Prozessförderung (English)

With its new funding program #TakeHeart, the Fonds Darstellende Künste is continuing its support measures with funds of NEUSTART KULTUR – the rescue and future-oriented package for the cultural and media fields financed by the German Federal Government Commissioner for Culture and the Media (BKM). The goal of this new program  is to ease the  impact of COVID-19 in the cultural sphere, to facilitate the restart of cultural life in Germany and to offer planning security and new pioneering perspectives for the development of the independent performing arts.

For artists, the pressing objective is often to find new aesthetics and expressive formal languages to artistically question of societal developments while considering a re-organization or new organization in reference to the audience. The Porzessförderung is thus connected to the successful #TakeAction support programs; by supporting work periods, it focuses its support on the work on new artistic productions during the continued pandemic framework and challenges.

Supported are artistic work processes in the independent performing arts (also digital) without any determined outcome, also in terms of format, that serve the creation and possibly presentation of productions are supported. Premieres or other performances that are shown immediately after the grant period are not necessarily a part of the project in the program of the process grant.

Professional artists, artist groups, ensembles, collectives and projects from all categories and genres of the independent performing arts (e.g. performance, theater, dance, music theater, puppet and object theater, theater in public space, contemporary circus) with their headquarters and work focus in Germany that are not mostly publicly supported on a regular basis (institutionally).

The application sum is at least 10.000 € and a maximum of 50.000 €, or in exceptional well-reasoned cases up to 80.000 €.

Co-financing or own funds and/or material own participation at a level of at least 10% of the application sum must be presented or proven upon submitting the application. 

Submitting an application to the Fonds Darstellende Künste is only possible online until 15.03.2022.

The possible project period for approved projects begins with a positive grant announcement and ends for projects with an application deadline of 31.12.2022.

Complete source and disposition statements must be submitted no later than two months after the end of the respective project.

For additional information, please read the regulations before applying or requesting a telephone counseling session from the head office of the Fonds Darstellende Künste. The FAQs (German language) offer further help. During the application period, numerous informational zoom calls about the program will be offered.

Jury

Foto: Dominik Butzmann
Foto: Dominik Butzmann

Künstlerische Leitung Spreepark Art Space | Berlin

Katja Aßmann wurde 2016 von der Grün Berlin GmbH als Künstlerische Leiterin für das ZKR – Zentrum für Kunst und öffentlichen Raum berufen und war von 2012 – 2017 Künstlerische Leiterin von Urbane Künste Ruhr. Nach ihrem Studium der Architektur und Kunstgeschichte arbeitete Aßmann federführend an der internationalen Bauausstellung Emscher Park. Neben kuratorischen Tätigkeiten arbeitete sie an interdisziplinären Kunstproduktionen und Ausstellungen zu den Themen Kunst und Architektur. Sie war u.a. Co-Kuratorin der Kunsttriennale Emscherkunst, des Stadtprojektes This is not Detroit und der Theaterfahrt Truck Tracks Ruhr, sie kuratierte die Lichtkunst-Ausstellung Urban Lights und schuf jährlich große Public Art-Installationen zu Ruhrtriennale. Im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 war sie Programmleiterin für den Bereich Bildende Kunst und Architektur und Geschäftsführerin der Landesinitiative StadtBauKultur NRW.

Foto: privat
Foto: privat

Dramaturgin | Düsseldorf

Irina Bârcă ist Dramaturgin am FFT Düsseldorf mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendtheater. Geboren und aufgewachsen in Sibiu, Rumänien, hat sie Schauspiel in Bukarest und Theaterpädagogik an der Hochschule Osnabrück studiert. 2014 – 2017 war sie Theaterpädagogin am Theater an der Parkaue. Sie entwickelt, realisiert und kuratiert Theaterprojekte hauptsächlich mit und für Kinder und Jugendliche. Am FFT beschäftigt sie sich u.a. mit Formaten der Kooperation und der Begegnung von Theater, Schule und Künstler*innen und dem Theater der Digital Natives. Sie ist Teil verschiedener Jurys und kuratiert das Festival Augenblick mal! 2021.

Foto: Detlef Eden
Foto: Detlef Eden

Regisseurin | Saarbrücken

Beate Baron studierte Regie bei Götz Friedrich in Hamburg und an der HfM „Hanns Eisler“ Berlin, sowie interdisziplinäre Komposition bei Wolfgang Heiniger und Jörg Mainka.
Bis zu seinem Tod arbeitete sie als persönliche Regieassistentin Götz Friedrichs an der Deutschen Oper Berlin. Mit Hans Neuenfels und Jürgen Flimm verbindet sie eine lange und enge Zusammenarbeit.
Beate Baron entwickelte verschiedene, eignen Musiktheater-stücke, Installationen und Video-arbeiten wie z.B u.a. für das Theater Aachen, die Komische Oper Berlin, Dresden Hellerau, DomImBerg Graz, Neuköllner Oper Berlin u.a. . 2008 gewann sie den RingAward 08.off sowie den Sonderpreis der Komischen Oper Berlin Im Rahmen der Ruhrtriennale inszenierte Beate Baron ihre Musiktheaterkreation AUTLAND. Weiterhin inszeniert sie an namenhaften Theatern wie u.a Theater Koblenz, Theater Aachen, Städtische Bühnen Wuppertal, Radialsystem Berlin, Staatstheater Saarbrücken, Deutsches Theater Göttingen, Theater Freiburg, Oper Frankfurt, Staatsoper Berlin.
Beate Baron lehrte an der HfM Hanns Eisler Berlin Musikhochschule Lübeck und der HMT Rostock. Derzeit ist ist sie Professorin für Musiktheater an der HFM Saar.

Foto: Michael Witte
Foto: Michael Witte

Kulturjournalistin | Berlin

Eva Behrendt, geboren 1973 in Waiblingen, studierte Geschichte, Germanistik und Theater-wissenschaft in Mainz, Dijon und Berlin. Seit 2001 Redakteurin bei „Theater heute“, außerdem freie Kritikerin für taz, Die Zeit, Merkur etc. sowie Gastdozentin am Institut für Theaterwissenschaft der FU Berlin. Sie hat in verschiedenen Jurys (Berliner Theatertreffen, Theaterpreis Berlin, Hauptstadtkulturfonds, Politik im freien Theater, Impulse, u.a.) mitgearbeitet und ist zur Zeit Mitglied im Auswahlgremium der Mülheimer Theatertage.

Foto: Abraham
Foto: Abraham

Dramaturg, Kurator | Berlin

Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und Kulturwissenschaft in Berlin, Buenos Aires und Mexiko City. Seit 2010 kontinuierliche Zusammenarbeit mit Rimini Protokoll, unter anderem bei “Truck Tracks Ruhr”, “Remote X“ und “Allright. Good night”. Zwischen 2014 und 2020 Dramaturg am Gorki Theater Berlin, dort unter anderem verantwortlich für den interdisziplinären Berliner Herbstsalon (2015/2017/2019). Er kuratierte zahlreiche Projekte im öffentlichen Raum unter anderem Wege bei der Ruhrtriennale 2021 und 2022 sowie in Santiago de Chile, Teheran und Kopenhagen. Mitbegründer und Teil der künstlerischen Leitung des Festivals Osten in Bitterfeld. 

Mitglied der Jury zur zweiten Antragsrunde.

Foto: Kristina Kast
Foto: Kristina Kast

Freie Künstlerin und Kuratorin | Berlin

Fatima Çalışkan ist freie Künstlerin, Kuratorin und Beraterin. Sie ist Teil von Salon der Perspektiven, ein Kollektiv für kritische Perspektiven in der Kulturarbeit und seit 2020 Mitgründerin und -herausgeberin des Magazins „YallahSalon“. Überzeugt von der solidarischen Wirkkraft kollektiver Wissensvermittlung beriet sie von 2019 bis 2021 Förderprojekte im Auftrag des Förderfonds Interkultur Ruhr. Seit 2020 co-leitet sie die Beratungsstelle des Performing Arts Programm Berlin.

Geboren 1990 als erstes von fünf Kindern einer Arbeiter*innenfamilie am Rande des Ruhrgebiets studierte sie im Zentrum an der Ruhr-Universität Bochum verschiedene Disziplinen der Geistes-wissenschaften und machte ihren Abschluss in Kulturanthropologie und Technikphilosophie. Sie war Studienstipendiatin der Hans-Böckler-Stiftung und hatte Bildungs-aufenthalte in Paris und Neu-Delhi.

 

Amelie_Deuflhard; Kampnagel Hamburg; Fonds Darstellende Künste; #TakeThat
Foto: Marcelo Hernandez

Intendantin Kampnagel | Hamburg

Amelie Deuflhard war von 2000 bis 2007 künstlerische Leiterin der Sophiensæle (Berlin). 2004/05 war sie Teil der Künstlerischen Leitung von „Volkspalast“, einer festivalartigen Bespielung des dekonstruierten Palastes der Republik. Seit 2007 ist sie Intendantin von Kampnagel (Hamburg), Europas größtem Produktionszentrum für die Freien Darstellenden Künste. Mit EcoFavela Lampedusa Nord initiierte sie 2014 einen Lebens- und Aktionsraum für Geflüchtete. Das Projekt hat auf Kampnagel seine Verlängerung in dem preisgekrönten Begegnungsort Migrantpolitan gefunden. Amelie Deuflhard war Teil des Viererkuratoriums von Theater der Welt 2017. Sie ist Autorin zahlreicher Publikationen und hat regelmäßig Lehraufträge an Hochschulen inne. Für ihr Schaffen wurde sie 2012 mit dem Caroline-Neuber Preis und 2013 mit den Insignien des Chevaliers des Arts et Lettres ausgezeichnet. 2018 erhielt sie die Auszeichnung Europäische Kulturmanagerin des Jahres.

Foto: Stifung Genshagen
Foto: Stifung Genshagen

Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Genshagen, Leitung des Bereichs „Kunst- und Kulturvermittlung in Europa“ | Genshagen

Angelika Eder ist seit 2017 geschäftsführender Vorstand der Stiftung Genshagen und leitet dort den Bereich „Kunst- und Kulturvermittlung in Europa“. Von 2002 bis 2017 hat sie beim Goethe-Institut gearbeitet, zunächst als Referentin im Bereich „Wissenschaft und Zeitgeschehen“ in der Münchner Zentrale, 2005 bis 2009 als Institutsleiterin in Krakau, 2009 bis 2013 als Leiterin der Programmarbeit mit regionalem Fachauftrag am Goethe-Institut Prag (Regionalinstitut für Mittelosteuropa) und anschließend bis 2017 als Institutsleiterin in St. Petersburg. Davor war sie sechs Jahre wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg und davor, 1994-96, DAAD-Lektorin am German Department der University of Liverpool.

Dorte Lena Eilers, Fonds Darstellende Künste, Theater der Zeit, AUTONOM
Foto: Ben Wolf

Kulturjournalistin | Berlin

Dorte Lena Eilers ist Kulturjournalistin. Nach dem Studium der Musik, Biologie und Politik in Osnabrück und Kingston upon Hull / Großbritannien absolvierte sie ein Volontariat bei der Neuen Osnabrücker Zeitung sowie an der Akademie für Publizistik in Hamburg. 2007 wurde sie Redakteurin der Zeitschrift Theater der Zeit, deren Chefredaktion sie im Januar 2020 übernahm. Darüber hinaus ist sie als Moderatorin tätig und war Mitglied diverser Jurys, u.a. beim Theaterpreis des Bundes 2017 und 2019.
Als Mitherausgeberin publizierte sie im Verlag Theater der Zeit zahlreiche Bücher, darunter „Castorf“ (2016), „Heart of the City II. Recherchen zum Stadttheater der Zukunft“ (2017) sowie „Stück-Werk 6. Neue deutschsprachige Dramatik“ (2020). Im September erscheint, ebenfalls bei Theater der Zeit, ihr Buch „backstage TSCHEPLANOWA“, ein ausführlicher Gesprächsband mit der Schauspielerin Valery Tscheplanowa. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Mitglied der Jury in der zweiten Antragsrunde.

Foto: privat
Foto: privat

Kulturjournalist | Berlin

Janis El-Bira, geboren 1986 in Braunschweig, studierte Philosophie und Geschichtswissenschaften in Berlin und arbeitet seither als Journalist und Moderator mit Theaterschwerpunkt. Er ist Redakteur beim Theaterportal nachtkritik.de und Moderator und Redakteur für die Sendung „Rang 1 – Das Theatermagazin“ im Deutschlandfunk Kultur. Daneben Texte und Beiträge für verschiedene Zeitungen und Rundfunksender. Von 2016 bis 2021 leitete er das journalistische Nachwuchsprojekt „Theatertreffen-Blog“ bei den Berliner Festspielen. Jury-Tätigkeiten u.a. beim Mülheimer Dramatikpreis 2021, beim Festival Fast Forward 2021 in Dresden und für das Festival Politik im Freien Theater 2022 in Frankfurt am Main.

Foto: Stephan Glagla
Foto: Stephan Glagla

Künstlerischer Leiter Ringlokschuppen Ruhr | Mühlheim a.d.R.

Matthias Frense studierte Theaterwissenschaft im englischen Hull und in Berlin sowie Theaterregie an der Theaterakademie in Hamburg. Sein erstes Engagement führte ans Hamburger Thalia Theater, wo er u.a. Jürgen Flimm, Dimiter Gotscheff, George Tabori und Robert Wilson assistierte. Unter der Intendanz von William Forsythe war Frense zwischen 2002 und 2004 als Produktionsleiter an den Städtischen Bühnen Frankfurt am Main engagiert. Als Produktionsleiter und Dramaturg arbeitete er für freie Theatergruppen (u.a. Maß & Fieber, Rauwald Company) in Deutschland und der Schweiz, für den Cirque du Soleil in München und für die Ruhrtriennale in Essen. 2006 kam Frense als Dramaturg nach Mülheim, um an der Transformation des Soziokulturellen Zentrums Ringlokschuppen in ein Theaterproduktionshaus mitzuwirken. Seit 2015 ist er Künstlerischer Leiter und Geschäftsführer des Hauses, das über viele Jahre Koproduktions-partner für Künstler*innen/gruppen wie andcompany&Co., Anna Kpok, Boris Nikitin, CocoonDance, Cooperativa Maura Morales, Gintersdorfer/Klaßen, kainkollektiv, LIGNA, Marta Górnicka, Martin Ambara, Monster Truck oder vorschlag:hammer war und ist. 2019 wurde dem Ringlokschuppen Ruhr der Theaterpreis des Bundes verliehen.

Fonds Darstellende Künste, Maria Gebhardt, #TakeThat
Foto: Ray Behringer

Geschäftsführerin Landeszentrum Freies Theater Sachsen-Anhalt | Magdeburg

Jury: #TakeAction | Semiprofessionelles Theater | Freilichtbühnen

Maria Gebhardt, geboren 1988 in Sachsen-Anhalt, studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis in Hildesheim und Paris.
Ihre Berufsbiografie prägten Stationen in der Geschäftsführung der Freien Produktions- und Spielstätte Theaterhaus Hildesheim, der Tätigkeit als Projektreferentin an der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel sowie seit 2017 in der Geschäftsführung der Interessenvertretung Landeszentrum Freies Theater Sachsen-Anhalt. Seit 2019 ist Maria Gebhardt Mitglied im Vorstand der Kulturkonferenz Sachsen-Anhalt.
Kernthemen ihrer Tätigkeit sind das Empowerment selbstständiger Künstler*innen durch Beratung, die Mitwirkung an strukturellen Verbesserungen von Förderverfahren und Rahmenbedingungen der Kulturförderung sowie die Initiierung von Maßnahmen zur besseren Wahrnehmbarkeit der Freien Szene als Landschaft. Ihre eigene künstlerische Praxis fand stehts hinter der Bühne in den Bereichen Dramaturgie, Produktion, Szenographie und Technik statt.

Sabine Gehm, Tanz Bremen, On the Road, Fonds Darstellende Künste, Kuratorium
Foto: Heidi Scherm

Kulturwissenschaftlerin, Festivalleiterin TANZ Bremen, Dramaturgin, Kuratorin | Bremen

Sabine Gehm ist die künstlerische Leiterin von TANZ Bremen, dem internationalen Festival für zeitgenössischen Tanz.
Die diplomierte Kulturwissenschaftlerin war von 1994 bis 2001 als Dramaturgin und Leiterin verschiedener Festivals (u.a. Junge Hunde, Independance Days, Tanzplattform Deutschland 2000) bei Kampnagel Hamburg und arbeitete davor als Organisationsleiterin beim Internationalen Sommertheater Festival Hamburg. Von 2001 bis 2005 koordinierte sie das von ihr mitbegründete internationale Netzwerk für Performing Arts ‚Junge Hunde’.
Von 2006 bis 2016 leitete sie zusammen mit Katharina von Wilcke die ersten vier Ausgaben des Tanzkongress (2006 in Berlin, 2009 in Hamburg, 2013 in Düsseldorf und 2016 in Hannover), eines internationalen Fachtreffens und Reflexionsforums für den Tanz, gefördert von der Kulturstiftung des Bundes.
Als frei arbeitende Kuratorin und Kulturmanagerin verantwortete sie verschiedene Projekte, u.a. zwei Ausgaben (2017, 2019) der Akademiereihe ON THE ROAD des Bundesverbands Freie Darstellende Künste, leitete und organisierte internationale Austauschprogramme für Künstler*innen. Sie war Vorsitzende des Kuratoriums beim Fonds Darstellende Künste sowie Mitglied verschiedener Jurys (u.a. Projektförderung Tanz in Hamburg), Mentorin beim Performing Arts Programm (PAP) in Berlin und ist beratend für verschiedene Künstler*innen tätig.

Martina Grohmann, Theater Rampe, Fonds Darstellende Künste, Kuratorium
Foto: Felix Grünschloß

Vorsitzende des Kuratoriums, Dramaturgin, Intendantin Theater Rampe | Stuttgart

Martina Grohmann, geboren in Mödling bei Wien, studierte Theaterwissenschaft an der Universität Wien.
Sie begann als Produktionsleiterin beim steirischen herbst 98 und 99. Ab 2000 war sie als Dramaturgin am Staatstheater Kassel, am LTT Tübingen, am Theater Heidelberg, wo sie 2005 bis 2007 die Spielstätte zwinger1 für Autorentheater und Projekte leitete, und am Theater Basel engagiert. Als Gastdramaturgin arbeitete sie außerdem an der Schaubühne Berlin und am Schauspiel Frankfurt.
Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt auf zeitgenössischer Dramatik, Stückentwicklungen sowie interdisziplinären Formaten und Festivals. Seit August 2013 ist sie gemeinsam mit Marie Bues Intendantin des Theater Rampe.

Julian Kamphausen, Hauptsache frei, Fonds Darstellende Künste, Kuratorium
Foto: Performing Arts Programm / Dorothea Tuch

Künstlerische Leitung Prater Digital, Dramaturg, Regisseur | Hamburg, Berlin

Geboren 1975, begann er 1994 in unterschiedlichen Funktionen hauptsächlich in den darstellenden Künsten zu arbeiten. Am Anfang hat er viel in Staats- und Stadttheatern gelernt und arbeitet seit 2003 selbständig als Autor, Kurator, Dramaturg und Regisseur. Hier hat er besonders viel Erfahrung als Regisseur von Galen und Charity-Veranstaltungen gesammelt, die wichtige Inhalte und große Unterhaltung miteinander präsentieren. 2013 hat er für das Performing Arts Programm Berlin (PAP) den Branchentreff der Freien Darstellenden Künste Berlin mitkonzipiert und zusammen mit anderen bis 2017 geleitet. Für das PAP konzipiert er auch weiterhin Fachtagungen, die spezifische Themen für ein professionelles Publikum vertiefen.
2016 hat er für das PAP zusammen mit der re:publica die Performersion gegründet, ein Format für Kooperationen der digitalen und der darstellenden Künste, das er seitdem auch mit einem inzwischen internationalen Fokus fortführt.
Die kuratorische Arbeit an der Schnittstille zwischen digitalen und analogen Künsten setzt er in Laborformaten für die Technologiestiftung Berlin u.a. oder als Mitglied des Culture Track Teams der re:publica um. Vermittelnd arbeitet er in diesem Spannungsfeld auch als Beiratsmitglied der bbw – University for Applied Sciences, des Berlinforums der Stiftung Zukunft Berlin, als Speaker oder Workshopgeber.

Foto: Tom Dachs
Foto: Tom Dachs

Künstlerische Leiterin LOFFT – DAS THEATER | Leipzig

Anne-Cathrin Lessel, geboren 1987, studierte Theaterwissenschaft, Psychologie und Kultur-wissenschaften an der Universität Leipzig. Bis 2011 arbeitete sie unter anderem freischaffend in künstlerischen Projekten mit Kindern und Jugendlichen, vordergründig am Theater an der Parkaue Berlin. Ab 2011 Programm- und Produktionsleiterin am LOFFT – DAS THEATER, dessen künstlerische Leitung und Geschäftsführung sie 2019 übernahm. Seit 2013 ist sie Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Freie Darstellende Künste und seit 2020 Vorstandsmitglied im Landesverband der Freien Theater in Sachsen. Seit vielen Jahren ist sie Mitglied verschiedener Fachjurys u.a. bei der Stadt Leipzig, Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Studienstiftung des deutschen Volkes

Bettina Masuch, Fonds Darstellende Künste, tanzhaus nrw, AUTONOM
Foto: Katja Illner

Dramaturgin, Kuratorin, Intendantin des tanzhaus nrw | Düsseldorf

Nach ihrem Studium der Angewandten Theaterwissenschaften in Gießen arbeitete Bettina Masuch als Dramaturgin unter anderem an der Volksbühne in Berlin, wo sie bei Produktionen von Frank Castorf, Christoph Schlingensief und Rene Pollesch mitwirkte. Am HAU war sie 2003 – 2008 als Kuratorin für Tanz und Performance tätig. Nach Leitungsstellen beim Springdance Festival Utrecht und dem Berliner Tanzfestival Tanz im August übernahm sie im Januar 2014 die Intendanz des tanzhaus nrw in Düsseldorf. Ab Oktober wechselt sie als Künstlerische Leiterin an Festspielhaus St.Pölten.

Mitglied der Jury in der zweiten Antragsrunde.

Florian Malzacher, #TakeThat, Fonds Darstellende Künste
Foto: Wolfgang Silveri

freier Kurator, Dramaturg, Autor | Berlin

Florian Malzacher ist freier Kurator, Dramaturg und Autor. 2012 – 2017 war er künstlerischer Leiter des Impulse Theater Festivals, 2006 – 2012 leitender Dramaturg/Kurator des Festivals steirischer herbst in Graz. Als Dramatug arbeitete er u.a. mit Rimini Protokoll, Lola Arias (ARG), Mariano Pensotti (ARG), Tania Bruguera (CUB) oder dem Theater of Oklahoma (USA). Er hat zahlreiche Bücher über das Kuratieren performativer Künste, postdramatische Theatergruppen und politisches Theater (mit)herausgegeben. Zuletzt erschien seine Publikation Gesellschaftsspiele. Politisches Theater heute (Alexander Verlag, 2020).

Foto: Richard Byrdy
Foto: Richard Byrdy

Regisseurin, Projektleiterin | Köln

Die freiberufliche Regisseurin und künstlerische Projektleiterin Frauke Meyer wurde in Dresden geboren. Sie studierte Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Anschließend war sie an der San Francisco Opera und dem Theater Basel tätig, wo sie ihre ersten inszenatorischen Schritte unternahm. Von 2005-2013 war sie als Szenische Leiterin an der Deutschen Oper Berlin engagiert und entwickelte dort diverse Inszenierungen. Parallel begann sie als freie Regisseurin etwa für das Theater Dortmund und die Winteroper Potsdam zu arbeiten und war international für szenische Übernahmen in Montpellier, Istanbul oder Luxemburg verantwortlich. Seit 2013 ist sie als freischaffende Regisseurin und Projektentwicklerin an Häusern und Institutionen wie der Deutschen Oper Berlin, der Bayerischen Staatsoper, dem Royal Opera House, dem Kölner Fest für Alte Musik, dem Theater Bonn, dem Cölner Barockorchester , dem Klangkunstfestival bonnhoeren, dem Sommerblut Festival oder im Rahmen des BTHVN2020 tätig. Frauke Meyer lehrt dramaturgische Projektentwicklung innerhalb des Studiengangs „Musikvermittlung – Musik im Kontext“ der Anton Bruckner Privatuniversität Linz, Dramatischen Unterricht an der Hochschule für Musik und Theater Rostock und setzt sich im Rahmen des Frauenkulturbüro NRW für die Gleichberechtigung von weiblichen Künstlerinnen.

Foto: Jörg Baumann
Foto: Jörg Baumann
Künstlerischer Leiter Mousonturm | Frankfurt a. M

Zunächst als freier Journalist und Theaterkritiker tätig, wechselte Matthias Pees 1995 bis 2000 als Dramaturg in die künstlerische Leitung der Volksbühne Berlin unter der Intendanz von Frank Castorf und von 2000 bis 2003 als Dramaturg in die künstlerische Leitung des schauspielhannover unter der Intendanz von Wilfried Schulz. 2003 und 2004 war er verantwortlicher Programmdramaturg und Kurator bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen unter der künstlerischen Leitung von Frank Castorf. 2004 übersiedelte er nach São Paulo, Brasilien, und leitete dort bis 2010 als Geschäftsführer das Produktionsbüro interior Produçoes Artísticas Internacionais für internationalen Kulturaustausch, mit dem er Projekte in den Bereichen Theater, Tanz, Oper und Bildende Kunst konzipierte und realisierte. 2005 und 2008 bis 2012 war er künstlerischer Berater der Wiener Festwochen für Lateinamerika und kuratierte Theaterfestivals am Hebbel am Ufer, Berlin. 2010 bis 2013 war Matthias Pees leitender Dramaturg der Wiener Festwochen unter der Intendanz von Luc Bondy und der Schauspieldirektion von Stefanie Carp und Kurator des forum festwochen. Seit 2013 ist Matthias Pees Intendant und Geschäftsführer des Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt. Ab 1. September 2022 wird er die Intendanz der Berliner Festspiele übernehmen.

Anke Politz, #TakeThat, FondsDarstellende Künste
Foto: Kooné

Intendantin CHAMÄLEON | Berlin

Seit 2004 ist Anke Politz im CHAMÄLEON Theater tätig und übernahm 2007 die Direktion und 2011 die künstlerische Leitung des Hauses sowie die Geschäftsführung der CHAMÄLEON Productions. Mit ihrer Arbeit zeigt sie auf, dass ein kommerzieller Theaterbetrieb und eine künstlerisch programmatische Ausrichtung durchaus erfolgreich miteinander kombinierbar sind. Unter ihrer künstlerischen Leitung wurde das CHAMÄLEON zu einem Vorreiter für den internationalen und deutschen Neuen Zirkus.
Die Entwicklung, Vernetzung und Professionalisierung des zeitgenössischen Zirkus liegt Anke Politz besonders am Herzen. Sie engagiert sich aktiv im Bundesverband Zeitgenössischer Zirkus, ist Mitverfasserin des „Manifests für zeitgenössischen Circus“ und Initiatorin internationaler Veranstalter*innenformate wie der MICC Commissioning Circus AG, ein transnationales Konsortium, das neue Stücke beauftragt und produziert. Mit der hauseigenen Residenzreihe oder der open stage Plattform „OFF NIGHT“ möchte sie weitere Impulse setzen, um das künstlerische Schaffen im Neuen Zirkus lokal zu stärken und inhaltlich voran zu bringen.

Mitglied der Jury zur zweiten Antragsrunde.

Aenne Quinones, HAU Hebbel am Ufer, Fonds Darstellende Künste, Kuratorium
Foto: Doro Tuch

Kuratorin, Dramaturgin, Autorin, seit 2012 stellv. künstlerische Leiterin des HAU Hebbel am Ufer | Berlin.

Nach ihrem Studium an der Humboldt Universität zu Berlin arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Akademie der Künste der DDR. 1996 war sie Mitbegründerin und bis 2003 Kuratorin des Theaterfestivals „reich & berühmt“. Von 1997 bis 2002 leitete sie den Bereich Theater/Performance im Podewil, Zentrum für aktuelle Künste in Berlin. Hier realisierte sie diverse Koproduktionen, Gastspiele und internationale Festivals, u.a. 1997 das Festival „Live Art – New theatre for the 90s“ mit jungen britischen Performer*innen.
An der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz arbeitete sie von 2002 bis 2011, hier v.a. als Kuratorin für die Volksbühne im Prater. 2010 und 2012 war sie künstlerische Leiterin des Theaterfestivals »Favoriten« in Dortmund und während der Spielzeit 2011/2012 Dramaturgin am Residenztheater München.
Diverse Veröffentlichungen, u.a.: René Pollesch, „Liebe ist kälter als das Kapital“, Hamburg 2009 und Postdramatisches Theater in Portraits/Gob Squad „What are you looking at?“, Berlin 2020.

Mitglied der Jury in der zweiten Antragsrunde.

Foto: Sebastian Hoppe/Staatsschauspiel Dresden
Foto: Sebastian Hoppe/Staatsschauspiel Dresden

Regisseur, Autor | Dresden

Tobias Rausch arbeitet seit 2001 als Regisseur und Autor an zahlreichen Stadttheatern und Spielstätten der freien Szene. Er ist Mitbegründer des Kollektivs LUNATIKS, dem er bis 2015 angehörte. Seit 2019 leitet er die Bürger:Bühne am Staatsschauspiel Dresden. Schwerpunkte seiner Arbeit liegen auf Rechercheprojekten und auf Inszenierungen zum Thema Klima & Natur, wie etwa dem botanischen Langzeittheater DIE WELT OHNE UNS (2009-2014) oder dem Klima-Theater-Desaster TORNADO. Er wurde u.a. mit dem Otto-Kasten-Preis der Intendantengruppe im Deutschen Bühnenverein 2012 und dem Bremer Autoren- und Produzentenpreis 2007 ausgezeichnet. Zusammen mit dem Komponisten Marc Sinan und dem Regisseur Konrad Kästner gewann er mit dem Opernprojekt CHAOSMOS den NO!peras-Wettbewerb im Fonds Experimentelles Musiktheater 2019. Er hatte Lehraufträge u.a. am Mozarteum Salzburg, der Zürcher Hochschule für Künste und der Universität der Künste Berlin. Gemeinsam mit Ruth Feindel und Birgit Lengers hat er die Berliner Recherchetheatertage am Deutschen Theater (2016) kuratiert und 2019 die Konferenz „Klima trifft Theater“ in der Heinrich-Böll-Stiftung initiiert

Foto: Kai Wido
Foto: Kai Wido

Dramaturg, Künstlerische Leiter der Schaubude Berlin und des internationalen Festivals Theater der Dinge | Berlin

Tim Sandweg studierte Theaterwissenschaft und Deutsche Philologie an der Freien Universität Berlin, bevor er 2009 als Dramaturg ans Puppentheater der Stadt Magdeburg ging; dort auch Co-Künstlerische Leitung des internationalen Figurentheater-festivals „blickwechsel“. Seitdem diverse Stückentwicklungen, Bühnenadaptionen, Format-entwicklungen, Arbeiten als Dramaturg, Veröffentlichungen und Performances in unterschiedlichen Produktions- und Arbeitskontexten. Seit 2009 gehört Tim Sandweg der Redaktion des Magazins für Puppen-, Figuren- und Objekttheater „double“ an und ist aktuell Vorstandsmitglied des Deutschen Forums für Figurentheater und Puppenspiel-kunst. Diverse Dozenten- und Jury-Tätigkeiten. Seit Beginn der Spielzeit 2015/16 ist Tim Sandweg Künstlerische Leiter der Schaubude Berlin und des internationalen Festivals Theater der Dinge.

Martin Schäfer
Foto: privat

Hochschullehrer für Literaturwissenschaft und Theaterforschung | Hamburg

Martin Jörg Schäfer lehrt seit 2014 Theaterforschung an der Universität Hamburg. Er forscht derzeit zu prozessual und gemeinsam generierten Textformen in Theater und Performance der Gegenwart, außerdem zu Theater- und Performancemanuskripten im Zeichen der Digitalisierung. 2014-2021 Ko-Leitung des MA Performance Studies der Universität Hamburg. 2014 Mitorganisation des von der geheimagentur initiierten Kongresses „The Art of Being Many“ auf Kampnagel. Seit 2015 Mitkurator der „DachSalon“-Gesprächsreihe über Theater und Politik am Hamburger Schauspielhaus. Für die Saisons 2016/17 bis 2019/20 Mitglied der Jury der Hamburger Behörde für Kultur und Medien für die Förderung von Projekten der Freien Darstellenden Künste in der Sparte Sprechtheater/Musiktheater/Performance sowie in der übergreifenden Nachwuchs- und Konzeptionsförderung. 2017 Leitungsteam der Jahrestagung von Performance Studies international „OverFlow“ auf Kampnagel im Rahmen von „Theater der Welt“. Seit 2020 Mitglied der Jury für den Start Off-Preis des Lichthof Theaters und der Hamburgischen Kulturstiftung. 

Carena Schlewitt, Hellerau, Fonds Darstellende Künste, Kuratorium
Foto: Eleni Kougionis

Stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums, Dramaturgin, Kuratorin, Intendantin HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste | Dresden

Carena Schlewitt wurde 1961 in Leipzig geboren. Seit 2018 ist sie Intendantin von HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste in Dresden.
Sie war von 2008-2018 Direktorin der Kaserne Basel und Künstlerische Leiterin des internationalen Theaterfestivals Basel (seit 2012). Sie studierte Theaterwissenschaft an der Humboldt Universität zu Berlin und arbeitete von 1985 bis 1993 an der Akademie der Künste in Ost-Berlin. Sie wirkte als Dramaturgin, Kuratorin und stellvertretende Künstlerische Leiterin an verschiedenen freien Produktionshäusern (Podewil Berlin; FFT Düsseldorf; HAU Berlin) und bei internationalen Festivals (Theater der Welt; HAU Berlin).
Schwerpunkte ihrer Arbeit waren unter anderem die Transformationsprozesse in Ostdeutschland, Osteuropa und China und die Entwicklung des Theaters in Polen, Frankreich und Italien sowie der Live Art und Performance-Kunst. Sie war in diversen Jurys tätig, u.a. für das Festival „Impulse“; für das deutsch-polnische Expertengremium der Kulturstiftung des Bundes sowie für das Programm „Doppelpass“ der Kulturstiftung des Bundes; sie war Mitglied der Fachkommission der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.

Foto: Miriam Klingl
Foto: Miriam Klingl

Theaterwissenschaftlerin, Journalistin | Berlin

Theresa Schütz, geb. 1986, Theaterwissenschaftlerin und Theaterjournalistin. Nach ihrem Studium der Deutschen Literatur und Kulturwissenschaft (BA) an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie der Theaterwissenschaft (MA) an der Freien Universität Berlin und der Université Paris-8 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sonderforschungsbereich Affective Societies. Dynamiken des Zusammenlebens in bewegten Welten an der Freien Universität Berlin. Im Rahmen dessen promovierte sie 2021 zu Strategien der Publikumsinvolvierung im zeitgenössischen immersiven Theater („Theater der Vereinnahmung“, Berlin 2022). Die Arbeit am SFB setzt sie seit 2021 als Postdoktorandin mit einem Projekt zu Lebensformen von Künstler*innenkollektiven fort.

Seit 2013 schreibt sie zudem regelmäßig theaterjournalistisch, vornehmlich für das Magazin Theater der Zeit, seit 2022 auch für nachtkritik.de. 2019/20 war sie Teilnehmerin der vom Bündnis internationaler Produktionshäuser geförderten, ersten Akademie für zeitgenössischen Theaterjournalismus.

Mitglied der Jury in der zweiten Antragsrunde.

 

Ulrike Seybold

Geschäftsführerin des NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste | Dortmund

Ulrike Seybold ist seit Januar 2020 Geschäftsführerin des NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste. Seit Oktober 2015 ist sie Beisitzerin im Vorstand des Bundesverbands Freie Darstellende Künste und von 2013 bis Ende 2019 war sie Geschäftsführerin des Landesverbands Freier Theater in Niedersachsen. Vor ihrer Verbandstätigkeit arbeitete sie viele Jahre freiberuflich als Produktionsleitung und Pressemitarbeiterin für verschiedene Kultur- und Theaterprojekte. Sie studierte an der Ruhruniversität Bochum Publizistik, Geschichte und Politikwissenschaft, absolvierte eine Weiterbildung zur Kulturmanagerin in Neuss und ging parallel journalistischen Tätigkeiten u.a. für die taz und den WDR nach.

Esther Slevogt, Fonds Darstellende Künste, #TakeThat
Foto: Thomas Aurin

nachtkritik.de | Berlin

Esther Slevogt ist Autorin, Kritikerin und Chefredakteurin des Theaterportals nachtkritik.de, das von ihr mitgegründet wurde. Sie schreibt über theaterhistorische Themen im Kontext von Politik und Ästhetik im 20. Jahrhundert, u.a. die 2011 im Verlag „Kiepenheuer und Witsch“ erschienene Wolfgang-Langhoff-Biografie „Den Kommunismus mit der Seele suchen“. Ein weiterer Schwerpunkt ist die jüdische Nachkriegsgeschichte in Deutschland. Spezielles Interesse gilt den Folgen der Digitalisierung für die tradierte Kulturtechnik Theater. Sie ist Miterfinderin der Konferenz Theater & Netz.

Felizitas Stilleke, Fonds Darstellende Künste, #TakeThat
Foto: Niklas Vogt

Freie Dramaturgin, Kuratorin | Berlin, Amsterdam

Felizitas Stilleke ist freie Dramaturgin, Künstlerin und Kuratorin.
Sie leitet Konferenzen, wie z.B. den Branchentreff 2019-2021, das Bundesforum 2017 oder den RATSCHLAG DER VIELEN 2019, und übernimmt Festivaldramaturgien (Berliner Theatertreffen 2018, Impulse Theaterfestivals 2017 (unter Florian Malzacher) oder gemeinsam mit Johanna Yasirra Kluhs das Theaterfestival FAVORITEN 2014) und ist als Produktionsdramaturgin in NRW, Berlin, Amsterdam und Zürich unterwegs.
Sie absolvierte ihren Bachelor der Germanistik/Erziehungswisschenschaften in Bochum sowie einen Master in Kulturpoetik an der Wilhelms-Universität in Münster. 2018/19 studierte sie im Rahmen des internationalen Masterstudiums bei DAS theatre in Amsterdam „Expanded Curation“.
2020 startete sie am Ballhaus Ost eine Reihe von Podcast-Sessions unter dem Titel „The Mother in Me is the Mother in You“, in welcher sie das Thema Nicht-/Noch-nicht-/Nicht-mehr-/Vielleicht-/Mutterschaft einer kollektiven Diskursumwidmung unterzieht.

Hans-Joachim Wagner, Fonds Darstellende Künste, Kuratorium, Nürnberg 2025
Foto: Stadt Nürnberg/Christine Dierenbach

Vorsitzender des Kuratoriums, Kulturwissenschaftler, Kurator, Autor, Musikdramaturg | Düsseldorf, Köln, Nürnberg

Prof. Dr. Hans-Joachim Wagner (Jahrgang 1961) ist nach einem Studium der Musikwissenschaft, Deutschen Philologie und Kunstgeschichte als Kulturmanager, Kurator, Wissenschaftler und Autor tätig. Er arbeitete zuletzt als Fachbereichsleiter für Musik und darstellende Künste bei der Kunststiftung NRW in Düsseldorf. Wagner war an den Opernhäusern in Koblenz und Köln als Produktionsdramaturg, persönlicher Referent des Intendanten und Mitarbeiter der Operndirektion tätig. Von 2002 bis 2006 arbeitete er als Musikreferent im Kulturamt der Stadt Köln und übernahm bei der Bewerbung der Stadt Köln um den Titel der Kulturhauptstadt Europas 2010 die Koordination des Bereichs Musik.
In Köln kuratierte er das kulturelle Rahmenprogramm zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006, war künstlerischer Leiter des Festivals „Feste Musicali“ und des Kinder- und Jugendmusikfestivals „Stadt Klang Fluss“. Seit geraumer Zeit gilt sein besonderes Interesse dem zeitgenössischen Tanz und Theater, der Diversität kultureller Praxis und ihrer Sichtbarmachung.
Seit 2. Januar 2018 ist der Wissenschaftler und Kulturmanager Prof. Dr. Hans-Joachim Wagner Leiter des Büros für die Bewerbung Nürnbergs um den Titel der Kulturhauptstadt Europas 2025.

Stephan Wunsch, Rosenfisch, Fonds Darstellende Künste, Kuratorium
Foto: Vera Wunsch

Puppenspieler, Figurenbildner, Regisseur, Ko-Leiter das Theaters Rosenfisch | Aachen

Stephan Wunsch ist Puppenspieler, Figurenbildner und Regisseur. Er studierte Philosophie und Germanistik in Aachen und belegte Seminare in Figurenspiel und Figurenbau auf Hof Lebherz. 2003 gründete er die Bühne theater rosenfisch. Seitdem produziert er zahlreiche Inszenierungen für Kinder und Erwachsene; außerdem Regiearbeiten, Figurenbau und Bühnenmusik für andere Bühnen.
Neben dieser Tätigkeit ist er Teil der Redaktion von ‚Das andere Theater‘, die offizielle Zeitschrift des UNIMA-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland e.V., die zwei Mal jährlich erscheint.

Jonas Zipf, JenaKultur, #TakeThat, GLOBALVILLAGE PROJECTS, Fonds Darstellende Künste
Foto: Tina Peißker

Leiter JenaKultur, Regisseur, Kurator, Dramaturg, Lehrbeauftragter | Jena

Gebürtiger Odenwälder, Jahrgang 1982. Studium der Psychologie in Berlin und Paris sowie der Sprech- und Musiktheaterregie an der Theaterakademie „August Everding“ in München. Promotion (laufend) „Der laufende Wolkenkratzer“ bei Friedrich von Borries, HfBK Hamburg. Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes, der Gabriele-Oehmisch-Stiftung und der Akademie Musiktheater Heute der Deutschen Bank Stiftung.

Als freier Dramaturg arbeitete er für eine Vielzahl von Produktionen in In- und Ausland (u.a. Kampnagel, Schaubühne, Schauspielhaus Zürich, Theater Basel, Alfortville Paris). Als Gründer, Regisseur und Dramaturg entwickelte er mit der freien Gruppe O-Team eine Reihe von ortsbezogenen Produktionen (u.a. „HermannSchlachten“ in den Stuttgarter Wagenhallen, „Blaupause“ im ehemaligen Redaktionsgebäude der Süddeutschen Zeitung oder „Kirschgärten“ auf dem Hofgut Oberfeld Darmstadt) sowie zuletzt „Flüchtlinge“ am Thalia Theater Hamburg.
Von 2011 bis 2013 war er leitender Dramaturg/Mitglied der künstlerischen Leitung am Theaterhaus Jena und in der Spielzeit 2014/2015 Schauspieldirektor am Staatstheater Darmstadt. Er arbeitete als Festival-Kurator und -Dramaturg (Rodeo-Festival München, Datterich-Festival Darmstadt, Wiesbaden Biennale) und Lehrbeauftragter (LMU und HfMT München, HfMT Leipzig, TU Darmstadt, JGU und HfMT Frankfurt, JGU Mainz, EAH und FSU Jena). Seit Juli 2016 leitet er JenaKultur (Eigenbetrieb der Stadt Jena).

Dramaturgin, Kuratorin | Hamburg

Uta Lambertz (sie/ihr, they/them), geb. 1983 in Unna. Von 2003-2007 absolvierte sie ihr Studium der Theater- und Medienwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum. Während des Studiums war sie für die Ruhrfestspiele Recklinghausen und das Schauspiel Essen tätig und arbeitete als Musikerin und freie Dramaturgin für verschiedene szenische Projekte. Ab 2008 arbeitete Lambertz als Eventmanagerin und Projektleiterin für die Zeppelin Universität Friedrichshafen, wo sie anschließend, von 2008 bis 2010, ihr Masterstudium in Communication & Cultural Management absolvierte. Seit 2010 arbeitet sie auf Kampnagel Hamburg. Als Kuratorin und Dramaturgin ist sie heute vor allem für den Bereich queere Performance, genreübergreifende Formate, und Kooperationsprojekte zuständig. Sie betreut u.a. das langfristige EU-Projekt ACT- Art, Climate Transition und verschiedene weitere nationale und internationale Kollaborationen auf Kampnagel. Seit 2010 ist sie regelmäßig als Gastdozenten tätig, bisher unter anderem an der Hochschule für Musik und Theater/ Theaterakademie, Universität Hamburg, Universität Witten/Herdecke, Zeppelin Universität Friedrichshafen, Ruhr-Universität Bochum, sowie im Rahmen des Stipendium-Programms stART.up der Claussen-Simon Stiftung. 

Mitglied der Jury in der zweiten Antragsrunde.

Künstlerische Leitung Prater Digital, Dramaturg, Regisseur | Hamburg, Berlin

Geboren 1975, begann er 1994 in unterschiedlichen Funktionen hauptsächlich in den darstellenden Künsten zu arbeiten. Am Anfang hat er viel in Staats- und Stadttheatern gelernt und arbeitet seit 2003 selbständig als Autor, Kurator, Dramaturg und Regisseur. Hier hat er besonders viel Erfahrung als Regisseur von Galen und Charity-Veranstaltungen gesammelt, die wichtige Inhalte und große Unterhaltung miteinander präsentieren. 2013 hat er für das Performing Arts Programm Berlin (PAP) den Branchentreff der Freien Darstellenden Künste Berlin mitkonzipiert und zusammen mit anderen bis 2017 geleitet. Für das PAP konzipiert er auch weiterhin Fachtagungen, die spezifische Themen für ein professionelles Publikum vertiefen.
2016 hat er für das PAP zusammen mit der re:publica die Performersion gegründet, ein Format für Kooperationen der digitalen und der darstellenden Künste, das er seitdem auch mit einem inzwischen internationalen Fokus fortführt.
Die kuratorische Arbeit an der Schnittstille zwischen digitalen und analogen Künsten setzt er in Laborformaten für die Technologiestiftung Berlin u.a. oder als Mitglied des Culture Track Teams der re:publica um. Vermittelnd arbeitet er in diesem Spannungsfeld auch als Beiratsmitglied der bbw – University for Applied Sciences, des Berlinforums der Stiftung Zukunft Berlin, als Speaker oder Workshopgeber.