Porträt von Jenny Flügge © Thomas Müller

Jenny Flügge

Dramaturgin, Mitarbeiterin ASSITEJ | Frankfurt am Main

Jenny Flügge, geboren 1977, studierte in Frankfurt am Main Theater-, Film- und Medienwissenschaft und Amerikanistik und war Mitbegründerin des japanischen Filmfestivals Nippon Connection. Nach Assistenzen an der Oper Frankfurt und bei spielzeiteuropa (Berliner Festspiele) war sie am Staatsschauspiel Dresden als Regieassistentin beschäftigt. Von 2009 bis 2011 war sie am Theater Heidelberg die Organisatorin des Heidelberger Stückemarkts und künstlerische Produktionsleiterin von „Familienbande“, einer zweijährigen Theaterpartnerschaft mit dem Teatron Beit Lessin, Tel Aviv im Rahmen des Fonds Wanderlust der Kulturstiftung des Bundes. Am Staatstheater Karlsruhe betreute sie 2011/12 u.a. die Reihe „Gastspiel freie Szene“, die Europäischen Kulturtage, die Händel Festspiele, ein Dramatiker*innen-Festival sowie ein Stadtprojekt. In der Spielzeit 2012/13 arbeitete sie als freie Produktionsleiterin u.a. für die Uraufführung von „Stadt der 1000 Feuer“ (textXTND / Künstlerhaus Mousonturm / Musiktheater im Revier Gelsenkirchen), an der Jungen Oper Stuttgart und für das Festival „Odyssee:Klima“ am Stadttheater Bremerhaven. 2014 wechselte sie als künstlerische Organisationsleiterin zum Kunstfest Weimar. Dort realisierte sie u.a. Koproduktionen mit Rimini Protokoll, matthaei & konsorten, Mats Staub und Robert Schuster. Von 2016 bis 2019 war sie Schauspieldramaturgin am Mecklenburgischen Staatstheater in Schwerin, wo sie sich u.a. für Stadt- und Rechercheprojekte von Prinzip Gonzo, Nina Gühlstorff und Helge Schmidt engagierte. Seit 2020 ist Jenny Flügge Mitarbeiterin der ASSITEJ (Internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche) bei „Wege ins Theater“, einem Projekt im Rahmen des Bundesprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“.