Die Geschäftsstelle des Fonds

Holger Bergmann, Fonds Darstellende Künste, Kulturpolitische Gesellschaft, die Vielen, Jörg Farys
| Holger Bergmann |

| Geschäftsführung |

ist Kurator, Mentor und leitet als Geschäftsführer den FONDS DARSTELLENDE KÜNSTE, er lebt in Berlin. Geboren wurde er 1965 im Ruhrgebiet. Nach Abschluss der Fachschule für Sozialpädagogik und Tätigkeiten in sogenannten Sozialen Brennpunkten, folgten Studien der Theaterwissenschaft 1990-95 an der Ruhr-Universität Bochum. Gründungsmitglied und von 2002 bis 2014 Künstlerischer Leiter des Theaterproduktionshauses RINGLOKSCHUPPEN RUHR, das unter seiner Leitung für zeitgenössische Darstellende Kunst und urbane, partizipatorische Projekte bekannt wurde. Eigene Inszenierungen an Freien Theatern und zahlreiche Projekte mit Künstlern- und Künstlerkollektiven des frei produzierenden Theaters, häufig in Zusammenarbeit mit Stadttheatern oder internationalen Festivals. Veröffentlichung u.a. an der Zürcher Hochschule der Künste und HafenCity Universität Hamburg. Kulturhauptstadtbeauftragter der Stadt Mülheim und Kurator mit Schwerpunkt Stadtraumprojekten im Feld der SOCIAL URBAN ART wie SchlimmCity, RAUM.PFAD oder 54. Stadt für die Ruhrtriennale und für Urbane Künste Ruhr. Künstlerischer Leiter des Theaterfestivals FAVORITEN 2016 in Dortmund. Mitglied in Kuratorien und Jurys u.a. für den Theaterpreis des Bundes in 2015 und 2017 im Rahmen der European Capital of Cultre Aarhus (DK). Im Januar 2016 übernahm Holger Bergmann die Geschäftsführung des FONDS DARSTELLENDE KÜNSTE in Berlin. 2016 und 2017 kuratierte er COOP3000 in Dortmund, Duisburg und Bochum. Mentor für das Themenfeld Interkultur zur Kulturhauptstadtbewerbung RUHR2010, aktuell Berater für Theaterhäuser wie einzelne Leitungspersonen u.a. im Mentoringprogramm Performing Arts Berlin und Mitglied des Beraterkreises zur Bewerbung der Stadt Nürnberg zur Kulturhauptstadt Europas 2025.

Christina Roth, Fonds Darstellende Künste, Haus der Kulturen der Welt
| Christina Roth |

| Büroleitung und Förderung |

Christina Roth studierte Theater- und Politikwissenschaft sowie Jura in München und Berlin. Nach verschiedenen Assistenzen war sie von 2005-2007 als Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle des Deutschen Kulturrats und von 2007-2008 beim Rundfunk Berlin-Brandenburg tätig. Von 2008-2014 arbeitete sie in der Abteilung Kommunikation im Haus der Kulturen der Welt und 2015/2016 in der Geschäftsstelle des Bundesverband Freie Darstellende Künste. Anfang 2016 übernahm sie beim Fonds Darstellende Künste die Büroleitung. Hier koordiniert, berät und betreut sie unter anderem die Antragsteller*innen und geförderten Projekte.

Steffen Klewar, Fonds Darstellende Künste, Förderung, Bundesforum, copy & waste, Jörg Farys
| Steffen Klewar |

| Mitarbeiter Geschäftsstelle |

Studierte Schauspiel an der Universität der Künste Berlin, zuvor u.a. Komparatistik und Theaterwissenschaft in Bochum und Darmstadt. Er war Mitbegründer des Theaterkollektivs copy & waste, dessen künstlerischer Leiter und Regisseur er ist, sowie seit 2014 Geschäftsführer. 2018 erhielt das Kollektiv den George-Tabori-Preis des Fonds. Als freier Regisseur inszenierte Steffen Klewar darüber hinaus an Stadt- und Staatstheatern wie u.a. dem Schauspiel Leipzig, Staatstheater Darmstadt oder Theater Oberhausen, und mit copy & waste an freien (Produktions-)Häusern wie dem HAU Berlin, Ballhaus Ost, Ringlokschuppen Ruhr sowie in „Nicht-Theater-Räumen“ wie Clubs, Plattenbauten, Weinbergen und Wohnzimmern. Seine Produktionen wurden im gesamten deutschsprachigen Raum als Gastspiele und auf Festivals gezeigt. Er ist zudem Sprecher u.a. für Hörbücher und Beiträge in Funk und Fernsehen, moderiert Festivaleröffnungen, Preisverleihungen und Panels und arbeitet regelmäßig an der Hochschule für Musik und Theater Rostock als Dozent für Schauspiel. Seit Mai 2019 übernimmt er beim Fonds Darstellende Künste die Elternzeitvertretung für Christina Roth.

Christina Röfer, Fonds Darstellende Künste, Konfiguration, Global Village Labs, Double, Bundesforum
| Christina Röfer |

| Projektleitung Sonderprogramme KONFIGURATION & GLOBAL VILLAGE LABS |

Christina Röfer, aufgewachsen am Niederrhein, studierte Theater- und Medienwissenschaften sowie Germanistik in Erlangen und absolvierte ihr Masterstudium Inszenierung der Künste und der Medien an der Universität Hildesheim. Ihr Forschungsinteresse galt dabei dem zeitgenössischen Figuren- und Objekttheater sowie Körper- und Wahrnehmungstheorien. In den Jahren 2008, 2010 und 2016 war sie als Mitarbeiterin beim Festival FIDENA – Figurentheater der Nationen in Bochum in den Bereichen Produktion und Ticketing tätig. Sie gestaltete das aktuelle TdZ-Arbeitsbuch „Der Dinge Stand. Zeitgenössisches Figuren- und Objekttheater“ konzeptionell und redaktionell mit und ist Redakteurin der Fachzeitschrift „double – Magazin für Puppen-, Figuren- und Objekttheater“. Von 2016 – 2018 arbeitete sie in der Intendanz des Düsseldorfer Schauspielhauses. Seit Dezember 2018 leitet sie das Sonderprojekt KONFIGURATION des Fonds Darstellende Künste.

Anne John, Fonds Darstellende Künste, Initiative für die Archive des Freien Theaters, Berlin, Leipzig, Tabori Preis
| Anne John |

| Veranstaltungsmanagement & Presse- und Öffentlichkeitsarbeit |

Anne John, geboren im Land Brandenburg, studierte Romanistik und Germanistik an der Universität Leipzig.
2014-17 arbeitete sie beim Internationalen Theaterinstitut (ITI), vorrangig als Produktionsleitung. Sie betreute mehrere internationale Symposien, die Konferenz „Theatre in Contemporary Europe“ (2016 Hildesheim) und zwei Verleihungen des „Theaterpreis des Bundes“ (2015 Berlin | 2017 Stendal). Daneben koordinierte sie die Produktion von Publikationen, wie „Das Freie Theater im Europa der Gegenwart“ (Bielefeld dt. 2016 | engl. 2017), das die Forschungsergebnisse des Balzan-Preis-Forschungsprojektes unter Leitung von Prof. Dr. Manfred Brauneck darstellt. Für den Dachverband Tanz Deutschland betreute sie 2017 Veranstaltungen der Reihe „Tanz medial“ (Berlin| Leipzig) und leitete die Redaktion der Publikation „Tanzland-Reader“. 2018 folgte ein Rechercheprojekt für den Bundesverband Freie Darstellende Künste zu Weiterbildungsmöglichkeiten in den Freien Darstellenden Künsten.
Seit 2015 arbeitet sie außerdem für die Initiative für die Archive des Freien Theaters, an deren Studie „Performing the Archive“ (Hildesheim 2018) sie mitwirkte und für die sie u.a. die Konzeptionskonferenz (2017| München) und Workshops (Köln| Düsseldorf| Hamburg) organisierte. Seit 2018 ist sie für den Fonds im Bereich Veranstaltungsmanagement und Öffentlichkeitsarbeit tätig.