Porträt von Hans-Werner Kroesinger und Regine Dura © David Baltzer (bildbuehne.de)

dura & kroesinger

Dokumentartheatermacher*innen | Berlin

Regine Dura studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Neuere Deutsche Literatur und Kunstpädagogik in Frankfurt am Main sowie Video in Berlin. Nach Tätigkeiten im Film- und Produktionsbereich in Berlin und London arbeitete sie für Film (u.a. für die European Film Academy, Wim Wenders Produktion und Darlow Smithson Productions), Radio (u.a. ZDF/Arte, WDR und SWR) und Dokumentartheater. Ihr Dokumentarfilm Weißes Blut wurde 2011 zum Max-Ophüls-Preis eingeladen. Gemeinsam mit Hans-Werner Kroesinger bildet sie das Künstlerduo dura&kroesinger. Ihre Arbeiten wurden zu internationalen Festivals eingeladen, mehrfach ausgezeichnet und führten sie als Workshopleiterin und Dozentin ins In- und Ausland. Sie ist Mitglied der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste.

Hans-Werner Kroesinger (1962 in Bonn) studierte von 1983 bis 1988 Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen bei Andrzej Wirth und Hans-Thies Lehmann. Er lebt in Berlin und arbeitet seit 1993 an Stadt- und Staatstheatern (u.a. Berliner Ensemble, Staatstheater Stuttgart, Schauspiel Leipzig) sowie in der Freien Szene. Seit 2000 verbindet ihn eine regelmäßige künstlerische Zusammenarbeit mit Regine Dura. Ihre Arbeiten wurden zu nationalen und internationalen Festivals wie u.a. Impulse, De Internationale Keuze (Rotterdam), Bitef (Belgrad), MESS (Sarajevo), Steirischer Herbst und dem Berliner Theatertreffen in China eingeladen. 2007 erhielt er den Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin. Kroesinger ist Mitglied der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste und war als Dozent und Workshopleiter im In- und Ausland tätig.