Allgemein

TRANSFORMATIONEN

Publikation

TRANSFORMATIONEN

Positionen Zur Veränderung der Kunst- und Kulturlandschaft aus Kunst, Politik und Journalismus

Mitte Juli erscheint eine Publikation, zu der der Fonds kulturpolitische Vertreter*innen von Bund, Ländern und Kommunen aus dem gesamten Spektrum des demokratisch-politischen Feldes eingeladen hat, die Freien Darstellenden Künste und ihre besondere Arbeits- wie Fördersituation im kulturpolitischen Raum zu beleuchten. Wie krisensicher sind die Freien Darstellenden Künste? Wie frei sind sie und welche Rolle nehmen sie gesamtgesellschaftlich ein – regional wie national? Welche politischen Entwicklungen sind nach dem Ausnahmezustand zu erwarten? Die Beiträge aus der Kulturpolitik werden erweitert durch Positionen von Künstler*innen aus dem Feld der Freien Darstellenden Künste und abgerundet durch journalistische Kommentare.

Die gesamte Publikation ist hier zum Download verfügbar:

Mit Beiträgen von

  • Veronica Kaup-Hasler | Amtsführende Stadträtin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Wien
  • Gerhart Baum | Vorstandsvorsitzender im Kulturrat NRW, Bundesinnenminister a.D. (FDP)
  • Melanie Bernstein | MdB (CDU/CSU), Obfrau im Ausschuss für Kultur und Medien
  • Helge Lindh | MdB (SPD), Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien
  • Erhard Grundl | MdB (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien
  • Dr. Klaus Lederer | Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa der Stadt Berlin (DIE LINKE)
  • Dr. Carsten Brosda | Senator für Kultur und Medien der Freien- und Hansestadt Hamburg (SPD)
  • Sabine Bangert | MdA Berlin (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Vorsitzende im Ausschuss für Kulturelle Angelegenheiten
  • Prof. Dr. Julia Lehner | Zweite Bürgermeisterin mit Geschäftsbereich Kultur der Stadt Nürnberg (CSU)
  • Annekathrin Klepsch | Zweite Bürgermeisterin und Beigeordnete für Kultur und Tourismus der Landeshauptstadt Dresden (DIE LINKE) und Stephan Hoffmann
  • Simone Dede Ayivi |Theatermacherin
  • Sahar Rahimi | Theatermacherin (Monstertruck)
  • Stefan Kaegi | Regisseur (u.a. Rimini Protokoll)
  • Sibylle Peters | Freie Künstlerin (u.a. Zusammenarbeit mit geheimagentur)
  • Mirjam Schmuck und Fabian Lettow | Theatermacher*innen (kainkollektiv)
  • Sivan Ben Yishai | Autorin, Theaterregisseurin

und Reflexionen vonden Journalist*innen

  • Margarete Affenzeller,
  • Janis El-Bira,
  • Petra Kohse,
  • Peter Grabowski,
  • Dorte Lena Eilers und
  • Eva Behrendt.

Veranstaltung

TRANSFORMATIONEN

Gespräche und Positionen aus den Freien Darstellenden Künsten

Am 05. Juni 2021 war der Fonds Darstellende Künste mit der Online-Veranstaltung „TRANSFORMATIONEN – Gespräche und Positionen aus den Freien Darstellenden Künsten“ im Rahmen des Festivals „Claiming Common Spaces III“ des Bündnisses internationaler Produktionshäuser auf Kampnagel zu Gast, um mit Akteur*innen der Freien Darstellenden Künste die Wandlungspotentiale und Veränderungen von Rahmenbedingungen des freien Produzierens zu befragen. Dort, wo künstlerische und gesellschaftliche Prozesse eng ineinandergreifen und Kunst in ihrer Betrachtung mit dem Moment ihrer Entstehung übereinkommt, liegt eine transformatorische Kraft für gesellschaftliche Gestaltungsprozesse, dem sich der Fonds verstärkt widmen.

Mit diesem Live-Talk (via Zoom 16:00-17.30 Uhr) startete eine Reihe an Veranstaltungen und Diskussionen rund um die im Juli erscheinende Publikation des Fonds „TRANSFORMATIONEN – Positionen zur Veränderung der Kunst- und Kulturlandschaft aus Kunst, Politik, und Journalismus“.

Die Kraft zur Transformation der Freien Darstellenden Künsten begreift der Fonds als ein für die gesellschaftliche Fortentwicklung bedeutendes Feld und lud aus diesem Grund die Künstler*innen

  • Sahar Rahimi (Monster Truck),
  • Stefan Kaegi (Rimini Protokoll) und
  • kainkollektiv ein, dies miteinander zu diskutieren. Flankiert durch Videostatements von
  • Sibylle Peters (geheimagentur),
  • Simone Dede Ayivi sowie
  • Sivan Ben Yishai und moderiert von
  • Margarita Tsomou

versammelte diese Diskussion künstlerische Perspektiven und ventilierte einmal mehr die Frage „Was braucht die Kunst?“.