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Ulrich Waller
Studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie in Tübingen und München. Regieassistent am Schauspiel Frankfurt bei Peter Palitzsch und am Schauspiel Köln bei Jürgen Flimm. 1979 in Bremen in der Concordia die erste Inszenierung. Von 1980 bis 1983 Regisseur und Dramaturg am Hamburger Schauspielhaus. 1986 Eröffnung der Kampnagel-Fabrik: „Penelope“ mit Barbara Nüsse, das acht Jahre lang durch ganz Europa tourt. 1988/89 zusammen mit Tom Stromberg und Elke Lang in der künstlerischen Leitung des Frankfurter TAT.
Theaterstücke (u.a. „Küssebisserisse – Eine Komödie über Männer“, „Zapping – Die Komödie der neuen Generation“, „Blaubarts Orchester“, „Einmal Casanova sein“, „Der Lord von Barmbeck“ und „Die Jungs mit dem Tüdelband“). Zahlreiche Arbeiten für das Kabarett u.a. mit Matthias Beltz, Horst Schroth, Arnulf Rating oder Gerburg Jahnke.
Von 1995 bis 2003 zusammen mit Ulrich Tukur künstlerischer Leiter der Hamburger Kammerspiele. Seit August 2003 künstlerischer Leiter des St.Pauli-Theaters in Hamburg.
Neben Klassikern des Unterhaltungstheaters wie „Die Dreigroschenoper“ oder „Cabaret“ inszenierte er die UA und DEA zahlreicher zeitgenössischer Stücke u.a. von Florian Zeller, Yasmina Reza oder Ronald Harwood. 2011 Regie des Udo Lindenberg-Musicals „Hinterm Horizont“ in Berlin. 2018 die erste Opernarbeit: „La divisione del mondo“ in Kiel.
Er drehte Dokumentarfilme wie „Der geile Osten – eine Reise durch die letzten Tage der DDR“, „Der unerwartete Osten“, „Der vergessene Krieg“ für den NDR und zuletzt „Amara terra mia – Mein bitteres Land“ für arte. Betreibt mit seinem Partner Thomas Collien seit 2009 das Hansa-Varieté-Theater.