim Fonds Darstellende Künste, muss zu mindestens 80 Prozent bis zum 1. Februar des Folgejahres gesichert sein.
    • In Höhe der Antragssumme muss eine andere bundesdeutsche Förderung der öffentlichen Hand (beispielsweise von Ländern undKommunen) vorliegen.
    • Sie können beim Fonds Darstellende Künste maximal 35.000 Euro jährlich für drei aufeinanderfolgende Jahre, also maximal 105.000 Euro insgesamt beantragen.
    • Der Fonds fördert maximal 50 Prozent der Gesamtkosten.
  • Zum Kostenfinanzierungsplan gehören zusätzlich:
    • Die notwendigen Kofinanzierungsbewilligungen
    • Bei Angabe von Eigenmittel einen Eigenmittelnachweis. Eigenmittelnachweise können Sie zB. durch einen Kontoauszug ihres Geschäftskontos erbringen.
  • Der Kosten- und Finanzierungsplan muss in dem vom Fonds Darstellende Künste zur Verfügung gestellten Muster vorgelegt werden. Das Muster finden Sie hier als Download.

DOWNLOAD: Muster Kosten- und Finanzierungsplan