#TakeAction | Semiprofessionelle Ensembles und Freilichtbühnen

Der Fonds Darstellende Künste legt im Rahmen von NEUSTART KULTUR – das von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) finanzierte Konjunkturpaket zu Erhalt und Stabilisierung der vielgestaltigen Freien Darstellenden Künste – das umfassende Maßnahmenpaket #TakeThat auf. Ein Teil dieses Maßnahmenpakets ist #TakeAction, ein sechsteiliges Förderprogramm, das sich an selbstbeauftragt arbeitende Künstler*innen/-gruppen der Freien Darstellenden Künste richtet.

Abgestimmt auf die Bedürfnisse und Arbeitswirklichkeiten der diversen Akteur*innen spezifischer Genres, ist es Ziel des Förderprogramms, die Arbeit an neuen künstlerischen Produktionen unter stets neuen pandemiebedingten Rahmenbedingungen und Herausforderungen zu ermöglichen. Das Programm befördert deshalb Produktionszeiträume, die einen Premierentermin innerhalb des Projektzeitraums nicht zwingend beinhalten.

#TakeAction beinhaltet sechs genrespezifische Unterprogramme. Davon richtet sich dieses an Künstler*innen/-gruppen aus dem Bereich semiprofessionelle Ensembles und Freilichtbühnen – also beispielsweise Amateurtheater unter professioneller Spielleitung.

Das Programm befördert künstlerische Arbeits- und Produktionszusammenhänge der Freien Darstellenden Künste im Bereich semiprofessionelle Ensembles und Freilichtbühnen in den Freien Darstellenden Künsten für ein bis zwei Produktionszeiträume.

Antragsberechtigt sind sowohl Freilichttheater, Amateurtheaterbühnen und -vereine, die mit professionellen Künstler*innen/-gruppen der Freien Darstellenden Künste zusammenarbeiten als auch professionelle Künstler*innen/-gruppen selbst, die an der Schnittstelle zu Laien- und Amateurtheaterproduktionen arbeiten.
Voraussetzung sind jeweils Sitz und Arbeitsschwerpunkt in Deutschland sowie eine nicht überwiegend kontinuierliche öffentliche Grundförderung.

Die Antragssumme beträgt mindestens 8.000 € und maximal 25.000 €.

Kofinanzierungen bzw. Eigenmittel/Eigenleistungen in Höhe von min. 10% der Antragssumme sind für das beantragte Vorhaben bereits zur Antragstellung darzustellen und nachzuweisen.

 

Die Antragstellung beim Fonds Darstellende Künste erfolgt ausschließlich online und ist vom 01. Oktober 2020 bis zum 01. Dezember 2020 möglich. Eine weitere Antragsfrist ist nicht ausgeschlossen.

Der mögliche Projektzeitraum für bewilligte Vorhaben beginnt mit dem positiven Förderbescheid und endet am 30. September 2021. Vollständige Verwendungsnachweise sind bis zu zwei Monate nach Ende des jeweiligen Vorhabens einzureichen, spätestens aber zum 30. September 2021.

Für alle weiteren Informationen lesen Sie bitte, vor einer Antragstellung bzw. auch vor einer telefonischen Beratung durch den Fonds, die Regularien.

Zur Antragstellung geht es hier.

Die Antragstellung muss auf dem entsprechenden Online-Formular erfolgen. Sie können sich jederzeit registrieren, sich mit Ihren Log-In Daten einloggen und den Antrag stückweise bearbeiten. Sie können jederzeit den aktuellen Stand ihres Antrages abspeichern und bis zur Frist endgültig bearbeiten.

Christine Bossert | Mitglied des Kuratoriums des Fonds, Autorin, freischaffende Opern- und Schauspielregisseurin, Dozentin für Schauspiel | Stuttgart
Maria Gebhardt | Geschäftsführerin Landeszentrum Freies Theater Sachsen-Anhalt | Magdeburg
Julian Kamphausen | Mitglied des Kuratoriums des Fonds, Festivalleiter Hauptsache Frei, Dramaturg, Regisseur | Hamburg, Berlin
Prof. Dr. Martin Schäfer | Mitglied des Kuratoriums des Fonds, Hochschullehrer für Literaturwissenschaft und Theaterforschung | Hamburg
Lisa Stark | Freilichtbühne u. Passionsspiele Sömmersdorf | Franken/Bayern
Raphael Wohlfahrt | BDAT Baden-Württemberg e.V., Projektleitung LAMATHEA | Stuttgart
Helena Wölfl | Performerin friendly fire, wissenschaftliche Mitarbeiterin Theaterwissenschaft, CCT | Leipzig

Ein Förderprogramm des Fonds Darstellende Künste unter Einbeziehung der Expertise des BDAT e.V. (Bund Deutscher Amateurtheater)