Kuratorium

Das Kuratorium ist neben der Mitgliederversammlung und dem Vorstand das dritte konstituierende Organ des Fonds Darstellende Künste. Es setzt sich zusammen aus den – von der Mitgliederversammlung gewählten – Vertreter*innen von Kulturinstitutionen, Produktionshäusern, Festivals, Verbänden und Künstler*innen und wählt viermal jährlich aus den eingereichten Anträgen bundesweit bedeutende und bemerkenswerte Vorhaben, Einzelprojekte und Projektkonzeptionen aus, die durch Mittel der Bundesbeauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien befördert werden.

Insgesamt besteht das Kuratorium aus 21 Fachleuten. Es setzt sich aus 16 stimmberechtigen Kuratoriumsmitgliedern, einer Vertreterin der BKM, des Vorstands sowie der Geschäftsführung zusammen.
Die stimmberechtigen Mitglieder werden von den Mitgliedsverbänden vorgeschlagen und auf drei Jahre von der Mitgliederversammlung gewählt. Sie tragen in den Kuratoriumssitzungen die Entscheidungen.
Die nicht stimmberechtigten Mitglieder werden von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und dem Deutsche Städtetag entsandt.

Kuratoriumsmitglieder

Katja Assmann, ZKR, Fonds Darstellende Künste, Kuratorium
Foto: privat

Leiterin des Zentrums für Kunst und öffentlichen Raum | Berlin

Katja Aßmann wurde 2016 von der Grün Berlin GmbH als Künstlerische Leiterin für das ZKR – Zentrum für Kunst und öffentlichen Raum berufen und war von 2012 – 2017 Künstlerische Leiterin von Urbane Künste Ruhr. Nach ihrem Studium der Architektur und Kunstgeschichte arbeitete Aßmann federführend an der internationalen Bauausstellung Emscher Park. Neben kuratorischen Tätigkeiten arbeitete sie an interdisziplinären Kunstproduktionen und Ausstellungen zu den Themen Kunst und Architektur. Sie war u. a. Co-Kuratorin der Kunsttriennale Emscherkunst, des Stadtprojektes This is not Detroit und der Theaterfahrt Truck Tracks Ruhr, sie kuratierte die Lichtkunst-Ausstellung Urban Lights und schuf jährlich große Public Art-Installationen zu Ruhrtriennale. Im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 war sie Programmleiterin für den Bereich Bildende Kunst und Architektur und Geschäftsführerin der Landesinitiative StadtBauKultur NRW.

Sophie Becker, Spielart münchen, Fonds Darstellende Künste, Kuratorium
Foto: Giaccomo Bresadola

Dramaturgin, Künstlerische Leiterin Spielart-Festiva | München

Christine Bossert, Stuttgart, Fonds Darstellende Künste, Kuratorium
Foto: privat

Autorin, freischaffende Opern- und Schauspielregisseurin, Dozentin für Schauspiel | Stuttgart

Geboren (*1974) und aufgewachsen in Stuttgart. Nach der Schauspielausbildung in München und vielen Jahren auf der Bühne u. a.: Württembergische Landesbühne Esslingen, Prinzregententheater München, Komödie Kassel, Tribüne Berlin, bei Rundfunk und Fernsehen, nahm die Liebe zur Regie und zur Leitung eigener Projekte überhand. Stationen als Regieassistentin und Spielleiterin an verschiedenen Opernhäusern u. a.: Staatsoper Stuttgart, Theater Nordhausen, Wilhelma-Theater, Stuttgart. 2009 Gründung des Seniorentheaters „Die Silberdisteln“ am Theater Nordhausen. Seit 2010 freischaffende Regisseurin und Dozentin. Inszenierungen u.a.: StudioTheater, Stuttgart, Burgfestspiele Freudenberg, Theater Nordhausen, OST-freie Szene im Depot, Stuttgart, Sonnentortheater Neustrelitz. Als Dozentin u. a.: Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst,Stuttgart; Junge Akademie Stuttgart und Theaterakademie Stuttgart. In der Spielzeit 2015/16 Künstlerische Leiterin des Theaterhaus TiG 7 in Mannheim. In der Spielzeit 2017/18 Inszenierungen u. a. bei Theater& Philharmonie Thüringen in Altenburg, den Uckermärkischen Bühnen Schwedt, dem Theater Oliv in Mannheim, dem Theater Felina Areal in Mannheim und dem Klang!Festival Bielefeld (Förderpreis Klassik). In der Spielzeit 18/19 inszeniert Sie erstmals auch Puppen- bzw. Figurentheater für das FITZ! Stuttgart und das Theater der Kleinen Form in Berlin. Dazu kommen Regiearbeiten am Theater Gera und ein Kindermusical an den Uckermärkischen Bühnen Schwedt. 2013 Gründung des Theaterlabels WIR.Jetzt!. Für dieses Spartenübergreifende Theaterlabel entstanden bisher fünf Produktionen. 2015 schrieb Christine Bossert ihr erstes Theaterstück “Talk Talk – Reise ohne Flucht“, eine Bearbeitung des Romans Talk Talk von T. C. Boyle. 2017 folgte die moderne Bearbeitung „Der Gestiefelte Kater- Vertrauen will gelernt sein“ für Theater& Philharmonie Thüringen.

Sabine Gehm, Tanz Bremen, On the Road, Fonds Darstellende Künste, Kuratorium
Foto: Heidi Scherm

Vorsitzende des Kuratoriums, Kulturwissenschaftlerin, Festivalleiterin TANZ Bremen, Dramaturgin, Kuratorin | Berlin

Sabine Gehm ist die künstlerische Leiterin von TANZ Bremen, dem internationalen Festival für zeitgenössischen Tanz.
Sie ist diplomierte Kulturwissenschaftlerin, war von 1994 bis 2001 als Dramaturgin und Leiterin verschiedener Festivals (u.a. Independance Days, Tanzplattform Deutschland 2000) auf Kampnagel. Von 2001 – 05 koordinierte sie das von ihr mitbegründete internationale Netzwerk für Performing Arts ‚Junge Hunde’.
Von 2006 – 16 leitete sie zusammen mit Katharina von Wilcke die ersten vier Ausgaben des Tanzkongress (2006 in Berlin, 2009 in Hamburg, 2013 in Düsseldorf und 2016 in Hannover), gefördert von der Kulturstiftung des Bundes.
Als frei arbeitende Kuratorin und Kulturmanagerin verantwortete sie verschiedene Projekte, u. a. zwei Ausgaben (2017, 2019) der Akademiereihe ON THE ROAD des Bundesverbands Freie Darstellende Künste, leitete und organisierte internationale Austauschprogramme für Künstler*innen. Seit 2015 ist sie Vorsitzende des Kuratoriums beim Fonds Darstellende Künste, war Mitglied verschiedener Jurys (u. a. Projektförderung Tanz in Hamburg), Mentorin beim Performing Arts Programm (PAP) in Berlin und ist beratend für verschiedene Künstler*innen tätig.

Matthias Grön, Fonds Darstellende Künste, Kuratorium
Foto: privat

Anglist, Regisseur, Leitender Dramaturg – Junges Staatstheater | Oldenburg

Matthias Grön gründete nach einem Lehramtsstudium das Oldenburger Universitäts-Theater (OUT) und leitete das OUT als künstlerischer Geschäftsführer. In der Spielzeit 2001/2002 wechselte er an das Oldenburgische Staatstheater. Er ist leitender Dramaturg für das Junge Staatstheater und trat verschiedentlich auch als Regisseur in Erscheinung. Er ist Sprecher des Arbeitskreises Nord der ASSITEJ.

Martina Grohmann, Theater Rampe, Fonds Darstellende Künste, Kuratorium
Foto: Felix Grünschloß

Dramaturgin, Intendantin Theaterrampe | Stuttgart

Martina Grohmann, geboren in Mödling bei Wien, studierte Theaterwissenschaft an der Universität Wien.
Sie begann als Produktionsleiterin beim steirischen herbst 98 und 99. Ab 2000 war sie als Dramaturgin am Staatstheater Kassel, am LTT Tübingen, am Theater Heidelberg, wo sie 2005 bis 2007 die Spielstätte zwinger1 für Autorentheater und Projekte leitete, und am Theater Basel engagiert. Als Gastdramaturgin arbeitete sie außerdem an der Schaubühne Berlin und am Schauspiel Frankfurt.
Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt auf zeitgenössischer Dramatik, Stückentwicklungen sowie interdisziplinären Formaten und Festivals. Seit August 2013 ist sie gemeinsam mit Marie Bues Intendantin des Theater Rampe.

Manfred Jahnke, Fonds Darstellende Künste, Kuratorium, Elchingen, Stuttgart
Foto: Tobias Metz

Theaterwissenschaftler, freier Publizist und Dramaturg, Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart und an der LMU München | Elchingen bei Ulm

Aufgewachsen in Holstein. Studium der Theaterwissenschaft, Germanistik und Philosophie an den Universitäten Hamburg, LMU München und FU Berlin. Nach Lehrjahren in der schwäbisch-badischen Provinz als Dramaturg und Regisseur  und im Kultuamt Offenbach freies theaterpädagogisches Arbeiten in verschiedenen Institutionen. Daneben Kritiker und Publizist mit zahlreichen Veröffentlichungen zum Thema Kinder- und Jugendtheater. Redaktion: Reclams Kindertheaterführer. Leiter der Dramaturgieabteilung an der Theaterakademie Spielstatt in Ulm, in gleicher Funktion, sowie Leitung der Theaterpädagogik und Szenisches Schreiben an der Theaterakademie adk-ulm (bis 2014). Szenische Arbeiten in Ulm und Stuttgart mit Studenten, dramaturgische Mitarbeit und Inszenierungen bei freien Gruppen in Österreich und der Schweiz (Figurentheater und Schauspiel). Träger des ASSITEJ-Preises. Juror, bzw. Kurator bei „Augenblickmal“, dem nationalen Treffen für ein junges Publikum (1981 und 2011), sowie langjähriger Juror bei dem Kindermusiktheaterfestival „Traumspiele“ in NRW bis zu deren Auflösung, in der LAFT-Jury Baden-Württemberg.

Joy Kritsin Kalu, sophiensaele, Fonds Darstellende Künste, Kuratorium
Foto: Marcus Lieberenz

Dramaturgin und Theaterwissenschaftlerin | Berlin

Joy Kristin Kalu studierte Theaterwissenschaft und Amerikanistik und promovierte an der Freien Universität Berlin mit der Dissertation „Ästhetik der Wiederholung“ (Transcript 2013), in der sie sich mit Theorien der Wiederholung sowie mit Wiederholungsstrategien in bildender Kunst, Performance und Theater der US-amerikanischen Neo-Avantgarde auseinandersetzt. Sie ist Mit-Autorin des Buches „Theater als Intervention: Politiken ästhetischer Praxis“ (Theater der Zeit 2015) und des Paragrana-Bandes „Kunst und Alltag“ (DeGruyter 2017). Momentan widmet sie sich unter dem Arbeitstitel „Das Subjekt der Enthüllung“ Inszenierungen der Therapie in psychologischer und künstlerischer Praxis. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind das deutsche und US-amerikanische experimentelle Gegenwartstheater und Critical Whiteness Studies. Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit ist sie theaterpraktisch und kuratorisch tätig und arbeitet seit der Spielzeit 2017/18 als Dramaturgin und Programmkuratorin für Performance und Theater an den Sophiensælen in Berlin. Zuvor war sie u.a. am Thalia Theater in Hamburg, an der Berliner Volksbühne, bei der Actors’ Gang in Los Angeles sowie der New Yorker Wooster Group und an den Kunst-Werken Berlin tätig.

Julian Kamphausen, Hauptsache frei, Fonds Darstellende Künste, Kuratorium
Foto: Performing Arts Programm / Dorothea Tuch

Festivalleiter Hauptsache Frei, Dramaturg, Regisseur | Hamburg, Berlin

Geboren 1975, begann er 1994 in unterschiedlichen Funktionen hauptsächlich in den darstellenden Künsten zu arbeiten. Am Anfang hat er viel in Staats- und Stadttheatern gelernt und arbeitet seit 2003 selbständig als Autor, Kurator, Dramaturg und Regisseur. Hier hat er besonders viel Erfahrung als Regisseur von Galen und Charity-Veranstaltungen gesammelt, die wichtige Inhalte und große Unterhaltung mit einander präsentieren. 2013 hat er für das Performing Arts Programm Berlin (PAP) den Branchentreff der freien darstellenden Künste Berlin mitkonzipiert und zusammen mit anderen bis 2017 geleitet. Für das PAP konzipiert er auch weiterhin Fachtagungen, die spezifische Themen für ein professionelles Publikum vertiefen.
2016 hat er für das PAP zusammen mit der re:publica die Performersion gegründet, ein Format für Kooperationen der digitalen und der darstellenden Künste, das er seitdem auch mit einem inzwischen internationalen Fokus fortführt.
Die kuratorische Arbeit an der Schnittstille zwischen digitalen und analogen Künsten setzt er in Laborformaten für die Technologiestiftung Berlin u.a. oder als Mitglied des Culture Track Teams der re:publica um. Vermittelnd arbeitet er in diesem Spannungsfeld auch als Beiratsmitglied der bbw – University for Applied Sciences, des Berlinforums der Stiftung Zukunft Berlin, als Speaker oder Workshopgeber.

Aenne Quinones, HAU Hebbel am Ufer, Fonds Darstellende Künste, Kuratorium
Foto: Doro Tuch

Kuratorin, Dramaturgin, Autorin, seit 2012 stellv. künstlerishe Leiterin des  HAU Hebbel am Ufer | Berlin.

Nach ihrem Studium an der Humboldt- Universität zu Berlin arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Akademie der Künste der DDR. 1996 war sie Mitbegründerin und bis 2003 Kuratorin des Theaterfestivals »reich & berühmt«. Von 1997 bis 2002 leitete sie den Bereich Theater/Performance im Podewil, Zentrum für aktuelle Künste in Berlin. Hier realisierte sie diverse Koproduktionen, Gastspiele und internationale Festivals, u. a. 1997 das Festival „Live Art – New theatre for the 90s“ mit jungen britischen Performer*innen.
An der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz arbeitete sie von 2002 bis 2011, hier v. a. als Kuratorin für die Volksbühne im Prater. 2010 und 2012 war sie künstlerische Leiterin des Theaterfestivals »Favoriten« in Dortmund und während der Spielzeit 2011/12 Dramaturgin am Residenztheater München.
Diverse Veröffentlichungen, u. a.: René Pollesch, „Liebe ist kälter als das Kapital“, Hamburg 2009 und Postdramatisches Theater in Portraits/Gob Squad „What are you looking at?“, Berlin 2020

Gregor Runge, Theater Bremen, Fonds Darstellende Künste, Kuratorium
Foto: Jörg Landsberg

Dramaturg, Kurator | Bremen

Gregor Runge, geboren in Dresden, studierte Theaterwissenschaft und Komparatistik in Bochum und war u. a. für die Theaterfestivals Impulse und FAVORITEN tätig. Seit 2011 arbeitete er als Dramaturg v. a. mit Samir Akika/Unusual Symptoms und dem Theater im Pumpenhaus Münster zusammen. Jurytätigkeiten u. a. für die Spitzenförderung Theater NRW, die Projektmittelvergabe des Bremer Senats und im Kuratorium des Fonds Darstellende Künste. Daneben verbindet ihn eine wiederholte Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut, für das er Vorträge, künstlerische Projekte und Workshops in u. a. Prag, Nowosibirsk und Taipei entwickelte. Seit der Spielzeit 2012/2013 ist er als Dramaturg am Theater Bremen engagiert. Neben der Arbeit mit Choreograf*innen wie Samir Akika, Máté Mészáros, Alexandra Morales und Helder Seabra verantwortete er in Bremen das zweijährige Tanzfonds Partner-Projekt „Symptom Tanz“. 2015 entstand im Auftrag des Goethe-Instituts Kiew gemeinsam mit Alexandra Morales das Projekt „DANCEformation“ mit Tänzer*innen aus Ländern der östlichen Partnerschaft. 2015 und 2017 Ko-Leitung des internationalen Performing Arts Festivals OUTNOW! am Theater Bremen und der Schwankhalle Bremen. Seit der Spielzeit 2018/2019 leitet er gemeinsam mit Alexandra Morales die Tanzsparte des Theater Bremen. Darüber hinaus verantwortet er hier die Konzertreihe Theater Bremen CLUB.

Martin Jörg Schäfer, Universität Hamburg, Fonds Darstellende Künste, Kuratorium
Foto: privat

Hochschullehrer für Literaturwissenschaft und Theaterforschung | Hamburg

Martin Jörg Schäfer lehrt seit 2014 Theaterforschung am Institut für Germanistik der Universität Hamburg. Er forscht derzeit zu prozessual und gemeinsam generierten Textformen in Theater und Performance der Gegenwart, außerdem zu Theater- und Performancemanuskripten im Zeichen der Digitalisierung. 2014-2020 Ko-Leitung des MA Performance Studies der Universität Hamburg. 2014 Mitorganisation des von der geheimagentur organisierten Kongresses „The Art of Being Many“ auf Kampnagel, 2017 Leitungsteam der Jahrestagung von Performance Studies international „OverFlow“ im Rahmen von „Theater der Welt“. Seit 2015 Mitkurator der „DachSalon“-Gesprächsreihe über Theater und Politik am Schauspielhaus. Von Saison 2016/7 bis 2019/20 Mitglied der Jury der Hamburger Behörde für Kultur und Medien für die Förderung von Projekten der freien darstellenden Künste in der Sparte Sprechtheater/Musiktheater/Performance sowie in der übergreifenden Nachwuchs- und Konzeptionsförderung.

Carena Schlewitt, Hellerau, Fonds Darstellende Künste, Kuratorium
Foto: Eleni Kougionis

Dramaturgin, Kuratorin, Intendantin HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste | Dresden

Carena Schlewitt wurde 1961 in Leipzig geboren. Seit 2018 ist sie Intendantin von HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste in Dresden.
Sie war von 2008-2018 Direktorin der Kaserne Basel und Künstlerische Leiterin des internationalen Theaterfestivals Basel (seit 2012). Sie studierte Theaterwissenschaft an der Humboldt Universität Berlin und arbeitete von 1985 bis 1993 an der Akademie der Künste in Ost-Berlin. Sie wirkte als Dramaturgin, Kuratorin und stellvertretende Künstlerische Leiterin an verschiedenen freien Produktionshäusern (Podewil Berlin; FFT Düsseldorf; HAU Berlin) und bei internationalen Festivals (Theater der Welt; HAU Berlin).
Schwerpunkte ihrer Arbeit waren unter anderem die Transformationsprozesse in Ostdeutschland, Osteuropa und China und die Entwicklung des Theaters in Polen, Frankreich und Italien sowie der Live Art und Performance-Kunst. Sie war in diversen Jurys tätig, u.a. für das Festival „Impulse“; für das deutsch-polnische Expertengremium der Kulturstiftung des Bundes sowie für das Programm «Doppelpasse» der Kulturstiftung des Bundes; sie war Mitglied der Fachkommission der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.

Felizitas Stilleke, PAF, Branchentreff, BUNDESFORUM, Fonds Darstellende Künste, Kuratorium
Foto: Niklas Vogt

Freie Dramaturgin, Kuratorin | Berlin, Amsterdam

Nach dem Studium der Germanistik/Erziehungswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum war Felizitas Stilleke als Dramaturgin am Wolfgang Borchert Theater in Münster tätig. Anschließend machte sie ihren Master in Kulturpoetik an der Wilhelms-Universität Münster. Von 2010 – 12 war sie Dramaturgin und Ko-Leiterin am Theater der Keller in Köln. 2013 arbeitete sie als Produktionsleiterin und Dramaturgin am Ringlokschuppen Ruhr in Mülheim, spezialisiert auf Stadtraumprojekte (verantwortlich u. a. für das Festival MOMENTANINDUSTRIE und 54. Stadt).  Im gleichen Jahr übernahm sie gemeinsam mit Johanna-Yasirra Kluhs die Künstlerische Leitung der FAVORITEN 2014. Seit 2015 ist sie als freiberuflich Produktionsdramaturgin in NRW/Berlin tätig und arbeitet künstlerisch-inhaltlich verbundenen u. a. mit SEE!, Drama Köln e.V., Ben J. Riepe und subbotnik zusammen. 2016 nahm sie mit einem Stipendium des Goethe-Instituts am Internationalen Forum im Rahmen des Theatertreffens teil und wurde im selben Jahr ins Kuratorium des Fonds Darstellende Künste ernannt. 2017 war sie Festivaldramaturgin des Impulse Theater Festivals in Köln und kuratierte zudem das Programm des BUNDESFORUM 2017. Anschließend wurde sie zwei Mal als Residenzkünstlerin im Rahmen der bangaloREsidency vom Goethe-Institut nach Indien eingeladen, wo sie die soziale Praxis des Kuratierens untersuchte. 2018 war sie verantwortlich für die Nachwuchsplattform INTRODUCING im Rahmen des PAF sowie für die Diskursreihe UNLEARNING im Rahmen des Theatertreffens 2018. Seit 2019 studiert Stilleke bei DAS THEATRE in Amsterdam „Expended Curation“.

Hans-Joachim Wagner, Fonds Darstellende Künste, Kuratorium, Nürnberg 2025
Foto: Stadt Nürnberg/Christine Dierenbach

Kulturwissenschaftler, Kurator, Autor, Musikdramaturg | Düsseldorf, Köln, Nürnberg

Prof. Dr. Hans-Joachim Wagner (Jahrgang 1961) ist nach einem Studium der Musikwissenschaft, Deutschen Philologie und Kunstgeschichte als Kulturmanager, Kurator, Wissenschaftler und Autor tätig. Er arbeitete zuletzt als Fachbereichsleiter für Musik und darstellende Künste bei der Kunststiftung NRW in Düsseldorf. Wagner war an den Opernhäusern in Koblenz und Köln als Produktionsdramaturg, persönlicher Referent des Intendanten und Mitarbeiter der Operndirektion tätig. Von 2002 bis 2006 arbeitete er als Musikreferent im Kulturamt der Stadt Köln und übernahm bei der Bewerbung der Stadt Köln um den Titel der Kulturhauptstadt Europas 2010 die Koordination des Bereichs Musik.
In Köln kuratierte er das kulturelle Rahmenprogramm zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006, war künstlerischer Leiter des Festivals „ Feste Musicali“ und des Kinder- und Jugendmusikfestivals „Stadt Klang Fluss“. Seit geraumer Zeit gilt sein besonderes Interesse dem zeitgenössischen Tanz und Theater, der Diversität kultureller Praxis und ihrer Sichtbarmachung.
Seit 2. Januar 2018 ist der Wissenschaftler und Kulturmanager Prof. Dr. Hans-Joachim Wagner Leiter des Büros für die Bewerbung Nürnbergs um den Titel der Kulturhauptstadt Europas 2025.

Stephan Wunsch, Rosenfisch, Fonds Darstellende Künste, Kuratorium
Foto: Vera Wunsch

Puppenspieler, Figurenbildner, Regisseur, Ko-Leiter das Theaters Rosenfisch | Aachen

Stephan Wunsch ist Puppenspieler, Figurenbildner und Regisseur. Er studierte Philosophie und Germanistik in Aachen und belegte Seminare in Figurenspiel und Figurenbau auf Hof Lebherz. 2003 gründete er die Bühne theater rosenfisch. Seitdem produziert er zahlreiche Inszenierungen für Kinder und Erwachsene; außerdem Regiearbeiten, Figurenbau und Bühnenmusik für andere Bühnen.
Neben dieser Tätigkeit ist er Teil der Redaktion von ‚Das andere Theater‘, die offizielle Zeitschrift des UNIMA-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland e.V., die zwei Mal jährlich erscheint.

Figurentheaterspielerin, Kulturwissenschaftlerin, Regisseurin | Verband Deutscher Puppentheater e.V. | Berlin

Rechtsanwältin | Deutscher Bühnenverein / Bundesverband der Theater und Orchester | Köln

Gründungsdirektor des Instituts für Kulturpolitik der Universität Hildesheim, Ehrenpräsident der ASSITEJ | Vorstandsvorsitzender des Fonds Darstellende Künste

Vertreterin der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien; Referat K 22 | Berlin

Geschäftsführer des Fonds Darstellende Künste | Berlin