© Lutz Knospe
Yunus Can Ersoy
Yunus Ersoy, aufgewachsen in Zürich, ist Dramaturg*in. Nach dem BA studierte Yunus im MA an der Universität Zürich (Kulturanalyse) und Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen.
2009 war Ersoy Gründungsmitglied von „oimoi – junges theater zürich“, in dessen Vorstand Ersoy bis heute ist, und wirkte in über 10 oimoi-Produktionen auf und hinter der Bühne mit. Am Schauspielhaus Zürich war Ersoy u.a. Teil von Sprechchören in Stücken von René Pollesch.
Ersoy organisiert Festivals (u.a. 2021-2023 die Queer Week) und gastierte mit eigenen Arbeiten bisher u.a. mit dem Kollektiv Mora Vegesture am Künstlerhaus Mousonturm, mit Camila Rhodi am FACT-Festival in Budapest und mit Josef Mehling bei 48h Neukölln in Berlin. 2020 zeigten Jil Dreyer, Ersoy und Mehling die Theater-Performance None of This beim Grätsche Festival in Zürich.
Nach einer Hospitanz im Studio Я war Ersoy seit Mitte der Spielzeit 2018/19 zunächst als Assistenz, dann als Dramaturg*in am Maxim Gorki Theater in Berlin tätig und arbeitete u.a. mit den Regisseur*innen Yael Ronen, Hakan Savaş Mican und Paul Spittler.
In der Spielzeit 2023/24 arbeitet Ersoy als Dramaturg*in am Schauspielhaus Zürich mit Suna Gürler und Joana Tischkau.