Porträt von Joy Kristin Kalu © Dorothea Tuch

Prof. Dr.
Joy Kristin Kalu

Theaterwissenschaftlerin, Dramaturgin und Kuratorin | Berlin

Joy Kristin Kalu ist promovierte Theaterwissenschaftlerin, Dramaturgin und Kuratorin für internationale performative Künste. Sie arbeitet zurzeit als Gasprofessorin für Theorie der performativen Künste an der Universität der Künste Berlin. Bis Sommer 2023 war sie leitende Dramaturgin für Theater und Performance an den Berliner Sophiensælen. Dort kuratierte sie u.a. die Festivals „Save your Soul“ (2018), „Freischwimmer*innen. The Future is Female“ (2019), „Risk & Resilience“ (2020) und „Leisure & Pleasure“ (2023) und konzipierte und moderierte die fortlaufende Diskursreihe „Politics of Love. Repräsentation in Theater und Gesellschaft“. Ihr Buch „Ästhetik der Wiederholung. Die US-amerikanische Neo-Avantgarde und ihre Performances“ erschien 2013 (Transcript). Sie ist Mit-Herausgeberin der Bände „Theater als Intervention. Politiken ästhetischer Praxis“ (Theater der Zeit 2015), „Kunst und Alltag“ (De Gruyter 2017), und „OPENINGS. Sophiensaele 2011-2021“ (Alexander Verlag 2021).
Joy Kristin Kalu hat an der Freien Universität Berlin und der New York University geforscht und gelehrt und an verschiedenen Kulturinstitutionen in Deutschland und den USA gearbeitet, u.a. bei der Actors’ Gang in Los Angeles, an der Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, bei der New Yorker Wooster Group und den Kunst-Werken Berlin. Sie gehörte zuletzt u.a. dem Kuratorium des Fonds Darstellende Künste (2018-2022), der Jury des Forced Entertainment Award (2018), dem Stückemarkts des Berliner Theatertreffens (2018) und dem Beirat des Impulse Theaterfestivals 2017 an.