Prozessförderung

Mit #TakeHeart setzt der Fonds Darstellende Künste im Rahmen von NEUSTART KULTUR – dem von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) finanzierten Rettungs- und Zukunftspaket für den Kultur- und Medienbereich – seine umfassenden Fördermaßnahmen fort. Ziel der neuen Programmlinien ist es, die Auswirkungen der Corona-Pandemie im Kulturbereich abzumildern, den Wiederbeginn kulturellen Lebens in Deutschland zu befördern, Künstler*innen Planungssicherheit und zugleich neue zukunftsweisende Perspektiven für die Entwicklung der Freien Darstellenden Künste zu ermöglichen.
Für Künstler*innen gilt es nun oftmals neue Ästhetiken und ausdruckstarke Formsprachen zur künstlerischen Befragung gesellschaftlicher Entwicklungen zu finden und eine Re- und Neuorganisierung in Bezug auf Publikum dabei stets mitzudenken. Die Prozessförderung schließt deshalb an die erfolgreichen #TakeAction Förderprogramme an und unterstützt mit der Beförderung von Arbeitszeiträumen gezielt die Arbeit an neuen künstlerischen Produktionen unter weiterhin pandemiebedingten Rahmenbedingungen und Herausforderungen.

Befördert werden format- und ergebnisoffene künstlerische (auch digitale) Arbeitsprozesse für projektbezogene Gruppen, Kollektive und Ensembles der frei produzierenden Darstellenden Künste. Die Prozessförderung dient der Erarbeitung und gegebenenfalls Präsentation von Produktionen in den vielgestaltigen Freien Darstellenden Künsten. Premieren und zeitnah daran anschließende weitere Aufführungen sind nicht zwingend erforderlicher Bestandteil eines Vorhabens im Programm der Prozessförderung. 

Antragsberechtigt sind professionelle Künstler*innen, Gruppen, Kollektive und Ensembles der frei produzierenden Darstellenden Künste (u.a. Performance, Schauspiel, Tanz, Musiktheater, Figuren- und Objekttheater, Theater im öffentlichen Raum, Zeitgenössischer Zirkus) mit Sitz und Arbeitsschwerpunkt in Deutschland, die nicht überwiegend kontinuierlich öffentlich (institutionell) grundgefördert sind.

Die Antragssumme beträgt mindestens 10.000 € und maximal 50.000 €, bzw. in ausführlich begründeten Ausnahmefällen bis zu 80.000 €

Kofinanzierungen bzw. Eigenmittel und/oder unbare Eigenleistungen in Höhe von min. 10% der Antragssumme sind für das beantragte Vorhaben bereits zur Antragstellung darzustellen bzw. nachzuweisen.

 

Die Antragstellung für die Prozessförderung erfolgt in mehreren Antragsrunden.

Die Antragstellung beim Fonds Darstellende Künste erfolgt ausschließlich online. Hier geht es zur Online-Antragstellung.

Die Fristen der Antragsrunden sind der 01.11.2021 und der 15.03.2022. Der mögliche Projektzeitraum für bewilligte Vorhaben beginnt mit der positiven Förderzusage und endet am 31.12.2022. Vollständige Verwendungsnachweise sind bis spätestens zwei Monate nach Ende des jeweiligen Vorhabens einzureichen.

Für alle weiteren Informationen lesen Sie bitte vor Antragstellung, bzw. auch vor einer telefonischen Beratung durch die Geschäftsstelle des Fonds Darstellende Künste, die Regularien. Weitere Hilfestellungen bieten die FAQs und die Ausfüllhilfe zur Online-Antragstellung. Im Verlauf jedes Antragszeitraums wird es mehrere Info-Zooms zum Programm geben.