Prozessförderung

Mit #TakeHeart setzt der Fonds Darstellende Künste im Rahmen von NEUSTART KULTUR – dem von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) finanzierten Rettungs- und Zukunftspaket für den Kultur- und Medienbereich – seine umfassenden Fördermaßnahmen fort. Ziel der neuen Programmlinien ist es, die Auswirkungen der Corona-Pandemie im Kulturbereich abzumildern, den Wiederbeginn kulturellen Lebens in Deutschland zu befördern, Künstler*innen Planungssicherheit und zugleich neue zukunftsweisende Perspektiven für die Entwicklung der Freien Darstellenden Künste zu ermöglichen.

Für Künstler*innen gilt es nun oftmals neue Ästhetiken und ausdruckstarke Formsprachen zur künstlerischen Befragung gesellschaftlicher Entwicklungen zu finden und eine Re- und Neuorganisierung in Bezug auf Publikum dabei stets mitzudenken. Die Prozessförderung schließt deshalb an die erfolgreichen #TakeAction Förderprogramme an und unterstützt mit der Beförderung von Arbeitszeiträumen gezielt die Arbeit an neuen künstlerischen Produktionen unter weiterhin pandemiebedingten Rahmenbedingungen und Herausforderungen.

Was wurde gefördert?

Befördert wurden format- und ergebnisoffene künstlerische (auch digitale) Arbeitsprozesse für projektbezogene Gruppen, Kollektive und Ensembles der frei produzierenden Darstellenden Künste. Die Prozessförderung dient der Erarbeitung und gegebenenfalls Präsentation von Produktionen in den vielgestaltigen Freien Darstellenden Künsten. Premieren und zeitnah daran anschließende weitere Aufführungen sind nicht zwingend erforderlicher Bestandteil eines Vorhabens im Programm der Prozessförderung.

Wer konnte beantragen?

Antragsberechtigt waren professionelle Künstler*innen, Gruppen, Kollektive und Ensembles der frei produzierenden Darstellenden Künste (u.a. Performance, Schauspiel, Tanz, Musiktheater, Figuren- und Objekttheater, Theater im öffentlichen Raum, Zeitgenössischer Zirkus) mit Sitz und Arbeitsschwerpunkt in Deutschland, die nicht überwiegend kontinuierlich öffentlich (institutionell) grundgefördert sind.

Wie viel konnte beantragt werden?

Die Antragssumme betrug mindestens 10.000 € und maximal 50.000 €, bzw. in ausführlich begründeten Ausnahmefällen bis zu 80.000 €.

Kofinanzierungen bzw. Eigenmittel und/oder unbare Eigenleistungen in Höhe von min. 10% der Antragssumme waren für das beantragte Vorhaben bereits zur Antragstellung darzustellen bzw. nachzuweisen.

Antragstellung und Förderfristen

Die Antragstellung für die Prozessförderung erfolgte in mehreren Antragsrunden.

Antragsfrist(en):

Der mögliche Projektzeitraum für bewilligte Vorhaben begann mit der positiven Förderzusage und endet

Für alle weiteren Informationen lesen Sie bitte vor Antragstellung, bzw. auch vor einer telefonischen Beratung durch die Geschäftsstelle des Fonds Darstellende Künste, die Regularien. Weitere Hilfestellungen bieten die FAQs und die Ausfüllhilfe zur Online-Antragstellung.

Formulare

Alle wichtigen Unterlagen stehen im Bereich Formulare zur Verfügung.

Jury

Katja Aßmann

Leiterin des Zentrums für Kunst und öffentlichen Raum | Berlin

© Dominik Butzmann
Katja Aßmann Leiterin des Zentrums für Kunst und öffentlichen Raum | Berlin

Katja Aßmann wurde 2016 von der Grün Berlin GmbH als Künstlerische Leiterin für das ZKR – Zentrum für Kunst und öffentlichen Raum berufen und war von 2012 – 2017 Künstlerische Leiterin von Urbane Künste Ruhr. Nach ihrem Studium der Architektur und Kunstgeschichte arbeitete Aßmann federführend an der internationalen Bauausstellung Emscher Park. Neben kuratorischen Tätigkeiten arbeitete sie an interdisziplinären Kunstproduktionen und Ausstellungen zu den Themen Kunst und Architektur. Sie war u.a. Co-Kuratorin der Kunsttriennale Emscherkunst, des Stadtprojektes This is not Detroit und der Theaterfahrt Truck Tracks Ruhr, sie kuratierte die Lichtkunst-Ausstellung Urban Lights und schuf jährlich große Public Art-Installationen zu Ruhrtriennale. Im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 war sie Programmleiterin für den Bereich Bildende Kunst und Architektur und Geschäftsführerin der Landesinitiative StadtBauKultur NRW.

Irina Bârcă

Dramaturgin | Düsseldorf

© privat
Irina Bârcă Dramaturgin | Düsseldorf

Irina Bârcă ist Dramaturgin am FFT Düsseldorf mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendtheater. Geboren und aufgewachsen in Sibiu, Rumänien, hat sie Schauspiel in Bukarest und Theaterpädagogik an der Hochschule Osnabrück studiert. 2014 – 2017 war sie Theaterpädagogin am Theater an der Parkaue. Sie entwickelt, realisiert und kuratiert Theaterprojekte hauptsächlich mit und für Kinder und Jugendliche. Am FFT beschäftigt sie sich u.a. mit Formaten der Kooperation und der Begegnung von Theater, Schule und Künstler*innen und dem Theater der Digital Natives. Sie ist Teil verschiedener Jurys und kuratiert das Festival Augenblick mal! 2021.

Beate Baron

Regisseurin | Berlin

© Detlef Eden
Beate Baron Regisseurin | Berlin

Beate Baron studierte Regie bei Götz Friedrich in Hamburg und an der HfM „Hanns Eisler“ Berlin, sowie interdisziplinäre Komposition bei Wolfgang Heiniger und Jörg Mainka. Bis zu seinem Tod arbeitete sie als persönliche Regieassistentin Götz Friedrichs an der Deutschen Oper Berlin. Mit Hans Neuenfels und Jürgen Flimm verbindet sie eine lange und enge Zusammenarbeit. Beate Baron entwickelte verschiedene, eignen Musiktheaterstücke, Installationen und Videoarbeiten wie z.B u.a. für das Theater Aachen, die Komische Oper Berlin, Dresden Hellerau, DomImBerg Graz, Neuköllner Oper Berlin u.a. . 2008 gewann sie den RingAward 08.off sowie den Sonderpreis der Komischen Oper Berlin Im Rahmen der Ruhrtriennale inszenierte Beate Baron ihre Musiktheaterkreation AUTLAND. Weiterhin inszeniert sie an namenhaften Theatern wie u.a Theater Koblenz, Theater Aachen, Städtische Bühnen Wuppertal, Radialsystem Berlin, Staatstheater Saarbrücken, Deutsches Theater Göttingen, Theater Freiburg, Oper Frankfurt, Staatsoper Berlin.

Beate Baron lehrte an der HfM Hanns Eisler Berlin Musikhochschule Lübeck und der HMT Rostock. Derzeit ist ist sie Professorin für Musiktheater an der HFM Saar.

Eva Behrendt

Kulturjournalistin | Berlin

© Michael Witte
Eva Behrendt Kulturjournalistin | Berlin

Eva Behrendt, geboren 1973 in Waiblingen, studierte Geschichte, Germanistik und Theaterwissenschaft in Mainz, Dijon und Berlin. Seit 2001 Redakteurin bei «Theater heute», außerdem freie Kritikerin für taz, Die Zeit, Merkur etc. sowie Gastdozentin am Institut für Theaterwissenschaft der FU Berlin. Sie hat in verschiedenen Jurys (Berliner Theatertreffen, Theaterpreis Berlin, Hauptstadtkulturfonds, Politik im freien Theater, Impulse, u.a.) mitgearbeitet und ist zur Zeit Mitglied im Auswahlgremium der Mülheimer Theatertage.

Fatima Çalışkan

freie Künstlerin und Kuratorin | Berlin

© Kristina Kast
Fatima Çalışkan freie Künstlerin und Kuratorin | Berlin

Fatima Çalışkan ist freie Künstlerin, Kuratorin und Beraterin. Sie ist Teil von Salon der Perspektiven, ein Kollektiv für kritische Perspektiven in der Kulturarbeit und seit 2020 Mitgründerin und -herausgeberin des Magazins „YallahSalon“. Überzeugt von der solidarischen Wirkkraft kollektiver Wissensvermittlung beriet sie von 2019 bis 2021 Förderprojekte im Auftrag des Förderfonds Interkultur Ruhr. Seit 2020 co-leitet sie die Beratungsstelle des Performing Arts Programm Berlin.

Geboren 1990 als erstes von fünf Kindern einer Arbeiter*innenfamilie am Rande des Ruhrgebiets studierte sie im Zentrum an der Ruhr-Universität Bochum verschiedene Disziplinen der Geisteswissenschaften und machte ihren Abschluss in Kulturanthropologie und Technikphilosophie. Sie war Studienstipendiatin der Hans-Böckler-Stiftung und hatte Bildungsaufenthalte in Paris und Neu-Delhi.

Dr. Angelika Eder

Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Genshagen, Leitung des Bereichs „Kunst- und Kulturvermittlung in Europa“ | Genshagen

© Stiftung Genshagen
Dr. Angelika Eder Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Genshagen, Leitung des Bereichs „Kunst- und Kulturvermittlung in Europa“ | Genshagen

Angelika Eder ist seit 2017 geschäftsführender Vorstand der Stiftung Genshagen und leitet dort den Bereich „Kunst- und Kulturvermittlung in Europa“. Von 2002 bis 2017 hat sie beim Goethe-Institut gearbeitet, zunächst als Referentin im Bereich „Wissenschaft und Zeitgeschehen“ in der Münchner Zentrale, 2005 bis 2009 als Institutsleiterin in Krakau, 2009 bis 2013 als Leiterin der Programmarbeit mit regionalem Fachauftrag am Goethe-Institut Prag (Regionalinstitut für Mittelosteuropa) und anschließend bis 2017 als Institutsleiterin in St. Petersburg. Davor war sie sechs Jahre wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg und davor, 1994-96, DAAD-Lektorin am German Department der University of Liverpool.

Janis El-Bira

Kulturjournalist | Berlin

© privat
Janis El-Bira Kulturjournalist | Berlin

Janis El-Bira, geboren 1986 in Braunschweig, studierte Philosophie und Geschichtswissenschaften in Berlin und arbeitet seither als Journalist und Moderator mit Theaterschwerpunkt. Er ist Redakteur beim Theaterportal nachtkritik.de und Moderator und Redakteur für die Sendung "Rang 1 - Das Theatermagazin" im Deutschlandfunk Kultur. Daneben Texte und Beiträge für verschiedene Zeitungen und Rundfunksender. Von 2016 bis 2021 leitete er das journalistische Nachwuchsprojekt "Theatertreffen-Blog" bei den Berliner Festspielen. Jury-Tätigkeiten u.a. beim Mülheimer Dramatikpreis 2021, beim Festival Fast Forward 2021 in Dresden und für das Festival Politik im Freien Theater 2022 in Frankfurt am Main.

Matthias Frense

Künstlerischer Leiter Ringlokschuppen Ruhr | Mühlheim a.d.R.

© Stephan Glagla
Matthias Frense Künstlerischer Leiter Ringlokschuppen Ruhr | Mühlheim a.d.R.

Matthias Frense studierte Theaterwissenschaften im englischen Hull und in Berlin sowie Theaterregie an der Theaterakademie in Hamburg. Sein erstes Engagement führte ans Hamburger Thalia Theater, wo er u.a. Jürgen Flimm, Dimiter Gotscheff, George Tabori und Robert Wilson assistierte. Unter der Intendanz von William Forsythe war Frense zwischen 2002 und 2004 als Produktionsleiter an den Städtischen Bühnen Frankfurt am Main engagiert. Als Produktionsleiter und Dramaturg arbeitete er für freie Theatergruppen (u.a. Maß & Fieber, Rauwald Company) in Deutschland und der Schweiz, für den Cirque du Soleil in München und für die Ruhrtriennale in Essen. 2006 kam Frense als Dramaturg nach Mülheim, um an der Transformation des Soziokulturellen Zentrums Ringlokschuppen in ein Theaterproduktionshaus mitzuwirken. Seit 2015 ist er Künstlerischer Leiter und Geschäftsführer des Hauses, das über viele Jahre Koproduktionspartner für Künstler*innen/gruppen wie andcompany&Co., Anna Kpok, Boris Nikitin, CocoonDance, Cooperativa Maura Morales, Gintersdorfer/Klaßen, kainkollektiv, LIGNA, Marta Górnicka, Martin Ambara, Monster Truck oder vorschlag:hammer war und ist. 2019 wurde dem Ringlokschuppen Ruhr der Theaterpreis des Bundes verliehen.

Sabine Gehm

Kulturwissenschaftlerin, Festivalleiterin TANZ Bremen, Dramaturgin, Kuratorin | Bremen/Berlin

© Heidi Scherm
Sabine Gehm Kulturwissenschaftlerin, Festivalleiterin TANZ Bremen, Dramaturgin, Kuratorin | Bremen/Berlin

Sabine Gehm ist künstlerische Leiterin des internationalen Festivals TANZ Bremen und im Leitungsteam des Tanzpakt Projekts ‚MV tanzt an‘.
Von 2006 bis 2016 leitete sie zusammen mit Katharina von Wilcke die ersten vier Ausgaben des internationalen Tanzkongress der Kulturstiftung des Bundes (Berlin 2006, Hamburg 2009, Düsseldorf 2013, Hannover 2016).
Die diplomierte Kulturwissenschaftlerin war von 1994 bis 2001 als Programmdramaturgin und Leiterin verschiedener Festivals (u.a. Junge Hunde, Independance Days, Tanzplattform Deutschland 2000) bei Kampnagel Hamburg und koordinierte 2001 - 2005 u.a. das von ihr mitbegründete internationale Netzwerk für Performing Arts ‚Junge Hunde’.
Davor arbeitete sie als Organisationsleiterin beim Internationalen Sommertheater Festival Hamburg.
Als frei arbeitende Kuratorin und Kulturmanagerin konzipierte und verantwortete sie internationale Austauschprojekte, Think Tanks, Laboratorien und Akademien u.a. für die KSB, den BFDK, den DTD. Sie ist im Vorstand des Dachverband Tanz Deutschland und war von 2015 bis 2020 Vorsitzende des Kuratoriums beim Fonds Darstellende Künste, für den sie 2020 die Prozesse der Entscheidungsverfahren (u.a. Publikation der Handreichung zu Juryverfahren) leitete. Sie ist als Gutachterin und Mitglied verschiedener Jurys bundesweiter und internationaler Programme tätig und arbeitet als Mentorin beratend für verschiedene Künstler*innen und Projekte.

Julian Kamphausen

Künstlerische Leitung Prater Digital, Dramaturg, Regisseur | Hamburg, Berlin

© Performing Arts Programm / Dorothea Tuch
Julian Kamphausen Künstlerische Leitung Prater Digital, Dramaturg, Regisseur | Hamburg, Berlin

Geboren 1975, begann er 1994 in unterschiedlichen Funktionen hauptsächlich in den darstellenden Künsten zu arbeiten. Am Anfang hat er viel in Staats- und Stadttheatern gelernt und arbeitet seit 2003 selbständig als Autor, Kurator, Dramaturg und Regisseur. Hier hat er besonders viel Erfahrung als Regisseur von Galen und Charity-Veranstaltungen gesammelt, die wichtige Inhalte und große Unterhaltung miteinander präsentieren. 2013 hat er für das Performing Arts Programm Berlin (PAP) den Branchentreff der Freien Darstellenden Künste Berlin mitkonzipiert und zusammen mit anderen bis 2017 geleitet. Für das PAP konzipiert er auch weiterhin Fachtagungen, die spezifische Themen für ein professionelles Publikum vertiefen.
2016 hat er für das PAP zusammen mit der re:publica die Performersion gegründet, ein Format für Kooperationen der digitalen und der darstellenden Künste, das er seitdem auch mit einem inzwischen internationalen Fokus fortführt.
Die kuratorische Arbeit an der Schnittstille zwischen digitalen und analogen Künsten setzt er in Laborformaten für die Technologiestiftung Berlin u.a. oder als Mitglied des Culture Track Teams der re:publica um. Vermittelnd arbeitet er in diesem Spannungsfeld auch als Beiratsmitglied der bbw – University for Applied Sciences, des Berlinforums der Stiftung Zukunft Berlin, als Speaker oder Workshopgeber.

Anne-Cathrin Lessel

Künstlerische Leiterin LOFFT – DAS THEATER | Leipzig

© Tom Dachs
Anne-Cathrin Lessel Künstlerische Leiterin LOFFT – DAS THEATER | Leipzig

Anne-Cathrin Lessel, geboren 1987, studierte Theaterwissenschaft, Psychologie und Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig. Bis 2011 arbeitete sie unter anderem freischaffend in künstlerischen Projekten mit Kindern und Jugendlichen, vordergründig am Theater an der Parkaue Berlin. Ab 2011 Programm- und Produktionsleiterin am LOFFT – DAS THEATER, dessen künstlerische Leitung und Geschäftsführung sie 2019 übernahm. Seit 2013 ist sie Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Freie Darstellende Künste und seit 2020 Vorstandsmitglied im Landesverband der Freien Theater in Sachsen. Seit vielen Jahren ist sie Mitglied verschiedener Fachjurys u.a. bei der Stadt Leipzig, Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Studienstiftung des deutschen Volkes.

Florian Malzacher

freier Kurator, Dramaturg, Autor | Berlin

© Wolfgang Silveri
Florian Malzacher freier Kurator, Dramaturg, Autor | Berlin

Florian Malzacher ist freier Kurator, Dramaturg und Autor. 2012 – 2017 war er künstlerischer Leiter des Impulse Theater Festivals, 2006 – 2012 leitender Dramaturg/Kurator des Festivals steirischer herbst in Graz. Als Dramatug arbeitete er u.a. mit Rimini Protokoll, Lola Arias (ARG), Mariano Pensotti (ARG), Tania Bruguera (CUB) oder dem Theater of Oklahoma (USA). Er hat zahlreiche Bücher über das Kuratieren performativer Künste, postdramatische Theatergruppen und politisches Theater (mit)herausgegeben. Zuletzt erschien seine Publikation Gesellschaftsspiele. Politisches Theater heute (Alexander Verlag, 2020).

Helge-Björn Meyer

Geschäftsführung Bundesverband Freie Darstellende Künste | Berlin

© Jörg Metzner
Helge-Björn Meyer Geschäftsführung Bundesverband Freie Darstellende Künste | Berlin

Helge-Björn Meyer war als gefragter Dramaturg, Performer und Kurator bei unterschiedlichsten Festivals und an Theatern im In- und Ausland beschäftigt. Für seine künstlerischen Projekte erhielt er nationale und internationale Auszeichnungen. Von 2018 bis 2019 war er Geschäftsführer des Landesbüros Freie Theater Sachsen, von 2019 bis 2021 leitete er die Servicestelle FREIE SZENE Sachsen für die Belange der freien darstellenden Künste im Freistaat Sachsen.

Matthias Pees

Intendant der Berliner Festspiele | Berlin

© Jörg Baumann
Matthias Pees Intendant der Berliner Festspiele | Berlin

Matthias Pees, geboren 1970 in Georgsmarienhütte, hat als Intendant und Geschäftsführer des internationalen Produktionshauses Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt am Main (2013–2022), Leitender Dramaturg der Wiener Festwochen (2010–2013), Gründer und Ko-Geschäftsführer des internationalen Produktionsbüros prod.art.br in São Paulo (2004–2010), Programmdramaturg der Ruhrfestspiele Recklinghausen (2003–2004), Theaterdramaturg am schauspielhannover (2000–2003) und an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz (1995–2000) sowie zuvor als Kulturjournalist und Theaterkritiker Erfahrungen in verschiedenen Bereichen und auf mehreren Seiten der darstellenden Künste gesammelt. Perspektivwechsel, kooperatives Arbeiten und „transformative Praktiken“ standen dabei erklärtermaßen im Zentrum seines Interesses; Themen wie globale Solidarität und Postkolonialismus, Zusammenhang und Zukunft von Internationalität und Diversität prägten seine Spielpläne und Projekte. In Frankfurt und der Rhein-Main-Region initiierte oder mitgestaltete er große interdisziplinäre Festivals und Kooperationsprojekte u. a. mit dem Ensemble Modern, dem Jüdischen Museum Frankfurt, dem Hessischen Staatsballett oder zuletzt mit dem Schauspiel Frankfurt, dem Museum Angewandte Kunst und der Frankfurter freien Szene für die Ausrichtung der Festivals „Politik im freien Theater“ der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und „Theater der Welt“ des Internationalen Theaterinstituts (ITI).

Matthias Pees ist auch Mitglied der Geschäftsführung der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin (KBB) GmbH, zu der weiterhin Mariette Rissenbeek, Charlotte Sieben und Bernd M. Scherer gehören.

Anke Politz

Intendantin CHAMÄLEON | Berlin

© Kooné
Anke Politz Intendantin CHAMÄLEON | Berlin

Seit 2004 ist Anke Politz im CHAMÄLEON Theater tätig und übernahm 2007 die Direktion und 2011 die künstlerische Leitung des Hauses sowie die Geschäftsführung der CHAMÄLEON Productions. Mit ihrer Arbeit zeigt sie auf, dass ein kommerzieller Theaterbetrieb und eine künstlerisch programmatische Ausrichtung durchaus erfolgreich miteinander kombinierbar sind. Unter ihrer künstlerischen Leitung wurde das CHAMÄLEON zu einem Vorreiter für den internationalen und deutschen Neuen Zirkus.

Die Entwicklung, Vernetzung und Professionalisierung des zeitgenössischen Zirkus liegt Anke Politz besonders am Herzen. Sie engagiert sich aktiv im Bundesverband Zeitgenössischer Zirkus, ist Mitverfasserin des „Manifests für zeitgenössischen Circus“ und Initiatorin internationaler Veranstalter*innenformate wie der MICC Commissioning Circus AG, ein transnationales Konsortium, das neue Stücke beauftragt und produziert. Mit der hauseigenen Residenzreihe oder der open stage Plattform „OFF NIGHT“ möchte sie weitere Impulse setzen, um das künstlerische Schaffen im Neuen Zirkus lokal zu stärken und inhaltlich voran zu bringen.

Tobias Rausch

Regisseur, Autor | Dresden

© Sebastian Hoppe/Staatsschauspiel Dresden
Tobias Rausch Regisseur, Autor | Dresden

Tobias Rausch arbeitet seit 2001 als Regisseur und Autor an zahlreichen Stadttheatern und Spielstätten der freien Szene. Er ist Mitbegründer des Kollektivs LUNATIKS, dem er bis 2015 angehörte. Seit 2019 leitet er die Bürger:Bühne am Staatsschauspiel Dresden. Schwerpunkte seiner Arbeit liegen auf Rechercheprojekten und auf Inszenierungen zum Thema Klima & Natur, wie etwa dem botanischen Langzeittheater DIE WELT OHNE UNS (2009-2014) oder dem Klima-Theater-Desaster TORNADO. Er wurde u.a. mit dem Otto-Kasten-Preis der Intendantengruppe im Deutschen Bühnenverein 2012 und dem Bremer Autoren- und Produzentenpreis 2007 ausgezeichnet. Zusammen mit dem Komponisten Marc Sinan und dem Regisseur Konrad Kästner gewann er mit dem Opernprojekt CHAOSMOS den NO!peras-Wettbewerb im Fonds Experimentelles Musiktheater 2019. Er hatte Lehraufträge u.a. am Mozarteum Salzburg, der Zürcher Hochschule für Künste und der Universität der Künste Berlin. Gemeinsam mit Ruth Feindel und Birgit Lengers hat er die Berliner Recherchetheatertage am Deutschen Theater (2016) kuratiert und 2019 die Konferenz „Klima trifft Theater“ in der Heinrich-Böll-Stiftung initiiert.

Tim Sandweg

Künstlerischer Leiter der Schaubude Berlin und des Festivals „Theater der Dinge“ | Berlin

© Kai Wido Meyer
Tim Sandweg Künstlerischer Leiter der Schaubude Berlin und des Festivals „Theater der Dinge“ | Berlin

Tim Sandweg studierte Theaterwissenschaft und Deutsche Philologie an der Freien Universität Berlin, bevor er 2009 als Dramaturg ans Puppentheater der Stadt Magdeburg ging; dort auch Co-Künstlerische Leitung des internationalen Figurentheaterfestivals "blickwechsel". Seitdem diverse Stückentwicklungen, Bühnenadaptionen, Formatentwicklungen, Arbeiten als Dramaturg, Veröffentlichungen und Performances in unterschiedlichen Produktions- und Arbeitskontexten. Seit 2009 gehört Tim Sandweg der Redaktion des Magazins für Puppen-, Figuren- und Objekttheater "double" an und ist aktuell Vorstandsmitglied des Deutschen Forums für Figurentheater und Puppenspielkunst. Diverse Dozenten- und Jury-Tätigkeiten. Seit Beginn der Spielzeit 2015/16 ist Tim Sandweg Künstlerische Leiter der Schaubude Berlin und des internationalen Festivals Theater der Dinge.

Prof. Dr. Martin Jörg Schäfer

Hochschullehrer für Literaturwissenschaft und Theaterforschung | Hamburg

© privat
Prof. Dr. Martin Jörg Schäfer Hochschullehrer für Literaturwissenschaft und Theaterforschung | Hamburg

Martin Jörg Schäfer lehrt seit 2014 Theaterforschung an der Universität Hamburg. Er forscht derzeit zu prozessual und gemeinsam generierten Textformen in Theater und Performance der Gegenwart, außerdem zu Theater- und Performancemanuskripten im Zeichen der Digitalisierung. 2014-2021 Ko-Leitung des MA Performance Studies der Universität Hamburg. 2014 Mitorganisation des von der geheimagentur initiierten Kongresses „The Art of Being Many“ auf Kampnagel. Seit 2015 Mitkurator der „DachSalon“-Gesprächsreihe über Theater und Politik am Hamburger Schauspielhaus. Für die Saisons 2016/17 bis 2019/20 Mitglied der Jury der Hamburger Behörde für Kultur und Medien für die Förderung von Projekten der Freien Darstellenden Künste in der Sparte Sprechtheater/Musiktheater/Performance sowie in der übergreifenden Nachwuchs- und Konzeptionsförderung. 2017 Leitungsteam der Jahrestagung von Performance Studies international „OverFlow“ auf Kampnagel im Rahmen von „Theater der Welt“. Seit 2020 Mitglied der Jury für den Start Off-Preis des Lichthof Theaters und der Hamburgischen Kulturstiftung.

Carena Schlewitt

Stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums, Dramaturgin, Kuratorin, Intendantin HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste | Dresden

© Stephan Flo
Carena Schlewitt Stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums, Dramaturgin, Kuratorin, Intendantin HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste | Dresden

Carena Schlewitt wurde 1961 in Leipzig geboren. Seit 2018 ist sie Intendantin von HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste in Dresden.
Sie war von 2008-2018 Direktorin der Kaserne Basel und Künstlerische Leiterin des internationalen Theaterfestivals Basel (seit 2012). Sie studierte Theaterwissenschaft an der Humboldt Universität zu Berlin und arbeitete von 1985 bis 1993 an der Akademie der Künste in Ost-Berlin. Sie wirkte als Dramaturgin, Kuratorin und stellvertretende Künstlerische Leiterin an verschiedenen freien Produktionshäusern (Podewil Berlin; FFT Düsseldorf; HAU Berlin) und bei internationalen Festivals (Theater der Welt; HAU Berlin).
Schwerpunkte ihrer Arbeit waren unter anderem die Transformationsprozesse in Ostdeutschland, Osteuropa und China und die Entwicklung des Theaters in Polen, Frankreich und Italien sowie der Live Art und Performance-Kunst. Sie war in diversen Jurys tätig, u.a. für das Festival „Impulse“; für das deutsch-polnische Expertengremium der Kulturstiftung des Bundes sowie für das Programm „Doppelpass“ der Kulturstiftung des Bundes; sie war Mitglied der Fachkommission der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.

Carena Schlewitt ist Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste, des Sächsischen Kultursenats und Mitglied des Fachbeirats Darstellende Kunst und Musik bei der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Ulrike Seybold

Geschäftsführerin des NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste | Dortmund

© privat
Ulrike Seybold Geschäftsführerin des NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste | Dortmund

Ulrike Seybold ist seit Januar 2020 Geschäftsführerin des NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste. Seit Oktober 2015 ist sie Beisitzerin im Vorstand des Bundesverbands Freie Darstellende Künste und von 2013 bis Ende 2019 war sie Geschäftsführerin des Landesverbands Freier Theater in Niedersachsen. Vor ihrer Verbandstätigkeit arbeitete sie viele Jahre freiberuflich als Produktionsleitung und Pressemitarbeiterin für verschiedene Kultur- und Theaterprojekte. Sie studierte an der Ruhruniversität Bochum Publizistik, Geschichte und Politikwissenschaft, absolvierte eine Weiterbildung zur Kulturmanagerin in Neuss und ging parallel journalistischen Tätigkeiten u.a. für die taz und den WDR nach.

Esther Slevogt

nachtkritik.de | Berlin

© Thomas Aurin
Esther Slevogt nachtkritik.de | Berlin

Esther Slevogt ist Autorin, Kritikerin und Chefredakteurin des Theaterportals nachtkritik.de, das von ihr mitgegründet wurde. Sie schreibt über theaterhistorische Themen im Kontext von Politik und Ästhetik im 20. Jahrhundert, u.a. die 2011 im Verlag „Kiepenheuer und Witsch“ erschienene Wolfgang-Langhoff-Biografie „Den Kommunismus mit der Seele suchen“. Ein weiterer Schwerpunkt ist die jüdische Nachkriegsgeschichte in Deutschland. Spezielles Interesse gilt den Folgen der Digitalisierung für die tradierte Kulturtechnik Theater. Sie ist Miterfinderin der Konferenz Theater & Netz.

Felizitas Stilleke

Freie Dramaturgin, Kuratorin | Berlin, Amsterdam

© Niklas Vogt
Felizitas Stilleke Freie Dramaturgin, Kuratorin | Berlin, Amsterdam

Felizitas Stilleke ist freie Dramaturgin, Künstlerin und Kuratorin.
Sie leitet Konferenzen, wie z.B. den Branchentreff 2019-2021, das Bundesforum 2017 oder den RATSCHLAG DER VIELEN 2019, und übernimmt Festivaldramaturgien (Berliner Theatertreffen 2018, Impulse Theaterfestivals 2017 (unter Florian Malzacher) oder gemeinsam mit Johanna Yasirra Kluhs das Theaterfestival FAVORITEN 2014) und ist als Produktionsdramaturgin in NRW, Berlin, Amsterdam und Zürich unterwegs.
Sie absolvierte ihren Bachelor der Germanistik/Erziehungswisschenschaften in Bochum sowie einen Master in Kulturpoetik an der Wilhelms-Universität in Münster. 2018/19 studierte sie im Rahmen des internationalen Masterstudiums bei DAS theatre in Amsterdam „Expanded Curation“.
2020 startete sie am Ballhaus Ost eine Reihe von Podcast-Sessions unter dem Titel „The Mother in Me is the Mother in You“, in welcher sie das Thema Nicht-/Noch-nicht-/Nicht-mehr-/Vielleicht-/Mutterschaft einer kollektiven Diskursumwidmung unterzieht.

Prof. Dr. Hans-Joachim Wagner

Vorsitzender des Kuratoriums, Kulturmanager, Kurator, Autor, Musikdramaturg | Düsseldorf, Köln, Nürnberg

© Stadt Nürnberg/Christine Dierenbach
Prof. Dr. Hans-Joachim Wagner Vorsitzender des Kuratoriums, Kulturmanager, Kurator, Autor, Musikdramaturg | Düsseldorf, Köln, Nürnberg

Prof. Dr. Hans-Joachim Wagner (Jahrgang 1961) ist nach einem Studium der Musikwissenschaft, Deutschen Philologie und Kunstgeschichte als Kulturmanager, Kurator, Wissenschaftler und Autor tätig. Er arbeitete zuletzt als Fachbereichsleiter für Musik und darstellende Künste bei der Kunststiftung NRW in Düsseldorf. Wagner war an den Opernhäusern in Koblenz und Köln als Produktionsdramaturg, persönlicher Referent des Intendanten und Mitarbeiter der Operndirektion tätig. Von 2002 bis 2006 arbeitete er als Musikreferent im Kulturamt der Stadt Köln und übernahm bei der Bewerbung der Stadt Köln um den Titel der Kulturhauptstadt Europas 2010 die Koordination des Bereichs Musik.
In Köln kuratierte er das kulturelle Rahmenprogramm zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006, war künstlerischer Leiter des Festivals „Feste Musicali“ und des Kinder- und Jugendmusikfestivals „Stadt Klang Fluss“. Seit geraumer Zeit gilt sein besonderes Interesse dem zeitgenössischen Tanz und Theater, der Diversität kultureller Praxis und ihrer Sichtbarmachung.
Seit 2. Januar 2018 ist der Wissenschaftler und Kulturmanager Prof. Dr. Hans-Joachim Wagner Leiter des Büros für die Bewerbung Nürnbergs um den Titel der Kulturhauptstadt Europas 2025.

Stephan Wunsch

Puppenspieler, Figurenbildner, Regisseur, Ko-Leiter das Theaters Rosenfisch | Aachen

© Vera Wunsch
Stephan Wunsch Puppenspieler, Figurenbildner, Regisseur, Ko-Leiter das Theaters Rosenfisch | Aachen

Stephan Wunsch ist Puppenspieler, Figurenbildner und Regisseur. Er studierte Philosophie und Germanistik in Aachen und belegte Seminare in Figurenspiel und Figurenbau auf Hof Lebherz. 2003 gründete er die Bühne theater rosenfisch. Seitdem produziert er zahlreiche Inszenierungen für Kinder und Erwachsene; außerdem Regiearbeiten, Figurenbau und Bühnenmusik für andere Bühnen. Neben dieser Tätigkeit ist er Teil der Redaktion von ‚Das andere Theater‘, die offizielle Zeitschrift des UNIMA-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland e.V., die zwei Mal jährlich erscheint.

Jonas Zipf

Geschäftsführender Direktor auf Kampnagel, Regisseur, Kurator, Dramaturg, Lehrbeauftragter | Hamburg

© Tina Peißker
Jonas Zipf Geschäftsführender Direktor auf Kampnagel, Regisseur, Kurator, Dramaturg, Lehrbeauftragter | Hamburg

Gebürtiger Odenwälder, Jahrgang 1982. Studium der Psychologie in Berlin und Paris sowie der Sprech- und Musiktheaterregie an der Theaterakademie „August Everding“ in München. Promotion (laufend) "Kultur, Betrieb und Resonanz" bei Hartmut Rosa und Friedrich von Borries, HfBK Hamburg. Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes, der Gabriele-Oehmisch-Stiftung und der Akademie Musiktheater Heute der Deutschen Bank Stiftung.

Als freier Dramaturg arbeitete er für eine Vielzahl von Produktionen in In- und Ausland (u.a. Kampnagel, Schaubühne, Schauspielhaus Zürich, Theater Basel, Alfortville Paris). Als Gründer, Regisseur und Dramaturg entwickelte er mit der freien Gruppe O-Team eine Reihe von ortsbezogenen Produktionen (u.a. „HermannSchlachten“ in den Stuttgarter Wagenhallen, „Blaupause“ im ehemaligen Redaktionsgebäude der Süddeutschen Zeitung oder „Kirschgärten“ auf dem Hofgut Oberfeld Darmstadt) sowie zuletzt „Flüchtlinge“ am Thalia Theater Hamburg.

Von 2011 bis 2013 war er leitender Dramaturg/Mitglied der künstlerischen Leitung am Theaterhaus Jena und in der Spielzeit 2014/2015 Schauspieldirektor am Staatstheater Darmstadt. Er arbeitete als Festival-Kurator und -Dramaturg (Rodeo-Festival München, Datterich-Festival Darmstadt, Wiesbaden Biennale) und Lehrbeauftragter (LMU und HfMT München, HfMT Leipzig, TU Darmstadt, JGU und HfMT Frankfurt, JGU Mainz, EAH und FSU Jena). Zipf leitete von 2016 bis 2022 JenaKultur. Seit der Spielzeit 2022/23 ist er Geschäftsführender Direktor auf Kampnagel Hamburg.

Katja Aßmann

Leiterin des Zentrums für Kunst und öffentlichen Raum | Berlin

© Dominik Butzmann
Katja Aßmann Leiterin des Zentrums für Kunst und öffentlichen Raum | Berlin

Katja Aßmann wurde 2016 von der Grün Berlin GmbH als Künstlerische Leiterin für das ZKR – Zentrum für Kunst und öffentlichen Raum berufen und war von 2012 – 2017 Künstlerische Leiterin von Urbane Künste Ruhr. Nach ihrem Studium der Architektur und Kunstgeschichte arbeitete Aßmann federführend an der internationalen Bauausstellung Emscher Park. Neben kuratorischen Tätigkeiten arbeitete sie an interdisziplinären Kunstproduktionen und Ausstellungen zu den Themen Kunst und Architektur. Sie war u.a. Co-Kuratorin der Kunsttriennale Emscherkunst, des Stadtprojektes This is not Detroit und der Theaterfahrt Truck Tracks Ruhr, sie kuratierte die Lichtkunst-Ausstellung Urban Lights und schuf jährlich große Public Art-Installationen zu Ruhrtriennale. Im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 war sie Programmleiterin für den Bereich Bildende Kunst und Architektur und Geschäftsführerin der Landesinitiative StadtBauKultur NRW.

Beate Baron

Regisseurin | Berlin

© Detlef Eden
Beate Baron Regisseurin | Berlin

Beate Baron studierte Regie bei Götz Friedrich in Hamburg und an der HfM „Hanns Eisler“ Berlin, sowie interdisziplinäre Komposition bei Wolfgang Heiniger und Jörg Mainka. Bis zu seinem Tod arbeitete sie als persönliche Regieassistentin Götz Friedrichs an der Deutschen Oper Berlin. Mit Hans Neuenfels und Jürgen Flimm verbindet sie eine lange und enge Zusammenarbeit. Beate Baron entwickelte verschiedene, eignen Musiktheaterstücke, Installationen und Videoarbeiten wie z.B u.a. für das Theater Aachen, die Komische Oper Berlin, Dresden Hellerau, DomImBerg Graz, Neuköllner Oper Berlin u.a. . 2008 gewann sie den RingAward 08.off sowie den Sonderpreis der Komischen Oper Berlin Im Rahmen der Ruhrtriennale inszenierte Beate Baron ihre Musiktheaterkreation AUTLAND. Weiterhin inszeniert sie an namenhaften Theatern wie u.a Theater Koblenz, Theater Aachen, Städtische Bühnen Wuppertal, Radialsystem Berlin, Staatstheater Saarbrücken, Deutsches Theater Göttingen, Theater Freiburg, Oper Frankfurt, Staatsoper Berlin.

Beate Baron lehrte an der HfM Hanns Eisler Berlin Musikhochschule Lübeck und der HMT Rostock. Derzeit ist ist sie Professorin für Musiktheater an der HFM Saar.

Aljoscha Begrich

Dramaturg, Kurator | Berlin

© Abraham
Aljoscha Begrich Dramaturg, Kurator | Berlin

Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und Kulturwissenschaft in Berlin, Buenos Aires und Mexiko City. Seit 2010 kontinuierliche Zusammenarbeit mit Rimini Protokoll, unter anderem bei “Truck Tracks Ruhr”, “Remote X“ und “Allright. Good night”. Zwischen 2014 und 2020 Dramaturg am Gorki Theater Berlin, dort unter anderem verantwortlich für den interdisziplinären Berliner Herbstsalon (2015/2017/2019). Er kuratierte zahlreiche Projekte im öffentlichen Raum unter anderem Wege bei der Ruhrtriennale 2021 und 2022 sowie in Santiago de Chile, Teheran und Kopenhagen. Mitbegründer und Teil der künstlerischen Leitung des Festivals Osten in Bitterfeld.

Eva Behrendt

Kulturjournalistin | Berlin

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Eva Behrendt Kulturjournalistin | Berlin

Eva Behrendt, geboren 1973 in Waiblingen, studierte Geschichte, Germanistik und Theaterwissenschaft in Mainz, Dijon und Berlin. Seit 2001 Redakteurin bei «Theater heute», außerdem freie Kritikerin für taz, Die Zeit, Merkur etc. sowie Gastdozentin am Institut für Theaterwissenschaft der FU Berlin. Sie hat in verschiedenen Jurys (Berliner Theatertreffen, Theaterpreis Berlin, Hauptstadtkulturfonds, Politik im freien Theater, Impulse, u.a.) mitgearbeitet und ist zur Zeit Mitglied im Auswahlgremium der Mülheimer Theatertage.

Amelie Deuflhard

Intendantin Kampnagel | Hamburg

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Amelie Deuflhard Intendantin Kampnagel | Hamburg

Amelie Deuflhard war von 2000 bis 2007 künstlerische Leiterin der Sophiensæle (Berlin). 2004/05 war sie Teil der Künstlerischen Leitung von „Volkspalast“, einer festivalartigen Bespielung des dekonstruierten Palastes der Republik. Seit 2007 ist sie Intendantin von Kampnagel (Hamburg), Europas größtem Produktionszentrum für die Freien Darstellenden Künste. Mit EcoFavela Lampedusa Nord initiierte sie 2014 einen Lebens- und Aktionsraum für Geflüchtete. Das Projekt hat auf Kampnagel seine Verlängerung in dem preisgekrönten Begegnungsort Migrantpolitan gefunden. Amelie Deuflhard war Teil des Viererkuratoriums von Theater der Welt 2017. Sie ist Autorin zahlreicher Publikationen und hat regelmäßig Lehraufträge an Hochschulen inne. Für ihr Schaffen wurde sie 2012 mit dem Caroline-Neuber Preis und 2013 mit den Insignien des Chevaliers des Arts et Lettres ausgezeichnet. 2018 erhielt sie die Auszeichnung Europäische Kulturmanagerin des Jahres.

Dr. Angelika Eder

Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Genshagen, Leitung des Bereichs „Kunst- und Kulturvermittlung in Europa“ | Genshagen

© Stiftung Genshagen
Dr. Angelika Eder Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Genshagen, Leitung des Bereichs „Kunst- und Kulturvermittlung in Europa“ | Genshagen

Angelika Eder ist seit 2017 geschäftsführender Vorstand der Stiftung Genshagen und leitet dort den Bereich „Kunst- und Kulturvermittlung in Europa“. Von 2002 bis 2017 hat sie beim Goethe-Institut gearbeitet, zunächst als Referentin im Bereich „Wissenschaft und Zeitgeschehen“ in der Münchner Zentrale, 2005 bis 2009 als Institutsleiterin in Krakau, 2009 bis 2013 als Leiterin der Programmarbeit mit regionalem Fachauftrag am Goethe-Institut Prag (Regionalinstitut für Mittelosteuropa) und anschließend bis 2017 als Institutsleiterin in St. Petersburg. Davor war sie sechs Jahre wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg und davor, 1994-96, DAAD-Lektorin am German Department der University of Liverpool.

Dorte Lena Eilers

Kulturjournalistin | Berlin, München

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Dorte Lena Eilers Kulturjournalistin | Berlin, München

Dorte Lena Eilers ist Professorin für Kulturjournalismus an der Hochschule für Musik und Theater München. Zuvor war sie von 2020 bis 2021 Chefredakteurin von Theater der Zeit, dessen überregionale und internationale Theaterberichterstattung sie seit 2007 als Redakteurin und Autorin mit gestaltete. Neben ihrer Tätigkeit in der Lehre arbeitet sie als Kulturjournalistin und Moderatorin und war Mitglied in diversen Jurys, u.a. beim Theaterpreis des Bundes, den Mülheimer Theatertagen sowie dem Fonds Darstellende Künste. Als Mitherausgeberin publizierte sie zahlreiche Bücher, darunter„Castorf“ (2016), „Heart of the City II. Recherchen zum Stadttheater der Zukunft“ (2017) sowie „Stück-Werk 6. Neue deutschsprachige Dramatik“ (2020). Zuletzt erschienen: „backstage TSCHEPLANOWA“, ihr ausführlicher Gesprächsband mit der Schauspielerin Valery Tscheplanowa. Sie lebt und arbeitet in Berlin und München.

Janis El-Bira

Kulturjournalist | Berlin

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Janis El-Bira Kulturjournalist | Berlin

Janis El-Bira, geboren 1986 in Braunschweig, studierte Philosophie und Geschichtswissenschaften in Berlin und arbeitet seither als Journalist und Moderator mit Theaterschwerpunkt. Er ist Redakteur beim Theaterportal nachtkritik.de und Moderator und Redakteur für die Sendung "Rang 1 - Das Theatermagazin" im Deutschlandfunk Kultur. Daneben Texte und Beiträge für verschiedene Zeitungen und Rundfunksender. Von 2016 bis 2021 leitete er das journalistische Nachwuchsprojekt "Theatertreffen-Blog" bei den Berliner Festspielen. Jury-Tätigkeiten u.a. beim Mülheimer Dramatikpreis 2021, beim Festival Fast Forward 2021 in Dresden und für das Festival Politik im Freien Theater 2022 in Frankfurt am Main.

Matthias Frense

Künstlerischer Leiter Ringlokschuppen Ruhr | Mühlheim a.d.R.

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Matthias Frense Künstlerischer Leiter Ringlokschuppen Ruhr | Mühlheim a.d.R.

Matthias Frense studierte Theaterwissenschaften im englischen Hull und in Berlin sowie Theaterregie an der Theaterakademie in Hamburg. Sein erstes Engagement führte ans Hamburger Thalia Theater, wo er u.a. Jürgen Flimm, Dimiter Gotscheff, George Tabori und Robert Wilson assistierte. Unter der Intendanz von William Forsythe war Frense zwischen 2002 und 2004 als Produktionsleiter an den Städtischen Bühnen Frankfurt am Main engagiert. Als Produktionsleiter und Dramaturg arbeitete er für freie Theatergruppen (u.a. Maß & Fieber, Rauwald Company) in Deutschland und der Schweiz, für den Cirque du Soleil in München und für die Ruhrtriennale in Essen. 2006 kam Frense als Dramaturg nach Mülheim, um an der Transformation des Soziokulturellen Zentrums Ringlokschuppen in ein Theaterproduktionshaus mitzuwirken. Seit 2015 ist er Künstlerischer Leiter und Geschäftsführer des Hauses, das über viele Jahre Koproduktionspartner für Künstler*innen/gruppen wie andcompany&Co., Anna Kpok, Boris Nikitin, CocoonDance, Cooperativa Maura Morales, Gintersdorfer/Klaßen, kainkollektiv, LIGNA, Marta Górnicka, Martin Ambara, Monster Truck oder vorschlag:hammer war und ist. 2019 wurde dem Ringlokschuppen Ruhr der Theaterpreis des Bundes verliehen.

Maria Gebhardt

Geschäftsführerin Landeszentrum Freies Theater Sachsen-Anhalt | Magdeburg

© Ray Behringer
Maria Gebhardt Geschäftsführerin Landeszentrum Freies Theater Sachsen-Anhalt | Magdeburg

Maria Gebhardt, geboren 1988 in Sachsen-Anhalt, studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis in Hildesheim und Paris.

Ihre Berufsbiografie prägten Stationen in der Geschäftsführung der Freien Produktions- und Spielstätte Theaterhaus Hildesheim, der Tätigkeit als Projektreferentin an der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel sowie seit 2017 in der Geschäftsführung der Interessenvertretung Landeszentrum Freies Theater Sachsen-Anhalt. Seit 2019 ist Maria Gebhardt Mitglied im Vorstand der Kulturkonferenz Sachsen-Anhalt.

Kernthemen ihrer Tätigkeit sind das Empowerment selbstständiger Künstler*innen durch Beratung, die Mitwirkung an strukturellen Verbesserungen von Förderverfahren und Rahmenbedingungen der Kulturförderung sowie die Initiierung von Maßnahmen zur besseren Wahrnehmbarkeit der Freien Szene als Landschaft. Ihre eigene künstlerische Praxis fand stehts hinter der Bühne in den Bereichen Dramaturgie, Produktion, Szenographie und Technik statt.

Julian Kamphausen

Künstlerische Leitung Prater Digital, Dramaturg, Regisseur | Hamburg, Berlin

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Julian Kamphausen Künstlerische Leitung Prater Digital, Dramaturg, Regisseur | Hamburg, Berlin

Geboren 1975, begann er 1994 in unterschiedlichen Funktionen hauptsächlich in den darstellenden Künsten zu arbeiten. Am Anfang hat er viel in Staats- und Stadttheatern gelernt und arbeitet seit 2003 selbständig als Autor, Kurator, Dramaturg und Regisseur. Hier hat er besonders viel Erfahrung als Regisseur von Galen und Charity-Veranstaltungen gesammelt, die wichtige Inhalte und große Unterhaltung miteinander präsentieren. 2013 hat er für das Performing Arts Programm Berlin (PAP) den Branchentreff der Freien Darstellenden Künste Berlin mitkonzipiert und zusammen mit anderen bis 2017 geleitet. Für das PAP konzipiert er auch weiterhin Fachtagungen, die spezifische Themen für ein professionelles Publikum vertiefen.
2016 hat er für das PAP zusammen mit der re:publica die Performersion gegründet, ein Format für Kooperationen der digitalen und der darstellenden Künste, das er seitdem auch mit einem inzwischen internationalen Fokus fortführt.
Die kuratorische Arbeit an der Schnittstille zwischen digitalen und analogen Künsten setzt er in Laborformaten für die Technologiestiftung Berlin u.a. oder als Mitglied des Culture Track Teams der re:publica um. Vermittelnd arbeitet er in diesem Spannungsfeld auch als Beiratsmitglied der bbw – University for Applied Sciences, des Berlinforums der Stiftung Zukunft Berlin, als Speaker oder Workshopgeber.

Uta Lambertz

Dramaturgin, Kuratorin | Hamburg

Uta Lambertz Dramaturgin, Kuratorin | Hamburg

Uta Lambertz (sie/ihr, they/them), geb. 1983 in Unna. Von 2003-2007 absolvierte sie ihr Studium der Theater- und Medienwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum. Während des Studiums war sie für die Ruhrfestspiele Recklinghausen und das Schauspiel Essen tätig und arbeitete als Musikerin und freie Dramaturgin für verschiedene szenische Projekte. Ab 2008 arbeitete Lambertz als Eventmanagerin und Projektleiterin für die Zeppelin Universität Friedrichshafen, wo sie anschließend, von 2008 bis 2010, ihr Masterstudium in Communication & Cultural Management absolvierte. Seit 2010 arbeitet sie auf Kampnagel Hamburg. Als Kuratorin und Dramaturgin ist sie heute vor allem für den Bereich queere Performance, genreübergreifende Formate, und Kooperationsprojekte zuständig. Sie betreut u.a. das langfristige EU-Projekt ACT- Art, Climate Transition und verschiedene weitere nationale und internationale Kollaborationen auf Kampnagel. Seit 2010 ist sie regelmäßig als Gastdozenten tätig, bisher unter anderem an der Hochschule für Musik und Theater/ Theaterakademie, Universität Hamburg, Universität Witten/Herdecke, Zeppelin Universität Friedrichshafen, Ruhr-Universität Bochum, sowie im Rahmen des Stipendium-Programms stART.up
der Claussen-Simon Stiftung.

Anne-Cathrin Lessel

Künstlerische Leiterin LOFFT – DAS THEATER | Leipzig

© Tom Dachs
Anne-Cathrin Lessel Künstlerische Leiterin LOFFT – DAS THEATER | Leipzig

Anne-Cathrin Lessel, geboren 1987, studierte Theaterwissenschaft, Psychologie und Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig. Bis 2011 arbeitete sie unter anderem freischaffend in künstlerischen Projekten mit Kindern und Jugendlichen, vordergründig am Theater an der Parkaue Berlin. Ab 2011 Programm- und Produktionsleiterin am LOFFT – DAS THEATER, dessen künstlerische Leitung und Geschäftsführung sie 2019 übernahm. Seit 2013 ist sie Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Freie Darstellende Künste und seit 2020 Vorstandsmitglied im Landesverband der Freien Theater in Sachsen. Seit vielen Jahren ist sie Mitglied verschiedener Fachjurys u.a. bei der Stadt Leipzig, Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Studienstiftung des deutschen Volkes.

Florian Malzacher

freier Kurator, Dramaturg, Autor | Berlin

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Florian Malzacher freier Kurator, Dramaturg, Autor | Berlin

Florian Malzacher ist freier Kurator, Dramaturg und Autor. 2012 – 2017 war er künstlerischer Leiter des Impulse Theater Festivals, 2006 – 2012 leitender Dramaturg/Kurator des Festivals steirischer herbst in Graz. Als Dramatug arbeitete er u.a. mit Rimini Protokoll, Lola Arias (ARG), Mariano Pensotti (ARG), Tania Bruguera (CUB) oder dem Theater of Oklahoma (USA). Er hat zahlreiche Bücher über das Kuratieren performativer Künste, postdramatische Theatergruppen und politisches Theater (mit)herausgegeben. Zuletzt erschien seine Publikation Gesellschaftsspiele. Politisches Theater heute (Alexander Verlag, 2020).

Bettina Masuch

Dramaturgin, Kuratorin, Intendantin des tanzhaus nrw | Düsseldorf

© Katja Illner
Bettina Masuch Dramaturgin, Kuratorin, Intendantin des tanzhaus nrw | Düsseldorf

Nach ihrem Studium der Angewandten Theaterwissenschaften in Gießen arbeitete Bettina Masuch als Dramaturgin unter anderem an der Volksbühne in Berlin, wo sie bei Produktionen von Frank Castorf, Christoph Schlingensief und Rene Pollesch mitwirkte. Am HAU war sie 2003 - 2008 als Kuratorin für Tanz und Performance tätig. Nach Leitungsstellen beim Springdance Festival Utrecht und dem Berliner Tanzfestival Tanz im August übernahm sie im Januar 2014 die Intendanz des tanzhaus nrw in Düsseldorf.

Frauke Meyer

Regisseurin, Projektleiterin | Köln

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Frauke Meyer Regisseurin, Projektleiterin | Köln

Die freiberufliche Regisseurin und künstlerische Projektleiterin Frauke Meyer wurde in Dresden geboren. Sie studierte Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Anschließend war sie an der San Francisco Opera und dem Theater Basel tätig, wo sie ihre ersten inszenatorischen Schritte unternahm. Von 2005-2013 war sie als Szenische Leiterin an der Deutschen Oper Berlin engagiert und entwickelte dort diverse Inszenierungen. Parallel begann sie als freie Regisseurin etwa für das Theater Dortmund und die Winteroper Potsdam zu arbeiten und war international für szenische Übernahmen in Montpellier, Istanbul oder Luxemburg verantwortlich. Seit 2013 ist sie als freischaffende Regisseurin und Projektentwicklerin an Häusern und Institutionen wie der Deutschen Oper Berlin, der Bayerischen Staatsoper, dem Royal Opera House, dem Kölner Fest für Alte Musik, dem Theater Bonn, dem Cölner Barockorchester , dem Klangkunstfestival bonnhoeren, dem Sommerblut Festival oder im Rahmen des BTHVN2020 tätig. Frauke Meyer lehrt dramaturgische Projektentwicklung innerhalb des Studiengangs „Musikvermittlung – Musik im Kontext“ der Anton Bruckner Privatuniversität Linz, Dramatischen Unterricht an der Hochschule für Musik und Theater Rostock und setzt sich im Rahmen des Frauenkulturbüro NRW für die Gleichberechtigung von weiblichen Künstlerinnen.

Helge-Björn Meyer

Geschäftsführung Bundesverband Freie Darstellende Künste | Berlin

© Jörg Metzner
Helge-Björn Meyer Geschäftsführung Bundesverband Freie Darstellende Künste | Berlin

Helge-Björn Meyer war als gefragter Dramaturg, Performer und Kurator bei unterschiedlichsten Festivals und an Theatern im In- und Ausland beschäftigt. Für seine künstlerischen Projekte erhielt er nationale und internationale Auszeichnungen. Von 2018 bis 2019 war er Geschäftsführer des Landesbüros Freie Theater Sachsen, von 2019 bis 2021 leitete er die Servicestelle FREIE SZENE Sachsen für die Belange der freien darstellenden Künste im Freistaat Sachsen.

Matthias Pees

Intendant der Berliner Festspiele | Berlin

© Jörg Baumann
Matthias Pees Intendant der Berliner Festspiele | Berlin

Matthias Pees, geboren 1970 in Georgsmarienhütte, hat als Intendant und Geschäftsführer des internationalen Produktionshauses Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt am Main (2013–2022), Leitender Dramaturg der Wiener Festwochen (2010–2013), Gründer und Ko-Geschäftsführer des internationalen Produktionsbüros prod.art.br in São Paulo (2004–2010), Programmdramaturg der Ruhrfestspiele Recklinghausen (2003–2004), Theaterdramaturg am schauspielhannover (2000–2003) und an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz (1995–2000) sowie zuvor als Kulturjournalist und Theaterkritiker Erfahrungen in verschiedenen Bereichen und auf mehreren Seiten der darstellenden Künste gesammelt. Perspektivwechsel, kooperatives Arbeiten und „transformative Praktiken“ standen dabei erklärtermaßen im Zentrum seines Interesses; Themen wie globale Solidarität und Postkolonialismus, Zusammenhang und Zukunft von Internationalität und Diversität prägten seine Spielpläne und Projekte. In Frankfurt und der Rhein-Main-Region initiierte oder mitgestaltete er große interdisziplinäre Festivals und Kooperationsprojekte u. a. mit dem Ensemble Modern, dem Jüdischen Museum Frankfurt, dem Hessischen Staatsballett oder zuletzt mit dem Schauspiel Frankfurt, dem Museum Angewandte Kunst und der Frankfurter freien Szene für die Ausrichtung der Festivals „Politik im freien Theater“ der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und „Theater der Welt“ des Internationalen Theaterinstituts (ITI).

Matthias Pees ist auch Mitglied der Geschäftsführung der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin (KBB) GmbH, zu der weiterhin Mariette Rissenbeek, Charlotte Sieben und Bernd M. Scherer gehören.

Anke Politz

Intendantin CHAMÄLEON | Berlin

© Kooné
Anke Politz Intendantin CHAMÄLEON | Berlin

Seit 2004 ist Anke Politz im CHAMÄLEON Theater tätig und übernahm 2007 die Direktion und 2011 die künstlerische Leitung des Hauses sowie die Geschäftsführung der CHAMÄLEON Productions. Mit ihrer Arbeit zeigt sie auf, dass ein kommerzieller Theaterbetrieb und eine künstlerisch programmatische Ausrichtung durchaus erfolgreich miteinander kombinierbar sind. Unter ihrer künstlerischen Leitung wurde das CHAMÄLEON zu einem Vorreiter für den internationalen und deutschen Neuen Zirkus.

Die Entwicklung, Vernetzung und Professionalisierung des zeitgenössischen Zirkus liegt Anke Politz besonders am Herzen. Sie engagiert sich aktiv im Bundesverband Zeitgenössischer Zirkus, ist Mitverfasserin des „Manifests für zeitgenössischen Circus“ und Initiatorin internationaler Veranstalter*innenformate wie der MICC Commissioning Circus AG, ein transnationales Konsortium, das neue Stücke beauftragt und produziert. Mit der hauseigenen Residenzreihe oder der open stage Plattform „OFF NIGHT“ möchte sie weitere Impulse setzen, um das künstlerische Schaffen im Neuen Zirkus lokal zu stärken und inhaltlich voran zu bringen.

Tobias Rausch

Regisseur, Autor | Dresden

© Sebastian Hoppe/Staatsschauspiel Dresden
Tobias Rausch Regisseur, Autor | Dresden

Tobias Rausch arbeitet seit 2001 als Regisseur und Autor an zahlreichen Stadttheatern und Spielstätten der freien Szene. Er ist Mitbegründer des Kollektivs LUNATIKS, dem er bis 2015 angehörte. Seit 2019 leitet er die Bürger:Bühne am Staatsschauspiel Dresden. Schwerpunkte seiner Arbeit liegen auf Rechercheprojekten und auf Inszenierungen zum Thema Klima & Natur, wie etwa dem botanischen Langzeittheater DIE WELT OHNE UNS (2009-2014) oder dem Klima-Theater-Desaster TORNADO. Er wurde u.a. mit dem Otto-Kasten-Preis der Intendantengruppe im Deutschen Bühnenverein 2012 und dem Bremer Autoren- und Produzentenpreis 2007 ausgezeichnet. Zusammen mit dem Komponisten Marc Sinan und dem Regisseur Konrad Kästner gewann er mit dem Opernprojekt CHAOSMOS den NO!peras-Wettbewerb im Fonds Experimentelles Musiktheater 2019. Er hatte Lehraufträge u.a. am Mozarteum Salzburg, der Zürcher Hochschule für Künste und der Universität der Künste Berlin. Gemeinsam mit Ruth Feindel und Birgit Lengers hat er die Berliner Recherchetheatertage am Deutschen Theater (2016) kuratiert und 2019 die Konferenz „Klima trifft Theater“ in der Heinrich-Böll-Stiftung initiiert.

Tim Sandweg

Künstlerischer Leiter der Schaubude Berlin und des Festivals „Theater der Dinge“ | Berlin

© Kai Wido Meyer
Tim Sandweg Künstlerischer Leiter der Schaubude Berlin und des Festivals „Theater der Dinge“ | Berlin

Tim Sandweg studierte Theaterwissenschaft und Deutsche Philologie an der Freien Universität Berlin, bevor er 2009 als Dramaturg ans Puppentheater der Stadt Magdeburg ging; dort auch Co-Künstlerische Leitung des internationalen Figurentheaterfestivals "blickwechsel". Seitdem diverse Stückentwicklungen, Bühnenadaptionen, Formatentwicklungen, Arbeiten als Dramaturg, Veröffentlichungen und Performances in unterschiedlichen Produktions- und Arbeitskontexten. Seit 2009 gehört Tim Sandweg der Redaktion des Magazins für Puppen-, Figuren- und Objekttheater "double" an und ist aktuell Vorstandsmitglied des Deutschen Forums für Figurentheater und Puppenspielkunst. Diverse Dozenten- und Jury-Tätigkeiten. Seit Beginn der Spielzeit 2015/16 ist Tim Sandweg Künstlerische Leiter der Schaubude Berlin und des internationalen Festivals Theater der Dinge.

Prof. Dr. Martin Jörg Schäfer

Hochschullehrer für Literaturwissenschaft und Theaterforschung | Hamburg

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Prof. Dr. Martin Jörg Schäfer Hochschullehrer für Literaturwissenschaft und Theaterforschung | Hamburg

Martin Jörg Schäfer lehrt seit 2014 Theaterforschung an der Universität Hamburg. Er forscht derzeit zu prozessual und gemeinsam generierten Textformen in Theater und Performance der Gegenwart, außerdem zu Theater- und Performancemanuskripten im Zeichen der Digitalisierung. 2014-2021 Ko-Leitung des MA Performance Studies der Universität Hamburg. 2014 Mitorganisation des von der geheimagentur initiierten Kongresses „The Art of Being Many“ auf Kampnagel. Seit 2015 Mitkurator der „DachSalon“-Gesprächsreihe über Theater und Politik am Hamburger Schauspielhaus. Für die Saisons 2016/17 bis 2019/20 Mitglied der Jury der Hamburger Behörde für Kultur und Medien für die Förderung von Projekten der Freien Darstellenden Künste in der Sparte Sprechtheater/Musiktheater/Performance sowie in der übergreifenden Nachwuchs- und Konzeptionsförderung. 2017 Leitungsteam der Jahrestagung von Performance Studies international „OverFlow“ auf Kampnagel im Rahmen von „Theater der Welt“. Seit 2020 Mitglied der Jury für den Start Off-Preis des Lichthof Theaters und der Hamburgischen Kulturstiftung.

Theresa Schütz

Theaterwissenschaftlerin, Journalistin | Berlin

© Miriam Klingl
Theresa Schütz Theaterwissenschaftlerin, Journalistin | Berlin

Theresa Schütz, geb. 1986, Theaterwissenschaftlerin und Theaterjournalistin. Nach ihrem Studium der Deutschen Literatur und Kulturwissenschaft (BA) an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie der Theaterwissenschaft (MA) an der Freien Universität Berlin und der Université Paris-8 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sonderforschungsbereich Affective Societies. Dynamiken des Zusammenlebens in bewegten Welten an der Freien Universität Berlin. Im Rahmen dessen promovierte sie 2021 zu Strategien der Publikumsinvolvierung im zeitgenössischen immersiven Theater („Theater der Vereinnahmung“, Berlin 2022). Die Arbeit am SFB setzt sie seit 2021 als Postdoktorandin mit einem Projekt zu Lebensformen von Künstler*innenkollektiven fort.

Seit 2013 schreibt sie zudem regelmäßig theaterjournalistisch, vornehmlich für das Magazin Theater der Zeit, seit 2022 auch für nachtkritik.de. 2019/20 war sie Teilnehmerin der vom Bündnis internationaler Produktionshäuser geförderten, ersten Akademie für zeitgenössischen Theaterjournalismus.

Ulrike Seybold

Geschäftsführerin des NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste | Dortmund

© privat
Ulrike Seybold Geschäftsführerin des NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste | Dortmund

Ulrike Seybold ist seit Januar 2020 Geschäftsführerin des NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste. Seit Oktober 2015 ist sie Beisitzerin im Vorstand des Bundesverbands Freie Darstellende Künste und von 2013 bis Ende 2019 war sie Geschäftsführerin des Landesverbands Freier Theater in Niedersachsen. Vor ihrer Verbandstätigkeit arbeitete sie viele Jahre freiberuflich als Produktionsleitung und Pressemitarbeiterin für verschiedene Kultur- und Theaterprojekte. Sie studierte an der Ruhruniversität Bochum Publizistik, Geschichte und Politikwissenschaft, absolvierte eine Weiterbildung zur Kulturmanagerin in Neuss und ging parallel journalistischen Tätigkeiten u.a. für die taz und den WDR nach.

Esther Slevogt

nachtkritik.de | Berlin

© Thomas Aurin
Esther Slevogt nachtkritik.de | Berlin

Esther Slevogt ist Autorin, Kritikerin und Chefredakteurin des Theaterportals nachtkritik.de, das von ihr mitgegründet wurde. Sie schreibt über theaterhistorische Themen im Kontext von Politik und Ästhetik im 20. Jahrhundert, u.a. die 2011 im Verlag „Kiepenheuer und Witsch“ erschienene Wolfgang-Langhoff-Biografie „Den Kommunismus mit der Seele suchen“. Ein weiterer Schwerpunkt ist die jüdische Nachkriegsgeschichte in Deutschland. Spezielles Interesse gilt den Folgen der Digitalisierung für die tradierte Kulturtechnik Theater. Sie ist Miterfinderin der Konferenz Theater & Netz.

Felizitas Stilleke

Freie Dramaturgin, Kuratorin | Berlin, Amsterdam

© Niklas Vogt
Felizitas Stilleke Freie Dramaturgin, Kuratorin | Berlin, Amsterdam

Felizitas Stilleke ist freie Dramaturgin, Künstlerin und Kuratorin.
Sie leitet Konferenzen, wie z.B. den Branchentreff 2019-2021, das Bundesforum 2017 oder den RATSCHLAG DER VIELEN 2019, und übernimmt Festivaldramaturgien (Berliner Theatertreffen 2018, Impulse Theaterfestivals 2017 (unter Florian Malzacher) oder gemeinsam mit Johanna Yasirra Kluhs das Theaterfestival FAVORITEN 2014) und ist als Produktionsdramaturgin in NRW, Berlin, Amsterdam und Zürich unterwegs.
Sie absolvierte ihren Bachelor der Germanistik/Erziehungswisschenschaften in Bochum sowie einen Master in Kulturpoetik an der Wilhelms-Universität in Münster. 2018/19 studierte sie im Rahmen des internationalen Masterstudiums bei DAS theatre in Amsterdam „Expanded Curation“.
2020 startete sie am Ballhaus Ost eine Reihe von Podcast-Sessions unter dem Titel „The Mother in Me is the Mother in You“, in welcher sie das Thema Nicht-/Noch-nicht-/Nicht-mehr-/Vielleicht-/Mutterschaft einer kollektiven Diskursumwidmung unterzieht.

Prof. Dr. Hans-Joachim Wagner

Vorsitzender des Kuratoriums, Kulturmanager, Kurator, Autor, Musikdramaturg | Düsseldorf, Köln, Nürnberg

© Stadt Nürnberg/Christine Dierenbach
Prof. Dr. Hans-Joachim Wagner Vorsitzender des Kuratoriums, Kulturmanager, Kurator, Autor, Musikdramaturg | Düsseldorf, Köln, Nürnberg

Prof. Dr. Hans-Joachim Wagner (Jahrgang 1961) ist nach einem Studium der Musikwissenschaft, Deutschen Philologie und Kunstgeschichte als Kulturmanager, Kurator, Wissenschaftler und Autor tätig. Er arbeitete zuletzt als Fachbereichsleiter für Musik und darstellende Künste bei der Kunststiftung NRW in Düsseldorf. Wagner war an den Opernhäusern in Koblenz und Köln als Produktionsdramaturg, persönlicher Referent des Intendanten und Mitarbeiter der Operndirektion tätig. Von 2002 bis 2006 arbeitete er als Musikreferent im Kulturamt der Stadt Köln und übernahm bei der Bewerbung der Stadt Köln um den Titel der Kulturhauptstadt Europas 2010 die Koordination des Bereichs Musik.
In Köln kuratierte er das kulturelle Rahmenprogramm zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006, war künstlerischer Leiter des Festivals „Feste Musicali“ und des Kinder- und Jugendmusikfestivals „Stadt Klang Fluss“. Seit geraumer Zeit gilt sein besonderes Interesse dem zeitgenössischen Tanz und Theater, der Diversität kultureller Praxis und ihrer Sichtbarmachung.
Seit 2. Januar 2018 ist der Wissenschaftler und Kulturmanager Prof. Dr. Hans-Joachim Wagner Leiter des Büros für die Bewerbung Nürnbergs um den Titel der Kulturhauptstadt Europas 2025.

Stephan Wunsch

Puppenspieler, Figurenbildner, Regisseur, Ko-Leiter das Theaters Rosenfisch | Aachen

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Stephan Wunsch Puppenspieler, Figurenbildner, Regisseur, Ko-Leiter das Theaters Rosenfisch | Aachen

Stephan Wunsch ist Puppenspieler, Figurenbildner und Regisseur. Er studierte Philosophie und Germanistik in Aachen und belegte Seminare in Figurenspiel und Figurenbau auf Hof Lebherz. 2003 gründete er die Bühne theater rosenfisch. Seitdem produziert er zahlreiche Inszenierungen für Kinder und Erwachsene; außerdem Regiearbeiten, Figurenbau und Bühnenmusik für andere Bühnen. Neben dieser Tätigkeit ist er Teil der Redaktion von ‚Das andere Theater‘, die offizielle Zeitschrift des UNIMA-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland e.V., die zwei Mal jährlich erscheint.

Jonas Zipf

Geschäftsführender Direktor auf Kampnagel, Regisseur, Kurator, Dramaturg, Lehrbeauftragter | Hamburg

© Tina Peißker
Jonas Zipf Geschäftsführender Direktor auf Kampnagel, Regisseur, Kurator, Dramaturg, Lehrbeauftragter | Hamburg

Gebürtiger Odenwälder, Jahrgang 1982. Studium der Psychologie in Berlin und Paris sowie der Sprech- und Musiktheaterregie an der Theaterakademie „August Everding“ in München. Promotion (laufend) "Kultur, Betrieb und Resonanz" bei Hartmut Rosa und Friedrich von Borries, HfBK Hamburg. Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes, der Gabriele-Oehmisch-Stiftung und der Akademie Musiktheater Heute der Deutschen Bank Stiftung.

Als freier Dramaturg arbeitete er für eine Vielzahl von Produktionen in In- und Ausland (u.a. Kampnagel, Schaubühne, Schauspielhaus Zürich, Theater Basel, Alfortville Paris). Als Gründer, Regisseur und Dramaturg entwickelte er mit der freien Gruppe O-Team eine Reihe von ortsbezogenen Produktionen (u.a. „HermannSchlachten“ in den Stuttgarter Wagenhallen, „Blaupause“ im ehemaligen Redaktionsgebäude der Süddeutschen Zeitung oder „Kirschgärten“ auf dem Hofgut Oberfeld Darmstadt) sowie zuletzt „Flüchtlinge“ am Thalia Theater Hamburg.

Von 2011 bis 2013 war er leitender Dramaturg/Mitglied der künstlerischen Leitung am Theaterhaus Jena und in der Spielzeit 2014/2015 Schauspieldirektor am Staatstheater Darmstadt. Er arbeitete als Festival-Kurator und -Dramaturg (Rodeo-Festival München, Datterich-Festival Darmstadt, Wiesbaden Biennale) und Lehrbeauftragter (LMU und HfMT München, HfMT Leipzig, TU Darmstadt, JGU und HfMT Frankfurt, JGU Mainz, EAH und FSU Jena). Zipf leitete von 2016 bis 2022 JenaKultur. Seit der Spielzeit 2022/23 ist er Geschäftsführender Direktor auf Kampnagel Hamburg.

Katja Aßmann

Leiterin des Zentrums für Kunst und öffentlichen Raum | Berlin

© Dominik Butzmann
Katja Aßmann Leiterin des Zentrums für Kunst und öffentlichen Raum | Berlin

Katja Aßmann wurde 2016 von der Grün Berlin GmbH als Künstlerische Leiterin für das ZKR – Zentrum für Kunst und öffentlichen Raum berufen und war von 2012 – 2017 Künstlerische Leiterin von Urbane Künste Ruhr. Nach ihrem Studium der Architektur und Kunstgeschichte arbeitete Aßmann federführend an der internationalen Bauausstellung Emscher Park. Neben kuratorischen Tätigkeiten arbeitete sie an interdisziplinären Kunstproduktionen und Ausstellungen zu den Themen Kunst und Architektur. Sie war u.a. Co-Kuratorin der Kunsttriennale Emscherkunst, des Stadtprojektes This is not Detroit und der Theaterfahrt Truck Tracks Ruhr, sie kuratierte die Lichtkunst-Ausstellung Urban Lights und schuf jährlich große Public Art-Installationen zu Ruhrtriennale. Im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 war sie Programmleiterin für den Bereich Bildende Kunst und Architektur und Geschäftsführerin der Landesinitiative StadtBauKultur NRW.

Irina Bârcă

Dramaturgin | Düsseldorf

© privat
Irina Bârcă Dramaturgin | Düsseldorf

Irina Bârcă ist Dramaturgin am FFT Düsseldorf mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendtheater. Geboren und aufgewachsen in Sibiu, Rumänien, hat sie Schauspiel in Bukarest und Theaterpädagogik an der Hochschule Osnabrück studiert. 2014 – 2017 war sie Theaterpädagogin am Theater an der Parkaue. Sie entwickelt, realisiert und kuratiert Theaterprojekte hauptsächlich mit und für Kinder und Jugendliche. Am FFT beschäftigt sie sich u.a. mit Formaten der Kooperation und der Begegnung von Theater, Schule und Künstler*innen und dem Theater der Digital Natives. Sie ist Teil verschiedener Jurys und kuratiert das Festival Augenblick mal! 2021.

Beate Baron

Regisseurin | Berlin

© Detlef Eden
Beate Baron Regisseurin | Berlin

Beate Baron studierte Regie bei Götz Friedrich in Hamburg und an der HfM „Hanns Eisler“ Berlin, sowie interdisziplinäre Komposition bei Wolfgang Heiniger und Jörg Mainka. Bis zu seinem Tod arbeitete sie als persönliche Regieassistentin Götz Friedrichs an der Deutschen Oper Berlin. Mit Hans Neuenfels und Jürgen Flimm verbindet sie eine lange und enge Zusammenarbeit. Beate Baron entwickelte verschiedene, eignen Musiktheaterstücke, Installationen und Videoarbeiten wie z.B u.a. für das Theater Aachen, die Komische Oper Berlin, Dresden Hellerau, DomImBerg Graz, Neuköllner Oper Berlin u.a. . 2008 gewann sie den RingAward 08.off sowie den Sonderpreis der Komischen Oper Berlin Im Rahmen der Ruhrtriennale inszenierte Beate Baron ihre Musiktheaterkreation AUTLAND. Weiterhin inszeniert sie an namenhaften Theatern wie u.a Theater Koblenz, Theater Aachen, Städtische Bühnen Wuppertal, Radialsystem Berlin, Staatstheater Saarbrücken, Deutsches Theater Göttingen, Theater Freiburg, Oper Frankfurt, Staatsoper Berlin.

Beate Baron lehrte an der HfM Hanns Eisler Berlin Musikhochschule Lübeck und der HMT Rostock. Derzeit ist ist sie Professorin für Musiktheater an der HFM Saar.

Aljoscha Begrich

Dramaturg, Kurator | Berlin

© Abraham
Aljoscha Begrich Dramaturg, Kurator | Berlin

Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und Kulturwissenschaft in Berlin, Buenos Aires und Mexiko City. Seit 2010 kontinuierliche Zusammenarbeit mit Rimini Protokoll, unter anderem bei “Truck Tracks Ruhr”, “Remote X“ und “Allright. Good night”. Zwischen 2014 und 2020 Dramaturg am Gorki Theater Berlin, dort unter anderem verantwortlich für den interdisziplinären Berliner Herbstsalon (2015/2017/2019). Er kuratierte zahlreiche Projekte im öffentlichen Raum unter anderem Wege bei der Ruhrtriennale 2021 und 2022 sowie in Santiago de Chile, Teheran und Kopenhagen. Mitbegründer und Teil der künstlerischen Leitung des Festivals Osten in Bitterfeld.

Fatima Çalışkan

freie Künstlerin und Kuratorin | Berlin

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Fatima Çalışkan freie Künstlerin und Kuratorin | Berlin

Fatima Çalışkan ist freie Künstlerin, Kuratorin und Beraterin. Sie ist Teil von Salon der Perspektiven, ein Kollektiv für kritische Perspektiven in der Kulturarbeit und seit 2020 Mitgründerin und -herausgeberin des Magazins „YallahSalon“. Überzeugt von der solidarischen Wirkkraft kollektiver Wissensvermittlung beriet sie von 2019 bis 2021 Förderprojekte im Auftrag des Förderfonds Interkultur Ruhr. Seit 2020 co-leitet sie die Beratungsstelle des Performing Arts Programm Berlin.

Geboren 1990 als erstes von fünf Kindern einer Arbeiter*innenfamilie am Rande des Ruhrgebiets studierte sie im Zentrum an der Ruhr-Universität Bochum verschiedene Disziplinen der Geisteswissenschaften und machte ihren Abschluss in Kulturanthropologie und Technikphilosophie. Sie war Studienstipendiatin der Hans-Böckler-Stiftung und hatte Bildungsaufenthalte in Paris und Neu-Delhi.

Jan Deck

Dramaturg, Regisseur, Kurator | Frankfurt/Main

© Caroline Brandão de Carvalho
Jan Deck Dramaturg, Regisseur, Kurator | Frankfurt/Main

Jan Deck ist Politikwissenschaftler, lebt in Frankfurt/Main und arbeitet als freier Dramaturg, Regisseur und Kurator an unterschiedlichen Orten und mit unterschiedlichen Künstler*innen, Ensembles und Kollektiven. Mit seinem Performancekollektiv profikollektion erforscht er mit Katja Kämmerer historische Orten und gesellschaftliche Themen. Zudem ist er Geschäftsführer des Landesverband Freie Darstellende Künste Hessen e.V. (laPROF). Er ist und war Mitglied verschiedener Jurys und Beiräte, kuratiert Tagungen, Festivals und Labore. Als Herausgeber und Autor beschäftigt er sich mit verschiedenen Aspekten von Kunst und Gesellschaft.

Amelie Deuflhard

Intendantin Kampnagel | Hamburg

© Marcelo Hernandez
Amelie Deuflhard Intendantin Kampnagel | Hamburg

Amelie Deuflhard war von 2000 bis 2007 künstlerische Leiterin der Sophiensæle (Berlin). 2004/05 war sie Teil der Künstlerischen Leitung von „Volkspalast“, einer festivalartigen Bespielung des dekonstruierten Palastes der Republik. Seit 2007 ist sie Intendantin von Kampnagel (Hamburg), Europas größtem Produktionszentrum für die Freien Darstellenden Künste. Mit EcoFavela Lampedusa Nord initiierte sie 2014 einen Lebens- und Aktionsraum für Geflüchtete. Das Projekt hat auf Kampnagel seine Verlängerung in dem preisgekrönten Begegnungsort Migrantpolitan gefunden. Amelie Deuflhard war Teil des Viererkuratoriums von Theater der Welt 2017. Sie ist Autorin zahlreicher Publikationen und hat regelmäßig Lehraufträge an Hochschulen inne. Für ihr Schaffen wurde sie 2012 mit dem Caroline-Neuber Preis und 2013 mit den Insignien des Chevaliers des Arts et Lettres ausgezeichnet. 2018 erhielt sie die Auszeichnung Europäische Kulturmanagerin des Jahres.

Marcus Droß

Geschäftsführung und Intendanz Mousonturm | Frankfurt/Main

© Künstlerhaus Mousonturm/Maximilian von Lachner
Marcus Droß Geschäftsführung und Intendanz Mousonturm | Frankfurt/Main

Marcus Droß studierte Angewandte Theaterwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Von 1996 bis 2012 arbeitete er frei als Regisseur, Dramaturg und künstlerischer Mentor mit Künstler*innen und Kollektiven in den Bereichen Musiktheater, Performance und Choreografie, für Festivals, Residenzprogramme, Koproduktionshäuser und in der künstlerischen Ausbildung. Von 2012 bis 2022 war Marcus Droß Dramaturg und Programmkurator am Frankfurter Künstlerhaus Mousonturm. Als Teil einer langfristigen Neukonzeption der Rolle des Mousonturms als künstlerische und kulturpolitische Partnerinstitution der regionalen Freien Szene entwickelte er im Bereich Tanz und Performance Vermittlungs-, Forschungs- und Produktionsformate und initiierte und begleitete die dramaturgische Entwicklung und Produktion von Performances. Er war Teil der Ko-Leitung der Frankfurter Ausgabe des Festivals Politik im Freien Theater 2022, das in engster Zusammenarbeit mit der regionalen Freien Szene konzipiert und veranstaltet und vom Mousonturm in der Ausführung verantwortet wurde. Im September 2022 übernahm Marcus Droß zusammen mit Anna Wagner die Geschäftsführung und Intendanz am Künstler*innenhaus Mousonturm.

Dorte Lena Eilers

Kulturjournalistin | Berlin, München

© Ben Wolf
Dorte Lena Eilers Kulturjournalistin | Berlin, München

Dorte Lena Eilers ist Professorin für Kulturjournalismus an der Hochschule für Musik und Theater München. Zuvor war sie von 2020 bis 2021 Chefredakteurin von Theater der Zeit, dessen überregionale und internationale Theaterberichterstattung sie seit 2007 als Redakteurin und Autorin mit gestaltete. Neben ihrer Tätigkeit in der Lehre arbeitet sie als Kulturjournalistin und Moderatorin und war Mitglied in diversen Jurys, u.a. beim Theaterpreis des Bundes, den Mülheimer Theatertagen sowie dem Fonds Darstellende Künste. Als Mitherausgeberin publizierte sie zahlreiche Bücher, darunter„Castorf“ (2016), „Heart of the City II. Recherchen zum Stadttheater der Zukunft“ (2017) sowie „Stück-Werk 6. Neue deutschsprachige Dramatik“ (2020). Zuletzt erschienen: „backstage TSCHEPLANOWA“, ihr ausführlicher Gesprächsband mit der Schauspielerin Valery Tscheplanowa. Sie lebt und arbeitet in Berlin und München.

Maria Gebhardt

Geschäftsführerin Landeszentrum Freies Theater Sachsen-Anhalt | Magdeburg

© Ray Behringer
Maria Gebhardt Geschäftsführerin Landeszentrum Freies Theater Sachsen-Anhalt | Magdeburg

Maria Gebhardt, geboren 1988 in Sachsen-Anhalt, studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis in Hildesheim und Paris.

Ihre Berufsbiografie prägten Stationen in der Geschäftsführung der Freien Produktions- und Spielstätte Theaterhaus Hildesheim, der Tätigkeit als Projektreferentin an der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel sowie seit 2017 in der Geschäftsführung der Interessenvertretung Landeszentrum Freies Theater Sachsen-Anhalt. Seit 2019 ist Maria Gebhardt Mitglied im Vorstand der Kulturkonferenz Sachsen-Anhalt.

Kernthemen ihrer Tätigkeit sind das Empowerment selbstständiger Künstler*innen durch Beratung, die Mitwirkung an strukturellen Verbesserungen von Förderverfahren und Rahmenbedingungen der Kulturförderung sowie die Initiierung von Maßnahmen zur besseren Wahrnehmbarkeit der Freien Szene als Landschaft. Ihre eigene künstlerische Praxis fand stehts hinter der Bühne in den Bereichen Dramaturgie, Produktion, Szenographie und Technik statt.

Sabine Gehm

Kulturwissenschaftlerin, Festivalleiterin TANZ Bremen, Dramaturgin, Kuratorin | Bremen/Berlin

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Sabine Gehm Kulturwissenschaftlerin, Festivalleiterin TANZ Bremen, Dramaturgin, Kuratorin | Bremen/Berlin

Sabine Gehm ist künstlerische Leiterin des internationalen Festivals TANZ Bremen und im Leitungsteam des Tanzpakt Projekts ‚MV tanzt an‘.
Von 2006 bis 2016 leitete sie zusammen mit Katharina von Wilcke die ersten vier Ausgaben des internationalen Tanzkongress der Kulturstiftung des Bundes (Berlin 2006, Hamburg 2009, Düsseldorf 2013, Hannover 2016).
Die diplomierte Kulturwissenschaftlerin war von 1994 bis 2001 als Programmdramaturgin und Leiterin verschiedener Festivals (u.a. Junge Hunde, Independance Days, Tanzplattform Deutschland 2000) bei Kampnagel Hamburg und koordinierte 2001 - 2005 u.a. das von ihr mitbegründete internationale Netzwerk für Performing Arts ‚Junge Hunde’.
Davor arbeitete sie als Organisationsleiterin beim Internationalen Sommertheater Festival Hamburg.
Als frei arbeitende Kuratorin und Kulturmanagerin konzipierte und verantwortete sie internationale Austauschprojekte, Think Tanks, Laboratorien und Akademien u.a. für die KSB, den BFDK, den DTD. Sie ist im Vorstand des Dachverband Tanz Deutschland und war von 2015 bis 2020 Vorsitzende des Kuratoriums beim Fonds Darstellende Künste, für den sie 2020 die Prozesse der Entscheidungsverfahren (u.a. Publikation der Handreichung zu Juryverfahren) leitete. Sie ist als Gutachterin und Mitglied verschiedener Jurys bundesweiter und internationaler Programme tätig und arbeitet als Mentorin beratend für verschiedene Künstler*innen und Projekte.

Ute Gröbel

künstlerische Co-Leiterin des HochX Theater, Dramaturgin | München

© Jean-Marc Turmes
Ute Gröbel künstlerische Co-Leiterin des HochX Theater, Dramaturgin | München

Ute Gröbel (*1983 in Erlangen) ist Dramaturgin, Dozentin und künstlerische Co-Leiterin des HochX Theater und Live Art in München. Sie war Lehrbeauftragte am Institut für Theaterwissenschaft, wissenschaftliche Mitarbeiterin der DFG-Forschergruppe "Anfänge (in) der Moderne" an der LMU München und bis 2016 stellvertretende Leiterin des Studiengangs Dramaturgie an der Theaterakademie August Everding. 2021 schloss sie die Weiterbildung Theater- und Musikmanagement an der LMU München ab. Sie publiziert und lehrt zu dramaturgischer Praxis, Theater- und Literaturwissenschaft und ist als freie Dramaturgin tätig.

Matthias Grön

Anglist, Regisseur, Leitender Dramaturg – Junges Staatstheater | Oldenburg

© Karen Stuke
Matthias Grön Anglist, Regisseur, Leitender Dramaturg – Junges Staatstheater | Oldenburg

Matthias Grön gründete nach einem Lehramtsstudium das Oldenburger Universitäts-Theater (OUT) und leitete das OUT als künstlerischer Geschäftsführer. In der Spielzeit 2001/2002 wechselte er an das Oldenburgische Staatstheater. Er ist Dramaturg am Oldenburgisches Staatstheater und leitet dort das Junge Staatstheater. Verschiedentlich trat er auch als Regisseur in Erscheinung.

Seta-Elizabeth Guetsoyan

Leiterin Figurentheater-Kolleg | Bochum

© Emelyn Yábar
Seta-Elizabeth Guetsoyan Leiterin Figurentheater-Kolleg | Bochum

Seta-Elizabeth Guetsoyan, M.A., studierte Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum. Sie arbeitete in unterschiedlichen Theater- und Kulturinstitutionen als Damaturgin, Wissenschaftlerin und Produktionsmanagerin in einer Reihe unterschiedlicher Projekte (Theater der Welt, Schauspielhaus Bochum, ruhrtriennele oder auch im Kulturhauptstadtteam der Stadt Herne).
Von 2012 bis 2018 leitete sie das Dokumentationszentrum des Deutschen Forums für Figurentheater und Puppenspielkunst und die Produktion des Festivals FIDENA – Figurentheater der Nationen.
Seit 2019 leitet sie das Figurentheater-Kolleg, eine Weiterbildungseinrichtung für Darstellende und Bildende Kunst mit dem Schwerpunkt Figurentheater und die Rottstr5-Kunsthallen, ein Raum für transdisziplinäre Kunst und kulturpolitischen Diskurs in Bochum.

Katja Herlemann

Dramaturgin, Kuratorin | Frankfurt am Main

© Birgit Hupfeld
Katja Herlemann Dramaturgin, Kuratorin | Frankfurt am Main

Katja Herlemann studierte Theater- und Tanzwissenschaft sowie Komparatistik an der Ruhr-Universität Bochum und an der Universität Antwerpen. 2011 – 2013 war sie am Goethe-Institut in München und in Prag tätig. 2013 betreute sie das Vermittlungsprogramm beim Foreign Affairs Festival der Berliner Festspiele, bevor sie zur Spielzeit 2013/14 ans Theater und Orchester Heidelberg wechselte. Dort kuratierte und organisierte sie den internationalen Heidelberger Stückemarkt und war im Auswahlgremiums für den Autor*innenwettbewerb. Von 2016 – 2019 war sie als Dramaturgin und Kuratorin der Sparte Gegenwartsdramatik am Schauspiel Leipzig engagiert. Sie realisierte dort Stückentwicklungen und Uraufführungen mit u. a. Thomas Köck, Enis Maci und E.L. Karhu und leitete das Autor*innen-Nachwuchsfestival 4+1. Seit 2019 ist sie Dramaturgin am Schauspiel Frankfurt und setzt dort u.a. ihre Zusammenarbeit mit Claudia Bauer fort. Sie ist Teil des Leitungsteams der 11. Ausgabe des Festivals „Politik im Freien Theater“, das im Herbst 2022 in Frankfurt stattfindet.

Julian Kamphausen

Künstlerische Leitung Prater Digital, Dramaturg, Regisseur | Hamburg, Berlin

© Performing Arts Programm / Dorothea Tuch
Julian Kamphausen Künstlerische Leitung Prater Digital, Dramaturg, Regisseur | Hamburg, Berlin

Geboren 1975, begann er 1994 in unterschiedlichen Funktionen hauptsächlich in den darstellenden Künsten zu arbeiten. Am Anfang hat er viel in Staats- und Stadttheatern gelernt und arbeitet seit 2003 selbständig als Autor, Kurator, Dramaturg und Regisseur. Hier hat er besonders viel Erfahrung als Regisseur von Galen und Charity-Veranstaltungen gesammelt, die wichtige Inhalte und große Unterhaltung miteinander präsentieren. 2013 hat er für das Performing Arts Programm Berlin (PAP) den Branchentreff der Freien Darstellenden Künste Berlin mitkonzipiert und zusammen mit anderen bis 2017 geleitet. Für das PAP konzipiert er auch weiterhin Fachtagungen, die spezifische Themen für ein professionelles Publikum vertiefen.
2016 hat er für das PAP zusammen mit der re:publica die Performersion gegründet, ein Format für Kooperationen der digitalen und der darstellenden Künste, das er seitdem auch mit einem inzwischen internationalen Fokus fortführt.
Die kuratorische Arbeit an der Schnittstille zwischen digitalen und analogen Künsten setzt er in Laborformaten für die Technologiestiftung Berlin u.a. oder als Mitglied des Culture Track Teams der re:publica um. Vermittelnd arbeitet er in diesem Spannungsfeld auch als Beiratsmitglied der bbw – University for Applied Sciences, des Berlinforums der Stiftung Zukunft Berlin, als Speaker oder Workshopgeber.

Kira Kirsch

Künstlerische Leitung, Geschäftsführung brut | Wien

© Meike Kenn
Kira Kirsch Künstlerische Leitung, Geschäftsführung brut | Wien

Kira Kirsch ist seit 2015 Künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin von brut in Wien, Produktions- und Spielstätte für die freie österreichische und internationale Theater-, Performance- und Tanzszene. Von 2007-2015 war sie Dramaturgin bzw. Leitende Dramaturgin und Kuratorin des Gegenwartskunstfestivals steirischer herbst in Graz. Sie war Mitbegründerin des monothematischen Magazins BOB und Mitherausgeberin des Readers Truth is Concrete. A Handbook for Artistic Strategies in Real Politics, der sich mit aktuellen Bewegungen politisch engagierter Kunst und künstlerischem Aktivismus auf internationaler Ebene befasst.

Anne-Cathrin Lessel

Künstlerische Leiterin LOFFT – DAS THEATER | Leipzig

© Tom Dachs
Anne-Cathrin Lessel Künstlerische Leiterin LOFFT – DAS THEATER | Leipzig

Anne-Cathrin Lessel, geboren 1987, studierte Theaterwissenschaft, Psychologie und Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig. Bis 2011 arbeitete sie unter anderem freischaffend in künstlerischen Projekten mit Kindern und Jugendlichen, vordergründig am Theater an der Parkaue Berlin. Ab 2011 Programm- und Produktionsleiterin am LOFFT – DAS THEATER, dessen künstlerische Leitung und Geschäftsführung sie 2019 übernahm. Seit 2013 ist sie Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Freie Darstellende Künste und seit 2020 Vorstandsmitglied im Landesverband der Freien Theater in Sachsen. Seit vielen Jahren ist sie Mitglied verschiedener Fachjurys u.a. bei der Stadt Leipzig, Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Studienstiftung des deutschen Volkes.

Florian Malzacher

freier Kurator, Dramaturg, Autor | Berlin

© Wolfgang Silveri
Florian Malzacher freier Kurator, Dramaturg, Autor | Berlin

Florian Malzacher ist freier Kurator, Dramaturg und Autor. 2012 – 2017 war er künstlerischer Leiter des Impulse Theater Festivals, 2006 – 2012 leitender Dramaturg/Kurator des Festivals steirischer herbst in Graz. Als Dramatug arbeitete er u.a. mit Rimini Protokoll, Lola Arias (ARG), Mariano Pensotti (ARG), Tania Bruguera (CUB) oder dem Theater of Oklahoma (USA). Er hat zahlreiche Bücher über das Kuratieren performativer Künste, postdramatische Theatergruppen und politisches Theater (mit)herausgegeben. Zuletzt erschien seine Publikation Gesellschaftsspiele. Politisches Theater heute (Alexander Verlag, 2020).

Bettina Masuch

Dramaturgin, Kuratorin, Intendantin des tanzhaus nrw | Düsseldorf

© Katja Illner
Bettina Masuch Dramaturgin, Kuratorin, Intendantin des tanzhaus nrw | Düsseldorf

Nach ihrem Studium der Angewandten Theaterwissenschaften in Gießen arbeitete Bettina Masuch als Dramaturgin unter anderem an der Volksbühne in Berlin, wo sie bei Produktionen von Frank Castorf, Christoph Schlingensief und Rene Pollesch mitwirkte. Am HAU war sie 2003 - 2008 als Kuratorin für Tanz und Performance tätig. Nach Leitungsstellen beim Springdance Festival Utrecht und dem Berliner Tanzfestival Tanz im August übernahm sie im Januar 2014 die Intendanz des tanzhaus nrw in Düsseldorf.

Frauke Meyer

Regisseurin, Projektleiterin | Köln

© Richard Byrdy
Frauke Meyer Regisseurin, Projektleiterin | Köln

Die freiberufliche Regisseurin und künstlerische Projektleiterin Frauke Meyer wurde in Dresden geboren. Sie studierte Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Anschließend war sie an der San Francisco Opera und dem Theater Basel tätig, wo sie ihre ersten inszenatorischen Schritte unternahm. Von 2005-2013 war sie als Szenische Leiterin an der Deutschen Oper Berlin engagiert und entwickelte dort diverse Inszenierungen. Parallel begann sie als freie Regisseurin etwa für das Theater Dortmund und die Winteroper Potsdam zu arbeiten und war international für szenische Übernahmen in Montpellier, Istanbul oder Luxemburg verantwortlich. Seit 2013 ist sie als freischaffende Regisseurin und Projektentwicklerin an Häusern und Institutionen wie der Deutschen Oper Berlin, der Bayerischen Staatsoper, dem Royal Opera House, dem Kölner Fest für Alte Musik, dem Theater Bonn, dem Cölner Barockorchester , dem Klangkunstfestival bonnhoeren, dem Sommerblut Festival oder im Rahmen des BTHVN2020 tätig. Frauke Meyer lehrt dramaturgische Projektentwicklung innerhalb des Studiengangs „Musikvermittlung – Musik im Kontext“ der Anton Bruckner Privatuniversität Linz, Dramatischen Unterricht an der Hochschule für Musik und Theater Rostock und setzt sich im Rahmen des Frauenkulturbüro NRW für die Gleichberechtigung von weiblichen Künstlerinnen.

Helge-Björn Meyer

Geschäftsführung Bundesverband Freie Darstellende Künste | Berlin

© Jörg Metzner
Helge-Björn Meyer Geschäftsführung Bundesverband Freie Darstellende Künste | Berlin

Helge-Björn Meyer war als gefragter Dramaturg, Performer und Kurator bei unterschiedlichsten Festivals und an Theatern im In- und Ausland beschäftigt. Für seine künstlerischen Projekte erhielt er nationale und internationale Auszeichnungen. Von 2018 bis 2019 war er Geschäftsführer des Landesbüros Freie Theater Sachsen, von 2019 bis 2021 leitete er die Servicestelle FREIE SZENE Sachsen für die Belange der freien darstellenden Künste im Freistaat Sachsen.

Ilja Mirsky

(Digital-)Dramaturg | München

© Ken Werner
Ilja Mirsky (Digital-)Dramaturg | München

llja Mirsky studierte Kognitionswissenschaften an der Universität Tübingen, Politik, Literatur und Psychologie an der Universität Haifa (Israel) und Performance Studies an der Universität Hamburg. Er unterrichtet zu immersiven Medien und digitaler Dramaturgie an der ADK Ludwigsburg, der Universität Tübingen und an der University of Arts Helsinki. Von 2019 bis 2022 war er Dramaturg und regelmäßig auch Programmierer am Institut für theatrale Zukunftsforschung (ITZ) im Tübinger Zimmertheater. Seit der Spielzeit 2022/2023 ist er Dramaturg und Digitaldramaturg am Residenztheater in München.

Anke Politz

Intendantin CHAMÄLEON | Berlin

© Kooné
Anke Politz Intendantin CHAMÄLEON | Berlin

Seit 2004 ist Anke Politz im CHAMÄLEON Theater tätig und übernahm 2007 die Direktion und 2011 die künstlerische Leitung des Hauses sowie die Geschäftsführung der CHAMÄLEON Productions. Mit ihrer Arbeit zeigt sie auf, dass ein kommerzieller Theaterbetrieb und eine künstlerisch programmatische Ausrichtung durchaus erfolgreich miteinander kombinierbar sind. Unter ihrer künstlerischen Leitung wurde das CHAMÄLEON zu einem Vorreiter für den internationalen und deutschen Neuen Zirkus.

Die Entwicklung, Vernetzung und Professionalisierung des zeitgenössischen Zirkus liegt Anke Politz besonders am Herzen. Sie engagiert sich aktiv im Bundesverband Zeitgenössischer Zirkus, ist Mitverfasserin des „Manifests für zeitgenössischen Circus“ und Initiatorin internationaler Veranstalter*innenformate wie der MICC Commissioning Circus AG, ein transnationales Konsortium, das neue Stücke beauftragt und produziert. Mit der hauseigenen Residenzreihe oder der open stage Plattform „OFF NIGHT“ möchte sie weitere Impulse setzen, um das künstlerische Schaffen im Neuen Zirkus lokal zu stärken und inhaltlich voran zu bringen.

Aenne Quiñones

Kuratorin, Dramaturgin, Autorin, seit 2012 stellv. künstlerische Leiterin des HAU Hebbel am Ufer | Berlin

© Dorothea Tuch
Aenne Quiñones Kuratorin, Dramaturgin, Autorin, seit 2012 stellv. künstlerische Leiterin des HAU Hebbel am Ufer | Berlin

Nach ihrem Studium an der Humboldt Universität zu Berlin arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Akademie der Künste der DDR. 1996 war sie Mitbegründerin und bis 2003 Kuratorin des Theaterfestivals „reich & berühmt“. Von 1997 bis 2002 leitete sie den Bereich Theater/Performance im Podewil, Zentrum für aktuelle Künste in Berlin. Hier realisierte sie diverse Koproduktionen, Gastspiele und internationale Festivals, u.a. 1997 das Festival „Live Art – New theatre for the 90s“ mit jungen britischen Performer*innen. An der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz arbeitete sie von 2002 bis 2011, hier v.a. als Kuratorin für die Volksbühne im Prater. 2010 und 2012 war sie künstlerische Leiterin des Theaterfestivals »Favoriten« in Dortmund und während der Spielzeit 2011/2012 Dramaturgin am Residenztheater München. Diverse Veröffentlichungen, u.a.: René Pollesch, „Liebe ist kälter als das Kapital“, Hamburg 2009 und Postdramatisches Theater in Portraits/Gob Squad „What are you looking at?“, Berlin 2020.

Sabine Reich

Dramaturgin | Dortmund

© Birgit Hupfeld
Sabine Reich Dramaturgin | Dortmund

Sabine Reich, geboren 1966, studierte in Bonn, Bochum und Madrid Komparatistik, Philosophie und Theaterwissenschaft. Erste Dramaturgiemitarbeit am Schauspielhaus Bochum, Assistenz am Burgtheater Wien, danach freie Dramaturgin in Mülheim, Berlin und New York, Lehrbeauftragte der Theaterwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum, 2004 im Team von Frank Castorf bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen. Von 2005 - 2010 Dramaturgin am Schauspiel Essen beteiligt u. a. an den Projekten „Eichbaumoper“ und für Frie Leysen im Team von „Theater der Welt 2010“. Ab 2010 am Schauspielhaus Bochum, 2013-2015 als leitende Dramaturgin, verantwortlich u.a. für das DETROIT-PROJEKT. 2017 übernahm sie die Programmleitung von „Tanzland“ für die Kulturstiftung des Bundes in Trägerschaft des Dachverband Tanz Deutschland. 2018/19 Projektleitung und Konzept für OWELA, ein Performance Festival der Ruhrfestspiele Recklinghausen und des Kaleni Kollektivs Windhoek in Recklinghausen und Windhoek, gefördert im Fonds TURN der Kulturstiftung des Bundes. 2019-2022 war sie Chefdramaturgin und stellvertretende Intendantin am Schauspiel Dortmund (Intendanz Julia Wissert).

Gregor Runge

Dramaturg, künstlerische Leitung Tanzsparte Theater Bremen | Bremen

© Jörg Landsberg
Gregor Runge Dramaturg, künstlerische Leitung Tanzsparte Theater Bremen | Bremen

Gregor Runge, geboren in Dresden, studierte Theaterwissenschaft und Komparatistik in Bochum und arbeitete u. a. für die Theaterfestivals Impulse und FAVORITEN. Ab 2011 arbeitete er als Dramaturg vor allem mit Samir Akika/Unusual Symptoms und dem Theater im Pumpenhaus Münster zusammen. 2012 ging er als Dramaturg an das Theater Bremen. 2015 und 2017 co-leitete er hier das internationale Performing Arts Festival OUTNOW! in Kooperation mit der Schwankhalle Bremen. Für das Goethe-Institut entstanden Projekte u. a. in Nowosibirsk und für das Goethe-Institut Ukraine. Seit der Spielzeit 2018/2019 leitet er gemeinsam mit Alexandra Morales die Tanzsparte des Theater Bremen mit der Kompanie Unusual Symptoms. Unter ihrer Co-Leitung entstehen neben der Arbeit von Hauschoreograf Samir Akika Produktionen mit international renommierten Choreograf*innen wie Faye Driscoll, Adrienn Hód, Máté Mészáros und Núria Guiu Sagarra. Zwei der seitdem entstandenen Arbeiten waren 2020 zur Tanzplattform Deutschland eingeladen. Gregor Runge ist regelmäßig Mitglied verschiedener Jurys, u.a. von 2018 - 2021 im Kuratorium des Fonds Darstellende Künste sowie für das Land NRW. Darüber hinaus initiierte und verantwortet er die Konzertreihe Theater Bremen CLUB, die regelmäßig Künstler*innen der globalen Jazz- und Poplandschaft erstmals in Bremen präsentiert.

Carena Schlewitt

Stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums, Dramaturgin, Kuratorin, Intendantin HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste | Dresden

© Stephan Flo
Carena Schlewitt Stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums, Dramaturgin, Kuratorin, Intendantin HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste | Dresden

Carena Schlewitt wurde 1961 in Leipzig geboren. Seit 2018 ist sie Intendantin von HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste in Dresden.
Sie war von 2008-2018 Direktorin der Kaserne Basel und Künstlerische Leiterin des internationalen Theaterfestivals Basel (seit 2012). Sie studierte Theaterwissenschaft an der Humboldt Universität zu Berlin und arbeitete von 1985 bis 1993 an der Akademie der Künste in Ost-Berlin. Sie wirkte als Dramaturgin, Kuratorin und stellvertretende Künstlerische Leiterin an verschiedenen freien Produktionshäusern (Podewil Berlin; FFT Düsseldorf; HAU Berlin) und bei internationalen Festivals (Theater der Welt; HAU Berlin).
Schwerpunkte ihrer Arbeit waren unter anderem die Transformationsprozesse in Ostdeutschland, Osteuropa und China und die Entwicklung des Theaters in Polen, Frankreich und Italien sowie der Live Art und Performance-Kunst. Sie war in diversen Jurys tätig, u.a. für das Festival „Impulse“; für das deutsch-polnische Expertengremium der Kulturstiftung des Bundes sowie für das Programm „Doppelpass“ der Kulturstiftung des Bundes; sie war Mitglied der Fachkommission der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.

Carena Schlewitt ist Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste, des Sächsischen Kultursenats und Mitglied des Fachbeirats Darstellende Kunst und Musik bei der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Beata Anna Schmutz

Dramaturgin, Regisseurin | Mannheim

© Felix Grünschloß
Beata Anna Schmutz Dramaturgin, Regisseurin | Mannheim

Beata Anna Schmutz wurde 1975 in Danzig, Polen geboren. Nach ihrem Germanistikstudium an der Universität Gdańsk setzte sie ihre universitäre Ausbildung in den Fächern Kunstgeschichte, Erziehungswissenschaft und Literaturwissenschaft an der Ruprecht Karls Universität Heidelberg fort. Sie ist künstlerische Leiterin zahlreicher theater-, kunst- und medienpädagogischer Projekte und war von 2005 bis 2016 kulturpädagogische Mitarbeiterin im Haus der Jugend Heidelberg, wo sie die Bereiche Kunst und Theater leitete. Seit 2006 freie Regisseurin und Dramaturgin, Hochschul-Lehrtätigkeiten in den Bereichen Ästhetische Bildung, Postdramatisches Theater und Performance. 2005 gründete sie die Theater- und Performancegruppe RAMPIG, dort ist sie als Regisseurin und Dramaturgin tätig. Von 2016 bis 2018 war sie Leiterin der Sparte Volkstheater am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Seit 2018 leitet sie das Mannheimer Stadtensemble am Nationaltheater Mannheim. Seit 2016 im Vorstand der Dramaturgischen Gesellschaft.

Theresa Schütz

Theaterwissenschaftlerin, Journalistin | Berlin

© Miriam Klingl
Theresa Schütz Theaterwissenschaftlerin, Journalistin | Berlin

Theresa Schütz, geb. 1986, Theaterwissenschaftlerin und Theaterjournalistin. Nach ihrem Studium der Deutschen Literatur und Kulturwissenschaft (BA) an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie der Theaterwissenschaft (MA) an der Freien Universität Berlin und der Université Paris-8 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sonderforschungsbereich Affective Societies. Dynamiken des Zusammenlebens in bewegten Welten an der Freien Universität Berlin. Im Rahmen dessen promovierte sie 2021 zu Strategien der Publikumsinvolvierung im zeitgenössischen immersiven Theater („Theater der Vereinnahmung“, Berlin 2022). Die Arbeit am SFB setzt sie seit 2021 als Postdoktorandin mit einem Projekt zu Lebensformen von Künstler*innenkollektiven fort.

Seit 2013 schreibt sie zudem regelmäßig theaterjournalistisch, vornehmlich für das Magazin Theater der Zeit, seit 2022 auch für nachtkritik.de. 2019/20 war sie Teilnehmerin der vom Bündnis internationaler Produktionshäuser geförderten, ersten Akademie für zeitgenössischen Theaterjournalismus.

Ulrike Seybold

Geschäftsführerin des NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste | Dortmund

© privat
Ulrike Seybold Geschäftsführerin des NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste | Dortmund

Ulrike Seybold ist seit Januar 2020 Geschäftsführerin des NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste. Seit Oktober 2015 ist sie Beisitzerin im Vorstand des Bundesverbands Freie Darstellende Künste und von 2013 bis Ende 2019 war sie Geschäftsführerin des Landesverbands Freier Theater in Niedersachsen. Vor ihrer Verbandstätigkeit arbeitete sie viele Jahre freiberuflich als Produktionsleitung und Pressemitarbeiterin für verschiedene Kultur- und Theaterprojekte. Sie studierte an der Ruhruniversität Bochum Publizistik, Geschichte und Politikwissenschaft, absolvierte eine Weiterbildung zur Kulturmanagerin in Neuss und ging parallel journalistischen Tätigkeiten u.a. für die taz und den WDR nach.

Esther Slevogt

nachtkritik.de | Berlin

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Esther Slevogt nachtkritik.de | Berlin

Esther Slevogt ist Autorin, Kritikerin und Chefredakteurin des Theaterportals nachtkritik.de, das von ihr mitgegründet wurde. Sie schreibt über theaterhistorische Themen im Kontext von Politik und Ästhetik im 20. Jahrhundert, u.a. die 2011 im Verlag „Kiepenheuer und Witsch“ erschienene Wolfgang-Langhoff-Biografie „Den Kommunismus mit der Seele suchen“. Ein weiterer Schwerpunkt ist die jüdische Nachkriegsgeschichte in Deutschland. Spezielles Interesse gilt den Folgen der Digitalisierung für die tradierte Kulturtechnik Theater. Sie ist Miterfinderin der Konferenz Theater & Netz.

Jessica Weisskirchen

Projektmanagerin | Heidelberg

© Lena Wunderlich
Jessica Weisskirchen Projektmanagerin | Heidelberg

Jessica Samantha Starr Weisskirchen begann ihre Theaterlaufbahn als Regieassistentin 2013 am Theater und Orchester Heidelberg und wechselte 2018 ans Nationaltheater Mannheim. Hier realisierte sie ihre ersten Arbeiten während ihrer Assistenzzeit (DIE TONIGHT, LIVE FOREVER oder DAS PRINZIP NOSFERATU von Sivan Ben Yishai, September 2020) und als Regisseurin (EIN KÖRPER FÜR JETZT UND HEUTE von Mehdi Moradpour, Premiere 30.Juni 2021). Sie ist Gründungsmitglied des assistierenden-netzwerks und Initiatorin des Assistierenden-Festivals SUMMER UP. Neben ihrer künstlerischen Arbeit studiert sie seit 2020 Theater- und Orchestermanagement an der HfMDK in Frankfurt am Main. Seit 2021 ist sie Teil des Vorstands-Gremiums des ensemble-netzwerks e.V. Im Sommer 2021 arbeitete sie als Projektmanagerin beim Kunstfest Weimar und war Rednerin auf der Konferenz "Die Parlamenten den Vielen". Über sich selbst sagt sie: "Mein Ziel ist es, bei der Entstehung eines Theatersystems mitzuwirken, in dem ich gerne groß geworden wäre."

Stephan Wunsch

Puppenspieler, Figurenbildner, Regisseur, Ko-Leiter das Theaters Rosenfisch | Aachen

© Vera Wunsch
Stephan Wunsch Puppenspieler, Figurenbildner, Regisseur, Ko-Leiter das Theaters Rosenfisch | Aachen

Stephan Wunsch ist Puppenspieler, Figurenbildner und Regisseur. Er studierte Philosophie und Germanistik in Aachen und belegte Seminare in Figurenspiel und Figurenbau auf Hof Lebherz. 2003 gründete er die Bühne theater rosenfisch. Seitdem produziert er zahlreiche Inszenierungen für Kinder und Erwachsene; außerdem Regiearbeiten, Figurenbau und Bühnenmusik für andere Bühnen. Neben dieser Tätigkeit ist er Teil der Redaktion von ‚Das andere Theater‘, die offizielle Zeitschrift des UNIMA-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland e.V., die zwei Mal jährlich erscheint.

Jonas Zipf

Geschäftsführender Direktor auf Kampnagel, Regisseur, Kurator, Dramaturg, Lehrbeauftragter | Hamburg

© Tina Peißker
Jonas Zipf Geschäftsführender Direktor auf Kampnagel, Regisseur, Kurator, Dramaturg, Lehrbeauftragter | Hamburg

Gebürtiger Odenwälder, Jahrgang 1982. Studium der Psychologie in Berlin und Paris sowie der Sprech- und Musiktheaterregie an der Theaterakademie „August Everding“ in München. Promotion (laufend) "Kultur, Betrieb und Resonanz" bei Hartmut Rosa und Friedrich von Borries, HfBK Hamburg. Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes, der Gabriele-Oehmisch-Stiftung und der Akademie Musiktheater Heute der Deutschen Bank Stiftung.

Als freier Dramaturg arbeitete er für eine Vielzahl von Produktionen in In- und Ausland (u.a. Kampnagel, Schaubühne, Schauspielhaus Zürich, Theater Basel, Alfortville Paris). Als Gründer, Regisseur und Dramaturg entwickelte er mit der freien Gruppe O-Team eine Reihe von ortsbezogenen Produktionen (u.a. „HermannSchlachten“ in den Stuttgarter Wagenhallen, „Blaupause“ im ehemaligen Redaktionsgebäude der Süddeutschen Zeitung oder „Kirschgärten“ auf dem Hofgut Oberfeld Darmstadt) sowie zuletzt „Flüchtlinge“ am Thalia Theater Hamburg.

Von 2011 bis 2013 war er leitender Dramaturg/Mitglied der künstlerischen Leitung am Theaterhaus Jena und in der Spielzeit 2014/2015 Schauspieldirektor am Staatstheater Darmstadt. Er arbeitete als Festival-Kurator und -Dramaturg (Rodeo-Festival München, Datterich-Festival Darmstadt, Wiesbaden Biennale) und Lehrbeauftragter (LMU und HfMT München, HfMT Leipzig, TU Darmstadt, JGU und HfMT Frankfurt, JGU Mainz, EAH und FSU Jena). Zipf leitete von 2016 bis 2022 JenaKultur. Seit der Spielzeit 2022/23 ist er Geschäftsführender Direktor auf Kampnagel Hamburg.