Netzwerk- und Strukturförderung (English)

With its new funding program #TakeHeart, the Fonds Darstellende Künste is continuing its support measures with funds of NEUSTART KULTUR – the rescue and future-oriented package for the cultural and media fields financed by the German Federal Government Commissioner for Culture and the Media (BKM). The goal of this new program  is to ease the  impact of COVID-19 in the cultural sphere, to facilitate the restart of cultural life in Germany and to offer planning security and new pioneering perspectives for the development of the independent performing arts.

The Netzwerk- und Strukturförderung supports activities that operate beyond the individual federal states on a cooperative level in order to stabilize and facilitate a federal exchange in the independent performing arts on events and issues that are socially and artistically relevant and to support a qualifying transfer of knowledge, especially in reference to this pandemic’s challenges and insights.

(digital) interstate cooperation projects in the field of knowledge transfer and qualification in the liberal performing arts that include at least one major discussion event, symposium, congress, or other information event on further education or subject-specific exchange of nationwide relevance

Eligible to apply are associations, production centers, networks and festivals of the independent performing arts that have been active for many years and are organized as a legal entity (for example, as a registered association or limited liability company).

25.000 € – 100.000 €

Co-financing or own funds and/or material own participation at a level of at least 10% of the application sum must be presented or proven upon submitting the application.

Submitting an application to the Fonds Darstellende Künste is only possible online until 15.02.2022.

The possible project period for approved projects begins with a positive grant announcement and ends on 31.12.2022.

Complete source and disposition statements must be submitted no later than two months after the end of the respective project.

For additional information, please read the regulations before applying or requesting a telephone counseling session from the head office of the Fonds Darstellende Künste. The FAQs offer further help. In the course of the application period, numerous informational zoom calls about the program will be offered.

Jury

Foto: Dominik Butzmann

Künstlerische Leitung Spreepark Art Space | Berlin

Katja Aßmann wurde 2016 von der Grün Berlin GmbH als Künstlerische Leiterin für das ZKR – Zentrum für Kunst und öffentlichen Raum berufen und war von 2012 – 2017 Künstlerische Leiterin von Urbane Künste Ruhr. Nach ihrem Studium der Architektur und Kunstgeschichte arbeitete Aßmann federführend an der internationalen Bauausstellung Emscher Park. Neben kuratorischen Tätigkeiten arbeitete sie an interdisziplinären Kunstproduktionen und Ausstellungen zu den Themen Kunst und Architektur. Sie war u.a. Co-Kuratorin der Kunsttriennale Emscherkunst, des Stadtprojektes This is not Detroit und der Theaterfahrt Truck Tracks Ruhr, sie kuratierte die Lichtkunst-Ausstellung Urban Lights und schuf jährlich große Public Art-Installationen zu Ruhrtriennale. Im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 war sie Programmleiterin für den Bereich Bildende Kunst und Architektur und Geschäftsführerin der Landesinitiative StadtBauKultur NRW.

Mitglied in der Jury in der ersten und zweiten Entscheidungsrunde.

Foto: Kristina Kast

Freie Künstlerin und Kuratorin | Berlin

Fatima Çalışkan ist freie Künstlerin, Kuratorin und Beraterin. Sie ist Teil von Salon der Perspektiven, ein Kollektiv für kritische Perspektiven in der Kulturarbeit und seit 2020 Mitgründerin und -herausgeberin des Magazins „YallahSalon“. Überzeugt von der solidarischen Wirkkraft kollektiver Wissensvermittlung beriet sie von 2019 bis 2021 Förderprojekte im Auftrag des Förderfonds Interkultur Ruhr. Seit 2020 co-leitet sie die Beratungsstelle des Performing Arts Programm Berlin.

Geboren 1990 als erstes von fünf Kindern einer Arbeiter*innenfamilie am Rande des Ruhrgebiets studierte sie im Zentrum an der Ruhr-Universität Bochum verschiedene Disziplinen der Geisteswissenschaften und machte ihren Abschluss in Kulturanthropologie und Technikphilosophie. Sie war Studienstipendiatin der Hans-Böckler-Stiftung und hatte Bildungsaufenthalte in Paris und Neu-Delhi.

Mitglied in der Jury in der ersten Entscheidungsrunde.

 

Foto: privat
Foto: privat

Dramaturgin | Düsseldorf

Irina Bârcă ist Dramaturgin am FFT Düsseldorf mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendtheater. Geboren und aufgewachsen in Sibiu, Rumänien, hat sie Schauspiel in Bukarest und Theaterpädagogik an der Hochschule Osnabrück studiert. 2014 – 2017 war sie Theaterpädagogin am Theater an der Parkaue. Sie entwickelt, realisiert und kuratiert Theaterprojekte hauptsächlich mit und für Kinder und Jugendliche. Am FFT beschäftigt sie sich u.a. mit Formaten der Kooperation und der Begegnung von Theater, Schule und Künstler*innen und dem Theater der Digital Natives. Sie ist Teil verschiedener Jurys und kuratiert das Festival Augenblick mal! 2021.

Mitglied der Jury zur zweiten Antragsrunde.

Martina Grohmann, Theater Rampe, Fonds Darstellende Künste, Kuratorium
Foto: Felix Grünschloß

Vorsitzende des Kuratoriums, Dramaturgin, Intendantin Theater Rampe | Stuttgart

Martina Grohmann, geboren in Mödling bei Wien, studierte Theaterwissenschaft an der Universität Wien.
Sie begann als Produktionsleiterin beim steirischen herbst 98 und 99. Ab 2000 war sie als Dramaturgin am Staatstheater Kassel, am LTT Tübingen, am Theater Heidelberg, wo sie 2005 bis 2007 die Spielstätte zwinger1 für Autorentheater und Projekte leitete, und am Theater Basel engagiert. Als Gastdramaturgin arbeitete sie außerdem an der Schaubühne Berlin und am Schauspiel Frankfurt.
Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt auf zeitgenössischer Dramatik, Stückentwicklungen sowie interdisziplinären Formaten und Festivals. Seit August 2013 ist sie gemeinsam mit Marie Bues Intendantin des Theater Rampe.

Mitglied in der Jury in der ersten Entscheidungsrunde.

Julian Kamphausen, Hauptsache frei, Fonds Darstellende Künste, Kuratorium
Foto: Performing Arts Programm / Dorothea Tuch

Künstlerische Leitung Prater Digital, Dramaturg, Regisseur | Hamburg, Berlin

Geboren 1975, begann er 1994 in unterschiedlichen Funktionen hauptsächlich in den darstellenden Künsten zu arbeiten. Am Anfang hat er viel in Staats- und Stadttheatern gelernt und arbeitet seit 2003 selbständig als Autor, Kurator, Dramaturg und Regisseur. Hier hat er besonders viel Erfahrung als Regisseur von Galen und Charity-Veranstaltungen gesammelt, die wichtige Inhalte und große Unterhaltung miteinander präsentieren. 2013 hat er für das Performing Arts Programm Berlin (PAP) den Branchentreff der Freien Darstellenden Künste Berlin mitkonzipiert und zusammen mit anderen bis 2017 geleitet. Für das PAP konzipiert er auch weiterhin Fachtagungen, die spezifische Themen für ein professionelles Publikum vertiefen.
2016 hat er für das PAP zusammen mit der re:publica die Performersion gegründet, ein Format für Kooperationen der digitalen und der darstellenden Künste, das er seitdem auch mit einem inzwischen internationalen Fokus fortführt.
Die kuratorische Arbeit an der Schnittstille zwischen digitalen und analogen Künsten setzt er in Laborformaten für die Technologiestiftung Berlin u.a. oder als Mitglied des Culture Track Teams der re:publica um. Vermittelnd arbeitet er in diesem Spannungsfeld auch als Beiratsmitglied der bbw – University for Applied Sciences, des Berlinforums der Stiftung Zukunft Berlin, als Speaker oder Workshopgeber.

Mitglied in der Jury in der ersten und zweiten Entscheidungsrunde.

Florian Malzacher, #TakeThat, Fonds Darstellende Künste
Foto: Wolfgang Silveri

freier Kurator, Dramaturg, Autor | Berlin

Florian Malzacher ist freier Kurator, Dramaturg und Autor. 2012 – 2017 war er künstlerischer Leiter des Impulse Theater Festivals, 2006 – 2012 leitender Dramaturg/Kurator des Festivals steirischer herbst in Graz. Als Dramatug arbeitete er u.a. mit Rimini Protokoll, Lola Arias (ARG), Mariano Pensotti (ARG), Tania Bruguera (CUB) oder dem Theater of Oklahoma (USA). Er hat zahlreiche Bücher über das Kuratieren performativer Künste, postdramatische Theatergruppen und politisches Theater (mit)herausgegeben. Zuletzt erschien seine Publikation Gesellschaftsspiele. Politisches Theater heute (Alexander Verlag, 2020).

Mitglied in der Jury in der ersten Entscheidungsrunde.

Bettina Masuch, Fonds Darstellende Künste, tanzhaus nrw, AUTONOM
Foto: Katja Illner

Dramaturgin, Kuratorin, Intendantin des tanzhaus nrw | Düsseldorf

Nach ihrem Studium der Angewandten Theaterwissenschaften in Gießen arbeitete Bettina Masuch als Dramaturgin unter anderem an der Volksbühne in Berlin, wo sie bei Produktionen von Frank Castorf, Christoph Schlingensief und Rene Pollesch mitwirkte. Am HAU war sie 2003 – 2008 als Kuratorin für Tanz und Performance tätig. Nach Leitungsstellen beim Springdance Festival Utrecht und dem Berliner Tanzfestival Tanz im August übernahm sie im Januar 2014 die Intendanz des tanzhaus nrw in Düsseldorf.

Mitglied in der Jury in der ersten Entscheidungsrunde.

Martin Schäfer
Foto: privat

Hochschullehrer für Literaturwissenschaft und Theaterforschung | Hamburg

Martin Jörg Schäfer lehrt seit 2014 Theaterforschung an der Universität Hamburg. Er forscht derzeit zu prozessual und gemeinsam generierten Textformen in Theater und Performance der Gegenwart, außerdem zu Theater- und Performancemanuskripten im Zeichen der Digitalisierung. 2014-2021 Ko-Leitung des MA Performance Studies der Universität Hamburg. 2014 Mitorganisation des von der geheimagentur initiierten Kongresses „The Art of Being Many“ auf Kampnagel. Seit 2015 Mitkurator der „DachSalon“-Gesprächsreihe über Theater und Politik am Hamburger Schauspielhaus. Für die Saisons 2016/17 bis 2019/20 Mitglied der Jury der Hamburger Behörde für Kultur und Medien für die Förderung von Projekten der Freien Darstellenden Künste in der Sparte Sprechtheater/Musiktheater/Performance sowie in der übergreifenden Nachwuchs- und Konzeptionsförderung. 2017 Leitungsteam der Jahrestagung von Performance Studies international „OverFlow“ auf Kampnagel im Rahmen von „Theater der Welt“. Seit 2020 Mitglied der Jury für den Start Off-Preis des Lichthof Theaters und der Hamburgischen Kulturstiftung. 

Mitglied der Jury zur zweiten Antragsrunde.

Foto: Stephan Floß

Stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums, Dramaturgin, Kuratorin, Intendantin HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste | Dresden

Carena Schlewitt wurde 1961 in Leipzig geboren. Seit 2018 ist sie Intendantin von HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste in Dresden.
Sie war von 2008-2018 Direktorin der Kaserne Basel und Künstlerische Leiterin des internationalen Theaterfestivals Basel (seit 2012). Sie studierte Theaterwissenschaft an der Humboldt Universität zu Berlin und arbeitete von 1985 bis 1993 an der Akademie der Künste in Ost-Berlin. Sie wirkte als Dramaturgin, Kuratorin und stellvertretende Künstlerische Leiterin an verschiedenen freien Produktionshäusern (Podewil Berlin; FFT Düsseldorf; HAU Berlin) und bei internationalen Festivals (Theater der Welt; HAU Berlin).
Schwerpunkte ihrer Arbeit waren unter anderem die Transformationsprozesse in Ostdeutschland, Osteuropa und China und die Entwicklung des Theaters in Polen, Frankreich und Italien sowie der Live Art und Performance-Kunst. Sie war in diversen Jurys tätig, u.a. für das Festival „Impulse“; für das deutsch-polnische Expertengremium der Kulturstiftung des Bundes sowie für das Programm „Doppelpass“ der Kulturstiftung des Bundes; sie war Mitglied der Fachkommission der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.

Carena Schlewitt ist Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste, des
Sächsischen Kultursenats und Mitglied des Fachbeirats Darstellende Kunst
und Musik bei der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Mitglied der Jury zur zweiten Antragsrunde.

Margarita Tsomou; Fonds Darstellende Künste; #TakeThat
Foto: missy magazine

Freischaffende Dramaturgin, Kulturwissenschaftlerin | Berlin

Prof. Dr. Margarita Tsomou ist Kulturwissenschaftlerin und arbeitet von Berlin aus als Autorin, Dramaturgin, Moderatorin, Kuratorin und Professorin. Sie hat 2008 das popfeministische Missy Magazine mitgegründet, ist Kuratorin für Theorie und Diskurs am HAU Hebbel am Ufer in Berlin und Professorin für Zeitgenössische Theaterpraxis an der Hochschule Osnabrück. Zwei ihrer jüngsten kuratorischen Arbeiten sind z.B. die Reihe Burning Futures: On Ecologies of Existence im HAU-Hebbel am Ufer und die Veranstaltungsreihe der Apatride Society im diskursiven Programm von Paul B. Preciado der Documenta 14.

Mitglied der Jury zur zweiten Antragsrunde.

Hans-Joachim Wagner, Fonds Darstellende Künste, Kuratorium, Nürnberg 2025
Foto: Stadt Nürnberg/Christine Dierenbach

Vorsitzender des Kuratoriums, Kulturwissenschaftler, Kurator, Autor, Musikdramaturg | Düsseldorf, Köln, Nürnberg

Prof. Dr. Hans-Joachim Wagner (Jahrgang 1961) ist nach einem Studium der Musikwissenschaft, Deutschen Philologie und Kunstgeschichte als Kulturmanager, Kurator, Wissenschaftler und Autor tätig. Er arbeitete zuletzt als Fachbereichsleiter für Musik und darstellende Künste bei der Kunststiftung NRW in Düsseldorf. Wagner war an den Opernhäusern in Koblenz und Köln als Produktionsdramaturg, persönlicher Referent des Intendanten und Mitarbeiter der Operndirektion tätig. Von 2002 bis 2006 arbeitete er als Musikreferent im Kulturamt der Stadt Köln und übernahm bei der Bewerbung der Stadt Köln um den Titel der Kulturhauptstadt Europas 2010 die Koordination des Bereichs Musik.
In Köln kuratierte er das kulturelle Rahmenprogramm zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006, war künstlerischer Leiter des Festivals „Feste Musicali“ und des Kinder- und Jugendmusikfestivals „Stadt Klang Fluss“. Seit geraumer Zeit gilt sein besonderes Interesse dem zeitgenössischen Tanz und Theater, der Diversität kultureller Praxis und ihrer Sichtbarmachung.
Seit 2. Januar 2018 ist der Wissenschaftler und Kulturmanager Prof. Dr. Hans-Joachim Wagner Leiter des Büros für die Bewerbung Nürnbergs um den Titel der Kulturhauptstadt Europas 2025.

Mitglied in der Jury in der ersten und zweiten Entscheidungsrunde.

Jonas Zipf, JenaKultur, #TakeThat, GLOBALVILLAGE PROJECTS, Fonds Darstellende Künste
Foto: Tina Peißker

Leiter JenaKultur, Regisseur, Kurator, Dramaturg, Lehrbeauftragter | Jena

Gebürtiger Odenwälder, Jahrgang 1982. Studium der Psychologie in Berlin und Paris sowie der Sprech- und Musiktheaterregie an der Theaterakademie „August Everding“ in München. Promotion (laufend) „Der laufende Wolkenkratzer“ bei Friedrich von Borries, HfBK Hamburg. Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes, der Gabriele-Oehmisch-Stiftung und der Akademie Musiktheater Heute der Deutschen Bank Stiftung.

Als freier Dramaturg arbeitete er für eine Vielzahl von Produktionen in In- und Ausland (u.a. Kampnagel, Schaubühne, Schauspielhaus Zürich, Theater Basel, Alfortville Paris). Als Gründer, Regisseur und Dramaturg entwickelte er mit der freien Gruppe O-Team eine Reihe von ortsbezogenen Produktionen (u.a. „HermannSchlachten“ in den Stuttgarter Wagenhallen, „Blaupause“ im ehemaligen Redaktionsgebäude der Süddeutschen Zeitung oder „Kirschgärten“ auf dem Hofgut Oberfeld Darmstadt) sowie zuletzt „Flüchtlinge“ am Thalia Theater Hamburg.
Von 2011 bis 2013 war er leitender Dramaturg/Mitglied der künstlerischen Leitung am Theaterhaus Jena und in der Spielzeit 2014/2015 Schauspieldirektor am Staatstheater Darmstadt. Er arbeitete als Festival-Kurator und -Dramaturg (Rodeo-Festival München, Datterich-Festival Darmstadt, Wiesbaden Biennale) und Lehrbeauftragter (LMU und HfMT München, HfMT Leipzig, TU Darmstadt, JGU und HfMT Frankfurt, JGU Mainz, EAH und FSU Jena). Seit Juli 2016 leitet er JenaKultur (Eigenbetrieb der Stadt Jena).

Mitglied in der Jury in der ersten und zweiten Entscheidungsrunde.