Kuratorium

Das Kuratorium ist neben der Mitgliederversammlung und dem Vorstand das dritte konstituierende Organ des Fonds Darstellende Künste. Es setzt sich zusammen aus den – von der Mitgliederversammlung gewählten – Vertreter*innen von Kulturinstitutionen, Produktionshäusern, Festivals, Verbänden und Künstler*innen und wählt viermal jährlich aus den eingereichten Anträgen bundesweit bedeutende und bemerkenswerte Vorhaben, Einzelprojekte und Projektkonzeptionen aus, die durch Mittel der Bundesbeauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien befördert werden.

Insgesamt besteht das Kuratorium aus 20 Fachleuten. Es setzt sich aus 15 stimmberechtigen Kuratoriumsmitgliedern und Vertretern des BKM, des Vorstands sowie der Geschäftsführung zusammen.
Die stimmberechtigen Mitglieder werden von den Mitgliedsverbänden vorgeschlagen und auf drei Jahre von der Mitgliederversammlung gewählt. Sie tragen in den Kuratoriumssitzungen die Entscheidungen.
Die nicht stimmberechtigten Mitglieder werden von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und dem Deutsche Städtetag entsandt.


Kuratorium


1 Dr. Gülen Ipek Abali
Theaterpädagogin, Autorin, Regisseurin, Dramaturgin – Castrop-Rauxel

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Foto: privat

Ipek Abali, geboren in Mannheim, studierte Theaterwissenschaft und Dramaturgie an der Universität Istanbul im Bachelor- und Masterstudiengang. Anschließend promovierte sie an der Universität der Künste (UdK) in Theaterpädagogik bei Herr Prof. Dr. Hans-Wolfgang Nickel zum Thema „Kindertheaterliteratur“. Zunächst übernahm sie für zwei Jahre die Künstlerische Leitung von „Istanbul Müjdat Gezen Kindertheater“ und hospitierte dann in der Dramaturgie des GRIPS Theaters im Zusammenhang mit dem Jugendstück „Cengiz&Locke“. Von Ipek Abali sind in der Türkei bisher 5 Sammelbänder (insgesamt 16 Kindertheater Stücke) sowie ein Buch mit GRIPS Theater-Übersetzungen erschienen. Mit ihren 28 Kindertheaterstücken hatte sie nicht nur in der Türkei Erfolg: 18 davon wurden in- und außerhalb der Türkei (Österreich, Griechenland, Zypern) inszeniert. Mit ihrer Fassung von „Kaisers Neue Kleider“ (Regie Mine Ergen) erhielt sie in Innsbruck 2007 den zweiten Preis für das Beste Theaterstück. 2012 gewann sie den „Direklerarasi Preis-Türkei“ (Autorenpreis) mit ihrer Fassung des Perrault-Märchens „Der Gestiefelte Kater“. 2008 wurde sie mit einem ihrer Stückentwürfe „Paul Maar Stipendiatin“ in der Dramatikerwerkstatt der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel. Seither verfasst sie auch Stücke in deutscher Sprache. Ipek Abali hat im Rahmen des Kulturprojektes „Istanbul 2010“ theaterpädagogische Spielsammlungen für Theaterstücke geschrieben und dort als Beraterin gearbeitet. Als Herausgeberin veröffentlichte sie die Sammlungen anschließend in zwei Büchern. 2010 war sie in am Theater Havarie, Postdam verantwortlich für die theaterpädagogische Spielsammlungen und Nachbearbeitungen und leitete mit dem Theater Platypus ein tree-linguales (Deutsch-Englisch-Türkisch) Projekt im Rahmen des TuSch-Projekts. 2012 wurde ihr Bildungsprojekt „Komm_unik_A©tion“ von Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung als interdisziplinäre Theater- und Tanzwerkstatt gefördert. Von 2013 bis 2016 arbeitete sie als Theaterpädagogin am Westfälischen Landestheater; und leitete sie den Jugendclub und inszenierte ihre eigene Fassungen wie „Hamlet“ und „Peter Pan“. Bisher hat sie in 43 Theaterstücken in Berlin, Istanbul, Frankfurt und Potsdam als Regisseurin, Autorin, Dramaturgin, Regieassistentin und Theaterpädagogin gearbeitet und lebt in Castrop-Rauxel als freie Autorin, Übersetzerin und Regisseurin.

2 Sophie Becker
Dramaturgin, Künstlerische Leiterin Spielart-Festival – München

3 Christine Bossert
Autorin, freischaffende Opern- und Schauspielregisseurin, Dozentin für Schauspiel – Stuttgart

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Foto: privat

Geboren (*1974) und aufgewachsen in Stuttgart/ Deutschland.
Nach der Schauspielausbildung in München und vielen Jahren auf der Bühne u. a.: Württembergische Landesbühne Esslingen, Prinzregententheater München, Komödie Kassel, Tribüne Berlin, bei Rundfunk und Fernsehen, nahm die Liebe zur Regie und zur Leitung eigener Projekte überhand. Stationen als Regieassistentin und Spielleiterin an verschiedenen Opernhäusern u. a.: Staatsoper Stuttgart, Theater Nordhausen, Wilhelma-Theater, Stuttgart. 2009 Gründung des Seniorentheaters „Die Silberdisteln“ am Theater Nordhausen. Seit 2010 freischaffende Regisseurin und Dozentin. Inszenierungen u.a.: StudioTheater, Stuttgart, Burgfestspiele Freudenberg, Theater Nordhausen, OST-freie Szene im Depot, Stuttgart, Sonnentortheater Neustrelitz. Als Dozentin u. a.: Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst,Stuttgart; Junge Akademie Stuttgart und Theaterakademie Stuttgart. In der Spielzeit 2015/16 Künstlerische Leiterin des Theaterhaus TiG 7 in Mannheim. In der Spielzeit 2017/18 Inszenierungen u. a. bei Theater& Philharmonie Thüringen in Altenburg, den Uckermärkischen Bühnen Schwedt, dem Theater Oliv in Mannheim, dem Theater Felina Areal in Mannheim und dem Klang!Festival Bielefeld (Förderpreis Klassik). In der Spielzeit 18/19 inszeniert Sie erstmals auch Puppen- bzw. Figurentheater für das FITZ! Stuttgart und das Theater der Kleinen Form in Berlin. Dazu kommen Regiearbeiten am Theater Gera und ein Kindermusical an den Uckermärkischen Bühnen Schwedt. 2013 Gründung des Theaterlabels WIR.Jetzt!. Für dieses Spartenübergreifende Theaterlabel entstanden bisher fünf Produktionen. 2015 schrieb Christine Bossert ihr erstes Theaterstück “Talk Talk – Reise ohne Flucht“, eine Bearbeitung des Romans Talk Talk von T. C. Boyle. 2017 folgte die moderne Bearbeitung „Der Gestiefelte Kater- Vertrauen will gelernt sein“ für Theater& Philharmonie Thüringen.

4 Sabine Gehm (Vorsitzende des Kuratoriums)
  Kulturwissenschaftlerin, Festivalleiterin TANZ Bremen, Dramaturgin, Kuratorin – Berlin

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Foto: Heidi Scherm

Sabine Gehm ist die künstlerische Leiterin von TANZ Bremen, dem internationalen Festival für zeitgenössischen Tanz.
Die ist diplomierte Kulturwissenschaftlerin, war von 1994 bis 2001 als Dramaturgin und Leiterin verschiedener Festivals (u.a. Junge Hunde, Independance Days, Tanzplattform Deutschland 2000) bei Kampnagel Hamburg und arbeitete davor als Organisationsleiterin beim Internationalen Sommertheater Festival Hamburg. Von 2001 bis 2005 koordinierte sie das von ihr mitbegründete internationale Netzwerk für Performing Arts ‚Junge Hunde’.
Von 2006 bis 2016 leitete sie zusammen mit Katharina von Wilcke die ersten vier Ausgaben des Tanzkongress (2006 in Berlin, 2009 in Hamburg, 2013 in Düsseldorf und 2016 in Hannover), eines internationalen Fachtreffens und Reflexionsforums für den Tanz, gefördert von der Kulturstiftung des Bundes.
Als frei arbeitende Kuratorin und Kulturmanagerin verantwortete sie verschiedene Projekte, u.a. zwei Ausgaben (2017, 2019) der Akademiereihe ON THE ROAD des Bundesverbands Freie Darstellende Künste, leitete und organisierte internationale Austauschprogramme für Künstler*innen. Seit 2015 ist sie Vorsitzende des Kuratoriums beim Fonds Darstellende Künste, war Mitglied verschiedener Jurys (u.a. Projektförderung Tanz in Hamburg), Mentorin beim Performing Arts Programm (PAP) in Berlin und ist beratend für verschiedene Künstler*innen tätig.

5 Matthias Grön
Anglist, Regisseur, Leitender Dramaturg – Junges Staatstheater, Oldenburg

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Foto: privat

Matthias Grön gründete nach einem Lehramtsstudium das Oldenburger Universitäts-Theater (OUT) und leitete das OUT als künstlerischer Geschäftsführer. In der Spielzeit 2001/2002 wechselte er an das Oldenburgische Staatstheater. Er ist leitender Dramaturg für das Junge Staatstheater und trat verschiedentlich auch als Regisseur in Erscheinung. Er ist Sprecher des Arbeitskreises Nord der ASSITEJ.

 

 

6 Martina Grohmann
Dramaturgin, Intendantin Theaterrampe – Stuttgart

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Foto: Felix Grünschloß

Martina Grohmann, geboren in Mödling bei Wien, studierte Theaterwissenschaft an der Universität Wien.
Sie begann als Produktionsleiterin beim steirischen herbst 98 und 99. Ab 2000 war sie als Dramaturgin am Staatstheater Kassel, am LTT Tübingen, am Theater Heidelberg, wo sie 2005 bis 2007 die Spielstätte zwinger1 für Autorentheater und Projekte leitete, und am Theater Basel engagiert. Als Gastdramaturgin arbeitete sie außerdem an der Schaubühne Berlin und am Schauspiel Frankfurt.
Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt auf zeitgenössischer Dramatik, Stückentwicklungen sowie interdisziplinären Formaten und Festivals. Seit August 2013 ist sie gemeinsam mit Marie Bues Intendantin des Theater Rampe.

7 Dr. Manfred Jahnke
Theaterwissenschaftler, freier Publizist und Dramaturg, Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart und an der LMU München – Elchingen bei Ulm

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Foto: Tobias Metz

Aufgewachsen in Holstein. Studium der Theaterwissenschaft, Germanistik und Philosophie an den Universitäten Hamburg, LMU München und FU Berlin. Nach Lehrjahren in der schwäbisch-badischen Provinz als Dramaturg und Regisseur  und im Kultuamt Offenbach freies theaterpädagogisches Arbeiten in verschiedenen Institutionen. Daneben Kritiker und Publizist mit zahlreichen Veröffentlichungen zum Thema Kinder- und Jugendtheater. Redaktion: Reclams Kindertheaterführer. Leiter der Dramaturgieabteilung an der Theaterakademie Spielstatt in Ulm, in gleicher Funktion, sowie Leitung der Theaterpädagogik und Szenisches Schreiben an der Theaterakademie adk-ulm (bis 2014). Szenische Arbeiten in Ulm und Stuttgart mit Studenten, dramaturgische Mitarbeit und Inszenierungen bei freien Gruppen in Österreich und der Schweiz (Figurentheater und Schauspiel). Träger des ASSITEJ-Preises. Juror, bzw. Kurator bei „Augenblickmal“, dem nationalen Treffen für ein junges Publikum (1981 und 2011), sowie langjähriger Juror bei dem Kindermusiktheaterfestival „Traumspiele“ in NRW bis zu deren Auflösung, in der LAFT-Jury Baden-Württemberg.

8 Ute Kahmann
Schauspielerin, Kulturwissenschaftlerin, Figurentheaterspielerin, Regisseurin – Berlin

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Foto: privat

Ute Kahmann studierte Kulturwissenschaft und Schauspiel in Berlin. Puppenspiel erlernte sie extern an der Schauspeilschule „Ernst Busch“ sowie im Figurentheaterkolleg Bochum. Sie erhält Regieaufträge für Theater und Tanz und bringt seit 1988 eigene Inszenierungen für Kinder und Erwachsene in enger Zusammenarbeit mit Künstler*innen aus der Bildenden Kunst und der Musik auf die Bühne oder spielt im Ensemble u.a. im Konzerthaus Berlin. Ute Kahmann ist 1. Vorsitzende des Verbandes Deutscher Puppentheater und Art Coach.

9 Dr. Joy Kristin Kalu
Dramaturgin und Theaterwissenschaftlerin – Berlin

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Foto: Marcus Lieberenz

Joy Kristin Kalu studierte Theaterwissenschaft und Amerikanistik und promovierte an der Freien Universität Berlin mit der Dissertation „Ästhetik der Wiederholung“ (Transcript 2013), in der sie sich mit Theorien der Wiederholung sowie mit Wiederholungsstrategien in bildender Kunst, Performance und Theater der US-amerikanischen Neo-Avantgarde auseinandersetzt. Sie ist Mit-Autorin des Buches „Theater als Intervention: Politiken ästhetischer Praxis“ (Theater der Zeit 2015) und des Paragrana-Bandes „Kunst und Alltag“ (DeGruyter 2017). Momentan widmet sie sich unter dem Arbeitstitel „Das Subjekt der Enthüllung“ Inszenierungen der Therapie in psychologischer und künstlerischer Praxis. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind das deutsche und US-amerikanische experimentelle Gegenwartstheater und Critical Whiteness Studies. Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit ist sie theaterpraktisch und kuratorisch tätig und arbeitet seit der Spielzeit 2017/18 als Dramaturgin und Programmkuratorin für Performance und Theater an den Sophiensælen in Berlin. Zuvor war sie u.a. am Thalia Theater in Hamburg, an der Berliner Volksbühne, bei der Actors’ Gang in Los Angeles sowie der New Yorker Wooster Group und an den Kunst-Werken Berlin tätig.

10 Inken Kautter
Theaterwissenschaftlerin, Regisseurin, Autorin, Kulturmanagerin – Bad Oldesloe

11 Gregor Runge
Dramaturg, KuratorBremen

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Foto: Jörg Landsberg

Gregor Runge, geboren in Dresden, studierte
Theaterwissenschaft und Komparatistik in Bochum und war unter anderem für die Theaterfestivals Impulse und FAVORITEN tätig. Seit 2011 arbeitete er als Dramaturg vor allem mit Samir Akika/Unusual Symptoms und dem Theater im Pumpenhaus Münster zusammen. Jurytätigkeiten u.a. für die Spitzenförderung Theater NRW, die Projektmittelvergabe des Bremer Senats und im Kuratorium des Fonds Darstellende Künste. Daneben verbindet ihn eine wiederholte Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut, für das er Vorträge, künstlerische Projekte und Workshops in u.a. Prag, Nowosibirsk und Taipei entwickelte. Seit der Spielzeit 2012/2013 ist er als Dramaturg am Theater Bremen engagiert. Neben der Arbeit mit Choreograf*innen wie Samir Akika, Máté Mészáros, Alexandra Morales und Helder Seabra verantwortete er in Bremen das zweijährige Tanzfonds Partner-Projekt „Symptom Tanz“. 2015 entstand im Auftrag des Goethe-Instituts Kiew gemeinsam mit Alexandra Morales das Projekt „DANCEformation“ mit Tänzer*innen aus Ländern der östlichen Partnerschaft. 2015 und 2017 Ko-Leitung des internationalen Performing Arts Festivals OUTNOW! am Theater Bremen und der Schwankhalle Bremen. Seit der Spielzeit 2018/2019 leitet er gemeinsam mit Alexandra Morales die Tanzsparte des Theater Bremen. Darüber hinaus verantwortet er hier die Konzertreihe Theater Bremen CLUB.

12 Prof. Dr. Martin Jörg Schäfer
Dozent für Theaterforschung, Performance Studies, Neuere deutsche Literatur, Medienwissenschaften– Hamburg und Baltimore

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Foto: Martin Jörg Schäfer

Martin Jörg Schäfer lehrt seit 2014 Theaterforschung am Institut für Germanistik der Universität Hamburg. Er forscht derzeit zu prozessual und gemeinsam generierten Textformen in Theater und Performance der Gegenwart, außerdem zu Theater- und Performancemanuskripten im Zeichen der Digitalisierung. 2014-2020 Ko-Leitung des MA Performance Studies der Universität Hamburg. 2014 Mitorganisation des von der geheimagentur organisierten Kongresses „The Art of Being Many“ auf Kampnagel, 2017 Leitungsteam der Jahrestagung von Performance Studies international „OverFlow“ im Rahmen von „Theater der Welt“. Seit 2015 Mitkurator der „DachSalon“-Gesprächsreihe über Theater und Politik am Schauspielhaus. Von Saison 2016/7 bis 2019/20 Mitglied der Jury der Hamburger Behörde für Kultur und Medien für die Förderung von Projekten der freien darstellenden Künste in der Sparte Sprechtheater/Musiktheater/Performance sowie in der übergreifenden Nachwuchs- und Konzeptionsförderung.

13 Carena Schlewitt
Dramaturgin, Kuratorin, Künstlerische Leiterin Hellerau –  Dreasden, Basel

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Foto: Eleni Kougionis

Carena Schlewitt wurde 1961 in Leipzig geboren. Seit 2018 ist sie Künstlerische Leiterin des europäischen Kunst- und Theaterhauses Hellerau in Dresden.
Sie war von 2008-2017 Künstlerische Leiterin der Kaserne Basel und des internationalen Theaterfestivals Basel (seit 2012). Sie studierte Theaterwissenschaft an der Humboldt Universität Berlin und arbeitete von 1985 bis 1993 an der Akademie der Künste in Ost-Berlin. Sie wirkte als Dramaturgin und Kuratorin an verschiedenen freien Produktionshäusern (Podewil Berlin; FFT Düsseldorf; Hau Berlin) und bei internationalen Festivals (Theater der Welt; HAU Berlin). Schwerpunkte ihrer Arbeit waren unter anderem die Transformationsprozesse in Ostdeutschland, Osteuropa und China. Sie war in diversen Jurys tätig, u.d. Mitglied der Fachkommission der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.

14 Felizitas Stilleke
Freie Dramaturgin, Kuratorin – Berlin, Amsterdam

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Foto: Niklas Vogt

(*1983) ist freiberufliche Dramaturgin/Kuratorin aus dem Ruhrgebiet.
Nach dem Studium der Germanistik/Erziehungswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum war Felizitas Stilleke als Dramaturgin am Wolfgang Borchert Theater in Münster tätig. Anschließend machte sie ihren Master in Kulturpoetik an der Wilhelms-Universität Münster. Von 2010 bis 2012 war sie Dramaturgin und Ko-Leiterin am Theater der Keller in Köln und positionierte einen Spielplan der Neuen Dramatik im Kontext des traditionellen Privattheatergeschehens und setzte auf die Vernetzung mit lokalen KünstlerInnen. 2013 arbeitete sie als Produktionsleiterin und Dramaturgin am Ringlokschuppen Ruhr in Mülheim, spezialisiert auf Stadtraumprojekte (verantwortlich u.a. für das Festival MOMENTANINDUSTRIE und 54. Stadt).
Im gleichen Jahr übernahm Stilleke gemeinsam mit Johanna-Yasirra Kluhs die Künstlerische Leitung der FAVORITEN 2014, welches sich in Dortmund als Theaterfestival der Freien Szene NRWs an der Schnittstelle interdisziplinären Produzierens zur Bildenden Kunst präsentierte und im ehemaligen Museum am Ostwall ein temporäres Künstlerhaus eröffnete.
Seit 2015 ist sie als freiberuflich Produktionsdramaturgin in NRW/Berlin tätig und arbeitet künstlerisch-inhaltlich verbundenen u.a. mit SEE!, Drama Köln e.V., Ben J. Riepe und subbotnik zusammen. 2016 nahm sie mit einem Stipendium des Goethe-Instituts am Internationalen Forum im Rahmen des Theatertreffens in Berlin teil und wurde im selben Jahr ins Kuratorium des Fonds Darstellende Künste ernannt. 2017 war sie als Festivaldramaturgin für die Ausgabe des Impulse Theater Festivals 2017 in Köln, unter der künstlerischen Leitung von Florian Malzacher tätig und kuratierte zudem das Programm des BUNDESFORUM 2017. Anschließend wurde sie zwei Mal als Residenzkünstlerin im Rahmen der bangaloREsidency vom Goethe-Institut nach Indien eingeladen, wo sie die soziale Praxis des Kuratierens untersuchte. 2018 war sie verantwortlich für die Nachwuchsplattform INTRODUCING im Rahmen des Performing Arts Festivals Berlin sowie für die Diskursreihe UNLEARNING im Rahmen des Theatertreffens 2018 in Berlin. Seit Herbst diesen Jahres studiert Stilleke bei DAS THEATRE in Amsterdam „Expended Curation“.

 

15 Prof. Dr. Hans-Joachim Wagner
Kulturwissenschaftler, Kurator, Autor, Musikdramaturg- Düsseldorf, Köln, Nürnberg

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Foto: Stadt Nürnberg /
Christine Dierenbach

Prof. Dr. Hans-Joachim Wagner (Jahrgang 1961) ist nach einem Studium der Musikwissenschaft, Deutschen Philologie und Kunstgeschichte als Kulturmanager, Kurator, Wissenschaftler und Autor tätig. Er arbeitete zuletzt als Fachbereichsleiter für Musik und darstellende Künste bei der Kunststiftung NRW in Düsseldorf. Wagner war an den Opernhäusern in Koblenz und Köln als Produktionsdramaturg, persönlicher Referent des Intendanten und Mitarbeiter der Operndirektion tätig. Von 2002 bis 2006 arbeitete er als Musikreferent im Kulturamt der Stadt Köln und übernahm bei der Bewerbung der Stadt Köln um den Titel der Kulturhauptstadt Europas 2010 die Koordination des Bereichs Musik.
In Köln kuratierte er das kulturelle Rahmenprogramm zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006, war künstlerischer Leiter des Festivals „ Feste Musicali“ und des Kinder- und Jugendmusikfestivals „Stadt Klang Fluss“. Seit geraumer Zeit gilt sein besonderes Interesse dem zeitgenössischen Tanz und Theater, der Diversität kultureller Praxis und ihrer Sichtbarmachung.
Seit 2. Januar 2018 ist der Wissenschaftler und Kulturmanager Prof. Dr. Hans-Joachim Wagner Leiter des Büros für die Bewerbung Nürnbergs um den Titel der Kulturhauptstadt Europas 2025.


Vorstand des Fonds (kein Stimmrecht)

16 Wolfgang Kaup-Wellfonder
Figurentheaterspieler, Theaterleiter – Mülheim a.d.Ruhr; Verband Deutscher Puppentheater e.V.
17 Ilka Schmalbauch
Rechtsanwältin; Deutscher Bühnenverein / Bundesverband der Theater und Orchester – Köln
18 Prof. Dr. Wolfgang Schneider
Direktor des Instituts für Kulturpolitik der Universität Hildesheim, Vorsitzender des ASSITEJ e.V.


Zuwendungsgeber / Öffentliche Hand (kein Stimmrecht)

19 Isa Kathrin Edelhoff
Vertreterin der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien; Referat K 22 – Berlin


Geschäftsstelle (kein Stimmrecht)

20 Holger Bergmann
Geschäftsführer des Fonds Darstellende Künste – Berlin