Weitere Jurymitglieder #TakeThat

Zum Entscheid über die Vielzahl der #TakeThat-Förderprogramme wurden der Fonds Darstellende Künste und das Kuratorium des Fonds von weiteren Juror*innen unterstützt, die aufgrund ihrer Fachexpertise in die jeweiligen Jurys berufen worden sind. Dank ihrer Mitarbeit konnten die umfangreichen Förderungen zeitnah auf den Weg gebracht werden.

Bodo Birk

Leiter Internationales Figurentheaterfestival Erlangen, Comic-Salon, Poetenfest | Erlangen

© Erich Malter
Bodo Birk Leiter Internationales Figurentheaterfestival Erlangen, Comic-Salon, Poetenfest | Erlangen

Bodo Birk leitet die Abteilung „Festivals und Programme“ im Kulturamt der Stadt Erlangen und ist stellvertretender Amtsleiter. Mit seinem Team ist er unter anderem für das Internationale Figurentheater-Festival Erlangen, den Internationalen Comic-Salon Erlangen und das Erlanger Poetenfest verantwortlich. Das Internationale Figurentheater-Festival zeichnet sich durch seinen spartenübergreifenden Ansatz aus, der zeitgenössisches Puppenspiel, Objekttheater und Bildertheater ebenso umfasst wie Tanz, Performance und den Einsatz neuer Medien und interaktiver Technologien. Geboren 1968 in Nürnberg, studierte Bodo Birk Theater- und Medienwissenschaft, Germanistik und Politikwissenschaft in Erlangen und Wien. Er war Mitbegründer des Studententheater-Festivals ARENA und verantwortete nach dem Studium einige Jahre die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Theater Erlangen, bevor er ins Kulturamt wechselte. Von 2014 bis 2017 war Bodo Birk Mitglied des Kuratoriums des Fonds Darstellende Künste, seit 2004 ist er Jurymitglied des Max und Moritz-Preises.

Christine Bossert

Künstlerische Betriebsdirektorin Bad Hersfelder Festspiele, Regisseurin, Dramaturgin, Dozentin | Bad Hersfeld, Hessen

© Ingrid Theis
Christine Bossert Künstlerische Betriebsdirektorin Bad Hersfelder Festspiele, Regisseurin, Dramaturgin, Dozentin | Bad Hersfeld, Hessen

Nach der Schauspielausbildung in München und vielen Jahren als Schauspielerin auf der Bühne, nahm die Liebe zur Regie und zur Leitung eigener Projekte überhand.
Stationen als Regieassistentin und Produktionsleiterin für Musiktheater im In- und Ausland folgten.
2013 Gründung des Theaterlabels WIR.Jetzt!.
2015 entstand das erste Theaterstück “Talk Talk- Reise ohne Flucht“, eine Bearbeitung des Romans Talk Talk von T.C.Boyle für WIR.Jetzt!.
2017 folgte eine Neubearbeitung des Märchens „Der Gestiefelte Kater“ für Theater und Philharmonie Thüringen. 2018 eine Adaption der Mythen um den fliegenden Holländer. Die Produktion „Der Fliegende Holländer“ für das Klang! Festival Bielefeld wurde mit dem Förderpreis Klassik ausgezeichnet.
Produktionsleitungen und Dramaturgie für Theaterprojekte im städtischen Raum folgten, ebenso die Künstlerische Leitung des Theaterhaus TiG7 in Mannheim.
2010 bis heute als freischaffende Regisseurin für Schauspiel und Spartenübergreifende Projekte.
Seit Februar 2021 Künstlerische Betriebsdirektorin der Bad Hersfelder Festspiele.

Amelie Deuflhard

Intendantin Kampnagel | Hamburg

© Marcelo Hernandez
Amelie Deuflhard Intendantin Kampnagel | Hamburg

Amelie Deuflhard war von 2000 bis 2007 künstlerische Leiterin der Sophiensæle (Berlin). 2004/05 war sie Teil der Künstlerischen Leitung von „Volkspalast“, einer festivalartigen Bespielung des dekonstruierten Palastes der Republik. Seit 2007 ist sie Intendantin von Kampnagel (Hamburg), Europas größtem Produktionszentrum für die Freien Darstellenden Künste. Mit EcoFavela Lampedusa Nord initiierte sie 2014 einen Lebens- und Aktionsraum für Geflüchtete. Das Projekt hat auf Kampnagel seine Verlängerung in dem preisgekrönten Begegnungsort Migrantpolitan gefunden. Amelie Deuflhard war Teil des Viererkuratoriums von Theater der Welt 2017. Sie ist Autorin zahlreicher Publikationen und hat regelmäßig Lehraufträge an Hochschulen inne. Für ihr Schaffen wurde sie 2012 mit dem Caroline-Neuber Preis und 2013 mit den Insignien des Chevaliers des Arts et Lettres ausgezeichnet. 2018 erhielt sie die Auszeichnung Europäische Kulturmanagerin des Jahres.

Jenny Flügge

Dramaturgin, Mitarbeiterin ASSITEJ | Frankfurt am Main

© Thomas Müller
Jenny Flügge Dramaturgin, Mitarbeiterin ASSITEJ | Frankfurt am Main

Jenny Flügge, geboren 1977, studierte in Frankfurt am Main Theater-, Film- und Medienwissenschaft und Amerikanistik und war Mitbegründerin des japanischen Filmfestivals Nippon Connection. Nach Assistenzen an der Oper Frankfurt und bei spielzeiteuropa (Berliner Festspiele) war sie am Staatsschauspiel Dresden als Regieassistentin beschäftigt. Von 2009 bis 2011 war sie am Theater Heidelberg die Organisatorin des Heidelberger Stückemarkts und künstlerische Produktionsleiterin von „Familienbande“, einer zweijährigen Theaterpartnerschaft mit dem Teatron Beit Lessin, Tel Aviv im Rahmen des Fonds Wanderlust der Kulturstiftung des Bundes. Am Staatstheater Karlsruhe betreute sie 2011/12 u.a. die Reihe „Gastspiel freie Szene“, die Europäischen Kulturtage, die Händel Festspiele, ein Dramatiker*innen-Festival sowie ein Stadtprojekt. In der Spielzeit 2012/13 arbeitete sie als freie Produktionsleiterin u.a. für die Uraufführung von „Stadt der 1000 Feuer“ (textXTND / Künstlerhaus Mousonturm / Musiktheater im Revier Gelsenkirchen), an der Jungen Oper Stuttgart und für das Festival „Odyssee:Klima“ am Stadttheater Bremerhaven. 2014 wechselte sie als künstlerische Organisationsleiterin zum Kunstfest Weimar. Dort realisierte sie u.a. Koproduktionen mit Rimini Protokoll, matthaei & konsorten, Mats Staub und Robert Schuster. Von 2016 bis 2019 war sie Schauspieldramaturgin am Mecklenburgischen Staatstheater in Schwerin, wo sie sich u.a. für Stadt- und Rechercheprojekte von Prinzip Gonzo, Nina Gühlstorff und Helge Schmidt engagierte. Seit 2020 ist Jenny Flügge Mitarbeiterin der ASSITEJ (Internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche) bei „Wege ins Theater“, einem Projekt im Rahmen des Bundesprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“.

Thomas Frank

Künstlerischer Leiter Residenz Schauspiel Leipzig | Leipzig

© Rolf Arnold
Thomas Frank Künstlerischer Leiter Residenz Schauspiel Leipzig | Leipzig

Nach dem Studium der Theaterwissenschaft und Kommunikations- und Medienwissenschaft in Leipzig und Glasgow war Thomas Frank von 2000 bis 2004 Assistent der künstlerischen Leitung, Dramaturg und Kurator am Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main und von 2005 bis 2007 Programmdramaturg an den Sophiensaelen Berlin. Im Jahr 2007 gründete er gemeinsam mit Haiko Pfost brut Wien als internationales Koproduktionshaus für interdisziplinäre darstellende Kunst, das er bis 2015 in künstlerischer und geschäftsführender Verantwortung leitete. Bereits in ihrer zweiten Spielzeit wurden Thomas Frank und Haiko Pfost für das brut Programm mit dem Nestroy Preis der Stadt Wien ausgezeichnet. Von 2015 bis 2017 war Thomas Frank als freier Kurator am Theater VabaLava in Tallinn, Estland engagiert. Seit der Spielzeit 2016/2017 ist er künstlerischer Leiter der Spielstätte Residenz am Schauspiel Leipzig. An der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy und an der Hochschule für Graphik und Buchkunst in Leipzig ist er seit 2018 als Lehrbeauftragter tätig.

Maria Gebhardt

Geschäftsführerin Landeszentrum Freies Theater Sachsen-Anhalt | Magdeburg

© Ray Behringer
Maria Gebhardt Geschäftsführerin Landeszentrum Freies Theater Sachsen-Anhalt | Magdeburg

Maria Gebhardt, geboren 1988 in Sachsen-Anhalt, studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis in Hildesheim und Paris.

Ihre Berufsbiografie prägten Stationen in der Geschäftsführung der Freien Produktions- und Spielstätte Theaterhaus Hildesheim, der Tätigkeit als Projektreferentin an der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel sowie seit 2017 in der Geschäftsführung der Interessenvertretung Landeszentrum Freies Theater Sachsen-Anhalt. Seit 2019 ist Maria Gebhardt Mitglied im Vorstand der Kulturkonferenz Sachsen-Anhalt.

Kernthemen ihrer Tätigkeit sind das Empowerment selbstständiger Künstler*innen durch Beratung, die Mitwirkung an strukturellen Verbesserungen von Förderverfahren und Rahmenbedingungen der Kulturförderung sowie die Initiierung von Maßnahmen zur besseren Wahrnehmbarkeit der Freien Szene als Landschaft. Ihre eigene künstlerische Praxis fand stehts hinter der Bühne in den Bereichen Dramaturgie, Produktion, Szenographie und Technik statt.

Bassam Ghazi

Künstlerischer Leiter des Import Export Kollektivs, Regisseur, Kurator, Theaterpädagoge | Köln

© Ana Lukenda
Bassam Ghazi Künstlerischer Leiter des Import Export Kollektivs, Regisseur, Kurator, Theaterpädagoge | Köln

Bassam Ghazi, geboren 1974 in Beirut, pendelt zwischen den Kulturen und Perspektiven und betreibt Handel mit Geschichte und Geschichten: biografisch, postmigrantisch, divers, inkludiert und desintegriert. Er ist Theaterpädagoge, Regisseur und künstlerischer Leiter des Import Export Kollektivs am Schauspiel Köln. Des Weiteren bietet er freiberuflich Fortbildungen zu den Themen Diversität, Inklusion und Rassismus für Theater, Bildungs- und Kulturinstitutionen an.

Bassam Ghazi ist Kurator für das Festival Augenblick mal! 2021 und Kuratoriumsmitglied des Kinder- und Jugendtheaterzentrums in der BRD.

Matthias Grön

Anglist, Regisseur, Leitender Dramaturg – Junges Staatstheater | Oldenburg

© Karen Stuke
Matthias Grön Anglist, Regisseur, Leitender Dramaturg – Junges Staatstheater | Oldenburg

Matthias Grön gründete nach einem Lehramtsstudium das Oldenburger Universitäts-Theater (OUT) und leitete das OUT als künstlerischer Geschäftsführer. In der Spielzeit 2001/2002 wechselte er an das Oldenburgische Staatstheater. Er ist Dramaturg am Oldenburgisches Staatstheater und leitet dort das Junge Staatstheater. Verschiedentlich trat er auch als Regisseur in Erscheinung.

Seta-Elizabeth Guetsoyan

Leiterin Figurentheater-Kolleg | Bochum

© Emelyn Yábar
Seta-Elizabeth Guetsoyan Leiterin Figurentheater-Kolleg | Bochum

Seta-Elizabeth Guetsoyan, M.A., studierte Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum. Sie arbeitete in unterschiedlichen Theater- und Kulturinstitutionen als Damaturgin, Wissenschaftlerin und Produktionsmanagerin in einer Reihe unterschiedlicher Projekte (Theater der Welt, Schauspielhaus Bochum, ruhrtriennele oder auch im Kulturhauptstadtteam der Stadt Herne).
Von 2012 bis 2018 leitete sie das Dokumentationszentrum des Deutschen Forums für Figurentheater und Puppenspielkunst und die Produktion des Festivals FIDENA – Figurentheater der Nationen.
Seit 2019 leitet sie das Figurentheater-Kolleg, eine Weiterbildungseinrichtung für Darstellende und Bildende Kunst mit dem Schwerpunkt Figurentheater und die Rottstr5-Kunsthallen, ein Raum für transdisziplinäre Kunst und kulturpolitischen Diskurs in Bochum.

Christiane Hoffmann

Projektleitung Straßentheaterfestival Görlitz/Zgorzelec

© Thomas Schlorke
Christiane Hoffmann Projektleitung Straßentheaterfestival Görlitz/Zgorzelec

Christiane Hoffmann geboren 1963 im Harz, lebt und arbeitet in Görlitz (Sachsen). Seit 1993 arbeitete sie im Kulturamt der Stadt Görlitz. Christiane Hoffmann übernahm 1995 die Projektleitung des Internationalen Straßentheaterfestivals ViaThea in der Europastadt Görlitz/Zgorzelec, das sich u.a. die Überwindung der deutsch-polnischen Grenzen zum Ziel gesetzt hat. Christiane Hoffmann war Gründungsmitglied des Bundesverbands Theater im Öffentlichen Raum und arbeitet seit 2007 im Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau.

Rolf C. Hemke

Kurator, Dramaturg, künstlerischer Leiter Kunstfest Weimar | Weimar

© Candy Welz
Rolf C. Hemke Kurator, Dramaturg, künstlerischer Leiter Kunstfest Weimar | Weimar

Der Kurator und Dramaturg Rolf C. Hemke ist seit 2018/19 künstlerischer Leiter des Kunstfests Weimar. Hemke, 1972 in Köln geboren, studierte Rechtswissenschaften, Germanistik und Philosophie in Münster, Genf und Paris X-Nanterre. Zwischen 1993 und 2003 war er zunächst studienbegleitend dann hauptberuflich als Kulturjournalist u.a. für die Süddeutsche Zeitung, die Frankfurter Rundschau, Der Standard Wien und den öffentlich-rechtlichen Hörfunk tätig. Von 2006 bis 2018 war er verantwortlich für das internationale Programm am von Roberto Ciulli begründeten Theater an der Ruhr in Mülheim an der Ruhr: Dort begründete und programmierte er die Veranstaltungsreihen Szene Istanbul und Klanglandschaften Mittelmeer & Afrika. Das stark politisch orientierte Festival Theaterlandschaften kuratierte er mit wechselnden, regionalen Schwerpunkten. Von 2014 bis 2016 war er darüber hinaus freiberuflich als künstlerischer Berater der Wiener Festwochen im Bereich Schauspiel für die Regionen Naher und Mittlerer Osten und Afrika tätig. Als freier Dramaturg für Schauspiel und Musiktheater arbeitete er u.a. für Deutsches Schauspielhaus in Hamburg, die Ruhrfestspiele, die Theater in Oberhausen, Freiburg und Münster.

Simon Isser

Präsident Bund Deutscher Amateurtheater e.V. (BDAT) | Offenbach

© BDAT
Simon Isser Präsident Bund Deutscher Amateurtheater e.V. (BDAT) | Offenbach

Der gelernte Betriebswirt und Theaterpädagoge ist Vorsitzender des Offenbacher Theaterclubs ELMAR e. V.. Seit 2016 ist Simon Isser Präsident des BDAT, seit vielen Jahren Mitglied im Bundesarbeitskreis „Kinder- und Jugendtheater“ des BDAT. In seinen theaterpädagogischen Projekten wirkt er auf internationalen Festivals, im Mehrgenerationentheater einer lokalen Kirchengemeinde oder beim Märchentheater seines Heimatvereins. In seiner Funktion als BDAT Präsident besucht er eine Vielzahl von Aufführungen quer durch die Republik und im befreundeten Ausland. Beruflich arbeitet er in einer Kindertagesstätte und begeistert schon die Jüngsten für die Darstellenden Künste.

Dr. Joy Kristin Kalu

Dramaturgin und Theaterwissenschaftlerin | Berlin

© Dorothea Tuch
Dr. Joy Kristin Kalu Dramaturgin und Theaterwissenschaftlerin | Berlin

Joy Kristin Kalu ist promovierte Theaterwissenschaftlerin und Amerikanistin und arbeitet zurzeit als leitende Dramaturgin für Theater und Performance an den Berliner Sophiensælen. Dort kuratierte sie die Festivals Save your Soul (2018), Freischwimmer*innen (2019), Risk & Resilience (2020), und konzipiert und moderiert die fortlaufende Diskursreihe Politics of Love. Repräsentation in Theater und Gesellschaft. Ihr Buch Ästhetik der Wiederholung. Die US-amerikanische Neo-Avantgarde und ihre Performances erschien 2013 (transcript). Sie ist Mit-Herausgeberin der Bände Theater als Intervention, Politiken ästhetischer Praxis (Theater der Zeit 2015) und Kunst und Alltag (De Gruyter 2017). Joy Kristin Kalu hat an der Freien Universität Berlin und der New York University geforscht und gelehrt und an verschiedenen Kulturinstitutionen in Deutschland und den USA gearbeitet, u.a. bei der Actors’ Gang in Los Angeles, an der Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, bei der New Yorker Wooster Group und den Kunst-Werken Berlin. Sie gehörte zuletzt u.a. der Jury des Forced Entertainment Award (2018), des Stückemarkts des Berliner Theatertreffens (2018) und dem Beirat des Impulse Theaterfestivals 2017 an. Seit 2019 unterrichtet sie in der Abteilung Regie der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch.

Josa Kölbel

CEO und künstlerische Leitung Berlin Circus Festival Artist | Berlin

© Miikkael Kukkula
Josa Kölbel CEO und künstlerische Leitung Berlin Circus Festival Artist | Berlin

Josa Kölbel war selbst professioneller Artist, ausgebildet am renommierten nationalen Circuscentrum in Chalons-en-Champagne, Frankreich, und war mehrere Jahre europaweit aktiv. Seit 2015 ist er Geschäftsführer der Berlin Circus Production – Hilliger Kölbel GbR und Co-Direktor des Berlin Circus Festival, das alljährlich am Tempelhofer Feld stattfindet und Produktionen, Künstler*innen und Positionen des zeitgenössischen Circus versammelt. Außerdem kuratierte die Circusschiene im Haus der Berliner Festspiele, arbeitete als Kursleiter in der ETAGE, als Künstler*innenbetreuer im MGB und ist seit 2020 als Mentor für den Berliner LAFT tätig.

Sabine Kuhfuss

Künstlerische Leitung KulturTeam | Detmold

© Dominik Moos
Sabine Kuhfuss Künstlerische Leitung KulturTeam | Detmold

Sabine Kuhfuss studierte Diplom-Pädagogik, Soziologie und Kulturmanagement in Bielefeld und Hannover. Nach der Assistenz der Teamleitung der Kulturabteilung der Stadt Detmold und der Ko-Leitung des Festivals für darstellende Kunst im öffentlichen Raum „Bildstörung“ von 2010 bis 2018, ist sie seit 2019 fachlich-künstlerische Leiterin des KulturTeams der Stadt Detmold und künstlerische Leiterin des Festivals „Bildstörung“. Ihr Interesse gilt den Wirkungen und Perspektiven von darstellender Kunst sowie interdisziplinären Formaten im öffentlichen Raum, insbesondere ihrer Relevanz für kommunale Kultur.

Seit 2014 ist sie assoziiertes Mitglied in dem europäischen Netzwerk zur Förderung und Entwicklung künstlerischer Kreationen im öffentlichen Raum In Situ. Als Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Theater im öffentlichen Raum e.V. setzt sie sich für die Entwicklung und Förderung des Genres ein.

Eckhard Mittelstädt

Projektleiter von „tanz + theater machen stark“ | Berlin

© Konrad Merz
Eckhard Mittelstädt Projektleiter von „tanz + theater machen stark“ | Berlin

Geboren 1962. Während und nach dem Studium der Germanistik, Soziologie und Theaterwissenschaft in Frankfurt am Main arbeitete er in verschiedenen Funktionen für Frankfurter Freie Theater. Er war bis 2007 Geschäftsführer der ASSITEJ und anschließend des Landesverbandes Freier Theater in Niedersachsen. Von 1999 bis 2008 war er Councillor des Exekutiv-Komitees der Internationalen ASSITEJ und von 2009 bis 2013 Stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbandes Freier Theater. Er war bis 2018 verantwortlicher Redakteur von „IXYPSILONZETT“, dem Magazin für Kinder- und Jugendtheater und Verfasser zahlreicher Beiträge in Fachbüchern unter anderem zum Themenfeld Kulturelle Bildung und gemeinsam mit Alexander Pinto Herausgeber des Bandes „Freies Theater in Deutschland – Diskurse, Perspektiven und Entwicklungen“. Seit 2013 ist er Projektleiter von „tanz + theater machen stark“ im Rahmen des Programms Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung beim Bundesverband Freie Darstellende Künste e.V.

Sezin Onay

JES Stuttgart | Stuttgart

© Jan Merkle
Sezin Onay JES Stuttgart | Stuttgart

Sezin Onay wurde 1988 in Goslar geboren. Nach dem Abitur studierte sie Darstellendes Spiel und Germanistik an der Leibniz Universität Hannover. Bereits zu Beginn ihres Studiums wirkte sie an diversen Projekten des Jungen Schauspiels Hannover mit. Unter anderem spielte sie in Inszenierungen des Regisseurs Nurkan Erpulat, Marco Štorman und des Theater-und Performance-Kollektivs “andcompany&Co“. Sie hospitierte in der Theaterpädagogik unter der Leitung von Barbara Kantel und entwickelte innerhalb der interkulturellen Theatergruppe „Türkisch-Deutsches-Theater“ (TDT) des Theaterhauses Hildesheim eigene Theaterstücke gemeinsam mit Menschen unterschiedlichster Herkunft. Sowohl während als auch nach ihrem Studium arbeitete Sezin Onay als freischaffende Theaterpädagogin und leitete Theaterprojekte mit Kindern und Jugendlichen am Jungen Schauspiel Hannover, in Jugendzentren, Kinder- und Jugendberatungsstellen und Vereinen für interkulturelle Kommunikation, Migrations- und Flüchtlingsarbeit.

Seit der Spielzeit 2016/2017 ist Sezin Onay fest als Theaterpädagogin am Jungen Ensemble Stuttgart tätig. Hier arbeitet sie unter anderem im Kita-Sprachförderprojekt und ist als Leiterin für diverse Spielclubs verantwortlich.

Matthias Pees

Intendant der Berliner Festspiele | Berlin

© Jörg Baumann
Matthias Pees Intendant der Berliner Festspiele | Berlin

Matthias Pees, geboren 1970 in Georgsmarienhütte, hat als Intendant und Geschäftsführer des internationalen Produktionshauses Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt am Main (2013–2022), Leitender Dramaturg der Wiener Festwochen (2010–2013), Gründer und Ko-Geschäftsführer des internationalen Produktionsbüros prod.art.br in São Paulo (2004–2010), Programmdramaturg der Ruhrfestspiele Recklinghausen (2003–2004), Theaterdramaturg am schauspielhannover (2000–2003) und an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz (1995–2000) sowie zuvor als Kulturjournalist und Theaterkritiker Erfahrungen in verschiedenen Bereichen und auf mehreren Seiten der darstellenden Künste gesammelt. Perspektivwechsel, kooperatives Arbeiten und „transformative Praktiken“ standen dabei erklärtermaßen im Zentrum seines Interesses; Themen wie globale Solidarität und Postkolonialismus, Zusammenhang und Zukunft von Internationalität und Diversität prägten seine Spielpläne und Projekte. In Frankfurt und der Rhein-Main-Region initiierte oder mitgestaltete er große interdisziplinäre Festivals und Kooperationsprojekte u. a. mit dem Ensemble Modern, dem Jüdischen Museum Frankfurt, dem Hessischen Staatsballett oder zuletzt mit dem Schauspiel Frankfurt, dem Museum Angewandte Kunst und der Frankfurter freien Szene für die Ausrichtung der Festivals „Politik im freien Theater“ der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und „Theater der Welt“ des Internationalen Theaterinstituts (ITI).

Matthias Pees ist auch Mitglied der Geschäftsführung der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin (KBB) GmbH, zu der weiterhin Mariette Rissenbeek, Charlotte Sieben und Bernd M. Scherer gehören.

Peer Mia Ripberger

Co-Intendant*in Tübinger Zimmertheater, Regisseur*in | Tübingen

© Ken Werner
Peer Mia Ripberger Co-Intendant*in Tübinger Zimmertheater, Regisseur*in | Tübingen

Peer Mia Ripberger (*1987) ist Co-Intendant*in des Tübinger Zimmertheaters. Er studierte in Hildesheim und Zürich „Inszenierung der Künste und der Medien“ mit den Fächern Theater, Literatur, Philosophie und Kulturpolitik. Bereits während des Studiums nahm er seine praktische Tätigkeit mit zahlreichen künstlerischen Projekten als Regisseur*in und Autor*in auf. Er inszenierte und entwickelte Uraufführungen u.a. für Theater in Augsburg, Trier, Hamburg, Göttingen und Eggenfelden und war Mitglied der künstlerischen Leitung der Theaterwerkstatt Pilkentafel in Flensburg. 2018 begründete er das „Institut für theatrale Zukunftsforschung“ im Zimmertheater Tübingen. Zudem übt er verschiedene Jury-Tätigkeiten aus.

Prof. Dr. Martin Jörg Schäfer

Hochschullehrer für Literaturwissenschaft und Theaterforschung | Hamburg

© privat
Prof. Dr. Martin Jörg Schäfer Hochschullehrer für Literaturwissenschaft und Theaterforschung | Hamburg

Martin Jörg Schäfer lehrt seit 2014 Theaterforschung an der Universität Hamburg. Er forscht derzeit zu prozessual und gemeinsam generierten Textformen in Theater und Performance der Gegenwart, außerdem zu Theater- und Performancemanuskripten im Zeichen der Digitalisierung. 2014-2021 Ko-Leitung des MA Performance Studies der Universität Hamburg. 2014 Mitorganisation des von der geheimagentur initiierten Kongresses „The Art of Being Many“ auf Kampnagel. Seit 2015 Mitkurator der „DachSalon“-Gesprächsreihe über Theater und Politik am Hamburger Schauspielhaus. Für die Saisons 2016/17 bis 2019/20 Mitglied der Jury der Hamburger Behörde für Kultur und Medien für die Förderung von Projekten der Freien Darstellenden Künste in der Sparte Sprechtheater/Musiktheater/Performance sowie in der übergreifenden Nachwuchs- und Konzeptionsförderung. 2017 Leitungsteam der Jahrestagung von Performance Studies international „OverFlow“ auf Kampnagel im Rahmen von „Theater der Welt“. Seit 2020 Mitglied der Jury für den Start Off-Preis des Lichthof Theaters und der Hamburgischen Kulturstiftung.

Tim Sandweg

Künstlerischer Leiter der Schaubude Berlin und des Festivals „Theater der Dinge“ | Berlin

© Kai Wido Meyer
Tim Sandweg Künstlerischer Leiter der Schaubude Berlin und des Festivals „Theater der Dinge“ | Berlin

Tim Sandweg studierte Theaterwissenschaft und Deutsche Philologie an der Freien Universität Berlin, bevor er 2009 als Dramaturg ans Puppentheater der Stadt Magdeburg ging; dort auch Co-Künstlerische Leitung des internationalen Figurentheaterfestivals "blickwechsel". Seitdem diverse Stückentwicklungen, Bühnenadaptionen, Formatentwicklungen, Arbeiten als Dramaturg, Veröffentlichungen und Performances in unterschiedlichen Produktions- und Arbeitskontexten. Seit 2009 gehört Tim Sandweg der Redaktion des Magazins für Puppen-, Figuren- und Objekttheater "double" an und ist aktuell Vorstandsmitglied des Deutschen Forums für Figurentheater und Puppenspielkunst. Diverse Dozenten- und Jury-Tätigkeiten. Seit Beginn der Spielzeit 2015/16 ist Tim Sandweg Künstlerische Leiter der Schaubude Berlin und des internationalen Festivals Theater der Dinge.

Lisa Schneider

Freilichtbühne und Passionsspiele Sömmersdorf | Franken/Bayern

© Thomas Schneider
Lisa Schneider Freilichtbühne und Passionsspiele Sömmersdorf | Franken/Bayern

Lisa Schneider ist von Kindesbeinen an bei den Fränkischen Passionsspielen Sömmersdorf aktiv. Der 700-Seelen-Ort bringt alle 5 Jahre die Passion auf Nordbayerns größte Freilichtbühne. In den Jahren dazwischen werden auch andere Produktionen gezeigt. Alle Spieler*innen und Helfer*innen sind ehrenamtlich dabei, die Regie übernehmen Profis.

Als Beirätin in der Vorstandschaft und Gästeführerin kennt Lisa die vielfältigen Aufgaben rund um die Bühne: „Mein Ehemann und mein Bruder sind Helfer in der Technik, der Papa mitverantwortlich für den Bühnenbau, die Mama war jahrelang Kostümchefin.“ Dass es beim Theater eben nicht nur um die Schauspielerei geht, gibt sie auch als Leitung der Jugendgruppe YÄSS! – Young Äction Stars Sömmersdorf an die nächste Generation weiter und vermittelt erste Kenntnisse in möglichst vielen Bereichen.

Werner Schretzmeier

Regisseur, Intendant des Theaterhauses Stuttgart, Autor, Musiker | Stuttgart

© Werner Wilhelm Mierendorf
Werner Schretzmeier Regisseur, Intendant des Theaterhauses Stuttgart, Autor, Musiker | Stuttgart

Gelernter Industriekaufmann. 1964 Gründung der politischen Kabarettgruppe „Die Widerständler“, 1968 Gründung des politisch-kulturellen Clubs „Manufaktur“ in Schorndorf. Gleichzeitig beginnt sein beruflicher Weg als TV-Regisseur, Autor und Dokumentarist beim SDR-Fernsehen, später auch für andere Fernsehstationen. Die Musikfilme „P“ u.a.

1970 Aufbau des selbstverwalteten Jugendzentrums Hammerschlag Schorndorf. 1970 zusammen mit Wolfgang Dauner die Band „Et Cetera“ gegründet. 1975 wieder zusammen mit Wolfgang Dauner Gründung der All-Star-Band „United Jazz + Rock Ensemble“. 1976 zusammen mit Wolfgang Dauner, Albert Mangelsdorff, Volker Kriegel und Ack van Rooyen, Gründung des unabhängigen Plattenlabels „Mood Record“.

1985 zusammen mit Peter Grohmann und Gudrun Schretzmeier, Gründung des Theaterhauses Stuttgart. Seit dieser Zeit Intendant des Theaterhauses.

1993 erste Inszenierung fürs Theaterhaus: VERMUMMTE von Ilan Hatsor (1994 erhält die Inszenierung den 2. Preis des Kleintheater-Festivals Baden-Württemberg). Viele weitere folgen.

Im Juni 2004 wird Schretzmeier der Stihl-Preis als Anerkennung für seine erfolgreiche Arbeit in der Region Stuttgart verliehen. 2007 bietet er Eric Gauthier die Gründung einer Tanzcompany an. Die Erfolgsgeschichte von „Gauthier Dance“, dem Tanzensemble des Theaterhauses beginnt. 2009 wird er mit der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet, da er „seit über 25 Jahren mit Beharrlichkeit, Sachverstand und großer Risikobereitschaft in Stuttgart eine erfolgreiche Kultureinrichtung geschaffen hat, ein Novum in der Kulturlandschaft Europas“.

Am 21. Januar 2016 erhalten Werner Schretzmeier, Gudrun Schretzmeier und Peter Grohmann die Goldene Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg.

Im Juni 2018 erhält das Theaterhaus bei den Hamburger Privattheatertagen den Monica-Bleibtreu Preis für die Produktion „7 Minuten“, Regie: Werner Schretzmeier.

Seit 1970 verheiratet mit der Bühnen- und Kostümbildnerin Gudrun Schretzmeier.

Esther Slevogt

nachtkritik.de | Berlin

© Thomas Aurin
Esther Slevogt nachtkritik.de | Berlin

Esther Slevogt ist Autorin, Kritikerin und Chefredakteurin des Theaterportals nachtkritik.de, das von ihr mitgegründet wurde. Sie schreibt über theaterhistorische Themen im Kontext von Politik und Ästhetik im 20. Jahrhundert, u.a. die 2011 im Verlag „Kiepenheuer und Witsch“ erschienene Wolfgang-Langhoff-Biografie „Den Kommunismus mit der Seele suchen“. Ein weiterer Schwerpunkt ist die jüdische Nachkriegsgeschichte in Deutschland. Spezielles Interesse gilt den Folgen der Digitalisierung für die tradierte Kulturtechnik Theater. Sie ist Miterfinderin der Konferenz Theater & Netz.

Haiko Pfost

Künstlerischer Leiter Impulse Festival | NRW

© Robin Junicke
Haiko Pfost Künstlerischer Leiter Impulse Festival | NRW

Haiko Pfost (*1972 im Schwarzwald) ist gelernter Industriekaufmann und hat Theater- und Religionswissenschaft sowie Psychologie in Berlin studiert. Als Festivaldramaturg arbeitete er beim Festival Theaterformen in Braunschweig und Hannover (2003/04), beim steirischen herbst in Graz (2005–2006), bei den Internationalen Schillertagen in Mannheim (2007 und 2009) sowie 2010/11 als Mitglied der Programmjury des Festivals Politik im Freien Theater. 2004/05 war er Leiter der Eröffnung, Kurator und Dramaturg des Volkspalasts, der kulturellen Zwischennutzung des Palasts der Republik in Berlin. Gemeinsam mit Thomas Frank gründete er 2007 brut – Koproduktionshaus Wien und leitete das Haus bis 2013. 2009 erhielten sie den Nestroy-Spezialpreis für das beste Programm. Von 2014 bis 2017 war er als freier Kurator, Dramaturg, Dozent und Berater tätig, u.a. als Leiter des dreijährigen Workshop- und Entwicklungsprogramms The Autonomous Actor (2015–2018) in Finnland. Er war Jurymitglied bei bestOFFstyria, Performancepreis H13 sowie Hauptsache Frei und unterrichtet bei A!DRAMA – angewandte Dramaturgie in Musik und darstellender Kunst in Wien. Für die Festival-Ausgaben 2018 bis 2023 ist Haiko Pfost künstlerischer Leiter des Impulse Theater Festivals.

Katja Spiess

Leiterin des FITZ! – Zentrum für Figurentheater und des Festivals „Imaginale“ | Stuttgart

© Max Kovalenko
Katja Spiess Leiterin des FITZ! – Zentrum für Figurentheater und des Festivals „Imaginale“ | Stuttgart

Nach einem literatur- und geschichtswissenschaftlichen Studium findet Katja Spiess durch die programmatische und organisatorische Mitarbeit bei verschiedenen Kulturfestivals (u.a. „Theater der Welt“, „Natur im Kopf – Kongress zum Naturbegriff der Gegenwart“) Eingang in die Stuttgarter Kulturszene. Dem FITZ! Zentrum für Figurentheater gehört sie seit 1993 an. In den ersten Jahren zuständig für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, übernimmt sie ab 1998 in Zusammenarbeit mit Helmut Pogerth, ab 2001 alleinverantwortlich, die Theaterleitung des FITZ. Katja Spiess ist außerdem künstlerische Leiterin des Internationalen Figurentheaterfestivals IMAGINALE und Redaktionsmitglied der Theater-Fachzeitschrift „double“.

Dorothee Starke

Präsidentin der INTHEGA, Dramaturgin | Bremen

© Rainer Berthin
Dorothee Starke Präsidentin der INTHEGA, Dramaturgin | Bremen

Nach dem Studium der Theaterwissenschaft und Germanistik war Dorothee Starke zunächst an verschiedenen Stadt- und Staatstheatern als Dramaturgin und Pressereferentin engagiert, bevor sie in den Jahren 1997 – 2008 Geschäftsführerin und künstlerische Leiterin der Theater im Fischereihafen GmbH in Bremerhaven war. Von 2008 – 2016 war Dorothee Starke Direktorin des Theaters Hameln. Seit Mai 2016 leitet sie das Kulturamt Bremerhaven.

Dorothee Starke hat seit 2000 hat einen Lehrauftrag für Kulturfinanzierung und Sponsoring an der Hochschule Bremen.

Dorothee Starke ist Präsidentin der INTHEGA (Interessensgemeinschaft deutschsprachiger Städte mit Theatergastspielen).

Ella Steinmann

Zukunftsakademie NRW, Agentin für Diversitätsentwicklung im Rahmen des Programms „360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft“ | Bochum, Oberhausen

© privat
Ella Steinmann Zukunftsakademie NRW, Agentin für Diversitätsentwicklung im Rahmen des Programms „360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft“ | Bochum, Oberhausen

Ella Steinmann studierte Philosophie und Religionswissenschaften in Bochum. Nach ihrer Tätigkeit als Projektreferentin im Bereich Kulturelle Bildung bei der Stiftung Mercator in Essen wechselte sie 2016 zur Zukunftsakademie NRW, einem Verein für Diversität in Kunst, Kultur und Kultureller Bildung. Neben der Beratung und Begleitung von Kulturinstitutionen gestaltete sie dort Weiterbildungs- und Austauschformate. Im Master Szenische Forschung in Bochum beschäftigt sie sich mit den Möglichkeiten der Wissensgewinnung durch performative Kunstformen. Seit Juli 2019 ist sie eine der beiden Agentinnen für Diversitätsentwicklung im Rahmen des Programms „360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft“ der Kulturstiftung des Bundes am Theater Oberhausen.

Felizitas Stilleke

Freie Dramaturgin, Kuratorin | Berlin, Amsterdam

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Felizitas Stilleke Freie Dramaturgin, Kuratorin | Berlin, Amsterdam

Felizitas Stilleke ist freie Dramaturgin, Künstlerin und Kuratorin.
Sie leitet Konferenzen, wie z.B. den Branchentreff 2019-2021, das Bundesforum 2017 oder den RATSCHLAG DER VIELEN 2019, und übernimmt Festivaldramaturgien (Berliner Theatertreffen 2018, Impulse Theaterfestivals 2017 (unter Florian Malzacher) oder gemeinsam mit Johanna Yasirra Kluhs das Theaterfestival FAVORITEN 2014) und ist als Produktionsdramaturgin in NRW, Berlin, Amsterdam und Zürich unterwegs.
Sie absolvierte ihren Bachelor der Germanistik/Erziehungswisschenschaften in Bochum sowie einen Master in Kulturpoetik an der Wilhelms-Universität in Münster. 2018/19 studierte sie im Rahmen des internationalen Masterstudiums bei DAS theatre in Amsterdam „Expanded Curation“.
2020 startete sie am Ballhaus Ost eine Reihe von Podcast-Sessions unter dem Titel „The Mother in Me is the Mother in You“, in welcher sie das Thema Nicht-/Noch-nicht-/Nicht-mehr-/Vielleicht-/Mutterschaft einer kollektiven Diskursumwidmung unterzieht.

Prof. Dr. Gerd Taube

Leiter Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der Bundesrepublik Deutschland | Frankfurt am Main

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Prof. Dr. Gerd Taube Leiter Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der Bundesrepublik Deutschland | Frankfurt am Main

Prof. Dr. Gerd Taube, studierte Theaterwissenschaft an der Humboldt Universität zu Berlin. Seit 1997 leitet er das Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der Bundesrepublik Deutschland in Frankfurt am Main und ist künstlerischer Leiter der nationalen Biennale des Theaters für junges Publikum »Augenblick mal!« in Berlin. Von 1997 bis 2014 war er Lehrbeauftragter am Institut für Jugendbuchforschung der Goethe Universität, Frankfurt am Main und ist seit 2014 Honorarprofessor am Institut. Von 2005 bis 2010 war er Vorsitzender des Kuratoriums des Fonds Darstellende Künste. Seit 1999 war er Vorstandsmitglied der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) und von 2009 bis 2018 deren Vorsitzender.

Prof. Dr. Margarita Tsomou

Freischaffende Dramaturgin, Kulturwissenschaftlerin | Berlin

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Prof. Dr. Margarita Tsomou Freischaffende Dramaturgin, Kulturwissenschaftlerin | Berlin

Prof. Dr. Margarita Tsomou ist Kulturwissenschaftlerin und arbeitet von Berlin aus als Autorin, Dramaturgin, Moderatorin, Kuratorin und Professorin. Sie hat 2008 das popfeministische Missy Magazine mitgegründet, ist Kuratorin für Theorie und Diskurs am HAU Hebbel am Ufer in Berlin und Professorin für Zeitgenössische Theaterpraxis an der Hochschule Osnabrück. Zwei ihrer jüngsten kuratorischen Arbeiten sind z.B. die Reihe Burning Futures: On Ecologies of Existence im HAU-Hebbel am Ufer und die Veranstaltungsreihe der Apatride Society im diskursiven Programm von Paul B. Preciado der Documenta 14.

Birgit Walkenhorst

Theaterwissenschaftlerin, Geschäftsführerin laprofth Rheinland-Pfalz | Mainz, Koblenz

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Birgit Walkenhorst Theaterwissenschaftlerin, Geschäftsführerin laprofth Rheinland-Pfalz | Mainz, Koblenz

Birgit Walkenhorst studierte Theaterwissenschaft in Mainz, Frankfurt/Main, Reading und Bologna. In diesem Fach hat sie geforscht, gelehrt und publiziert. Sie arbeitete für verschiedene Bühnenverlage; als Redaktionsassistentin betreute sie die Spielplanjournale der INTHEGA. Sie wirkte mit in den Organisations- und Kommunikationsteams internationaler Festivals (Mousonturm, KJTZ, Staatstheater Wiesbaden). Von 2011 bis 2015 war sie verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit und Programmplanung beim Internationalen Theater Frankfurt. Seit 2015 ist sie Geschäftsführerin des Landesverbandes professioneller freier Theater Rheinland-Pfalz, laprofth.

Ulrich Waller

Autor, Regisseur, Intendant Hansa-Varieté-Theater | Hamburg

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Ulrich Waller Autor, Regisseur, Intendant Hansa-Varieté-Theater | Hamburg

Studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie in Tübingen und München. Regieassistent am Schauspiel Frankfurt bei Peter Palitzsch und am Schauspiel Köln bei Jürgen Flimm. 1979 in Bremen in der Concordia die erste Inszenierung. Von 1980 bis 1983 Regisseur und Dramaturg am Hamburger Schauspielhaus. 1986 Eröffnung der Kampnagel-Fabrik: „Penelope“ mit Barbara Nüsse, das acht Jahre lang durch ganz Europa tourt. 1988/89 zusammen mit Tom Stromberg und Elke Lang in der künstlerischen Leitung des Frankfurter TAT.

Theaterstücke (u.a. „Küssebisserisse – Eine Komödie über Männer“, „Zapping – Die Komödie der neuen Generation“, „Blaubarts Orchester“, „Einmal Casanova sein“, „Der Lord von Barmbeck“ und „Die Jungs mit dem Tüdelband“). Zahlreiche Arbeiten für das Kabarett u.a. mit Matthias Beltz, Horst Schroth, Arnulf Rating oder Gerburg Jahnke.

Von 1995 bis 2003 zusammen mit Ulrich Tukur künstlerischer Leiter der Hamburger Kammerspiele. Seit August 2003 künstlerischer Leiter des St.Pauli-Theaters in Hamburg.

Neben Klassikern des Unterhaltungstheaters wie „Die Dreigroschenoper“ oder „Cabaret“ inszenierte er die UA und DEA zahlreicher zeitgenössischer Stücke u.a. von Florian Zeller, Yasmina Reza oder Ronald Harwood. 2011 Regie des Udo Lindenberg-Musicals „Hinterm Horizont“ in Berlin. 2018 die erste Opernarbeit: „La divisione del mondo“ in Kiel.

Er drehte Dokumentarfilme wie „Der geile Osten – eine Reise durch die letzten Tage der DDR“, „Der unerwartete Osten“, „Der vergessene Krieg“ für den NDR und zuletzt „Amara terra mia – Mein bitteres Land“ für arte. Betreibt mit seinem Partner Thomas Collien seit 2009 das Hansa-Varieté-Theater.

Franziska Werner

Künstlerische Leiterin Sophiensaele | Berlin

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Franziska Werner Künstlerische Leiterin Sophiensaele | Berlin

Franziska Werner ist seit 2011 künstlerische Leiterin der Sophiensaele Berlin.

Sie studierte Theaterwissenschaft/Kulturelle Kommunikation, Kunstgeschichte und Europäische Ethnologie an der Humboldt Universität zu Berlin (M.A.) und Etudes Théâtrales an der Sorbonne Nouvelle Paris.

Seit 2001 arbeitete sie als freie Produktionsleiterin und Dramaturgin mit verschiedenen Künstler*innen in Berlin und für Festivals und Produktionsorte deutschlandweit, seit 2008 auch verstärkt an den Sophiensaelen Berlin.

Sie war Mitbegründerin des Künstlerkollektivs Pony Pedro, welches zwischen 2005 und 2010 Interventionen im Stadtraum an der Schnittstelle zwischen Performance, Grafik/Siebdruck und Installation im Feld urbaner Kommunikationsstrategien realisierte.

Mitautorin der Gründungspetition der „Koalition der Freien Szene Berlin“ im Frühjahr 2012.

Mitglied im Laft Berlin e.V. und Pro Quote Bühne.

2013-2015 Mentorinnen-Tätigkeit für das Performing Arts Services-Programm des Laft Berlin e.V.

Seit 2012 bis heute Mitglied im Rat für die Künste Berlin, Arbeitsschwerpunkte Förderpolitik/ Stärkung der Belange der freien darstellenden Künste.

Prof. Dr. Maren Witte

Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg | Ottersberg/Berlin

© Andreas Wimmer
Prof. Dr. Maren Witte Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg | Ottersberg/Berlin

Maren Witte, Dr. phil., ist Tanzwissenschaftlerin und Dramaturgin. Sie ist Professorin für Theater- und Tanztheorie, Vermittlungs- und Bewegungsforschung an der Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg. Dort leitet sie den B.A. Studiengang „Tanz und Theater im Sozialen“. Maren Witte ist Mitglied der von ihr 2009 gegründeten Initiative TANZSCOUT in Berlin sowie Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Tanzforschung (GTF).

Raphael Wohlfahrt

Künstlerischer Leiter Aktionstheater Donzdorf e.V., Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg e.V. | Donzdorf

Raphael Wohlfahrt Künstlerischer Leiter Aktionstheater Donzdorf e.V., Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg e.V. | Donzdorf

Raphael Nicolas Wohlfahrt ist Literatur- und Kulturwissenschaftler (M.A.) und seit vielen Jahren in Ehren- und Hauptamt als Kultur- und Projektmanager tätig. Wenn er mit seinem Amateurtheaterverein Aktionstheater Donzdorf e.V. am Rande der Schwäbischen Alb nicht gerade Theaterfestivals mit mehr als 100 Teilnehmenden aus 16 Nationen organisiert, steht er dort als Spieler auf der Bühne oder als Künstlerischer Leiter in der Verantwortung. Hauptberuflich arbeitet er für den Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg e.V., wo er für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Mitgliederberatung, internationale Projekte sowie den Landesamateurtheaterpreis „LAMATHEA“ zuständig ist. Zu seinen thematischen Interessen zählen u.a. hybride und multiple Identitäten, Identitäts- und Repräsentationspolitik, mental health und der ländliche Raum.

Lisa Zehetner

Dramaturgin Nationaltheater Mannheim, Vorstand ASSITEJ | Mannheim

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Lisa Zehetner Dramaturgin Nationaltheater Mannheim, Vorstand ASSITEJ | Mannheim

Lisa Zehetner studierte Kultur- und Medienwissenschaften in Düsseldorf und Kulturpädagogik und Kulturmanagement in Mönchengladbach. Von 2011 bis 2017 war sie Dramaturgin mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendtheater am FFT Düsseldorf. 2016 war sie Mitglied der Jury für den Deutschen Kindertheaterpreis und den Deutschen Jugendtheaterpreis. Von 2017 bis 2020 ist sie Dramaturgin am Jungen Nationaltheater und arbeitet dort u.a. mit Monstertruck, Hannah Biedermann, James & Priscilla, Mathias Becker, subbotnik und Carlos Manuel. Seit Dezember 2018 ist sie Mitglied im Vorstand der ASSITEJ Deutschland. Zur Zeit arbeitet sie als freiberufliche Dramaturgin.