#TakePlace | Strukturprojekte

Der Fonds Darstellende Künste legt mit im Rahmen von Neustart Kultur – das von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) finanzierte Konjunkturpaket zu Erhalt und Stabilisierung der vielgestaltigen Freien Darstellenden Künste – das umfassende Maßnahmenpaket #TakeThat auf. Ein Teil dieses Maßnahmenpakets ist #TakePlace, ein Förderprogramm, das sich vornehmlich an Einrichtungen der Freien Darstellenden Künste wie Produktions- und Gastspielorte sowie überregional strahlende Festivals richtet.

Diesen Orten, auf die die Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19 Pandemie erhebliche Auswirkungen hatten, soll es im Rahmen dieses Programms ermöglicht werden, zukunftsorientierte Konzepte zu entwickeln und darüber bereits gegenwärtig einen optimierten Zugang zu Kunst und Kultur zu bieten.

#TakePlace befördert Maßnahmen, die es Produktions- und Gastspielorten der Freien Darstellenden Künste ermöglichen, ihre Strukturen nachhaltig auszurichten. Beantragt werden können Projektvorhaben, die die Optimierung von Prozess-, Handlungs- und Betriebsabläufen unter den pandemiebedingten Maßnahmen zum Ziel haben, um den Kunst- bzw. Spielbetrieb aufrecht zu erhalten. Die Strukturprojekte sollen Prozesse befördern, die vorhandene Ressourcen situationsbedingt neu strukturieren und einsetzen. Begrüßt werden hier insbesondere auch Vorhaben, die ökologische, nachhaltige und innovative Elemente in den Betrieb und den Betriebsablauf integrieren.
Denkbar sind beispielsweise Projekte, die eine bessere Koordinierung von Planungsprozessen, Minimierung im Verbrauch von Ressourcen, Online-Werbung, Digitalisierungen oder Publikumsdatenbanken, verbessertes Ticketing etc. beinhalten.

Antragsberechtigt sind Theater- und Tanzhäuser, Aufführungs- und Produktionsorte und Festivals von überregionaler Ausstrahlung der Freien Darstellenden Künste sowie entsprechende Künstler*innen(-gruppen), die über einen eigenen öffentlich zugänglichen Raum verfügen und als juristische Person gelten.

Die Antragssumme beträgt mindestens 50.000 € und maximal 100.000 €.
Kofinanzierungen bzw. Eigenmittel/Eigenleistungen in Höhe von min. 10% der Antragssumme sind für das beantragte Vorhaben bereits zur Antragstellung darzustellen bzw. nachzuweisen.

Die Antragstellung beim Fonds Darstellende Künste erfolgt ausschließlich online und ist vom 15. Oktober 2020 bis zum 15. November 2020 möglich. Eine weitere Antragsfrist ist nicht ausgeschlossen.

Der mögliche Projektzeitraum für bewilligte Vorhaben beginnt mit dem positiven Förderbescheid und endet am 30. September 2021. Vollständige Verwendungsnachweise sind bis zu zwei Monate nach Ende des jeweiligen Vorhabens einzureichen, spätestens aber zum 30. September 2021.

Für alle weiteren Informationen lesen Sie bitte, vor einer Antragstellung bzw. auch vor einer telefonischen Beratung durch den Fonds, die Regularien.

Zur Antragstellung geht es hier.

Amelie Deuflhard | Intendantin Kampnagel | Hamburg
Zebu Kluth | Rektor Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch | Berlin
Mathias Pees | Intendant Mousonturm | Frankfurt am Main
Aenne Quiñones | Mitglied des Kuratoriums des Fonds, Kuratorin, Dramaturgin, Autorin, seit 2012 stellv. künstlerishe Leiterin des  HAU Hebbel am Ufer | Berlin
Gregor Runge | Mitglied des Kuratoriums des Fonds, Dramaturg, Kurator | Bremen
Felizitas Stillicke | Mitglied des Kuratoriums des Fonds, Freie Dramaturgin, Kuratorin | Berlin, Amsterdam
Margarita Tsomou | Freischaffende Dramaturgin, Kulturwissenschaftlerin | Berlin

Ein Förderprogramm des Fonds Darstellende Künste unter Einbeziehung der Expertisen des Bundesverband Freie Darstellende Künste e.V. (BFDK) und der verschiedenen Landesverbände der Freien Darstellenden Künste