GLOBAL VILLAGE KIDS Ländlich

Ein Förderprogramm im Rahmen von Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung

Das Programm GLOBAL VILLAGE KIDS ermöglicht Projekte an der Schnittstelle von Freien Darstellenden Künsten und Kultureller Bildung. Das Programm hat zwei Förderschwerpunkte: künstlerische Vorhaben in ländlichen Räumen und künstlerische Vorhaben in digitalen Räumen.

Mit dem Förderschwerpunkt des Programms GLOBAL VILLAGE KIDS in ländlichen Räumen sollen Projekte gefördert werden, die sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 18 Jahren richten, insbesondere an solche in sozialen, finanziellen oder bildungsbezogenen Risikolagen, an Kinder und Jugendliche mit Behinderungen sowie an Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung. Gesucht werden künstlerische Projekte, die mit ihrem Ansatz in den verschiedenen Genres und Sparten der Freien Darstellenden Künste einen neuen und altersgerechten Zugang zu Kunst und Kultur ermöglichen und sich dabei sowohl mit lokalen als auch mit globalen Themen auseinandersetzen. Der Programmschwerpunkt soll die kulturelle Grundversorgung von Kindern und Jugendlichen in ländlichen Räumen unterstützen und ausbauen. Darüber hinaus profitieren unabhängige lokale Kunst- und Kulturakteur*innen und können durch die Projekte ihre Sichtbarkeit erhöhen.

Mit dem Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung seit 2013 außerschulische Projekte der kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche, die wenig Zugang dazu haben. 27 Programmpartner*innen aus Bildung, Kultur und Sozialwesen setzen das Programm um und fördern lokale Projekte, die von Bündnissen für Bildung beantragt werden, oder führen diese gemeinsam mit lokalen Partner*innen durch. Hierfür stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung jährlich bis zu 50 Millionen Euro bereit und leistet damit einen Beitrag für mehr Bildungschancen in Deutschland. Mehr zum Programm und den Antragsmöglichkeiten erfahren Sie hier: www.buendnisse-fuer-bildung.de.

Was wird gefördert?

#Kulturelle Bildung

Gefördert werden format- und je nach Projektlaufzeit ergebnisoffene künstlerische (auch hybride, analoge und digitale) Vorhaben, sowie künstlerisch-partizipative Arbeitsansätze mit Kindern und Jugendlichen zwischen 3 – 18 Jahren in Risikolagen, in kurz-, mittel- und langfristigen Projektlaufzeiten, die von einem Bündnis aus mindestens 3 Partner*innen aus Kunst/Kultur, Bildung und Gesellschaft durchgeführt werden.

Die Fördermodule umfassen dabei kurzfristige Laborvorhaben mit einem Zeitraum von maximal 3 Monaten, bis zu 1-jährige Prozessvorhaben sowie längerfristig angelegte Konzeptionsvorhaben für herausragende und zukunftsweisende Ansätze auf dem Gebiet der Darstellenden Künste und der Kulturellen Bildung, die sich über einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren erstrecken können. Die Laborförderung wird zum Beispiel neuen Bündnissen empfohlen. Nach einer erfolgreichen Laborförderung kann durch ein bereits bestehendes Bündnis eine weiterführende Prozess- oder Konzeptionsförderung beantragt werden. Innerhalb der Labor- und Prozessförderung können Aufführungen Bestandteil der Förderung sein. In der Konzeptionsförderung sollten mindestens eine, gegebenenfalls auch mehrere, Präsentationen Bestandteil des Arbeitsprozesses sein.

Wer kann sich bewerben?

Bündnisse aus mindestens 3 Partner*innen aus Kunst/Kultur, Bildung und Gesellschaft. Alle Bündnispartner*innen müssen als juristische Personen (z.B: Verein, Einrichtung in öffentlicher oder privater Trägerschaft, GmbH etc.) oder GbR organisiert sein und ihren Sitz und Arbeitsschwerpunkt in Deutschland haben.

Antragsberechtigt aus dem Bündnis sind: Akteur*innen aller Genres und Sparten der Freien Darstellenden Künste (u.a. Performance, Schauspiel, Tanz, Musiktheater, Figuren- und Objekttheater, Theater im öffentlichen Raum, Zeitgenössischer Zirkus, Digitale Darstellende Künste). Einzelpersonen sind nicht antragsberechtigt. Schulen und Kitas sind nicht antragsberechtigt, können aber Bündnispartner*innen sein. Alle Bündnispartner*innen bringen Eigenleistungen ein.

Wie viel kann beantragt werden?

Zum 1. März 2024 kann ausschließlich die Laborförderung im Rahmen von GLOBAL VILLAGE KIDS Ländlich mit einer Antragssumme von 5.000 Euro bis maximal 20.000 Euro ( inklusive 7% Verwaltungspauschale) beantragt werden.

Es handelt sich um eine Vollfinanzierung.

Antragstellung und Förderfristen

Die Vergabe der Förderungen für GLOBAL VILLAGE KIDS Ländlich erfolgt in mehreren Antragsrunden.

Die Antragstellung beim Fonds Darstellende Künste erfolgt ausschließlich online über die externe Datenbank kumasta.

Die nächste Antragsfrist ist der 01.03.2024 (Projektbeginn frühestens 01.06.2024).

Die mögliche Projektlaufzeit für bewilligte Laborvorhaben beginnt mit der positiven Förderzusage und beträgt ab Projektbeginn maximal drei Monate. Für alle Projekte endet die Projektlaufzeit spätestens zum 31.12.2024.

Vollständige Verwendungsnachweise sind bis spätestens vier Wochen (spätestens zum 31.12.2024) nach Ende des jeweiligen Vorhabens einzureichen.

Weitere Hilfestellungen bieten die Regularien, FAQs und die Ausfüllhilfe zur Online-Antragstellung. Im Verlauf jedes Antragszeitraums wird es mehrere Infoveranstaltungen zum Programm geben.

Prävention und Kinderschutz

Im Rahmen von GLOBAL VILLAGE KIDS geförderte Projekte verpflichten sich zu einem sensiblen, diskriminierungsfreien und respektvollen Miteinander und zu Maßnahmen, die die minderjährigen Teilnehmer*innen vor jeglicher, insbesondere vor sexualisierter, Gewalt schützen. Mit der Antragsfrist zum 1. März 2024 muss im Falle einer Förderung gewährleistet sein, dass die Bündnisse Einsicht in die Erweiterten Führungszeugnisse aller Personen, die direkten und regelmäßigen Kontakt mit beteiligten Kindern und Jugendlichen haben, nehmen und dokumentieren.

Da die Einsicht Erweiterter Führungszeugnisse nur ein Bestandteil umfassender Schutzmaßnahmen ist, bedarf es darüber hinaus weitergehender Schritte, insbesondere eines Schutzkonzeptes.

Hinweise dazu gibt es u.a. hier:

Das Wichtigste auf einen Blick

Formulare

Alle wichtigen Unterlagen stehen im Bereich Formulare zur Verfügung.

FAQ

Besuchen Sie auch den FAQ-Bereich des Fonds zu allgemeinen Fragen rund um die Antragstellung.

Beratung

Falls Sie Fragen zum Förderprogramm GLOBAL VILLAGE KIDS haben, wenden Sie sich bitte an Eva Stöhr und Marlene Kunath. Wir beraten Sie gern vor der Antragstellung.

Beratung via Mail:

eva.stoehr*fonds-daku.de

marlene.kunath*fonds-daku.de

Beratung via Telefon:

030 6293126-52

GLOBAL VILLAGE KIDS ist ein Förderprogramm des Fonds Darstellende Künste, gefördert vom Bundesministerium für Bildung Forschung im Rahmen von "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung".

Jury

  • Irina-Simona Bârcă

    Dramaturgin, Theatervermittlerin | Berlin

    Portrait von Irina Simona Bârcă © privat

    Irina-Simona Bârcă

    Dramaturgin, Theatervermittlerin | Berlin

    Irina-Simona Bârcă ist Dramaturgin und Vermittlerin. Geboren und aufgewachsen in Rumänien, hat sie Schauspiel in Bukarest und Theaterpädagogik an der Hochschule Osnabrück studiert. Nach Stationen in Münster und Berlin, gestaltete sie von 2017 bis 2024 als Dramaturgin am FFT (Forum Freies Theater) in Düsseldorf den Bereich Junges FFT, u. a. mit dem programmatischen Schwerpunkt „Das Theater der Digital Natives“. Sie arbeitete u. a. mit pulk fiktion, Ives Thuwis, subbotnik, Leute wie die, machina eX und PINSKER + BERNHARDT zusammen. Sie ist Teil verschiedener Jurys im deutschsprachigen Raum (Spielarten NRW, kicks! Theaternetzwerk Schweiz, Landesbüro freie darstellende Künste NRW) und war Mitglied des Kuratoriums beim Festival Augenblick mal! 2021. Als Lehrbeauftragte gibt sie Seminare und Fortbildungen. Seit Januar 2024 leitet sie den Bereich Künstlerische Vermittlung und Partizipation am Theater an der Parkaue.

  • Sarah Fartuun Heinze

    Freie Künstler*in, Autor*in, Kulturelle Bildner*in | Hamburg

    Foto von Sarah Fartuun Heinze versteckt hinter Zimmerpflanzen © Claudia Friedrich

    Sarah Fartuun Heinze

    Freie Künstler*in, Autor*in, Kulturelle Bildner*in | Hamburg

    Sarah Fartuun Heinze is a Black(-gender-)Queer*Feminist;(lohn-)arbeitet als Freie Künstler*In & Autor*In & Kulturelle Bildner*In:multiverse(neurodiverse) &/ Weltenwandler*In:mit Theater, Games, Musik und Empowerment, versteht sich als Ästhetische Forscher*In, ist Teil der Initiative Creative Gaming und der Neuen Deutschen Medienmacher*Innen.

    Ob als Theatermacher*In, Ästhetische Forscher*In, Theatergamedesigner*In, Musiker*In, als Teil der Initiative Creative Gaming oder der Neuen Deutschen Medienmacher*Innen, als Autor*In, Dramaturg*In oder Kulturelle Bildner*In: Digitale und analoge Spiele haben Sarah Fartuun Heinze im Grund schon immer bewegt – und tun es noch.

    Ihr Lieblingsspiel ist: „Zelda: Ocarina of Time“, vermutlich weil da der Schlüssel zu den meisten Rätseln die Musik ist. Wie so oft, auch fernab von Bildschirmen und (Theater-)Bühnen.

  • Micha Kranixfeld, M.Sc.

    Kulturwissenschaftler | Universität Koblenz-Landau

    Porträt von Micha Kranixfeld © Tony Franz

    Micha Kranixfeld, M.Sc.

    Kulturwissenschaftler | Universität Koblenz-Landau

    Micha Kranixfeld arbeitet als Künstler und Kulturwissenschaftler. Er ist Mitglied des Syndikats Gefährliche Liebschaften und der Frl. Wunder AG, mit denen er forschende Kunstprojekte in Sozialen Feldern entwickelt. Dabei entstehen Wanderungen in die Zukunft der Arbeit, bunte Abende über Fleisch oder Hörspiele über die Queerness ländlicher Räume. Als Kulturwissenschaftler forscht Micha Kranixfeld an der Universität Koblenz zu sozialer Kunst in ländlichen Räumen und Bildern ländlicher Diversität.

  • Beata Anna Schmutz

    Dramaturgin, Regisseurin | Mannheim

    Portrat von Beata Anna Schmutz © Felix Grünschloß

    Beata Anna Schmutz

    Dramaturgin, Regisseurin | Mannheim

    Beata Anna Schmutz wurde 1975 in Danzig, Polen geboren. Nach ihrem Germanistikstudium an der Universität Gdańsk setzte sie ihre universitäre Ausbildung in den Fächern Kunstgeschichte, Erziehungswissenschaft und Literaturwissenschaft an der Ruprecht Karls Universität Heidelberg fort. Sie ist künstlerische Leiterin zahlreicher theater-, kunst- und medienpädagogischer Projekte und war von 2005 bis 2016 kulturpädagogische Mitarbeiterin im Haus der Jugend Heidelberg, wo sie die Bereiche Kunst und Theater leitete. Seit 2006 freie Regisseurin und Dramaturgin, Hochschul-Lehrtätigkeiten in den Bereichen Ästhetische Bildung, Postdramatisches Theater und Performance. 2005 gründete sie die Theater- und Performancegruppe RAMPIG, dort ist sie als Regisseurin und Dramaturgin tätig. Von 2016 bis 2018 war sie Leiterin der Sparte Volkstheater am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Seit 2018 leitet sie das Mannheimer Stadtensemble am Nationaltheater Mannheim. Seit 2016 im Vorstand der Dramaturgischen Gesellschaft.

  • Irina-Simona Bârcă

    Dramaturgin, Theatervermittlerin | Berlin

    Portrait von Irina Simona Bârcă © privat

    Irina-Simona Bârcă

    Dramaturgin, Theatervermittlerin | Berlin

    Irina-Simona Bârcă ist Dramaturgin und Vermittlerin. Geboren und aufgewachsen in Rumänien, hat sie Schauspiel in Bukarest und Theaterpädagogik an der Hochschule Osnabrück studiert. Nach Stationen in Münster und Berlin, gestaltete sie von 2017 bis 2024 als Dramaturgin am FFT (Forum Freies Theater) in Düsseldorf den Bereich Junges FFT, u. a. mit dem programmatischen Schwerpunkt „Das Theater der Digital Natives“. Sie arbeitete u. a. mit pulk fiktion, Ives Thuwis, subbotnik, Leute wie die, machina eX und PINSKER + BERNHARDT zusammen. Sie ist Teil verschiedener Jurys im deutschsprachigen Raum (Spielarten NRW, kicks! Theaternetzwerk Schweiz, Landesbüro freie darstellende Künste NRW) und war Mitglied des Kuratoriums beim Festival Augenblick mal! 2021. Als Lehrbeauftragte gibt sie Seminare und Fortbildungen. Seit Januar 2024 leitet sie den Bereich Künstlerische Vermittlung und Partizipation am Theater an der Parkaue.

  • Sarah Fartuun Heinze

    Freie Künstler*in, Autor*in, Kulturelle Bildner*in | Hamburg

    Foto von Sarah Fartuun Heinze versteckt hinter Zimmerpflanzen © Claudia Friedrich

    Sarah Fartuun Heinze

    Freie Künstler*in, Autor*in, Kulturelle Bildner*in | Hamburg

    Sarah Fartuun Heinze is a Black(-gender-)Queer*Feminist;(lohn-)arbeitet als Freie Künstler*In & Autor*In & Kulturelle Bildner*In:multiverse(neurodiverse) &/ Weltenwandler*In:mit Theater, Games, Musik und Empowerment, versteht sich als Ästhetische Forscher*In, ist Teil der Initiative Creative Gaming und der Neuen Deutschen Medienmacher*Innen.

    Ob als Theatermacher*In, Ästhetische Forscher*In, Theatergamedesigner*In, Musiker*In, als Teil der Initiative Creative Gaming oder der Neuen Deutschen Medienmacher*Innen, als Autor*In, Dramaturg*In oder Kulturelle Bildner*In: Digitale und analoge Spiele haben Sarah Fartuun Heinze im Grund schon immer bewegt – und tun es noch.

    Ihr Lieblingsspiel ist: „Zelda: Ocarina of Time“, vermutlich weil da der Schlüssel zu den meisten Rätseln die Musik ist. Wie so oft, auch fernab von Bildschirmen und (Theater-)Bühnen.

  • Micha Kranixfeld, M.Sc.

    Kulturwissenschaftler | Universität Koblenz-Landau

    Porträt von Micha Kranixfeld © Tony Franz

    Micha Kranixfeld, M.Sc.

    Kulturwissenschaftler | Universität Koblenz-Landau

    Micha Kranixfeld arbeitet als Künstler und Kulturwissenschaftler. Er ist Mitglied des Syndikats Gefährliche Liebschaften und der Frl. Wunder AG, mit denen er forschende Kunstprojekte in Sozialen Feldern entwickelt. Dabei entstehen Wanderungen in die Zukunft der Arbeit, bunte Abende über Fleisch oder Hörspiele über die Queerness ländlicher Räume. Als Kulturwissenschaftler forscht Micha Kranixfeld an der Universität Koblenz zu sozialer Kunst in ländlichen Räumen und Bildern ländlicher Diversität.

  • Beata Anna Schmutz

    Dramaturgin, Regisseurin | Mannheim

    Portrat von Beata Anna Schmutz © Felix Grünschloß

    Beata Anna Schmutz

    Dramaturgin, Regisseurin | Mannheim

    Beata Anna Schmutz wurde 1975 in Danzig, Polen geboren. Nach ihrem Germanistikstudium an der Universität Gdańsk setzte sie ihre universitäre Ausbildung in den Fächern Kunstgeschichte, Erziehungswissenschaft und Literaturwissenschaft an der Ruprecht Karls Universität Heidelberg fort. Sie ist künstlerische Leiterin zahlreicher theater-, kunst- und medienpädagogischer Projekte und war von 2005 bis 2016 kulturpädagogische Mitarbeiterin im Haus der Jugend Heidelberg, wo sie die Bereiche Kunst und Theater leitete. Seit 2006 freie Regisseurin und Dramaturgin, Hochschul-Lehrtätigkeiten in den Bereichen Ästhetische Bildung, Postdramatisches Theater und Performance. 2005 gründete sie die Theater- und Performancegruppe RAMPIG, dort ist sie als Regisseurin und Dramaturgin tätig. Von 2016 bis 2018 war sie Leiterin der Sparte Volkstheater am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Seit 2018 leitet sie das Mannheimer Stadtensemble am Nationaltheater Mannheim. Seit 2016 im Vorstand der Dramaturgischen Gesellschaft.

  • Katharina Warda

    Soziologin, Literaturwissenschaftlerin | Berlin

    Porträt von Katharina Warda vor einer blauen Ziegelwand © Alena Schmick

    Katharina Warda

    Soziologin, Literaturwissenschaftlerin | Berlin

    Katharina Warda ist Soziologin und Literaturwissenschaftlerin. Warda arbeitet als freie Autorin mit Schwerpunktthemen Ostdeutschland, marginalisierte Identitäten, Rassismus, Klassismus und Punk. Seit 2021 ist sie Beiratsmitglied von „Kein Schlussstrich!“, einem bundesweiten Theaterprojekt zum NSU-Komplex. In ihrem Projekt Dunkeldeutschland erkundet sie die Nachwendezeit von den sozialen Rändern aus und beleuchtet blinde Flecken in der deutschen Geschichtsschreibung, basierend auf ihren eigenen Erfahrungen als Schwarze ostdeutsche Frau in der DDR und nach 1989/90.

  • Irina-Simona Bârcă

    Dramaturgin, Theatervermittlerin | Berlin

    Portrait von Irina Simona Bârcă © privat

    Irina-Simona Bârcă

    Dramaturgin, Theatervermittlerin | Berlin

    Irina-Simona Bârcă ist Dramaturgin und Vermittlerin. Geboren und aufgewachsen in Rumänien, hat sie Schauspiel in Bukarest und Theaterpädagogik an der Hochschule Osnabrück studiert. Nach Stationen in Münster und Berlin, gestaltete sie von 2017 bis 2024 als Dramaturgin am FFT (Forum Freies Theater) in Düsseldorf den Bereich Junges FFT, u. a. mit dem programmatischen Schwerpunkt „Das Theater der Digital Natives“. Sie arbeitete u. a. mit pulk fiktion, Ives Thuwis, subbotnik, Leute wie die, machina eX und PINSKER + BERNHARDT zusammen. Sie ist Teil verschiedener Jurys im deutschsprachigen Raum (Spielarten NRW, kicks! Theaternetzwerk Schweiz, Landesbüro freie darstellende Künste NRW) und war Mitglied des Kuratoriums beim Festival Augenblick mal! 2021. Als Lehrbeauftragte gibt sie Seminare und Fortbildungen. Seit Januar 2024 leitet sie den Bereich Künstlerische Vermittlung und Partizipation am Theater an der Parkaue.

  • Juliane Barz

    Theatervermittlerin | Magdeburg

    Selfie von Juliane Barz © privat

    Juliane Barz

    Theatervermittlerin | Magdeburg

    Juliane Barz studierte in Hildesheim Erziehungswissenschaft sowie Theaterwissenschaft und absolvierte eine Ausbildung zur Theaterpädagogin (BuT) in Berlin. Zuletzt war sie vier Jahre am Puppentheater Magdeburg angestellt. Seit September 2022 arbeitet sie freiberuflich als Theatervermittlerin, Regisseurin und Produktions-/Projektleiterin – unter anderem für das Format BANDE ‘23 am Schauspielhaus Magdeburg und für das soziokulturelle Stadtteilprojekt „#moritz4all“ des Moritzhofs. In ihrer Arbeit lotet sie immer wieder neu Schnittstellen zu anderen Künsten und Medien sowie neuen Formen, Formaten und Räumen aus und verhandelt nachhaltige Themen unter einem forschenden und empowernden Ansatz. Darüber hinaus engagiert sie sich als Sprecherin des Arbeitskreises Ost für Kinder- und Jugendtheater, im Rahmen der Arbeitsgruppe Adultismus sowie im Kulturbeirat Magdeburg.

  • Katrin Breschke

    Projektleitung FLUX Theater und Schule | Frankfurt am Main

    Porträt von Katrin Breschke © Ulrich Herding

    Katrin Breschke

    Projektleitung FLUX Theater und Schule | Frankfurt am Main

    Katrin Breschke studierte Germanistik, Romanistik und Philosophie an der TU Dresden und anschließend Dramaturgie an der Hessischen Theaterakademie. Sie war als Schauspieldramaturgin am Theater und Philharmonischen Orchester Heidelberg, an den Staatstheatern in Nürnberg und in Braunschweig sowie zuletzt am Staatsschauspiel Dresden engagiert. 2017 bis 2020 war sie Mitglied der Facharbeitsgruppe Darstellende Kunst beim Amt für Kultur und Denkmalschutz der Stadt Dresden. Seit 2020 ist sie eine von drei Projektleiterinnen bei FLUX – Netzwerk Theater und Schule, einem Programm zur Förderung kultureller Teilhabe in ländlichen Räumen in Hessen. Darüber hinaus ist sie als freischaffende Dramaturgin u. a. am Stadttheater Ingolstadt und dem Hessischen Landestheater Marburg tätig. Für die Festivalausgaben 2022 und 2023 der hessischen Kinder- und Jugendtheaterwoche KUSS am Landestheater Marburg gehörte sie zum Auswahlkuratorium der Produktionen des AK-Südwest.

  • Tessa Hart

    Kulturmacher*in & Kulturwand(l)er*in | Berlin

    Portrait Tessa Hart © Isaiah Koranchie

    Tessa Hart

    Kulturmacher*in & Kulturwand(l)er*in | Berlin

    Tessa Hart ist seit über 15 Jahren Kulturmacher*in & Kulturwand(l)er*in in Darstellenden Künsten, Film, Community-Arbeit und soziokulturellen Bereichen, sowie schnittstellenübergreifend und Grenzen abweisend. Tessas Erfahrungen erstrecken sich von der Gesamtleitung von AfroPolitan Berlin, über Kuration und Auswahlgremien (z.B. Filmfestival Max Ophüls Preis), Film- und Theaterjurys, Gründung und vormaliger Leitung des Bread & Roses Theatre in London, bis hin zur Künstlerischen Leitung der Kollektiv-Kompanie Goblin Baby Co. Geboren in der DDR, aufgewachsen in Berlin und Brüssel, absolvierte Tessa einen BA in Theaterwissenschaft und einen MFA in Acting International, lebte und arbeitete knapp ein Jahrzehnt in London und ist seit 2018 zurück in Berlin. Hierbei navigierte Tessa per Existenz sehr intersektionale Erfahrungswelten, so waren macht- und diskriminierungskritische Expertisen sowie der Einsatz für Chancengerechtigkeit und Reflexion der tatsächlichen gesellschaftlichen Realitäten stets Leitmotiv. Tessa schreibt, kuratiert, inszeniert, performt, vermittelt, organisiert, forscht, promoviert, erfindet, moderiert, doziert, begleitet, bewegt und macht, was immer sonst noch so anfällt.

  • Christopher Weymann

    Performer, Informatiker und Theatermacher | Hamburg

    Portrait von Christopher Weymann. Christopher hat den Mund geöffnet und drückt mit beiden Händen seine Wangen. © Daniel Ladner

    Christopher Weymann

    Performer, Informatiker und Theatermacher | Hamburg

    Christopher Weymann (Er/ Ihn) ist queer-feministischer Performer, Informatiker und Theatermacher für ein transgenerationelles Publikum. Am FUNDUS THEATER / Forschungstheater in Hamburg realisiert er in co-kreation mit Kindern und Jugendlichen Projekte und Inszenierungen im Spannungsfeld von Gesellschaft, Wissenschaft und Kunst. Mit der Präambel „Alles was binär ist, muss gehackt werden!“ entwickelt er digitale Instrumente und Theater-Prototypen zum partizipativen Dekonstruieren von heteronormativen, klassistischen und adultistischen Machtsystemen.

  • Irina-Simona Bârcă

    Dramaturgin, Theatervermittlerin | Berlin

    Portrait von Irina Simona Bârcă © privat

    Irina-Simona Bârcă

    Dramaturgin, Theatervermittlerin | Berlin

    Irina-Simona Bârcă ist Dramaturgin und Vermittlerin. Geboren und aufgewachsen in Rumänien, hat sie Schauspiel in Bukarest und Theaterpädagogik an der Hochschule Osnabrück studiert. Nach Stationen in Münster und Berlin, gestaltete sie von 2017 bis 2024 als Dramaturgin am FFT (Forum Freies Theater) in Düsseldorf den Bereich Junges FFT, u. a. mit dem programmatischen Schwerpunkt „Das Theater der Digital Natives“. Sie arbeitete u. a. mit pulk fiktion, Ives Thuwis, subbotnik, Leute wie die, machina eX und PINSKER + BERNHARDT zusammen. Sie ist Teil verschiedener Jurys im deutschsprachigen Raum (Spielarten NRW, kicks! Theaternetzwerk Schweiz, Landesbüro freie darstellende Künste NRW) und war Mitglied des Kuratoriums beim Festival Augenblick mal! 2021. Als Lehrbeauftragte gibt sie Seminare und Fortbildungen. Seit Januar 2024 leitet sie den Bereich Künstlerische Vermittlung und Partizipation am Theater an der Parkaue.

  • Juliane Barz

    Theatervermittlerin | Magdeburg

    Selfie von Juliane Barz © privat

    Juliane Barz

    Theatervermittlerin | Magdeburg

    Juliane Barz studierte in Hildesheim Erziehungswissenschaft sowie Theaterwissenschaft und absolvierte eine Ausbildung zur Theaterpädagogin (BuT) in Berlin. Zuletzt war sie vier Jahre am Puppentheater Magdeburg angestellt. Seit September 2022 arbeitet sie freiberuflich als Theatervermittlerin, Regisseurin und Produktions-/Projektleiterin – unter anderem für das Format BANDE ‘23 am Schauspielhaus Magdeburg und für das soziokulturelle Stadtteilprojekt „#moritz4all“ des Moritzhofs. In ihrer Arbeit lotet sie immer wieder neu Schnittstellen zu anderen Künsten und Medien sowie neuen Formen, Formaten und Räumen aus und verhandelt nachhaltige Themen unter einem forschenden und empowernden Ansatz. Darüber hinaus engagiert sie sich als Sprecherin des Arbeitskreises Ost für Kinder- und Jugendtheater, im Rahmen der Arbeitsgruppe Adultismus sowie im Kulturbeirat Magdeburg.

  • Katrin Breschke

    Projektleitung FLUX Theater und Schule | Frankfurt am Main

    Porträt von Katrin Breschke © Ulrich Herding

    Katrin Breschke

    Projektleitung FLUX Theater und Schule | Frankfurt am Main

    Katrin Breschke studierte Germanistik, Romanistik und Philosophie an der TU Dresden und anschließend Dramaturgie an der Hessischen Theaterakademie. Sie war als Schauspieldramaturgin am Theater und Philharmonischen Orchester Heidelberg, an den Staatstheatern in Nürnberg und in Braunschweig sowie zuletzt am Staatsschauspiel Dresden engagiert. 2017 bis 2020 war sie Mitglied der Facharbeitsgruppe Darstellende Kunst beim Amt für Kultur und Denkmalschutz der Stadt Dresden. Seit 2020 ist sie eine von drei Projektleiterinnen bei FLUX – Netzwerk Theater und Schule, einem Programm zur Förderung kultureller Teilhabe in ländlichen Räumen in Hessen. Darüber hinaus ist sie als freischaffende Dramaturgin u. a. am Stadttheater Ingolstadt und dem Hessischen Landestheater Marburg tätig. Für die Festivalausgaben 2022 und 2023 der hessischen Kinder- und Jugendtheaterwoche KUSS am Landestheater Marburg gehörte sie zum Auswahlkuratorium der Produktionen des AK-Südwest.

  • Nils Deventer

    Erlebnis-, Theater- und Medienpädagoge | Berlin

    Porträt von Nils Deventer © Mediale Pfade Jason Krüger

    Nils Deventer

    Erlebnis-, Theater- und Medienpädagoge | Berlin

    Nach seinem Master der Theaterpädagogik an der Universität der Künste Berlin 2012 arbeitete Nils Deventer für das Schauspielhaus Hamburg, das Junge Schauspielhaus Düsseldorf und das Theater an der Parkaue Berlin. In dieser Zeit sammelte er umfangreiche Erfahrungen in der Kuration, Konzeption und Durchführung von partizipativen Projekten und Beteiligungsformaten unterschiedlichster Art und Größe. Nachdem seine Projekte sich mehr und mehr mit Themen der digitalen Welt auseinandersetzten, folgte 2021 der Wechsel zu medialepfade.org e.V., wo er mittlerweile als Teil des Leitungsteams für das bundesweite Bildungsprogramm „Jugend hackt“ tätig ist.

  • Tessa Hart

    Kulturmacher*in & Kulturwand(l)er*in | Berlin

    Portrait Tessa Hart © Isaiah Koranchie

    Tessa Hart

    Kulturmacher*in & Kulturwand(l)er*in | Berlin

    Tessa Hart ist seit über 15 Jahren Kulturmacher*in & Kulturwand(l)er*in in Darstellenden Künsten, Film, Community-Arbeit und soziokulturellen Bereichen, sowie schnittstellenübergreifend und Grenzen abweisend. Tessas Erfahrungen erstrecken sich von der Gesamtleitung von AfroPolitan Berlin, über Kuration und Auswahlgremien (z.B. Filmfestival Max Ophüls Preis), Film- und Theaterjurys, Gründung und vormaliger Leitung des Bread & Roses Theatre in London, bis hin zur Künstlerischen Leitung der Kollektiv-Kompanie Goblin Baby Co. Geboren in der DDR, aufgewachsen in Berlin und Brüssel, absolvierte Tessa einen BA in Theaterwissenschaft und einen MFA in Acting International, lebte und arbeitete knapp ein Jahrzehnt in London und ist seit 2018 zurück in Berlin. Hierbei navigierte Tessa per Existenz sehr intersektionale Erfahrungswelten, so waren macht- und diskriminierungskritische Expertisen sowie der Einsatz für Chancengerechtigkeit und Reflexion der tatsächlichen gesellschaftlichen Realitäten stets Leitmotiv. Tessa schreibt, kuratiert, inszeniert, performt, vermittelt, organisiert, forscht, promoviert, erfindet, moderiert, doziert, begleitet, bewegt und macht, was immer sonst noch so anfällt.