GLOBAL VILLAGE KIDS Ländlich

Ein Förderprogramm im Rahmen von Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung

Das Programm GLOBAL VILLAGE KIDS ermöglicht Projekte an der Schnittstelle von Freien Darstellenden Künsten und Kultureller Bildung. Das Programm hat zwei Förderschwerpunkte: künstlerische Vorhaben in ländlichen Räumen und künstlerische Vorhaben in digitalen Räumen.

Mit dem Förderschwerpunkt des Programms GLOBAL VILLAGE KIDS in ländlichen Räumen sollen Projekte gefördert werden, die sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 18 Jahren richten, insbesondere an solche in sozialen, finanziellen oder bildungsbezogenen Risikolagen, an Kinder und Jugendliche mit Behinderungen sowie an Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung. Gesucht werden künstlerische Projekte, die mit ihrem Ansatz in den verschiedenen Genres und Sparten der Freien Darstellenden Künste einen neuen und altersgerechten Zugang zu Kunst und Kultur ermöglichen und sich dabei sowohl mit lokalen als auch mit globalen Themen auseinandersetzen. Der Programmschwerpunkt soll die kulturelle Grundversorgung von Kindern und Jugendlichen in ländlichen Räumen unterstützen und ausbauen. Darüber hinaus profitieren unabhängige lokale Kunst- und Kulturakteur*innen und können durch die Projekte ihre Sichtbarkeit erhöhen.

Mit dem Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ fördert das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend seit 2013 außerschulische Projekte der kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche, die wenig Zugang dazu haben. 27 Programmpartner*innen aus Bildung, Kultur und Sozialwesen setzen das Programm um und fördern lokale Projekte, die von Bündnissen für Bildung beantragt werden, oder führen diese gemeinsam mit lokalen Partner*innen durch. Hierfür stellt das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend  jährlich bis zu 50 Millionen Euro bereit und leistet damit einen Beitrag für mehr Bildungschancen in Deutschland. Mehr zum Programm und den Antragsmöglichkeiten erfahren Sie hier: www.buendnisse-fuer-bildung.de.

Was wird gefördert?

#Kulturelle Bildung

Gefördert werden format- und je nach Projektlaufzeit ergebnisoffene künstlerische (auch hybride, analoge und digitale) Vorhaben, sowie künstlerisch-partizipative Arbeitsansätze mit Kindern und Jugendlichen zwischen 3 – 18 Jahren in Risikolagen, in kurz-, mittel- und langfristigen Projektlaufzeiten, die von einem Bündnis aus mindestens 3 Partner*innen aus Kunst/Kultur, Bildung und Gesellschaft durchgeführt werden. 
Die Fördermodule umfassen dabei kurzfristige Laborvorhaben mit einem Gesamtstundenumfang von mindestens 30h, sowie Prozessvorhaben mit einem Gesamtstundenumfang von mindestens 60h. Die Laborförderung wird insbesondere neuen Bündnissen zur Erprobung und für kleinere Projektumfänge, z.B. Ferienwerkstätten empfohlen. Sie kann ergebnisoffen angelegt werden. Sie kann ergebnisoffen angelegt werden. 
Die Prozessförderung kann nur für bereits  von GLOBAL VILLAGE KIDS geförderte Antragsteller*innen oder Bündnisse beantragt werden. 

Wer kann sich bewerben?

Bündnisse aus mindestens 3 Partner*innen aus Kunst/Kultur, Bildung und Gesellschaft. Alle Bündnispartner*innen müssen als juristische Personen (z.B: Verein, Einrichtung in öffentlicher oder privater Trägerschaft, GmbH etc.) oder GbR organisiert sein und ihren Sitz und Arbeitsschwerpunkt in Deutschland haben.

Antragsberechtigt aus dem Bündnis sind: Akteur*innen aller Genres und Sparten der Freien Darstellenden Künste (u.a. Performance, Schauspiel, Tanz, Musiktheater, Figuren- und Objekttheater, Theater im öffentlichen Raum, Zeitgenössischer Zirkus, Digitale Darstellende Künste). Einzelpersonen sind nicht antragsberechtigt. Schulen und Kitas sind nicht antragsberechtigt, können aber Bündnispartner*innen sein. Alle Bündnispartner*innen bringen Eigenleistungen ein.

Wie viel kann beantragt werden?

Zum 01. Oktober 2026 kann die Laborförderung mit einer Antragssumme von 5.000 Euro bis maximal 15.000 Euro (inklusive 7% Verwaltungspauschale) sowie die Prozessförderung ab 15.000 Euro bis maximal 40.000 Euro (inklusive 7% Verwaltungspauschale) beantragt werden.

Es besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Förderung.
Es handelt sich um eine Vollfinanzierung.

Antragstellung und Förderfristen

Die Antragstellung beim Fonds Darstellende Künste erfolgt ausschließlich online über die externe Datenbank kumasta.

Die nächste Antragsfrist ist der 01.10.2026 (Projektbeginn frühestens 01.01.2027).
Die mögliche Projektlaufzeit für die bewilligten Labor- und Prozessvorhaben beginnt mit der positiven Förderzusage und endet spätestens 2 Wochen nach dem letzten Tag des Projektes. Für alle Laborvorhaben und Prozessvorhaben endet die Projektlaufzeit spätestens zum 31.08.2027. Vollständige Verwendungsnachweise sind bis spätestens vier Wochen nach Ende des jeweiligen Vorhabens, spätestens zum 30.09.2027, fällig.

Weitere Hilfestellungen bieten die Regularien, FAQs und die Ausfüllhilfe zur Online-Antragstellung.

Prävention und Kinderschutz

Im Rahmen von GLOBAL VILLAGE KIDS geförderte Projekte verpflichten sich zu einem sensiblen, diskriminierungsfreien und respektvollen Miteinander und zu Maßnahmen, die die minderjährigen Teilnehmer*innen vor jeglicher, insbesondere vor sexualisierter, Gewalt schützen. Im Falle einer Förderung muss gewährleistet sein, dass die Bündnisse Einsicht in die Erweiterten Führungszeugnisse aller Personen, die direkten und regelmäßigen Kontakt mit beteiligten Kindern und Jugendlichen haben, nehmen und dokumentieren.

Da die Einsicht Erweiterter Führungszeugnisse nur ein Bestandteil umfassender Schutzmaßnahmen ist, bedarf es darüber hinaus weitergehender Schritte, insbesondere eines Schutzkonzeptes.

Hinweise dazu gibt es u.a. hier:

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Antragsberechtigt ist ein Bündnis aus mindestens drei Bündnispartner*innen, die alle als juristische Personen organisiert sind. GbRs sind formal ebenfalls antragsberechtigt.
  • Die Bündnisse sowie die eingebundenen Honorarkräfte sollten möglichst lokal verortet sein.
  • Gefördert werden Projektvorhaben, die mit Kindern und Jugendlichen zwischen 3 und 18 Jahren, die von Risikolagen betroffen sind, mit Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung sowie mit Kindern und Jugendlichen mit Behinderung, arbeiten.
  • Es handelt sich um eine Vollfinanzierung.
  • Ausschließlich die künstlerische Arbeit und damit verbundene Ausgaben, die direkt mit Kindern und Jugendlichen geleistet werden, sind förderfähig.
  • Ausführlichere Informationen und Kalkulationshilfen finden Sie in den Richtlinien.

Formulare

Alle wichtigen Unterlagen stehen im Bereich Formulare zur Verfügung.

FAQ

Beratung

Falls Sie Fragen zum Förderprogramm GLOBAL VILLAGE KIDS oder individuellen Beratungsbedarf zu ihrem Projektvorhaben haben, wenden Sie sich bitte an Eva Stöhr und Sabrina Schmidt. Wir beraten Sie gern vor der Antragstellung. Gern vereinbaren wir auch digitale Einzeltermine.

Beratung via Mail:

gvk*fonds-daku.de
 

Beratung via Telefon:

030 6293126-52/-54

GLOBAL VILLAGE KIDS ist ein Förderprogramm des Fonds Darstellende Künste, gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend  im Rahmen von "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung".

Jury

  • Lauryn Abubakari

    Junge Jury | Hamburg

    Porträt von Lauryn Abubakari © privat

    Lauryn Abubakari

    Junge Jury | Hamburg

    Lauryn, 17, lebt in Hamburg und besucht die 12. Klasse. Sie tanzt Hip-Hop und House, stand drei Jahre lang in der Hauptrolle der jungen Nala im Musical „Der König der Löwen“ auf der Bühne und wirkte in Projekten auf Kampnagel sowie in einem SWR-Spielfilm mit. Auch auf Rollerskates entfaltet sie ihre künstlerische Arbeit, sowohl in Projekten als auch auf Social Media. Neben der Bühne engagiert sie sich ehrenamtlich für Diskriminierungssensibilität, besonders in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Als Jurymitglied legt sie Wert darauf, Projekte auszuwählen, die Kinder und Jugendliche stärken, fördern und ihnen bereichernde künstlerische Erfahrungen ermöglichen.

  • Dan Thy Nguyen

    Theaterschaffender, Leitung fluctoplasma Festival, Studio Marshmallow | Hamburg

    Porträt von Dan Thy Nguyen © Nico Scagliarini

    Dan Thy Nguyen

    Theaterschaffender, Leitung fluctoplasma Festival, Studio Marshmallow | Hamburg

    Dan Thy Nguyen ist freier Theaterregisseur, Schauspieler, Schriftsteller und Sänger in Hamburg. Er arbeitete an diversen Produktionen u.a. im Ballhaus Naunynstraße, Mousonturm Frankfurt, auf Kampnagel, beim MDR und an der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. 2014 entwickelte und produzierte er das Theaterstück „Sonnenblumenhaus“ über das Pogrom von Rostock -Lichtenhagen, das 2015 in seiner Hörspielversion die „Hörnixe“ gewonnen hat und bis heute noch an diversen Institutionen gespielt wird. Seit 2020 leitet er mit seiner Produktionsfirma Studio Marshmallow das Hamburger Festival „fluctoplasma – 96h Kunst Diskurs Diversität“ und er ist stellvertretender Vorstand der LAG Kinder- und Jugendkultur Hamburg. 2021 erhielt er zusammen mit dem Gesamtensemble den Deutschen Hörspielpreis für seine schauspielerische Leistung. 2022 veröffentlichte er u.a. seinen ersten Gedichtband „Über Wasser und Tote“ und kokuratierte 2023 die Ausstellung „Wer wir sind“ in der Bundeskunsthalle Bonn.

  • Julian Kamphausen

    Kurator, Dramaturg, Geschäftsführer | Berlin

    Porträt von Julian Kamphausen © privat

    Julian Kamphausen

    Kurator, Dramaturg, Geschäftsführer | Berlin

    Julian Kamphausen verfügt über langjährige Erfahrung in Dramaturgie, Regie und Kulturmanagement an renommierten deutschen Theaterhäusern (u.a. Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Düsseldorfer Schauspielhaus, Berliner Ensemble, Schauspielhaus Wien). Als Autor und Regisseur entwickelte und realisierte er prämierte Hörspielprojekte. Zwischen 2016 und 2021 initiierte und leitete er erfolgreich innovative Formate für digitale und performative Kunst (Performersion bei der re:publica, Hauptsache Frei Festival Hamburg, Prater Digital Berlin). Als Mitbegründer des Studios für unendliche Möglichkeiten (2021) verantwortet er Strategien, Konzeption und den Ausbau strategischer Partnerschaften und Netzwerke. Zudem wirkt er ehrenamtlich in kulturpolitischen Gremien und Jurys (u.a. Fonds Darstellende Künste, Stiftung Zukunft Berlin, Fachausschuss Kultur Berlin, u.a.). 

  • Julia-Huda Nahas

    freischaffende Regisseurin, Autorin und Kulturpädagogin | Kaarst

    Portrait von Julia-Huda Nahas © privat

    Julia-Huda Nahas

    freischaffende Regisseurin, Autorin und Kulturpädagogin | Kaarst

    Julia-Huda Nahas absolvierte zunächst eine Ausbildung zur Werbekauffrau und arbeitete mehrere Jahre als Projektmanagerin, Marketing- und Vertriebsleitung in der freien Wirtschaft. 2011 entschied sie sich für einen Kurswechsel und das Studium der Kulturpädagogik an der Hochschule Niederrhein, das sie 2015 mit einer Bachelorarbeit zu inklusivem Theater im Rahmen des EU-Projektes „kunst verbind(e)t“ abschloss. Neben der Realisierung freier Produktionen und Projekte arbeitet sie für städtische und freie Häuser. Hinzu kommen immer wieder themenfokussierte Projekte, wie die szenische Lesung „Heller Schatten“, eine Auftragsarbeit anlässlich der Einweihung des NS-Gedenkzeichens im Neandertal. 2020-2023 leitete Julia-Huda Nahas das von ihr initiierte Projekt BITTER (SWEET) HOME mit einem Fokus auf der Förderung von BI*POC Künstler*innen, antirassistischen Narrativen und kollaborativem Schreiben. Neben ihrer intensiven Netzwerkarbeit (theaterautor*innen-netzwerk, VThea, ASSITEJ) ist sie regelmäßig in Jurys vertreten. Aktuell ist sie Mitglied der Jury für den deutschen Kinder- und Jugendtheaterpreis des Bundes.

  • Elena Philipp

    Kulturjournalistin | Berlin

    Porträt von elena Philipp © Ruth Hundsdoerfer

    Elena Philipp

    Kulturjournalistin | Berlin

    Elena Philipp ist Redakteurin bei nachtkritik.de und arbeitet als Moderatorin und freie Kulturjournalistin, u.a. für den Freitag und die Berliner Morgenpost. Seit 2018 hostet sie mit Susanne Burkhardt (Deutschlandfunk Kultur) den Theaterpodcast; 2020 hatte das Duo die Gastdozentur für Literaturkritik an der Universität Göttingen inne. 2021 war Elena Philipp als Co-Kuratorin der Konferenz "Theater & Netz" Mitherausgeberin des Sammelbands „Theater und Macht“ (Heinrich Böll Stiftung & nachtkritik.de). Sie ist Mitglied in diversen Jurys und gelegentliche Dozentin an der Freien Universität Berlin. Für die Online-Veranstaltungsreihe „Play Time – Stream und Diskurs junges Theater“ erhielt sie mit ihren Kolleginnen 2023 den Bernd-Mand-Preis für Kulturjournalismus.

  • Joshua Störzinger

    Junge Jury | Mannheim, Berlin

    Porträt von Joshua Stoerzinger © privat

    Joshua Störzinger

    Junge Jury | Mannheim, Berlin

    Joshua Störzinger, in Mannheim geboren und aufgewachsen, machte 2024 sein Abitur. Aktuell studiert er Tanz und Choreographie in Berlin. Er begeistert sich sehr für die Theaterwelt und Musik und deren ausgefallene Stile.

  • Maximilian Grafe

    Co-Geschäftsführung des Netzwerk Freier Theater e.V. (NFT) | Halle (Saale)

    Porträt von Maximilian Grafe © Tine Jurtz

    Maximilian Grafe

    Co-Geschäftsführung des Netzwerk Freier Theater e.V. (NFT) | Halle (Saale)

    Maximilian Grafe ist seit 2022 Co-Geschäftsführer des Netzwerk Freier Theater (NFT) und koordiniert in dieser Funktion die Arbeit des bundesweit agierenden Netzwerks von Produktionshäusern und Freien Theatern. Parallel dazu legt er seit Januar 2025 das Programm „Menschen machen Kultur“ der Bürgerregion Lausitz auf, in dem die zivilgesellschaftliche Beteiligung von Kunst und Kultur am Strukturwandelprozess in der brandenburgischen Lausitz gefördert wird. 
    Zuvor verantwortete er interimistisch die Spielzeit 2020/21 an der Oper Halle als Stellvertretender Intendant und war in unterschiedlichen Kontexten im Bereich der Darstellenden Künste aktiv. Nach seinem Studium der Theaterwissenschaft an der Universität Leipzig hat er u.a. als Künstlerischer Produktionsleiter und Dramaturg am Ringlokschuppen Ruhr, dem Schauspiel Leipzig, dem Anhaltischen Theater Dessau sowie der Oper Halle gearbeitet und war überdies für das ITI Germany, die Mülheimer Theatertage und das Sächsische Theatertreffen aktiv.

  • Paula Katharina Keller

    Junge Jury | Chemnitz

    Porträt von Paula Katharina Keller © privat

    Paula Katharina Keller

    Junge Jury | Chemnitz

    Paula Katharina Keller macht ein freiwilliges Jahr in Chemnitz, wo sie auch aufgewachsen ist. Darstellende Erfahrungen sammelte sie in verschiedenen Inszenierungen (Schauspiel und Figurentheater) und Kurzfilmproduktionen. Sie möchte anderen die Chance mitermöglichen, im Kunst erschaffen, sich selbst neu zu entdecken und in einer tollen Gemeinschaft zu arbeiten, aber generell auch Diversität im ländlichen Raum zu fördern.

  • Mariella Pierza

    Junge Jury | Berlin, Hamburg

    Porträt von Mariella Pierza © Julian Jesse

    Mariella Pierza

    Junge Jury | Berlin, Hamburg

    Mariella Pierza ist in Berlin-Neukölln geboren und aufgewachsen. Sie spielte schon früh am Atze Musiktheater und am Deutschen Theater Jung. Währenddessen war sie sehr aktiv in Kinder- und Jugendbeiräten und war Kuratorin für das Augenblickmal Festival 2025. Seit April 2026 studiert sie Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

  • Beata Anna Schmutz

    Dramaturgin, Regisseurin | Mannheim

    Portrat von Beata Anna Schmutz © Felix Grünschloß

    Beata Anna Schmutz

    Dramaturgin, Regisseurin | Mannheim

    Beata Anna Schmutz wurde 1975 in Danzig, Polen geboren. Nach ihrem Germanistikstudium an der Universität Gdańsk setzte sie ihre universitäre Ausbildung in den Fächern Kunstgeschichte, Erziehungswissenschaft und Literaturwissenschaft an der Ruprecht Karls Universität Heidelberg fort. Sie ist künstlerische Leiterin zahlreicher theater-, kunst- und medienpädagogischer Projekte und war von 2005 bis 2016 kulturpädagogische Mitarbeiterin im Haus der Jugend Heidelberg, wo sie die Bereiche Kunst und Theater leitete. Seit 2006 freie Regisseurin und Dramaturgin, Hochschul-Lehrtätigkeiten in den Bereichen Ästhetische Bildung, Postdramatisches Theater und Performance. 2005 gründete sie die Theater- und Performancegruppe RAMPIG, dort ist sie als Regisseurin und Dramaturgin tätig. Von 2016 bis 2018 war sie Leiterin der Sparte Volkstheater am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Seit 2018 leitet sie das Mannheimer Stadtensemble am Nationaltheater Mannheim. Seit 2016 im Vorstand der Dramaturgischen Gesellschaft.

  • Christopher Weymann

    Performer, Informatiker und Theatermacher | Hamburg

    Portrait von Christopher Weymann. Christopher hat den Mund geöffnet und drückt mit beiden Händen seine Wangen. © Daniel Ladner

    Christopher Weymann

    Performer, Informatiker und Theatermacher | Hamburg

    Christopher Weymann (Er/ Ihn) ist queer-feministischer Performer, Informatiker und Theatermacher für ein transgenerationelles Publikum. Am FUNDUS THEATER / Forschungstheater in Hamburg realisiert er in co-kreation mit Kindern und Jugendlichen Projekte und Inszenierungen im Spannungsfeld von Gesellschaft, Wissenschaft und Kunst. Mit der Präambel „Alles was binär ist, muss gehackt werden!“ entwickelt er digitale Instrumente und Theater-Prototypen zum partizipativen Dekonstruieren von heteronormativen, klassistischen und adultistischen Machtsystemen.