Porträt von Theresa Reiwer © Kristina Kast

Theresa Reiwer

(Post)digitale Künstlerin

Theresa Reiwer ist eine (post)digitale Künstlerin aus Berlin, die in begehbaren, oft interaktiven Mehrkanal-Video- und Rauminstallationen den Grenzbereich von physischer und digitaler Welt erkundet. Ausgehend von soziopolitischen wie popkulturellen Ereignissen entwickelt sie Narrationen, die Realität und Fiktion verschränken. Lecture-Elemente werden von fiktionalen Charakteren dialogisch vermittelt, Recherchen künstlerisch stilisiert und in spekulative Szenarien überführt.

Ihr Fokus liegt auf Künstlicher Intelligenz, die Reiwer sowohl als Spiegel gesellschaftlicher Paradigmen als auch als Projektionsfläche für alternative Zukunftsentwürfe untersucht. Ihre Arbeiten wurden mit internationalen Preisen wie dem Lumen Prize Gold Award (London) ausgezeichnet und weltweit präsentiert, darunter Ars Electronica Who Owns The Truth in Linz, Aargauer Kunsthaus Künstliche Kreativität, Today is A Good Day to Discuss Digital Rights in Madrid, After The Algorithm Festival Zürich, Chengdu Biennale, Schauspielhaus Graz, Next Level Dortmund sowie in Städten wie Basel, Beijing, Eindhoven, Istanbul, Kassel, Miami und Stockholm. 2025 war sie Teil der Jury des KI-Kurzfilmwettbewerbs AIsolation des Goethe-Institut China in Kooperation mit dem HAU Hebbel am Ufer.